DE656607C - Befestigung von mehreren mit durchgehenden Aussparungen versehenen nebeneinandergereihten serienmaessigen Teilen, insbesondere Klemmentraegern fuer elektrische Reihenklemmen - Google Patents

Befestigung von mehreren mit durchgehenden Aussparungen versehenen nebeneinandergereihten serienmaessigen Teilen, insbesondere Klemmentraegern fuer elektrische Reihenklemmen

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Publication number
DE656607C
DE656607C DEA75624D DEA0075624D DE656607C DE 656607 C DE656607 C DE 656607C DE A75624 D DEA75624 D DE A75624D DE A0075624 D DEA0075624 D DE A0075624D DE 656607 C DE656607 C DE 656607C
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DE
Germany
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parts
support
recesses
spring
fastening
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Expired
Application number
DEA75624D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Sippel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Publication of DE656607C publication Critical patent/DE656607C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/22Bases, e.g. strip, block, panel
    • H01R9/24Terminal blocks
    • H01R9/26Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Der Zusammenbau von elektrischen Reihenklemmen geschah bisher gewöhnlich in' der .Weise, daß die einzelnen Klemmenträger mit einer dem Profil eines Trageisens entsprechenden Aussparung versehen waren und auf das Trageisen aufgeschoben wurden. Gegen Verschieben in der Längsrichtung des Trageisens konnte man die Klemmenträger sichern durch Aufsetzen von Endstücken, die auf beiden Enden der Klemmenreihe durch Verschrauben auf dam Trageisen befestigt wurden. Da jedoch zur Erzielung eines leichten Aufreihens auf das Trageisen die Aussparun-
.* gen in den Klemmenträgern größer sein mußten als das Profil des Trageisens, so war es nicht möglich, die Klemmenträger in eine feste Lage mit dem Trageisen zu bringen.
Ferner ist es bekannt, Klemmenträger auf
einer gemeinsamen Tragleiste dadurch zu befestigen, daß man die Tragleiste aus zwei gegeneinander verschiebbaren Winkelstücken bildet, die in entsprechende Aussparungen der Klemmenträger eingreifen,. Besteht bei dieser Befestigung nicht weitestgehende Paßgenauigkeit, so ist nicht für jeden Klemmenträger ein fester Sitz auf der Tragleiste zu erzielen. Da aber zur Erleichterung des Aufschiebens 'der Klemmenträger auf die Trag-] leiste ein gewisses Spiel vorhanden sein muß, so läßt sich diese bekannte Befestigung beispielsweise in Fahrzeugen nicht anwenden, weil sich durch die beim Fahren auftretenden Erschütterungen die Klemmenträger infolge der Paßungenauigkeit auf der Tragleiste bewegen würden, was zum Lösen der An-Schlußleitungen führen könnte.
Es ist auch nicht mehr neu, jeden einzelnen Klemmenträger auf der Tragleiste durch eine besondere, jedem Klemmenträger zugehörige Federanordnung zu befestigen, wobei es möglich ist, jeden Klemmenträger einzeln von der Tragleiste abzulieben. Jedoch wird auch bei dieser Befestigungsart ein fester Sitz jedes Klemmenträgers auf der gemeinsamen Tragleiste nicht erreicht. Beim Anschließen von Zuleitungen an die Klemmenschrauben wird sich vielmehr der Klemmenträger leicht verkanten und von der Tragschiene abheben.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. Sie besteht darin, daß in den Aussparungen der zu befestigenden, serienmäßigen Teile längs der Tragleiste eine wellenförmig verlaufende, für sämtliche Teile gemeinsame Metallbandfeder angeordnet ist, deren Teilurig so gewählt ist, daß auf die Breite eines
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Eugen Sippel in Berlin.
der serienmäßigen Teile eine "oder mehrere volle Wollen kommen, und deren Enden mit der Tragleiste derart verbunden sind, daß die Mietallbandfeder unter Druck steht und nach Lösen der Verbindung in ihrer Längsrichtung nachgiebig wird. Hierbei kann* die: Federkraft durch, entsprechende "Wahl der Bandstärke und des Werkstoffs sowie der Größe der Wellenlänge den gewünschten ίο Verhältnissen leicht angepaßt werden. Beim Aufreihen der zu befestigenden Teile streckt sich das Federband und erleichtert dadurch den Zusammenbau. Durch das mittels der Vorspannung erzielte Gegendrücken des Federbandes gegen die zu befestigenden Teile und gegen die Tragleiste einerseits und durch die feste Verbindung des Federbandes mit der Tragleiste andererseits kann die Bandfeder'einem Druck, der an irgendeiner Stelle auf die Feder einwirkt, nicht ausweichen. Die -Bandfeder wirkt alsdann als starrer Körper, und ein fester Sitz der einzelnen Teile ist gewährleistet, auch wenn 'irgendwelche Maßungenauigkeiten in ihren Aussparungen vorhanden sind.
Vorzugsweise wird zwischen dem Federband und den zu befestigenden Teilen noch ein glattes Stahlband eingezogen. 'In diesem Falle wird der Druck des Federbandes auch auf der der Tragleiste abgewandten Seite des Federbandes gleichmäßig auf die zu befestigenden Teile übertragen, und es ist alsdann auch nicht erforderlich, die Wellenlänge so zu wählen, daß jeweils ein Wellen-■35 berg auf eine Trennfuge der zu befestigenden Teile stößt. ■ ■ ,
In der Zeichnung ist die Erfindung in den Abb. ι bis 4 "in zwei Ausführungsbeispielen! dargestellt.
Abb. r veranschaulicht eine Tragleiste im Querschnitt mit einem aufgesetzten Klemmenträger, während Abb. 2 eine Ansicht der Klemmenreihe zeigt. Hiernach ist α die Tragleiste, auf welche die mit einer Aussparung versehenen Klemmenfräger b, die aus einer Isolierpreßmasse hergestellt sind, aufgereiht werden. Das Federband c liegt unter der Tragleistetf, damit der beim Anschrauben der Zuleitungen an die Klemmen auftretende Druck nur von der Tragleiste aufgenommen wird. Auf der'unteren Seite des Federbandes ist zur gleichmäßigen Druckübertragung noch ein glattes Stahlband d in die Aussparungen eingezogen.
Abb. 3 und 4 zeigen in Querschnitt und Ansicht eine Ausführung, durch die es ermöglicht, wird, jeden Klemmenträger einzeln - quer zur Klemmenleiste aus der Kleimmenreihe (z.B. beim Schadhaftwerden eines Isolierteiles) zu entfernen und durch einen amide- ren Kleinmienträger zu ersetzen, ohne erst die übrigen Klemmen lösen und von der Tragleiste abreihen zu müssen. Zu diesem Zweck ist jeder Klemmenträger b mit einem zu der mittleren Aussparung von der Seite her führenden Schlitze versehen', durch den der Klemmenkörper b nach Lösen der Verbindung des Federbandes c mit der Trag- ' leisten auf einer Seite der Klemmenreihe'von der Tragleiste abgehoben werden kann. Um beim Zusammendrücken des Federbandes c dessen Abrutschen durch den Schlitz β zu verhindern, ist die Tragleiste α mit als Anschlag für das Federband c dienenden Umbördelungen / viersehen.
An Stelle der Klemmenträger können auch irgendwelche andere Körper, beispielsweise Tragkörper für Schriftzeichen oder Zahlen, in der gleichen Weise auf eine Sammelschiene aufgereiht und auf ihr festgeklemmt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι . Befestigung von mehreren mit durchgehenden Aussparungen versehenen nebeneinandergereihten serienmäßigen Teilen, insbesondere Klemmenträgern für elektrische Reihenklemmen, auf einer gemeinsamen, durch die Aussparungen geführten Tragleiste, dadurch gekennzeichnet, daß in den Aussparungen der zu befestigenden go Teile (b) längs der Tragleiste (a) eine wellenförmig verlaufende, für sämtliche Teile bzw. Klemmenträger (b) gemeinsame Metallbandfeder (c) angeordnet ist, , denen Teilung so: gewählt ist, daß auf die Breite 'eines Teiles bzw. 'Klemmenträgers (b) eine oder mehrere volle Wellen· kommen, und deren Enden mit der Tragleiste derart verbunden sind, daß die Metallbandfeder unter Druck steht und nach Lösen der Verbindung in ihrer Längsrichtung nachgiebig ist.
  2. 2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Federband (c) und den zu befestigenden Teilen (b) auf der der Tragleiste («) gegenüberliegenden Seite ein glattes Stahlband (d) eingezogen ist.
  3. 3. Befestigung nach Anspruch i, 'da-. durch gekennzeichnet, daß die zu be-, festigenden Teile (b) mit zu deren Aussparungen führenden seitlichen Schlitzen
    (e) versehen sind und daß an den Längskanten der Tragleiste (a) Vorsprünge (/} angeordnet sind, die ein Abrutschen des Fedefbandes (c) nach der Seite Verhindern.
    ' Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA75624D 1935-03-22 1935-03-22 Befestigung von mehreren mit durchgehenden Aussparungen versehenen nebeneinandergereihten serienmaessigen Teilen, insbesondere Klemmentraegern fuer elektrische Reihenklemmen Expired DE656607C (de)

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