DE659650C - Vorrichtung zum Aufbringen von emittierenden Substanzen mittels einer am Traegerkoerper entlang gefuehrten Spritzpistole - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbringen von emittierenden Substanzen mittels einer am Traegerkoerper entlang gefuehrten Spritzpistole

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DE659650C
DE659650C DEM105342D DEM0105342D DE659650C DE 659650 C DE659650 C DE 659650C DE M105342 D DEM105342 D DE M105342D DE M0105342 D DEM0105342 D DE M0105342D DE 659650 C DE659650 C DE 659650C
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disengagement
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emitting substances
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RADIO ROEHREN LAB DR NICKEL G
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/04Manufacture of electrodes or electrode systems of thermionic cathodes
    • H01J9/042Manufacture, activation of the emissive part

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufbringen von emittierenden Substanzen mittels einer am Trägerkörper entlang geführten Spritzpistole Die Erfindung ist eine Ausgestaltiung der in dem Patent 658 807 beschriebenen Vorrichtung, die dazu dient, auf Trägerkörpern, wie Drähten, Metallfolien, Porzellanröhren usw., Überzüge aus emittierenden Substanzen, wie Oxyden, Hydriden, evtl. Gemischen derselben untereinander, ioder mit Metallpulvern oder ähnlichen Körpern herzustellen.
  • Es hat sich gezeigt, daß die richtige Führung der den Nebel erzeugenden Spritzpistole von wesentlicher Bedeutung für die Haltbarkeit des flberzuges ist. Bei der Führung der Pistole mittels Handantriebs läßt sich einmal eine ganz gleichmäßige Bewegung, die allein einen gleichmäßigen Überzug verbürgt, nur schwer erreichen, zum anderen aber lehrt die Erfahrung, daß die Geschwindigkeit der Bewegung der Zusammensetzung der Spritzmasse und der Art des Trägerkörpers angepaßt sein muß, wenn der Überzug besonders gut und haltbar sein soll. Die beste Geschwindigkeit kann man jedesmal experimentell feststellen. So hat sich z. B. die Geschwindigkeit von z cm/Sek. als günstig für einen Oxydüberzug erwiesen, der aus gleichen Voltunina Barium@oxyd, Strontiumoxyd und Calcium,oxyd besteht. Die Bewegungsgeschwindigkeit der Spritzvorrichtung soll zweckmäßig auch in einem bestimmten Verhältnis zur Drehgeschwindigkeit der Trägerkörper stehen, so sollen sich diese bei dem obigen Beispiel etwa 2mal/Sek. herumdrehen.
  • Diese Forderungen werden erfüllt, wenn die Pistole a auf einem Schlitten b montiert ist, der mit Hilfe eines Gewindes c durch eine Leitspindeld geführt wird. Die Leitspindel wird beispielsweise durch ein Zahnrede angetrieben, das zwangsläufig mit einem anderen Zahnrad/ gekoppelt ist, das seinerseits wieder durch eine zwangsläufig geführte Stange g ein Zahnrad 1a treibt. Die Achse des Zahnrades k liegt in der Verlängerung der Achse des Zahnrades /. Zwischen den Zahnrädern/ und /t werden die zu überziehenden Trägerkörper k angeordnet.
  • Die Bewegung der Pistole ist dadurch in ein bestimmtes Verhältnis zur Umdrehungsgeschwindigkeit der Trägerkörper gebracht, das sich durch Auswechseln der Zahnräder beliebig verändern und den jeweiligen Erfordernissen anpassen läßt. Die Bewegungsverbindung der @einzelnen Teile kann auch durch andere Anordnung der Zahnräder oder überhaupt auf andere Art, wie z. B. durch Friktionsrollen oder durch Riemen, geschehen. Nicht nur die Art der Verbindung der Teile,_ sondern auch die obengenann@en Zahlen sind nur als Beispiele angegeben.
  • Sobald der Schlitten am Ende der L@eit-@@ spindel angekommen ist, kann eine Vorrichtung vorgesehen werden, die ihn entweder in seine Anfangsstellung zurückschnellt oder ihn mit einer zum Spritzen geeigneten Geschwindigkeit wieder zurückbewegt. Das Zurückschnellen kann beispielsweise durch Ausheben des Führungsgewindes des Schlittens und darauffolgendes .Zurückziehen mittels einer Feder geschehen, das Zurückführen beispielsweise durch Anordnung einer zweiten, zur ersten parallelen Leitspindel, die sich entgegengesetzt der ersten dreht und auf die ein entsprechend geformtes zweites Führungsgewinde des Schlittens aufsetzt, sobald der Schlitten am Ende angekommen und das erste Führungsgewinde ausgehoben ist. Dadurch kann der Schlitten automatisch dauernd hin und her bewegt werden, so lange, bis der Überzug die gewünschte Dicke besitzt.
  • Der Antrieb der gesamten Maschine kann durch einen Motor geschehen, der irgendein der zwangsläufig miteinander gekoppelten Zahnräder in Bewegung setzt.
  • Die n i spritzende Masse, beispielsweise eine Aufschlemmung von Oxyden in Wasser oder irgendeine andere geeignete Substanz, kann sich auf dem Schlitten befinden, z. B. in einem Behälter Z. Wenn es zweckmäßig ist, die zu spritzende Masse öfters oder dauernd umzurühren, so kann man eine Rührvorrichtung m anbringen, die man beispielsweise von einer Zahnstangen aus betreibt.
  • Ist sein Kamm gemäß dem Patent 658 807 vorgesehen, so bringt man ihn etwa an der Stelle 0 an.
  • Wenn eine Erwärmung des Trägermaterials vorgenommen wird, so kann man durch Schleifbürsten oder Federkontakte p oder durch ähnliche Mittel eine elektrische Spannung zwischen die Zahnräder/ und h legen, durch die in dem Trägerdraht ein Strom erzeugt wird, der zur Erwärmung dient. Ist das Träglermaterial selbst nicht elektrisch leitend, so kann man die notwendige Wärme durch Leitung oder Strahlung zuführen, beispielsweise indem man einen erhitzten Draht in der Nähe des Trägermaterials anbringt oder mit ihm in Berührung bringt. Wenn der nicht leitende Tragkörper hohl ist, so kann man ihm auf einen leitenden erhitzten Draht auffädeln.
  • Die bei Erwärmung eintretende Dehnung des Drahtes wird .durch eine oder an jeder Seite einer Feder g kompensiert, die den Draht immer in gespannter Lage hält. Der federnde Teil ,r ist zur leichteren Verschiebbarkeit in der Längsrichtung auf Kugellager gelagert kund durch eine Nase s, die in einer Nut t ;leitet, gegen Verdrehung in seiner Lage zum Zahnrad festgehalten.
  • Vorrichtung ist besonders dazu geeignet, die auch schon mit anderen Maschinen angefertigten bekannten Kathoden herzustellen, deren Überzug aus mehreren Schichten besteht. Denn mit dieser Vorrichtung lassen sich die Überzüge besonders einfach unter Erwärmung nacheinander aufbringen, sie sitzen dadurch sehr dicht und fest auf der Unterlage. Dies gilt auch für die bekannten Kathoden, mit mehreren verschiedenartigen Überzügen, die sich z. B. durch Auswechseln des Behälters mit der Spritzmasse leicht und schnell hintereinander herstellen lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von überzügen aus emittierenden Substanzen auf einem gestreckten Trägerkörper mittels einer Spritzvorrichtung nach Patent 658 807, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Spritzvorrichtung zwangsläufig mit gleichmäßiger Geschwindigkeit erfolgt. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Pistole mit Hilfeeiner Leitspindel erfolgt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten, auf dem die Spritzpistole befestigt ist, mit Hilfe eines Ausrückung von der Führung durch die Leitspindel freigemacht wird. ¢. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückung an einer vorbestimmten Stelle selbsttätig geschieht. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten nach erfolgter Ausrückung wieder in seine Anfangsstellung durch eine Feder zurückgebracht wird. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten nach erfolgter Ausrückung auf eine zweite gegenläufige Leitspindel gekoppelt wird, die ihn in seine Anfangsstellung zurückführt, wo er wieder auf die erste Leitspindel gekoppelt wird. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dien Schlitten ein Gefäß zur Aufnahme der zu spritzenden Masse angebracht ist. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse durch ein Rührwerk umgerührt wird, das mit der Bewegung des Schlittens auf der Leitspindel gleichzeitig betätigt wird. g. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Halterungen vorgesehen sind, um zwischen dein Schlitten und dem zu überziehenden Gegenstand einen Kamm anzubringen. i o. Vorrichtung nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte vorgesehen sind, um den zu überziehenden Gegenstand mittels elektrischen Stromes zu erwärmen. -i i. Vorrichtung nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß der zu überziehende Gegenstand durch Federn, die auf die Aufhängevorrichtung des Gegenstandes wirken, in gespannter Lage gehalten wird. 12. Kathode, die mit Hilfe der Vorrichtung nach Anspruch i bis i i hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ihr überzug aus mehreren Schichten besteht. 13. Kathode nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten verschiedenartig sind.
DEM105342D 1928-06-20 1928-06-20 Vorrichtung zum Aufbringen von emittierenden Substanzen mittels einer am Traegerkoerper entlang gefuehrten Spritzpistole Expired DE659650C (de)

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