DE65804C - Schreibmaschine für Blindenschrift - Google Patents
Schreibmaschine für BlindenschriftInfo
- Publication number
- DE65804C DE65804C DENDAT65804D DE65804DA DE65804C DE 65804 C DE65804 C DE 65804C DE NDAT65804 D DENDAT65804 D DE NDAT65804D DE 65804D A DE65804D A DE 65804DA DE 65804 C DE65804 C DE 65804C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- paper
- button
- carriage
- pressure
- handle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004049 embossing Methods 0.000 description 6
- -1 canvas Substances 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J3/00—Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
- B41J3/32—Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for printing in Braille or with keyboards specially adapted for use by blind or disabled persons
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE IS: Druckerei.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Drucken einer Blindenschrift,
welche Vorrichtung von einer blinden Person bedient werden kann. Mittelst derselben werden
Schriftzeichen in Leder, Leinewand, Papier oder dergleichen geprägt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Schnitt nach Linie x-x der Fig. 3, Fig. 2 eine Vorderansicht der' Vorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht derselben.
Fig. 4, 5 und 6 geben wichtige Einzelheiten der Vorrichtung wieder.
Fig. ι ein Schnitt nach Linie x-x der Fig. 3, Fig. 2 eine Vorderansicht der' Vorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht derselben.
Fig. 4, 5 und 6 geben wichtige Einzelheiten der Vorrichtung wieder.
Auf einer Platte A ist ein Gestell A1 angebracht,
welches die Vorrichtung trägt. B ist ein Wagen, welcher das zu beschreibende
Papier trägt und auf Schienen C C1 geführt wird. D ist eine Prägescheibe, welche nahe
dem Rand die Zeichen D1 aufweist. E ist ein Zahnrad, welches von der Prägescheibe D
getragen wird und mit einem Zahnrad F in Eingriff steht. Dieses ist auf die Welle F2
aufgekeilt, welche das Zahnrad F1 trägt.
Dieses wiederum steht in Eingriff mit einem Zahnrad G, in dessen Mittelpunkt ein federnd
ausgebildeter Taster H oberhalb einer festen Zeichenplatte / angeordnet ist. Der Taster H
hat einen Ansatz, welcher geeignet ist, in angemessen angebrachte Aussparungen I1 der
Platte I zu treten. Diese Platte (s. Fig. 4) trägt kreisförmig geordnet gegenüber den Aussparungen
I1 die Zeichen /2, welche in Blindenschrift
körperlich dargestellt sind. Neben jedem dieser Zeichen, welchen auf der Prägescheibe D
angebrachte gleichartige Zeichen genau entsprechen, befinden sich erklärende Buchstaben
bezw. Ziffern oder Satzzeichen /3.
Ein um J1 drehbarer Hebel J weist einen Handgriff J2 auf, welcher, wie in Fig. 3 punktirt
angedeutet, umgeklappt werden kann, wenn die Vorrichtung verpackt werden soll. An dem
Hebel J hängt ein Prägestempel K, dessen Fufs mit Gummi belegt ist. An dem anderen
Ende des Hebels J ist ein senkrecht verstellbarer Schieber L angeordnet, welcher Schaltklinken.
L1 und Z.2, Fig. 6, trägt, die mit einer
Schaltstange B1 in Beziehung stehen. Letztere ist an dem Wagen B angebracht.
Den Stiel des Prägestempels K umschliefst.eine
Spiralfeder K J, welche sich gegen den Bun i K^
legt und einer Abwärtsbewegung des Hebels J entgegenwirkt. Dem gleichen Zwecke dient
eine auf der Welle F2 angeordnete Feder L, welche auf das dem Handgriff J2 entgegengesetzte
Ende des Hebels J einwirkt. Eine Platte M, welche einen aufgekröpften Rand Ai1
hat, nimmt das unter dem Prägestempel hervorkommende Papier auf (Fig. 3).
Das Papier wird dem Prägestempel durch die Speisewalzen N und iV1 zugeführt, welche
in Trägern E2 des Wagens B entsprechend
gelagert sind. Die Walzen, welche zweckmäfsig mit Gummi bekleidet sein können, werden
durch Federn iV2, Fig. 2, gegen einander geprefst. Um das Papier Zeile für Zeile mit
Zeichen beprägen zu können, ist eine Klinke O, Fig. 5, angeordnet, welche mit einem Sperrrad
O1 in Eingriff steht, welches auf die Welle N3 der.unteren Speisewalze iV1 aufgetrieben
und mit einem Griff O2 versehen ist. Eine Sperrfeder O3 hindert eine Rückwärtsdrehung
des Zahnrades O1. Ein geränderter Knopf P ist auf der Welle N3 befestigt, um
nach Wunsch das Papier um ein beliebiges Stück vorschieben zu können.
Die Anordnung der Schaltklinken L1 und L2 geht aus Fig. 6 hervor. Dieselben sind um
einen Zapfen Ls drehbar und können mit Stiften Q und Q1 Anschlag gewinnen, welche
auf einer Scheibe Q3 angeordnet sind. Diese
dreht sich lose auf dem Zapfen L3 und trägt einen Griff Q4. Wird der Griff Q4 so gedreht,
dafs der Stift Q1 die Klinke L1 in Eingriff mit der Stange ΒΛ hält, so wird bei jeder Abwärtsbewegung
des Schiebers L der Papierwagen -B um ein gewisses Stück in der Richtung
des Pfeiles (Fig. 6) vorgeschoben;'wird der Stift Q durch Drehung des Griffes Q4 in
Berührung mit der Klinke L2 gebracht, so wird der Papierwagen in umgekehrtem Sinne verschoben.
Ferner ist eine Glocke R mit zwei losen Hämmern R1 vorgesehen, welche durch
einen Knaggen R'2 bei Beendigung je einer Zeile bethätigt werden.
Die Vorrichtung gelangt in folgender Weise zur Wirkung und Anwendung. Das zu prägende
Papier oder dergleichen wird zwischen die Speisewalzen NN1 eingeschoben und durch
Drehung des Knopfes P in die gewünschte Stellung unter den Prägestempel K gebracht.
Der Taster H wird dann auf dasjenige Zeichen eingestellt, welches man wiedergeben will,
wobei die Uebersetzung durch die Zahnräder G F1 F und E so gewählt ist, dafs beim Eintritt
des Tasters in eine der Aussparungen 71 auf der Prägescheibe D genau das zugehörige
Zeichen unter dem Prägestempel K sich befindet. Ist der die Vorrichtung Benutzende
selbst blind, so kann er nach den erhabenen Zeichen /2 die Einstellung des Tasters vollziehen.
Ist die gewünschte Einstellung bewirkt, so wird der Hebel J heruntergeschlagen
und das betreffende Zeichen wird dadurch dem Papier eingeprägt. Hierbei steigt der Schieber
L nach aufwärts. Wird unter Einwirkung der Federn K1 und L der Hebel / wieder
in die Ruhelage (Fig. 3) zurückgebracht, so sinkt der Schieber L nach abwärts und die
Klinke L1 bezw. L2, je nach Einstellung des
Griffes Q4, verschiebt den Papierwagen B in dem einen oder anderen Sinne um die Entfernung
eines Buchstabens. Ist das Ende einer Zeile nahe, so ertönt die Glocke R und zeigt
dadurch an, dafs es erforderlich ist, mittelst des Griffes O2 das Papier um eine Zeile zu verschieben.
Claims (1)
- Pa tent-An spruch:Schreibmaschine für Blindenschrift, bei welcher die Typenscheibe D mittelst eines über einer feststehenden Index- bezw. Tasterplatte / drehbaren Tasters H unter einem Druckstempel K eingestellt wird, worauf der Druck auf das in einem auf der Grundplatte A geführten Wagen B gehaltene Papier mittelst eines federnd gelagerten Hebels / bewirkt wird, der nach dem Druck in seine Ruhelage zurückschnellt und dabei durch Schaltklinken L1 (bezw. L2) den Vorschub des Papierwagens B bewirkt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65804C true DE65804C (de) |
Family
ID=339562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65804D Active DE65804C (de) | Schreibmaschine für Blindenschrift |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65804C (de) |
-
0
- DE DENDAT65804D patent/DE65804C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE65804C (de) | Schreibmaschine für Blindenschrift | |
| DE257919C (de) | ||
| DE183881C (de) | ||
| DE33293C (de) | Typen-Schreibapparat | |
| DE64275C (de) | Typenstab-Schreibmaschine | |
| DE44490C (de) | Schreibmaschine | |
| DE230089C (de) | ||
| DE209912C (de) | ||
| DE110061C (de) | ||
| DE182504C (de) | ||
| DE171115C (de) | ||
| DE276826C (de) | ||
| DE72355C (de) | Typenradschreibmaschine | |
| DE144952C (de) | ||
| DE39044C (de) | Typenschreibmaschine | |
| DE85917C (de) | ||
| DE257491C (de) | ||
| DE113911C (de) | ||
| DE163779C (de) | ||
| DE257281C (de) | ||
| DE71383C (de) | Matrizenpräg- bezw. Typenhebelschreibmaschine | |
| DE226335C (de) | ||
| DE84608C (de) | ||
| DE62925C (de) | Selbstthätige Walzenfärbevorrichtung für Stempelapparate | |
| DE67837C (de) | Maschine zum Autographiren von Musik-Schriftzeichen |