DE659309C - Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen - Google Patents

Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen

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DE659309C
DE659309C DEG93136D DEG0093136D DE659309C DE 659309 C DE659309 C DE 659309C DE G93136 D DEG93136 D DE G93136D DE G0093136 D DEG0093136 D DE G0093136D DE 659309 C DE659309 C DE 659309C
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DEG93136D
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Grass & Worff Inh Walter Vollm
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Grass & Worff Inh Walter Vollm
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    • G11INFORMATION STORAGE
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    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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Description

Für das selbsttätige An- und Abstellen von Sprechmaschinen sind bereits Vorrichtungen vorgeschlagen worden, welche bei Änderung der Bewegungsgeschwindigkeit des Tonarmes zur Wirkung gelangten. Bei der einen Gruppe dieser Vorrichtungen wird ein über eine Reibungskupplung mit dem Tonarm verbundener Anschlaghebel durch die stetig fortschreitende Schwenkbewegung des Tonarmes beim Abspielen so lange periodisch in den Bereich eines mit der Plattentellerwelle umlaufenden Verschiebungsnockens gerückt und durch diesen aus dem Bereich eines Anschlagnockens gebracht, bis durch Erreichen der Auslaufrille ein beschleunigtes Einwärtsschwenken des Tonarmes und des Anschlaghebels erfolgte, so daß er nunmehr aus dem Bereich des Anschlagnockens nicht mehr gebracht werden kann und die Sprechmaschine durch den Anschlag des letzteren angehalten wird. Bei dieser Vorrichtung ist das Vorhandensein einer Auslaufrille mit stärkerer Steigung in der Schallplatte die Voraussetzung für das Zustandekommen der Wirkung. Da aber bei vielen Schallplatten eine derartige Auslaufrille nicht vorhanden ist, so ist dies« Vorrichtung nicht für alle vorkommenden Schallplatten verwendbar.
Nach einem anderen Vorschlag, nach welchem ebenfalls ein mit dem Tonarm durch eine Reibungskupplung verbundener schwenkbarer Hebel vorgesehen ist, tritt die Abschaltung ein, wenn die fortschreitende Schwenkbewegung des Tonarmes beim Abspielen der Schallplatte zum Stillstand kommt, wodurch der Vorteil erzielt wird, daß das Abschalten der Sprechmaschine von dem Vorhandensein einer Auslaufrille unabhängig ist, und außerdem auch dann eintritt, wenn infolge etwaiger Verletzung der Schallrillen innerhalb der Schallaufzeichnung ein Weitertransport des Tonarmes ausbleibt. Bei dieser Vorrichtung wird der unmittelbar mit einer Anschlagnase versehene, reibungsschlüssig mit dem Tonarm verbundene Anschlaghebel durch die fortschreitende Einwärtsschwenkung des Tonarmes gegen eine umlaufende Verschiebungsfläche geschwenkt und von dieser in den Bereich eines umlaufenden Anschlagnockens gebracht, wobei er jedoch durch die Einwärts-Schwenkung so lange aus diesem Bereich immer wieder herausgebracht wird, bis diese Schwenkbewegung aufhört, so daß die Nase des Anschlaghebels in dem Bereich des mit der Plattentellerwelle kraftschlüssig verbundenen Anschlagnockens bleibt und durch Auftreffen des umlaufenden Anschlags die Plattentellerwelle anhält. Diese unmittelbar auf die Plattentellerwelle wirkende Anhaltevorrichtung ist jedoch nur für durch Federmotoren angetriebene Sprechmaschinen verwendbar.
Bei den durch das Aufhören der Einwärtsschwenkbewegung ausgelösten Abstellvorrichtungen ist auch vorgeschlagen worden, einen besonderen, die Anschlagnase tragenden Hebel auf dem vom Tonarm verschwenkten Hebel anzuordnen und die Entsperrung einer me-
chanischen Plattentellerbremse durch eine Längsverschiebung des Anschlaghebels zu bewirken, wodurch aber eine komplizierte Anordnung und eine schwierige Einstellung der dabei wirksamen Teile bedingt wurde.
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige An- und Abstellvorrichtung nach dem* letzteren Prinzip des Absteilens bei Stillstand des Tonarmes und bezweckt eine Ver-
to besserung bzw. eine weitere Ausgestaltung derselben. Sie besteht darin, daß die Anschlagnase an einem auf dem reibungsschlüssig mit dem Tonarm gekuppelten Hebel mit festem Drehpunkt gelagerten Schwenkhebel angeordnet ist, der beim Auswärtsschwenken des Tonarmes durch einen fest mit diesem gekuppelten und in der Bahn eines am schwenkbaren Anschlaghebel sitzenden Stiftes o. dgl. befindlichen Arm in die Bereitschaftslage gebracht wird, in der er mittels eines an ihm befestigten Gliedes eine im Stromkreis des Antriebsmotors liegende Kontaktfeder gegen einen festen Gegenkontakt drückt und in der er durch eine an dem den Anas schlaghebel tragenden Hebel befestigte Sperrfeder gehalten wird, bis er durch das Auftreffen des mit dem Plattenteller umlaufenden Anschlages auf die Anschlagnase aus dieser Stellung herausgeschwenkt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Der Tonarm 1, welcher in bekannter Weise an seinem nicht dargestellten Ende eine mit einer Schallnadel versehene Schalldose trägt, ist in dem Fuß 2 schwenkbar gelagert. Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist an gleicher Stelle ein Hebel 3 schwenkbar befestigt, der mit einer Ausnehmung 4 versehen ist, in welche ein am Tonarm befestigter Stift 5 o. dgl. Mneingreift, so daß dieser Hebel mit einem gewissen Spiel der Schwenkbewegung des Tonarmes folgen muß. Dieser Hebel, der auch an einem anderen Punkt gelagert sein kann bzw. auch an dem Tonarm unmittelbar befestigt sein könnte, dient zum selbsttätigen Einschalten des elektrischen Stromes für den Antriebsmotor.
Mit dem Tonarm 1 durch eine nicht dargestellte Reibungskupplung verbunden ist gleichachsig ein Traghebel 6 schwenkbar angeordnet, auf dem ein doppelarmiger Hebel 7 um den Lagerpunkt 8 schwenkbar befestigt ist. An dem nach dem Schwenkpunkt des Tonarmes gerichteten längeren Arm des Schwenkhebeis 7 ist ein Stift 9 vorgesehen, der bei der Schwenkbewegung des Tonarmes nach außen mit dem Ende des Hebels 3 in Eingriff kommt. Der nach außen gerichtete kürzere Arm des Doppelhebels 7 bildet mit dem längeren Arm einen Winkel und trägt an seinem freien Ende eine abwärts gekehrte Anschlagnase 10. An dem längeren Arm des Doppelhebels 7 ist ein Haltestift 11 und ein aus Isolierstoff bestehendes Schaltglied 12 befestigt. Auf dem Traghebel 6 ist ein durch jvetne Schraube o. dgl. gebildeter Anschlag 13 * ift'ir den Hebel 7 vorgesehen. Wird der Ton-■ ''arm 1 entgegen dem Uhrzeigersinne nach außen geschwenkt, so kommt der mit ihm gekuppelte Hebels in Eingriff mit dem Stift 9 und drückt den Hebel 7 in die dargestellte Stellung, wobei der Stift 11 unter die Rastfeder 14 gelangt und so in dieser Stellung festgehalten wird. Die Rastfeder 14 ist andern Tragarm 6 in Klemmbacken 15 gehalten. Bei dieser Schwenkbewegung des Doppelhebels 7 wird die Kontaktfeder 16 durch das Schaltglied 12 gegen den festen Kontakt 17 gedrückt, so daß der Stromkreis des elektrischen Antriebsmotors, in dem der Kontakt 17 und das feste Klemmlager 18 für die Kontaktfeder 16 liegen, geschlossen wird und der Motor zu laufen beginnt. Um die elektrische Spannung von der sonstigen Vorrichtung fernzuhalten, ist die Kontaktfeder 16 und der feste Gegenkontakt 17 auf einer Platte 19 aus Isolierstoff montiert, welche durch Schrauben o. dgl. an dem Traghebel 6 befestigt ist. An der Werkplatte der Sprechmaschine ist noch ein Anschlag 20 angeordnet, der mit einem Längsschlitz versehen ist und durch eine Schraube 21 verstellbar gehalten wird, um so die Schwenkbewegung des Traghebels 6 nach außen zu begrenzen.
Mit der Plattentellerwelle ;22 über eine Gummipeese 23 o. dgl. kraftschlüssig verbunden ist eine Scheibe 24 drehbar auf der Werkplatte der Sprechmaschine gelagert. Diese Scheibe ist an ihrem Umfange exzentrisch gestaltet und bildet so den Verschiebungsnocken 25. Außerdem ist in-einem gewissen radialen Abstand von dem Verschiebungsnocken und gegen ihn um einen gewissen Winkel versetzt ein nach oben gerichteter Anschlagnocken 26 an dieser Scheibe vorge- i°5 sehen. Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende :
Nachdem in der oben bereits erwähnten Weise durch die Schwenkbewegung des Tonarmes nach außen der Stromkreis für den ao Elektromotor selbsttätig geschlossen wurde und der Plattenteller mit der aufgelegten Schallplatte sich zu drehen beginnt, wird die Schalldose mit der Schallnadel in die äußerste Tonrille gebracht, und der Tonarm beginnt infolge der nach innen verlaufenden spiraligen Anordnung der Tonrillen eine einwärts gerichtete Schwenkbewegung, wobei der Traghebel 6 über die Reibungskupplung mitgenommen wird. Damit wird auch der doppelannige Schwenkhebel 7 in der dargestellten Lage nach innen geschwenkt, und der An-
schlag ι ο kommt mit dem Umfang der Scheibe
24 in Berührung, welche sich in der Pfeilrichtung dreht. Durch den exzentrischen Umfang dieser Scheibe bzw. den Verschiebungsnocken 25 wird der Anschlag 10 in den Bereich des Anschlagnockens 26 zurückgeschoben. Da dieses Zurückschieben allmählich und etwa in Richtung des Drehpunktes 8 erfolgt, so wird dabei der Schwenkhebel 7 durch die Rastfeder 14 in der dargestellten, den elektrischen Stromkreis schließenden Stellung festgehalten. Die Schallplatte dreht sich weiter und schwenkt den Traghebel 6 mit dem Schwenkhebel 7 wieder stetig nach einwärts, so daß die Anschlagnase 10 sich wieder gegen den Umfang der Scheibe 24 legt und der an dieser Scheibe vorgesehene Anschlagnocken 26 außen an der Anschlagnase vorbeigeht, worauf das Spiel des Zurückschiebens und des Einwärtsschwenkens der Anschlagnase von neuem beginnt, so lange, bis die Tonaufzeichnung abgespielt ist bzw. die Schwenkbewegung des Tonarmes aufhört. Wird nun die Nase 10 bei der nächsten Umdrehung der Scheibe 24 durch den Verschiebungsnocken
25 zurückgedrängt, so bleibt sie, da ein Einwärtsschwenken nicht mehr erfolgt, in dieser Stellung stehen, und sobald der Anschlagnocken 26 etwa eine Umdrehung zurückgelegt hat, was etwa drei Umdrehungen des Plattentellers entspricht, trifft er senkrecht auf die Anschlagnase 10 und schwenkt unter Überwindung der Haltekraft der Rastfeder 14 den Schwenkhebel aus der dargestellten Stellung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn heraus, wodurch der elektrische Stromkreis unterbrochen und damit der Motor und der Plattenteller angehalten werden. Hierbei ist es gleichgültig, ob die Schallplatte mit einer Auslaufrille versehen ist oder nicht, da die durch die Auslaufrille gegebenenfalls beschleunigte Einwärtsschwenkung lediglich auf die Reibungskupplung wirkt, an der von der Scheibe abhängigen Stellung der Anschlagnase aber nichts ändert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Selbsttätige Abstellvorrichtung für Sprechmaschinen mit einem vom Tonarm durch Reibungskupplung mitgenommenen Hebel und einem auf diesem bewegbar gelagerten Anschlaghebel, dessen Anschlagnase von einer mit der Plattentellerwelle kraftschlüssig gekuppelten Nockenscheibe o. dgl. bei jedem Umlauf erst in die Bahn eines an dieser Scheibe angeordneten Anschlages gebracht und dann von dem einwärts wandernden Tonarm wieder aus dieser Bahn herausgeschwenkt wird, so daß sie bei Stillstand des Tonarmes auf den Anschlag trifft, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagnase (10) an einem auf dem reibungsschlüssig mit dem Tonarm gekuppelten Hebel (6) mit festem Drehpunkt gelagerten Schwenkhebel (7) angeordnet ist, der beim Auswärtsschwenken des Tonarmes durch einen fest mit diesem gekuppelten und in der Bahn eines am schwenkbaren Anschlaghebel (7) sitzenden Stiftes (9) o. dgl. befindlichen Arm (3) in die Bereitschaftslage gebracht wird, in der er mittels eines an ihm befestigten Gliedes (12) eine im Stromkreis des Antriebsmotors liegende Kontaktfeder (16) gegen einen festen Gegenkontakt (17) drückt und in der er durch eine an dem den Anschlaghebel (7) tragenden Hebel (6) befestigte Sperrfeder (14) gehalten wird, bis er durch das Auftreffen des mit dem Plattenteller umlaufenden An-Schlages (26) auf die Anschlagnase (10) aus dieser Stellung herausgeschwenkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG93136D 1936-06-16 1936-06-16 Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen Expired DE659309C (de)

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DE (1) DE659309C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966946C (de) * 1940-08-20 1957-09-19 Walter Urban Ein- und Ausschaltvorrichtung fuer Schallplattenspieler
DE1089989B (de) * 1958-01-24 1960-09-29 Perpetuum Ebner Kg Ausschalter fuer Plattenspieler
DE1184523B (de) * 1959-07-13 1964-12-31 Hans Christian Hansen Ausschaltvorrichtung fuer Plattenspielgeraete

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966946C (de) * 1940-08-20 1957-09-19 Walter Urban Ein- und Ausschaltvorrichtung fuer Schallplattenspieler
DE1089989B (de) * 1958-01-24 1960-09-29 Perpetuum Ebner Kg Ausschalter fuer Plattenspieler
DE1184523B (de) * 1959-07-13 1964-12-31 Hans Christian Hansen Ausschaltvorrichtung fuer Plattenspielgeraete

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