DE659705C - Schiebefenster oder Schiebetuer, insbesondere Oberlichtfenster fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Schiebefenster oder Schiebetuer, insbesondere Oberlichtfenster fuer Kraftfahrzeuge

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DE659705C
DE659705C DESCH110762D DESC110762D DE659705C DE 659705 C DE659705 C DE 659705C DE SCH110762 D DESCH110762 D DE SCH110762D DE SC110762 D DESC110762 D DE SC110762D DE 659705 C DE659705 C DE 659705C
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DE
Germany
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rail
sliding
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DESCH110762D
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FRITZ SCHUEPPEL DR ING
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FRITZ SCHUEPPEL DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/04Doors arranged at the vehicle sides
    • B60J5/06Doors arranged at the vehicle sides slidable; foldable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Schiebefenster oder eine Schiebetür, insbesondere auf Oberlichtfenster für Kraftfahrzeuge, mit Dichtungsleisten und Regenrinnen an den überdeckenden Kanten des verschiebbaren Teiles.
Es ist bereits bekannt, das Dach von Kraftfahrzeugen teilweise verschiebbar einzurichten und an den Verschlußstellen des verschiebbaren Dachteiles Regenrinnen zur Aufnahme und zur Ableitung von eingedrungenem Spritzwasser vorzusehen. Hierbei hatte jedoch das Dach nur einen einzigen, verschiebbaren Teil in Rahmenhauweise. Die Regenrinnen waren getrennt von den Dichtungsleisten an dem nicht verschiebbaren Teil des Wagendaches angeordnet. Es bestehen dabei keinerlei Schwierigkeiten für die Ableitung des Regenwassers, das im übrigen
so unmittelbar an die angrenzenden Holzteile des Dachrahmens herantreten kann, so daß diese Holzteile im Lauf der Zeit stark in Mitleidenschaft gezogen und vorzeitig morsch werden, ganz abgesehen davon, daß durch das Arbeiten und Quellen des Holzes während der Regenzeit Verklemmungen möglich sind. All dies setzt naturgemäß die Lebensdauer des Wagendaches erheblich herab.
Um die Mängel der bekannten Anordnung zu vermeiden und die Anordnung von mehreren gegeneinander verschiebbaren Teilen zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß die Regenrinne zusammen mit dem sie tragenden Schiebeteil des Fensters oder der Tür und der Dichtungsleiste annähernd in einer gemeinsamen Ebene angeordnet und die Regenrinne mit der zu ihrer Befestigung an ihrem Schiebeteil dienenden und auch die Dichtungsleiste haltenden Schiene aus einem einheitlichen, fugenfreien Stück gearbeitet, so daß beiderseits der Regenrinne keine Bauteile erforderlich sind, die von dem Spritzwasser angegriffen werden könnten. Durch die angegebene Anordnung wird die Ausführung der Schiebefenster oder Schiebetüren und insbesondere die Anordnung von verschiebbaren Oberlichtfenstern im Wagendach von Kraftfahrzeugen erheblich vereinfacht und die Bauhöhe solcher Fenster oder Türen weitestgehend herabgesetzt. Vorteilhaft werden neben den Regenrinnen weitere Rinnen zum Einlegen von Dichtungsmitteln vorgesehen. Dabei kann als Dichtungsmittel eine schwenkbare Hilfsschiene verwendet werden, die durch Federkraft an den benachbarten Schiebeteil angedrückt wird. Hierbei kann in dessen Rand eine Rinne eingearbeitet sein, in die sich eine an der Hilfsschiene vorgesehene Rippe einlegt, wenn sich die Teile in der Schließstellung befinden, um das Schiebefenster in der richtigen Lage gegenüber den Erschütterungen des Wagens und den Beschleunigungsund Verzögerungskräften zuverlässig festzuhalten.
Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigen:
Abb. ι einen Längsschnitt durch die Decke eines Fahrzeuges,
Abb. 2 in einem größeren Querschnitt, der senkrecht zu dem in Abb. 1 dargelegten Schnitt liegt, die Führung der Glasplatten,
Abb. 3 und 4 Querschnitte durch verschiedene Ausführungsformen von Abdichtungsstellen.
Das Oberlichtfenster eines Kraftfahrzeuges besteht bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus drei Glasscheiben 1, 2 und '3, von denen die Glasscheiben 2 und 3 beim ϋίϊ-nen des Fensters nach vorn hin über die Glasscheiben 1 geschoben werden. Um diese Verschiebung der Fenster zu ermöglichen, sind sie seitlich gemäß Abb. 2 beiderseits in je einer Führungsschiene 4 abgestützt, die z. B. aus einem Kunstharzgemisch oder Leicht· metall hergestellt sein kann und an dem oberein Längsträger des Fahrzeugaufbaues befestigt ist.
Um nach dem Verbringen der Glasscheiben 2 und 3 in die Schließstellung zu verhindern, daß Regenspritzwasser während der Fahrt zwischen den übereinanderliegenden Randstücken der- Glasscheiben hindurch in das Wageninnere gelangen kann, ist jeweils an demjenigen Rand der Glasscheibe, der dem Wageninnern zugekehrt ist, also von dem betreffenden Rand der darüberliegenden Glasscheibe überfaßt wird, eine aus gewöhnlichem Metall, Leichtmetall, Kunstharzgemischen oder anderen Baustoffen hergestellte Schiene 6 befestigt, deren Randteile 7 und 8 den Rand der Glasscheibe umfassen und an dieser einen zuverlässigen Halt finden. Die Verbindung zwischen der Schiene 6 xind der Glasscheibe kann durch Kitten oder Schrauben hergestellt werden. Um die Verschiebung der Scheiben zu erleichtern, sind an der Unterseite der Schiene 6 Handgriffe 17 angebracht.
Die Schiene 6 hat eine oder mehrere Abfließrinnen 9, in denen sich das zwischen den sich überfassenden Glasscheiben durchtretende Spritzwasser sammeln kann, um dann nach der Seite abgeleitet und dadurch aus dem Bereich des Wagens herausgeführt zu werden. Zu diesem Zwecke können die Führungsschienen 4 an denjenigen Stellen, an deneln sich die Abfüeßrinnen 6 in der Verschließstellung der Glasscheiben 1, 2 und 3 befinden, Durchlochungen 10 aufweisen, so daß das Wasser unmittelbar bei jenen D urchlocbungen abfließen kann.
Werden mehrere Abfließrinnen 9 in der Schiene 6 vorgesehen, so kann in eine oder mehrere von ihnen ein Filz- oder Gummistreifen n oder eine Dichtungsschnur o. dgl. eingelegt werden. Es ist aber auch angängig, gemäß Abb. 3 an der rückwärtigen Kante der Schiene 6 eine Hilfsschiene 12 mittels eines Scharniers 13 anzulenken und durch eine Feder 14 aufwärts drücken zu lassen. Hierbei kann die Schiene 12 eine aufwärts ragende Rippe 15 aufweisen, die am einfachsten durch Ziehen und Stanzen hergestellt wird. Demgemäß ist dann am Rand der darüberliegenden Glasscheibe eine Schiene i 6 mit einer Rinne 18 anzuordnen, in die sich die Rippe 15 der Schiene 12 einlegt, wenn das Oberlichtfenster geschlossen ist, so daß etwaiges Spritzwasser 7 uverlässig in der Rinne 9 aufgefangen und abgeleitet wird.
Um das Eindringen von Spritzwasser in den Zwischenraum zwischen den übereinlanderliegenden Randteilen benachbarter Scheiben zu erschweren, könnte man an den Vorderkanten der Glasscheiben Schienen 20 mit je einer oder mehreren Rinnen befestigen und in diese gemäß Abb. 4 Dichtungsmittel 21 in Form von Filz- oder Gummistreifen oder Dichtungsschnuren einlegen. In diesem Fall dienen die Dichtungsleisten 11 lediglich dem Zweck, das in den Rinnen 9 aufgefangene Wasser bei den unvermeidlichen Erschütte- 8< > rungen des Fahrzeuges nicht in dessen Innenraum spritzen zu lassen.
Um beim Öffnen des Fensters nicht jeweils die obere Glasscheibe derart verschieben zu müssen, daß diese in Berührung mit dem Schienenrand 7 bzw. der Dichtungsleiste 11 der darunter befindlichen Scheibe bleibt, wodurch leicht früher oder später störende Ritzstellen in der oberen Scheibe entstehen, empfiehlt es sich, für jede Schieibe eine besondere Führungsnut in den Seitenschienen 4 vorzusehen und jene Führungsnut derart zu gestalten, daß die Scheiben beim Zurückschiebenangehoben und dadurch voneinander entfernt werden. Hierbei könnte man die an den Glasscheiben befestigten Schienen mit rippen» artigen Vorsprängen und Vertiefungen derart versehen, daß sich die Rippe des Randes 7 der unteren Schiene 6 an einen entsprechenden Absatz oder in eine Nut der oberen Schiene 16 bzw. 20 einlegt und dadurch die Abdichtungswirkung verstärkt wird.
In der gleichen Weise, wie es oben für das Oberlicht eines Kraftfahrzeuges beschrieben wurde, können die Dichtungsschienen auch bei senkrecht stehenden Verschlußteilen, z. B. bei Schiebefenstern oder Schiebetüren, Anwendung finden, wobei die Ableitrinnen 9 und die mit Filz, Gummi oder sonstigen Dichtungsstoffen gefüllten Rinnen hinsichtlich ihrer Anzahl und Größe den jeweiligen Verhältnissen anzupassen sind.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Schiebefenster oder Schiebetür, insbesondere Oberlichtfenster für Kraftfahrzeuge, mit Dichtungsleisten und Regenrinnen an den überdeckenden Kanten des verschiebbaren Teiles, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenrinne (9) zusammen mit dem sie tragenden Schiebeteil (1) und der Dichtungsleiste (11) annähernd
    in einer gemeinsamen Ebene liegt und die Regenrinne (9) mit der zu ihrer Befestigung an ihrem Schiebeteil dienenden und auch die Dichtungsleiste (n) haltenden Schiene (6) aus einem einheitlichen, fugenfreien Stück besteht.
  2. 2. Schiebefenster oder Schiebetür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschiene (6) mit einer Mehrzahl von Rinnen (9) versehen ist, von denen die der Kante des Schiebeteiles (1) am nächsten liegende Rinne als Regenrinne und die am weitesten davon entfernte Rinne zur Aufnahme der Dichtungsleiste (11) bestimmt ist.
  3. 3. Schiebefenster oder Schiebetür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der die Regenrinne (9) und die Dichtungsleiste (11) umfassenden fugenfreien Schiene (6) eine Rasten- oder Schnäppervorrichtung (12) vorgesehen ist, um jene Schiene (6) und den sie tragenden Teil des Schiebeverschlusses"(i, 2 bzw.. 3) an dessen benachbarten Teilen festzuhalten.
  4. 4. Schiebefenster oder Schiebetür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Regenrinne (9) der Befestigungsschiene (6) eine Hilfsschiene (12) schwenkbar gelagert und durch Federkraft (14) an den benachbarten Schiebeteil (2) angiedrückt ist, in dessen Randschiene (16) eine Rinne (18) eingearbeitet ist, in die sich eine an der Hilfsschiene (12) vorgesehene Rippe (15) einlegt, wenn sich die Teile (1, 2) in der Schließstellung befinden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH110762D 1936-08-26 1936-08-26 Schiebefenster oder Schiebetuer, insbesondere Oberlichtfenster fuer Kraftfahrzeuge Expired DE659705C (de)

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DE (1) DE659705C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE898560C (de) * 1939-07-24 1953-11-30 Gen Motors Corp Regendichtung mit Ableitungskanal bei Drehfenstern fuer Fahrzeuge zur zugfreien Wagenlueftung
DE1074420B (de) * 1955-01-17 1960-01-28 General Motors Corporation Detroit Mich (V St A) Zweiseitig wirkende Abdichtung zwischen zwei nebeneinander liegenden angelenk ten Kraftfahrzeugturen
DE102005028589A1 (de) * 2005-06-21 2007-01-04 Volkswagen Design Center Potsdam Gmbh Kraftfahrzeug sowie Verfahren zur Öffnung einer Tür des Kraftfahrzeugs

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE898560C (de) * 1939-07-24 1953-11-30 Gen Motors Corp Regendichtung mit Ableitungskanal bei Drehfenstern fuer Fahrzeuge zur zugfreien Wagenlueftung
DE1074420B (de) * 1955-01-17 1960-01-28 General Motors Corporation Detroit Mich (V St A) Zweiseitig wirkende Abdichtung zwischen zwei nebeneinander liegenden angelenk ten Kraftfahrzeugturen
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