DE65838C - Maschine zum Schneiden und Nuten von Parketboden-Brettchen - Google Patents

Maschine zum Schneiden und Nuten von Parketboden-Brettchen

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DE65838C
DE65838C DENDAT65838D DE65838DA DE65838C DE 65838 C DE65838 C DE 65838C DE NDAT65838 D DENDAT65838 D DE NDAT65838D DE 65838D A DE65838D A DE 65838DA DE 65838 C DE65838 C DE 65838C
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DE
Germany
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machine
grooving
boards
rollers
grooved
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65838D
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English (en)
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R. MüGGLI in Romanshorn, Schweiz
Publication of DE65838C publication Critical patent/DE65838C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F1/00Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints
    • B27F1/02Making tongues or grooves, of indefinite length
    • B27F1/06Making tongues or grooves, of indefinite length simultaneously along opposite edges of a board
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/04Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of flooring elements, e.g. parqueting blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mittelst dieser Maschine werden die auf beiden Seiten gehobelten und auf einer Längsseite abgerichteten Brettchen auf den anderen drei Seiten abgesägt und auf allen vier Seiten 'genuthet, d. h. die Brettchen werden in dem erwähnten unfertigen Zustande in die Maschine eingelegt und verlassen dieselbe, auf die gewünschte Abmessung geschnitten und voll-■ ständig genuthet, in fertigem Zustande.
Die Maschine ist in der Zeichnung durch Fig. ι in der Verticalansicht, Fig. 2 im Grundrifs und Fig. 3 in einem Verticalschnitt dargestellt.
Im wesentlichen setzt sich die Maschine aus den Theilen A und B, sowie den beiden Vorgelegen C und D zusammen, wobei der Theil A das Parketbrettchen e erst auf eine bestimmte Länge zuschneidet und die Nuthen je in ihre beiden Stirnseiten einfräst, während der Theil B hernach die so vorgearbeiteten Brettchen vom Theil A übernimmt, auf bestimmte Breite schneidet und die Nuthen in die beiden Längsseiten fräst. Die Vorgelege C und D besorgen den Antrieb der Fräser, Sägen und des Vorschubes.
Die Brettchen e werden beim Theil A auf die beiden Schienen J1 aufgelegt und mittelst der über die Rollen GG1 laufenden endlosen " Stahlbänder h, an denen kleine Winkel h 1 festgenietet sind, vorgeschoben. Diese Winkel /71 stimmen paarweise an beiden Stahlbändern h insofern überein, dafs ihre Verbindungslinien senkrecht zur Vorschubrichtung stehen. Auf der Wange des Theiles A sind, ähnlich wie bei Reib- und Spindelstock einer Drehbank, die Supports ^1 und A2 fest bezw. verstellbar 'angebracht.
In diesen Supports sind die Sägen s1 und s2, sowie die Fräser/1 und /2 so gelagert, dafs . s2 und/2 mit dem Support A2 verstellbar sind, während sl und/1 ihre Lage sammt dem Support A1 beibehalten. Die Achsen g der Stahlbandrollen G und G1 sind gegen einander verstellbar, ebenfalls in den beiden Supports ^1 und A2 gelagert, und zwar derart, dafs die Rollen G1 G1 sammt dem auf diesen laufenden Stahlband la gleichfalls mit verschiebbar sind. In gleicher Weise ist die Auflageschiene J1 mit dem Support A2 verschiebbar gelagert.
Der Vorschub der Brettchen e erfolgt durch die Stahlbänder h, die durch Antrieb der einen Achse g von der Welle L vom Theil B aus ihre Bewegung erhalten.
Sind die Brettchen auf dem Theil A der Maschine auf ihre Länge zugeschnitten und die Nuthen auf den Stirnseiten eingefräst, so gleiten sie am Ende der Schienen J über die schräg gestellten Schienen i abwärts auf die Wange des Theiles B der Maschine. Daselbst stofsen sie gegen den verstellbaren Winkel b und werden mittelst eines endlosen, über zwei Rollen K geführten Bandes k der Säge s3 bezw. den Fräsen /3 und /4 zugeführt. Säge s3 und Fräser/3 sind wiederum auf dem verstellbaren Support -B1 gelagert, durch dessen Verstellung die Breite der Brettchen fixirt wird. Der Fräser/4 verändert seine achsiale Lage nicht. An dem Winkel b bezw. an dem Support B1 sind kleine Andruckrollen bl und b2 federnd gelagert, welche den Zweck haben, das Brettchen c mit seiner gehobelten Seite gegen den
Winkel W, der auf der Wange des Theiles B befestigt ist, anzudrücken.
Ehe nun die Brettchen e das fortlaufende Band k ganz verlassen haben, werden sie von den geriffelten Walzen m m gefafst und · weiter befördert, in gleicher Weise, wie dies bei den seitherigen Holzhobelmaschinen der Fall ist.
Die Säge s3 schneidet nun erst das Brettchen in die gewünschte Breite, während die beiden Fräser f3 und f* hernach die Nuthen in die Längsseiten fräsen. Der Vorschub der Bänder h und k, sowie der Riffelwalzen m erfolgt mittelst Schnecken und Schneckenräder von der Welle L aus, die ihrerseits mittelst Stufenkonus von dem Vorgelege C aus betrieben wird.
: Selbstverständlich sind die Vorschubsgeschwindigkeiten von h, k und m in Uebereinstimmung mit einander zu bringen, wobei jedoch wesentlich ist, dafs das von A auf B übergleitende' Brettchen seiner weiteren Bearbeitung so rasch wie möglich zugeführt wird. Die Geschwindigkeit des fortlaufenden Bandes k wird deswegen bedeutend gröfser als die Peripheriegeschwindigkeit der Vorschubwalzen m genommen; stöfst ein durch k fortbewegtes Brettchen auf ein vorhergehendes in langsamerer Bewegung, so gleitet das Band k einfach unter seinem darüber liegenden Brettchen weg.
Der Vorschub der Brettchen auf A und B kann auch in anderer Weise als durch Schneckenräder und Schnecken und die Geschwindigkeitsregulirung ebenfalls in anderer Weise als mittelst Stufenkegels erfolgen.
Die Anordnung des Vorschubes kann so getroffen werden, dafs für A und B dasselbe unabhängig regulirt werden kann.

Claims (2)

  1. Pa te nt-An sp rüche:
    ι . Eine Maschine zum selbstthätigen Schneiden und Nuthen von Parketboden-Brettchen, bei welcher die zuerst auf dem Theil (A) an beiden Stirnseiten zu bearbeitenden Brettchen mittelst endloser, mit Winkeln versehener Bänder vorgeschoben, geschnitten und genuthet werden und hernach selbstthätig zum Theil (B) übergleiten und mittelst eines fortlaufenden, endlosen Bandes (k) oder einer sonst geeigneten Vorschiebevorrichtung den geriffelten Vorschubwalzen (m) zugeführt und an der einen Längsseite geschnitten, sowie auf beiden Längsseiten genuthet werden.
  2. 2. Eine Maschine zum selbstthätigen Schneiden und Nuthen von Parketboden - Brettchen der zu ι. gekennzeichneten Art, bei welcher bei dem einen Theil (A) das eine der endlosen Vorschubbänder (h) sammt Rollen (G1) und Auflegeschienen (J) mit dem ; Support (A2) gleichzeitig verschiebbar angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65838D Maschine zum Schneiden und Nuten von Parketboden-Brettchen Expired - Lifetime DE65838C (de)

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