DE658387C - Unterwasser-Felsbrecher - Google Patents

Unterwasser-Felsbrecher

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Publication number
DE658387C
DE658387C DED72837D DED0072837D DE658387C DE 658387 C DE658387 C DE 658387C DE D72837 D DED72837 D DE D72837D DE D0072837 D DED0072837 D DE D0072837D DE 658387 C DE658387 C DE 658387C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide body
chains
ropes
rock breaker
plate
Prior art date
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Expired
Application number
DED72837D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Herbert Jeschke
Wilhelm Toelke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE658387C publication Critical patent/DE658387C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/02Stream regulation, e.g. breaking up subaqueous rock, cleaning the beds of waterways, directing the water flow
    • E02B3/026Removing solid rocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Unterwasser-Felsbrecher Die Erfindung betrifft einen Unterwasser-Felsbrücher, bei welchem ein einen Meißelhammer aufnehmender Führtingskörper an vorzugsweise nach oben pyramidenförmigauseinanäerlaufenden Ketten oder Seilen heb-und senkbar aufgehängt ist. Eine derartige Anordnung ist bekannt, und zwar greifen bei dieser die IZetten oder Seite in der Nähe des unteren Endes an dem Führungskörper an, während die lotrechte Lage des FÜhrungskörpers und damit des Arbeitsgerätes dadurch gesichert wird, daß das obere Ende des Führungsk,örpers in einem besonderen auf dem Felsbrecherschiff aufgebauten Geräst geführt ist.
  • Demgegenüber unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch,. daß die Aufhängeseile bzw. Ketten mit ihr-en unteren Enden am oberen. Ende des Führungskörpers befestigt sind und mit ihren. oberen freien Enden an den Ecken einer am Felsbrecherschiff angeordneten Platte angreifen. Der Führungskörper für den Meißelhammer hängt frei in den Ketten oder Seilen und wird ohne Zulii1fenahme eines besonderen mit dem Schift starr verbundenen Führungsgerüstes lediglich durch sein Gewicht in der lo-trechten Lage gehalten. Die lotrechte Lage des Führungsknörpers für den Meißelhammer wird also mit wesentlich einfacheren Mitteln als bisher erreicht. Etwaige Schwankungen des Felsbrecherschiffes können auf den FÜhrungskörper infolge Fehlens einer starren Verbindung nicht mehr übertragen werden. Außerdem ist man in der Lage, mit einem verhältnismäßig kurzen Führungskörper für den Meißelhammer auch in sehr großen Tiefen zu arbeiten, da der Bemessung der Tragseile oder Ketten weite Grenzen gesetzt sind, während bei der eingangs erwähnten bekannten Anordnung die größt#e Arbeitstiefe vin der Höhe des Führungskörpers für den Mei-Belliammer abhängig war.
  • Die Tragplatte für die Ketten oder Seile wird vorteilhaft abhebhar auf einem am Felsbrecherschiff vorgesehenen Rahmen angeiardnet, so daß sie mit dem Felsbrecher emp-argehoben und eingehalt werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindu:ngsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt schematisch das Schiff-, Abb. 2 eine scbaubildliche Ansicht der gesamten Aufhängung, und Abb. 3 gibt die I#efestigung der Aufhängeketten an der Tragplatte wieder.
  • Auf dem Schiff i ist am Ausleger 2 die SpitzenrOlle3 angeordnet, über die das Hubsei14 der einfachen Winde5 geführt ist. An diesem Seil hängt der z. B. druckluftgesteuerte Meißelhammer 6, 8, der in dem Führungsk#örper 7 gleitbar angeordnet ist. Der Führungskörper 7 ist in den Ketten oder Seilen 9 aufgehängt, die am Unterende in den Punkten jo unmittelbar an der Platte 7a des Führungskörpers befestigt sind. Am Oberende sind die Ketten 9 ebenfalls an einer Platte i i hefestigt# die auf einem Rahmen 12 des Schiffskörpers i'. auflicgt. Da die Aufhängepunkte i i a an dieser Platte i i weiter auseinanderliegen als die,'# PunIrte i o -, so# bildet sich eine Kettenpyramide, die den Führungskörper sicher in seiner Lage hält.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist falgende: Die in der Abb. i wiedergegebeiie Lage ist die Arbeitslage für den Druckluftzylinder 6. Wenn diesem durch den Schlauch 6a Druckluft, ge,-,#ebenenfaJ1s auch Druckwasser oder Dampf zugeführt wird, so wird der Meißel 8 in den Untergrund getrieben. Das Seil 4 gibt dabei entsprechend nach. Wenn beim Ansetzen des Meißels der im Seil nur lose hängende Zylinder 6 Idas l#--.str-eben hat umzukippen, su wird er dabei vom Führungskörper e. bzw. von den Seilen 9 aufrecht gehalten.
  • Will man den Zylinder nach oben bringen, sze, wird einfach das Seil 4 mit Hilfe der Winde 5 eingezogen; dabei legt sich der Druckluftzylin-der6 nmächst gegen die Platte 7a des FührungskÖrPers7 und nimmt diesen mit. Die, Ketten 9 werden schlaff. Zweckmäßig ist es, die Platte i i als lose aufliegenden Teil auszubilden. Es wird dann beim Herausnehmen des Zylinders auch die Platte i i mitgenommen. Man kann aber auch die Platte mit einem entsprechenden Durchlaß versehen. Umgekehrt erfolgt das Niederlassen des Hammers lediglich durch Nachlassen des Seiles 4. Soll die Arbeitslage des Führungskörpers 7 verstellt werden, so. geschieht dies in einfachster Weise dadurch, daß man durch Hochziehen des Seiles 4 die Ketten 9 entlastet, die Ketten von Handoder mit Hilfe kleiner Winden nachzieht und sie wieder festniacht z. B. in. den in Abb. 3 dargestellten ,Krampen iib der Platte ii. Die sämtlichen -..Verstellarbeiten des Felsbrechers können also rch eineganz einfache Winde- 5 ohne irgend-#Zelche maschinelle Sondereinrichtungen durchgeführt werden, worin ein weiterer, ganz besonderer Vorzug der neuen Felsbrecheinrichtung liegt.
  • Die Aufhängung des Führungskörpers 7 muß zur Durchführung der Erfindung in mindestens drei Punkten, zweckmäßiger- in vier Punkten, wie dargestellt, erfolgen. Dagegen ist es gleichgültig, ob Stile, Ketten oder sonstige Aufhängemittel, Verwendung finden.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPPÜ C EI It -i.U.ntiexwass#er-Felsbi#--cher, bei welchem ,ein einen Meißelhammer aufnehmender Führungskbrper an vorzugsweise nach hohen, pyramidenförmig auseinanderlaufenden Ketten oder Seilen heb- und senkbar aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbängeketten (9) mit ihren unteren Enden am oberen Ende des Führ=gsk#örp,ers (7) befestigt sind und mit ihren oberen freien Enden an den Ecken einer am Felsbrecherschiff (i) angeordneten Platte (i i) angreifen, derart, daß der Führungskörper (7) für den Meißelhammer (6, 8) frei in den Ketten oder Seilen (9) hängt und durch. sein Gewicht in der lotrechten Lage gehalten ist.
  2. 2. Unterwasser-Felsbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (i i) für die Ketten oder Seile (9) abhebbar auf einem am Felsbrecherschiff (i) vorgesehenen Rahinen (12) angeordnet ist.
DED72837D 1936-05-30 1936-05-30 Unterwasser-Felsbrecher Expired DE658387C (de)

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