DE657490C - Falztasche fuer Stauchfalzmaschinen - Google Patents

Falztasche fuer Stauchfalzmaschinen

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DE657490C
DE657490C DES123907D DES0123907D DE657490C DE 657490 C DE657490 C DE 657490C DE S123907 D DES123907 D DE S123907D DE S0123907 D DES0123907 D DE S0123907D DE 657490 C DE657490 C DE 657490C
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pocket
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/14Buckling folders
    • B65H45/142Pocket-type folders
    • B65H45/144Pockets or stops therefor

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Falztasche für Stauchfalzmaschinen Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Vervollkommnung der Ausführung von Falztaschen an Stauchfalzmaschinen in bezug auf die Durchbildung der Boden- und Deckfläche zur Erzielung einer neuartigen Führung der einlaufenden Bogen.
  • Es sind eine große Anzahl von Bauarten und Konstruktionen der besonderen Ausbildung der Falztaschenwände bekanntgeworden, die die sichere und eigenartige Führung der Bogen im Falztaschenraum zu erreichen suchen. Hierbei wird die Reibung des Papieres an dessen Führungsflächen auf ein besonders geringes Maß zurückgesetzt und gleichzeitig ein Wellen des in der Falztasche eingelaufenen Bogenteiles verhütet.
  • Andere Ausführungen von Falztaschen für Stauchfalzmaschinen geben durch besondere Querschnittsformung der Stäbe der Deck-und Bodenfläche dem einlaufenden Bogen dadurch eine zusätzliche Führung, auch suchen sie das Hineingleiten der vorderen Bogenecken in die Zwischenräume der Stabdecke durch Schräglage dieser Deckstäbe zu verhindern.
  • Wieder andere Bauarten von Falztaschen verwenden für die Bogenförderung umlaufende Gewindespindeln, oder es werden Falztaschenanschläge mit besonderen Vorrichtungen und Führungsfedern für den Zweck eingebaut, die Bildung von Falten beim Antreffen der Bogen an dem der Einlaufbewegung entgegenstehenden Bogenanschlag zu verhindern.
  • Diesen durch Druckschriften bekanntgewordenen Falztaschenausführungen gegenüber unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß für die oberen und unteren Begrenzungsflächen des Einlaufraumes der Falztasche stabförmige Körper verwendet werden, die mit einem spiralförmigen Drall versehen sind, dessen Drallänge den hier in Frage kommenden Verhältnissen beliebig angepaßt werden kann. Die spiralgedrallten Stäbe einer Fläche, also entweder der Deck- oder der Bodenfläche, können dabei mit gleich verlaufendem oder verschieden gerichtetem Drall versehen werden. Des weiteren werden bei eintretender Notwendigkeit die Stäbe der Deckfläche wiederum gegenüber den Stäben der Bodenfläche in ihrer radialen Lage zueinander verdreht angeordnet. Dadurch bildet sich ein eigenartiger, nach zwei zueinander rechtwinkelig liegenden Richtungen in seiner Deck- und Bodenebene wellenförmig gestalteter Einlaufsraum für die Bogen. Auch kann bei diesen Ausführungen dieser Einlaufsraum in seiner Deckfläche eine andere Wellenrichtung besitzen als in seiner Bodenfläche.
  • Die einlaufenden Bogen werden durch diese neuartige Gestaltung der Boden- und Deckführungsflächen einer Falztasche eigenartig bei ihrem Vorlauf in den Fal.ztaschenraum beeinflußt. Die Bogen werden nach beiden Seiten ausgestrichen und müssen sich unter dein Einfluß ihrer eigenen Materialsteifigkeit, soweit diese es zuläßt, den wellenförmigen Zwischenräumen der Falztasche anpassen. Hierdurch wird außer anderen technischen Vorzügen besonders die Bogenv orderkante in einer stabilisierenden Form ausgebildet (vgl. Abb.4). Beim Antreffen der Bogenvorderkante an die Anschlagsfläche wird so ein Bilden von Falten mit Sicherheit verhindert, weil die Bogenvorderkante nicht mehr in einer Ebene liegt, sondern wellenförmig verläuft.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Abb. i bis .4 unter Fortlassung aller für das gute Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Teile dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Aufsicht auf die Falztasche mit ihrem Einlaufsmund.
  • Abb.2 gibt eine Seitenansicht der Falztasche wieder.
  • Abb. 3 erläutert einen Querschnitt in Richtung der Linie A-B.
  • Abb. 4. läßt die Wellenbildung der Bogenv orderkante im Grundriß@ erkennen und zeigt gleichzeitig die eigenartige Stellung der an den.Stäben entlang laufenden spiralförmigen Gewindegänge zueinander.
  • Die auf der Zeichnung dargestellte Falztasche wird aus den beiden maulartig geformten vorderen Verbindungsstreben z und z gebildet, in welche die einzelnen Stäbe 3 und 4 der Boden- und Deckflächen eingelassen und gelagert sind. An ihrem hinteren Ende sind die Stäbe 3 und :4 durch den Querstab 5 fest miteinander verbunden. Die die Boden- und Deckfläche bildenden Längsführungsstäbe 3 und 4 sind, wie die Abb. z und a erkennen lassen, mit einem spiralförmigen Drall versehen. Dieser Drall kann, wie die Abb. i darstellt, auf der einen Hälfte der Falztasche mit Linksdrall, auf der anderen mit Rechtsdrall ausgebildet werden. Die Ausführung der Falztaschen kann des weiteren auch so ausgeführt werden, daß der Drall sämtlicher Stäbe der Deckfläche und auch der Bodenfläche den gleichgerichteten Drall besitzt. Hierbei ist es ferner auch möglich, daß die Drallrichtung der Deckfläche eine andere ist wie die Drallrichtung der Bodenfläche.
  • ,Zur Erzielung einer besonders sicheren -Wirkung in der Vermeidung von Bogenfalten uiid -wellen beim Einlaufen des Bogenvorderteiles in den freien Raum der Falztasche und insbesondere beim Antreffen der Bogenvorderkante an dem entgegenstehenden Anschlag wird die radiale Stellung der Deckstäbe zu den Bodenstäben, oder umgedreht, so durchgeführt, wie sie die Abb. 4. erkennen läßt. Der horizontalen Lage der Querschnitte der einen Stäbe stehen senkrecht oder in einer ähnlichen Winkellage gerichtete Querschnitte der anderen Stäbe gegenüber. Dadurch wird der freie Einlaufsraum der Falztasche in eine eigenartige wellenförmige Gestalt gebracht. Die einlaufenden Bogen werden durch diesen eigen- und neuartig geformten Einlaufsraum besonders günstig beeinflußt, und die Versteifung selbst des dünnsten Papiers wird in besonders sicherer Weise an der Bogenvorderkante in verstärktem Maße erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Falztasche für Stauchfalzmaschinen, deren Boden und Decke im wesentlichen aus Stabführungen gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabführungen (3@ 4) aus einer beliebigen Anzahl von spiralgewundenen, im Querschnitt rechteckig oder ähnlich geformten, aus Metall, Holz, Kunstharz, Glas, keramischen Massen oder ähnlichen Stoffen bestehenden Führungsstäben gebildet werden, die entweder auf der ganzen Falztaschenfläche einen nach einer Richtung hin verlaufenden Gewindedrall besitzen oder die zu einem beliebigen Teil, beispielsweise je zur Hälfte der Fläche, mit entgegengesetzt stehendem Spiraldrall ausgestattet sind, wobei wiederum die Spiralstäbe der Bodenfläche zu den Stäben der Taschendeckfläche, oder umgedreht, radial so zueinander stehen, daß die Flächen des hierdurch gebildeten Bogeneinlaufsraumes nach einer oder beiden Richtungen hin mehr oder weniger wellenförmig verlaufen.
DES123907D 1936-08-21 1936-08-21 Falztasche fuer Stauchfalzmaschinen Expired DE657490C (de)

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