DE657385C - Elektrisch angetriebene Druckluftvorrichtung fuer Maschenaufnehmer - Google Patents

Elektrisch angetriebene Druckluftvorrichtung fuer Maschenaufnehmer

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DE657385C
DE657385C DEG93653D DEG0093653D DE657385C DE 657385 C DE657385 C DE 657385C DE G93653 D DEG93653 D DE G93653D DE G0093653 D DEG0093653 D DE G0093653D DE 657385 C DE657385 C DE 657385C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B17/00Repairing knitted fabrics by knitting operations
    • D04B17/04Repairing knitted fabrics by knitting operations by picking-up dropped stitches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Elektrisch angetriebene Druckluftvorrichtung für Maschenaufnehmer Druckluftvorrichtungen für Maschenaufnehmer sind bereits bekannt, bei welchen man sich eines Handgriffes bedient, in welchem ein Kolben, der die Maschenaufnehmernadel trägt, mittels Druckluftimpulse entgegen der Wirkung einer Feder bewegt wird. Die Feder dient dazu, die Nadel jeweils in die rückwärtige Ruhelage zurückzubringen, setzt jedoch ihre Kraft der gegebenenfalls wirkenden Saugkraft der Vorrichtung hinzu, so daß die Hinundherbewegung der Nadel in beiden Richtungen mit nichtgleicher Kraft sattfindet. Dieser Nachteil würde sich ganz besonders bei unter Ausnützung der Trägheit arbeitenden Handgriffen für Maschenaufnehmernadeln nach dein Patent 641 728 bemerkbar machen.
  • Erfindungsgemäß wird die Notwendigkeit einer solchen Feder im Handgriff dadurch vermieden, daß neben der üblichen Pumpvorrichtung zum Hinundherbewegen der Maschenaufnehmernadel eine Saugvorrichtung vorhanden ist, die jeweils eingeschaltet wird, sobald die Pumpe ausgeschaltet wird, und die Maschenaufnehmernadel in die rückwärtige Ruhelage festhalten soll.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • In der Draufsicht gemäß Fig. i bezeichnet i einen Elektromotor mit einer angebauten kleinen Saugpumpe 2 beliebiger Ausführung. L1ber den Riemen 3 treibt der Motor den einen Teil 4 einer Kupplung q., 5 an. Der Teil 5 ist mit einer Kurbelscheibe 6 verbunden, die über Stange 7 den im Zylinder 8 nicht sichtbaren Pumpenkolben hin und her bewegt. In 9 ist ein Elektromagnet zum Betätigen der Kupplung q., 5, was -über Hebel io und Gabel i i stattfindet. Der auf den Hebel io wirkende Kern r2 dieses Elektromagneten bildet gleichzeitig einen Teil eines Steuerventils 13 für die Luft. Die Feder 14 hält die Kupplung 4,5 bei nicht erregtem Elektromagneten ausgeschaltet.
  • Die Pumpe 8 dient dazu, die zum Betätigen der Maschenaufnehmernadel nötigen Druck-und Saugimpulse hervorzurufen, und überträgt diese über Leitung 15 und Steuerventil 13 zum biegsamen Rohr 16.
  • Fig.2 zeigt eine an sich bekannte Vorrichtung, womit der Ausschlag des im Zylinder 8 befindlichen Kolbens 17 verändert werden kann, um die Stärke der Luftimpulse nach Wunsch einstellen zu können. Auf der Kurbelscheibe 6 liegt ein um 18 verstellbarer Hebel i9 an dessen gebogenem Ende, bei 2o, die Kolbenstange 7 angreift. Die strichpunktierte Lage dieser Teile zeigt, wie die Verstellung stattfinden kann.
  • Eine im Zylinder 8 enthaltene Feder 2i dient dazu, den Kolben 17 bei Lösen der Kupplung 4., 5 jeweils in die rückwärtige Totpunktlage der ihn antreibenden Kurbel zurückzuführen, so daß beim Kuppeln die Vorrichtung immer mit einem Druckimpuls anfängt. Die Anordnung der Feder 2i reicht jedoch nicht aus, um die Nadel in der rückwärtigen Lage zu halten, da sonst die Abdichtung an den gleitenden Teilen so ausgeführt werden müßte, daß dadurch das leichte Arbeiten in Frage gestellt würde-- ,@.e Die kleine Saugpumpe :2 liegt über Leit 22 gleichfalls mit dem Steuerventil 13 in V bindung. Dieses Ventil zeigen die Fig.3 und 4 im Schnitt. Die darin vorgesehenen Kanäle, welche im Kern 12 gebohrt sind, bewirken, daß bei gelöster Kupplung, also nicht erregtem Elektromagnet (Lage gemäß Fig. 3), der zum Befestigen des biegsamen Rohres 16 bestimmte Stutzen 23 über die Bohrung 2.1. mit der Leitung 22 der Saugpumpe in Verbindung bleibt. Im Maschenaufnehmer herrscht also Unterdruck, und es bleibt die Nadel in der rückwärtigen Ruhelage stehen. Über Schlitz 25 ist die Pumpenleitung 15 mit der freien Luft verbunden, damit die Feder 21 den Kolben ungehindert zurückstoßen kann.
  • Im Betrieb, d. h. bei eingeschalteter Kupplung und erregtem Elektromagnet (Lage gemäß Fig. 4.), verbindet die Bohrung 24 den Stutzen 23 mit der Pumpenleitung 15, während der Schlitz z6 die Saugleitung 22 mit der freien Luft verbipdet.
  • Das hierzu nötige elektrische Schema zeigt die Fig. 5. Die Klemmen 27 dienen zum Anschluß an das Netz. Der Strom geht über Schalter 28 zum Motor und zum Elektromagnet. Ein Schleifwiderstand 29 dient zum Verändern der Motorgeschwindigkeit; er kann jedoch nie vollständig ausgeschaltet werden, damit die Saugpumpe 2 stets wirksam bleibt. Ein gegenüber dem Widerstand befindlicher Schleifkontakt 3o dient zur Erregung des Elektromagneten und ist in der abgebildeten Lage ausgeschaltet. Sobald aber der Widerstand 29 etwas vermindert wird, schaltet dieser Kontakt ein, was der Betriebslage der Vorrichtung entspricht. Widerstand 29 und Kontakt 30 liegen vorzugsweise im Gehäuse einer Fußtaste. Diese wird dann an die Klemmen 31 angeschlossen.
  • Bei losgelassener Fußtaste dreht sich der :Motor langsam, und es wirkt die Saugpumpe auf die Maschenaufnehmernadel. Beim Betätigen der Fußtaste wird sofort gekuppelt und die Verbindung mit der Pumpe 8 hergestellt, wobei die Arbeitsgeschwindigkeit rrii-t Hilfe des Widerstandes 29 eingestellt werdeil kann.

Claims (3)

  1. PATRNTAN SPRÜCI-IR i. Elektrisch angetriebene Druckluftvorrichtung für Maschenaufnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß außer einer üblichen Pumpvorrichtung (8) zum Hinundherbewegen der Maschenaufnehmernadel noch eine Saugvorrichtung (2) vorhanden ist, wobei die eine Kupplung (,I, 5) für die Pumpvorrichtung betätigenden Organe (9, 12) die Maschenaufnehmernadel beim Kuppeln mit der Pumpvorrichtung (8), beim Entkuppeln mit der Saugvorrichtung (2) in Verbindung setzen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der ,Motor (i) zum Antrieb der Saugvorrichtung (2) den Strom dauernd über einen Regulierwiderstand (29) erhält, welchem ein Kontakt (30) zugeordnet ist, der bei Vermindern des Widerstandes die Kupplung einrückende Organe (9) unter Strom setzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines an sich bekannten Elektromagneten (9) zum Steuern der Kupplung dessen mit Bohrungen bzw. Schlitzen versehene Kern die Umsteuerung der Luftverbindungen selbst vornimmt. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Kolbenpumpe ausgebildete Pumpe (8) der Wirkung einer Feder (21) ausgesetzt ist, welche bei gelöster Kupplung den Kolben (17) jeweils in die rückwärtige Totpunktlage zurückführt. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der als Kolbenpumpe ausgebildeten Pumpe (8) veränderbar ist.
DEG93653D 1936-09-03 1936-09-03 Elektrisch angetriebene Druckluftvorrichtung fuer Maschenaufnehmer Expired DE657385C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057280B (de) * 1953-04-24 1959-05-14 Siemens Ag Antrieb fuer Maschenaufnehmer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1057280B (de) * 1953-04-24 1959-05-14 Siemens Ag Antrieb fuer Maschenaufnehmer

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