DE656717C - Doppelokular fuer optische Geraete mit Ablesefaeden, insbesondere geodaetische Distanzmesser - Google Patents

Doppelokular fuer optische Geraete mit Ablesefaeden, insbesondere geodaetische Distanzmesser

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DE656717C
DE656717C DEB164708D DEB0164708D DE656717C DE 656717 C DE656717 C DE 656717C DE B164708 D DEB164708 D DE B164708D DE B0164708 D DEB0164708 D DE B0164708D DE 656717 C DE656717 C DE 656717C
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DE
Germany
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eyepiece
double
optical devices
distance meters
focal length
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Expired
Application number
DEB164708D
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HELMUTH BRUNNER
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HELMUTH BRUNNER
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/26Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with fixed angles and a base of variable length, at, near, or formed by the object
    • G01C3/28Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with fixed angles and a base of variable length, at, near, or formed by the object with provision for reduction of the distance into the horizontal plane
    • G01C3/30Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with fixed angles and a base of variable length, at, near, or formed by the object with provision for reduction of the distance into the horizontal plane with adaptation to the measurement of the height of an object, e.g. tacheometers

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Description

  • Doppelokular für optische Geräte mit Ablesefäden, insbesondere geodätische Distanzmesser Die Erfindung, betrifft ein Doppelokular für optische Geräte mit Ablesefäden, insbesondere für geodätische Entfernungsmesser..
  • Der Erfindungsgegenstand bat den Zweck, den Zielfehler auf einen möglichst kleinen Wert zu bringen. Dies erfolgt durch eine weitgehende Beseitigung der Parallaxe. 1-lau sucht bisher üi bekannter Weise die Parallaxe durch Scharfeinstellwig finit Hilfe des Okularauszuges zu beseitigen. Dies gelingt jedoch niemals vollkommen, weil der Okularauszug nur in jene Lage gebracht werden Kann, welche das Auge subjektiv als scharf eingestellt wahrnimmt; diese Scbarfenstellung hat also ihre Grenze mit der Leistungsf iihigkeit des Auges erreicht. Selbst wenn also das vor dein Fernrohr bewegte Auge cüie Parallaxc: nicht mehr beobachten kann, bleibt trotzdem und unter allen. Umständen noch innncr eine solche vorhanden, welche einen nicht unerliebliclicn Beitrag zum Zielfehler leistet. Die möglichste Beseitigung dieses Restes der Parallaxe ist Aufgabe der Isr Eindung.
  • Die Erlindun- erreicht ihren Zweck: durch (-in Doppelokular, dessen beide Okulare ver-5chiedene hrcnnwcitcn haben. Das eine Okular finit der klcinercn Brennweite wird zur Scharfc-iiistelluug von: Faden- und Lattenbild und das anders, mit der "rül:)cren Brennweite zur
    Beobachtung der Messung in, den Strahlen-
    gang des Fernrohres gebracht.
    In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh-
    rungsbeispiele veranschaulicht.
    Abb. i ist eine schematische Erläuterung.
    der Fadenparallaxe; Abb. z zeigt eine 1nög-
    liche Ausbildung des Doppelokulars nach der
    Erfindung schaubildlich, Abb. ; einen Horizon-
    talschnitt längs der Visierlinie I-II der Abb. a,
    Abb. .4 einen Vertikalschnitt nach der Linie
    111- IV der Abb. ;.
    In der schematischen Abb. i bedeuten
    a und b die Hauptebene des Okulars, c die
    Fadenkreuzebene, f und f' die Brennpunkte
    des Objektivs, d die Augschwankung vor dem
    Okular, ä und e das virtuelle Latten- bzw.
    Fadenkreuzbild, C das reelle Lattenbild, h den
    wirklichen und /t den scheinbaren Einstell-
    fehler und schließlich in die Fadenparallaxe.
    Der Okularauszug beim Fernrohr gestattet
    es, die Ebenen c und C gegeneiiulnder zu ver-
    schieben. Diese Verschiebung wird durch
    Aiigbeobachtung, inne: bereits er%cähait, geleitet
    bzw. kontrolliert. Iss wird also so lange vor-
    schoben, bis Fadenkreuzbild und Lattcnbilcl
    scharf erscheinen. Trotz dieser Scli@irfciii-
    stellung verbleibt z\vischen den Ebenen c und!
    ein Abstand h, welcher so klein ist, dal3 er
    für das Auge auf die Schärfe der Bild-
    erzeugung keinen nierlcbaren l#:inilulj mehr
    ausübt. Nach Bekannten Ausführungen in der Fachliteratur sinkt der Abstandk proportional mit der Brennweite des Okulars. Von dieser Erkenntnis macht die Erfindung Gebrauch, indem sie zur Scharfeinstellung ein Okular mit ,anderer Brennweite anwendet wie zur Meßablesung.
  • Würde man z. B. eine Okularbreniweite von i o mm verwenden und mit reellem Fadenkreuz und" Zichnarke scharf einstellen, so wäre der noch verbleibende Abstand k o, i o nim groß.
  • Würde aber zur Scharfeinstellung derselben Zielmarke und desselben Fadenkreuzes eine Okularbrennweite z. B. von nur 5 inin angewendet, so wird der Abstand k auf o,o5 mm herabsinken. Die erfindungsgemäfäc Verwendung von Okularen mit sehr kleinen Brennweiten gestattet es also, die Ebenen c und 1 ieinander außerordentlich nahe zu bringen, wodurch der Parallaxenfehler beinahe gänzlich beseitigt werden kann. Dein Ab- stand k entspricht, durch das Okular mit kleinerer Brennweite f t betrachtet, eine gewisse Größe lt, des Abstandes lt der virtuellen Ebenen g und e. Wird nun ohne Verschiebung des Okularauszuges mit dem für Meßablesung geeigneten Okular mit größerer Brennweite f; beobachtet, so wird dem kleinen Abstand k eine neue Größe Ir. des virtuellen Abstandes h entsprechen. 1t, ist-min nach den höher stehenden -Ausführungen bedeutend kleiner als /tt, wie sich aus nachstehendem Verhältnis
    lai : na., - f:; : f; .
    Daraus folgt:
    f .
    Es wird somit durch das ertindungsgeinäße Doppelokular tatsächlich einwesentlich kleinerer Abstand k erreicht, als dies bisher möglich war.
  • In den Abb.2 bis 5 sind mögliche Ausführungen des Doppelokulars dargestellt. Es bedeuten i die Fernrohrfassung, 2 den Okulaiauszug, 3 das Gehäuse des Doppelokulars mit dem Seharfeinstellokular ,1 finit kleiner Brennweite und mit dein normalen 1Ic13okular 5. Die gemeinsame Fassung beider Okulare ist mit 6 bezeichnet und finit Führungsansätzen 7 versehen. Bei der zum Zwecke der Auswechslung der Okulare vorgesehenen Querverschiebung erfolgt die Führtuig durch Führungselemente, z. D. 1-ülirtnigsstäbe 8, längs welcher die Führungsansätze in Bohrungen geführt sind. Die Fassung 6 ist mit einer Glas Gehäuse 3 durchsetzenden Verschiebungsstange 9 versehen, welche in einem Handgriff i o endigt.
  • In der Stirnwand des Gehäuses 3 ist eine einzige Augenblende i i vorgesehen. Durch Querschiebungen der Fassung 6 wird eines der beiden Okulare 4. oder 5 in die optische Achse des Instrumentes gebracht.
  • In Abb. 3 ist eine automatische Fixierungs-und Auslösevorrichttmg für die Grundstellung des Doppelokulars angedeutet, welche z. B. durch auf die Fiihrungsstäbe 8 aufgeschobene Federn 12 gegeben ist.
  • Der weitere Mechanismus sei mit der Beschreibung der Bedienungsweise gemeinsam erläutert. Zum Anvisieren des Gegenstandes wird durch Druck auf den Schiebekopf io das Einstellokular.l in die Benützungslage gebracht, wobei ein mit der Fassung 6 fest verbundener Haken 13 in einen Gegenhaken 14 einklinkt, welcher der Endpunkt eines Hebels 15 ist, der um die im Gehäuse 3 des Doppelokulars befestigte Achse i8 drehbar gelagert ist und einen Handgriff 16 aufweist. Weiter ist :eine Feder 17 vorgesehen, die einerseits am Hebel, andererseits an, dem Gehäusefortsatz 25 befestigt ist.
  • Nach der Scharfeinstellung der Bilder wird der Auslöseknopf 16 betätigt, wodurch unter Freigabe des Hakens 13 die Okularfasstulg durch die Spannung der Federn i z in die Grundstelltulg zurückgebracht wird.
  • Die in bekanntem Weise angeordneten Oktilarcerstellschrauben sind mit i9 und 2o (Abb. a) bezeichnet; bei der Querverschiebung sind für diese im Gehäuse Schlitze 2 i und 22 erforderlich.

Claims (2)

  1. PATHNT_1N SPRÜCHE: i. Doppelokular für optische Geräte finit Ablesefäden, insbesondere geodätische Distanzmesser (Tachymeter), dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Okulare (4., 5) verschiedene Brennweiten haben und das eine finit kleinerer Brennweite zur Scharfeinstellung v oi1 Fadenbild und Lattenbild und das andere mit größerer Brennweite zur Beobachtung der Messtrog in: den Strahlengang des Fernrohres gebracht werden.
  2. 2. Doppelokular nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen senkrecht zur optischen Achse des Fernrohres verstellbaren Okularträger (6), in welchem achsparallele Bohrungen zur Aufnahme der beiden Okulare (.l, 5) vorgesehen sind.
DEB164708D 1933-03-25 1934-03-20 Doppelokular fuer optische Geraete mit Ablesefaeden, insbesondere geodaetische Distanzmesser Expired DE656717C (de)

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AT656717X 1933-03-25

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ID=3678321

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB164708D Expired DE656717C (de) 1933-03-25 1934-03-20 Doppelokular fuer optische Geraete mit Ablesefaeden, insbesondere geodaetische Distanzmesser

Country Status (1)

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DE (1) DE656717C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1203478B (de) * 1960-11-28 1965-10-21 Aga Ab Entfernungsmesser

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