DE65827C - Schraubenknopf mit den Stoff durchdringenden Zacken am Untenheil - Google Patents

Schraubenknopf mit den Stoff durchdringenden Zacken am Untenheil

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DE65827C
DE65827C DENDAT65827D DE65827DA DE65827C DE 65827 C DE65827 C DE 65827C DE NDAT65827 D DENDAT65827 D DE NDAT65827D DE 65827D A DE65827D A DE 65827DA DE 65827 C DE65827 C DE 65827C
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Germany
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fabric
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threaded pin
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theiles
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65827D
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English (en)
Original Assignee
Frau M. STEIMANN in Mittelwalde
Publication of DE65827C publication Critical patent/DE65827C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/18Buttons adapted for special ways of fastening
    • A44B1/28Buttons adapted for special ways of fastening with shank and counterpiece
    • A44B1/30Screw-buttons

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Schraubenknopf, bei dem nach Anbringung am Stoff die stachelartigen Randzacken eines gewölbten Untertheiles, welcher auf der concaven Seite mit einem in den Stoff eindringenden Gewindezapfen versehen ist, durch Schlitze einer zwischen letzteren und den Stoff gelegten Scheibe hindurch den Stoff durchdnngen und nach aufsen umgelegt werden durch den breiten Fufs eines auf den Gewindezapfen aufgeschraubten Obertheiles, der den eigentlichen Knopf bildet. Die Randzacken klemmen daher den Stoff zwischen sich und der Unterlegscheibe ein. Aus der Klemmfläche des Obertheiles stehen biegsame und der Richtung des Schraubengewindes im, Obertheil entgegengesetzt gekrümmte Häkchen hervor, die ein Zurückdrehen des festgeschraubten Obertheiles durch Eingreifen in den Stoff verhindern.
Von den Abbildungen der beiliegenden Zeichnung, welche den gekennzeichneten Schraubenknopf veranschaulichen, zeigen Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch den Knopf nach seiner Befestigung am Stoff,
Fig. 2 einen entsprechenden Schnitt durch den Knopfuntertheil nebst von diesem durchsetzten Zwischenscheibe,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die hohle (concave) Fläche des Knopfuntertheiles,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Zwischenplatte,
Fig. 5 eine Ansicht seiner mit den Widerhaken versehenen Klemmfläche.
Der Knopfuntertheil α besteht aus einer kugeligen Platte (Calotte), deren Rand so stark ausgezackt ist, dafs stachelartige Spitzen b entstehen. Die Zwischenscheibe c wird über den aus der hohlen Fläche des Knopfuntertheiles hervorstehenden Gewindezapfen d geschoben, und zwar bis zum Grunde des Untertheiles, da die von ihrem gewölbten Rand übrig bleibenden Stacheln b durch entsprechende Schlitze e der Zwischenscheibe b hindurchgreifen können. Nachdem die beiden Theile a und c in der durch Fig. 2 veranschaulichten Weise zusammengesetzt sind, werden sie unter Hindurchführung des Gewindezapfens d durch den Stoff gegen dessen untere Fläche gelegt. Wird dann der mit Muttergewinde versehene Obertheil f, welcher den eigentlichen Knopf bildet, auf den Gewindezapfen des Untertheiles aufgeschraubt ist, so wird er zunächst durch Anziehen des Untertheiles dessen Stacheln b veranlassen, den zwischen die Zwischenscheibe und den Obertheil kommenden Stoff zu durchdringen und dann, wenn die Zwischenscheibe zur festen Anlage an den Stoff gelangt ist, auf die Spitzen der Stacheln selbst einwirken, d. h. diese Stacheln nach aufsen so umlegen, dafs sie den Stoff zwischen sich und Zwischenscheibe c einklemmen. Der klemmende Fufsy1 des Obertheiles mufs nach dem Gesagten hinlänglich grofs sein, um das Umlegen der Stacheln bewirken zu können.
Aus der klemmenden Stirnfläche des Fufses des Obertheiles ragen in beliebiger Anzahl biegsame Häkchen g hervor, welche nach der
dem Schraubengewinde des Gewindezapfens entgegengesetzten Richtung gekrümmt sind. Die Häkchen g hindern, da sie biegsam und in Bezug auf die Richtung der ihnen beim Aufschrauben des Knopfes gegebenen Kreisbewegung mit ihrer Spitze rückwärts geneigt sind, das Aufschrauben des Knopfobertheiles nicht. Wird jedoch dieser Obertheil nach erfolgtem Anziehen ein wenig rückwärts gedreht, so dringen die bei dieser Bewegung mit der Spitze vorauslaufenden Häkchen in den Stoff ein und verhindern in wirksamer Weise ein Lösen des Verschlusses.
Zu bemerken ist noch, dafs selbst nach gewaltsamem Lösen des Obertheiles der mit der Zwischenscheibe verbundene Untertheil mit dem Stoff fest verbunden bleibt, da der Stift, wie beschrieben, infolge Umlegung der Stacheln zwischen diesen und der Zwischenscheibe eingeklemmt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schraubenknopf, bei welchem nach seiner Anbringung am Stoff die stachelartigen Randzacken (b) eines gewölbten, auf der concaven (hohlen) Seite mit einem den Stoff durchdringenden Gewindezapfen (d) versehenen Untertheiles (a) durch Schlitze (e) einer zwischen letzteren und den Stoff gelegten Scheibe (c) hindurch den Stoff durchdringen und durch den entsprechend breiten Fufs (fl) eines auf den Gewindezapfen (d) aufgeschraubten, den eigentlichen Knopf bildenden Obertheiles (f) nach aufsen umgelegt werden und den Stoff zwischen sich und der Unterlegscheibe einklemmen, während aus der Klemmfläche des Obertheiles hervorstehende biegsame und der Richtung des vorhandenen Schraubengewindes entgegengesetzt gekrümmte Häkchen (g) ein Zurückdrehen des festgeschraubten Obertheiles durch Eingreifen in den Stoff wirksam verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65827D Schraubenknopf mit den Stoff durchdringenden Zacken am Untenheil Expired - Lifetime DE65827C (de)

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