DE65657C - Zinkdestillirverfahren - Google Patents

Zinkdestillirverfahren

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DE65657C
DE65657C DENDAT65657D DE65657DA DE65657C DE 65657 C DE65657 C DE 65657C DE NDAT65657 D DENDAT65657 D DE NDAT65657D DE 65657D A DE65657D A DE 65657DA DE 65657 C DE65657 C DE 65657C
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DE
Germany
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muffle
distillation process
gases
zinc
distillation
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DENDAT65657D
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Verw. Frau Kreisgerichtsrath M. GALLUS, geb. KROEMER, in Glatz und Fräulein H. REINHOLD in Breslau, Museumsplatz 3, Seitenhaus 1
Publication of DE65657C publication Critical patent/DE65657C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Zinkdestillirverfahren.
Die nachfolgend beschriebene Zinkdestillirmuffel hat den Zweck, die Ofenhitze zweckmäfsiger auszunutzen. Die Muffel ist in Fig. 1, 2 und 3 veranschaulicht, und zwar stellt Fig. 1 eine Vorderansicht und Fig. 2 einen Längenschnitt der Muffel dar, während in Fig. 3 ein Detail herausgezeichnet ist.
Bei den bisher üblichen Zinkdestillirmuffeln war eine vollständige Ausnutzung der Ofenhitze deshalb nicht zu erzielen, weil die Feuergase nur den oberen Theil der Muffel bestrichen und somit auch nur eine Erhitzung des im oberen Theil der Muffel gelegenen Inhalts möglich war. Wenn nämlich bei x, Fig. 2, die Feuergase eintreten, so bestreichen sie zunächst die hintere Muffelwand, prallen am Ofengewölbe zurück und umspülen die obere Mantelfläche der Muffel, worauf sie durch die Züge ins Freie treten. Hierdurch entstehen folgende drei Nachtheile:
1. wird die durch das Ausräumen kalt gewordene Muffel in dem oberen Theil a' b' c' d> früher erwärmt als in dem unteren Theil b' c' e' ■
2. wird die Destillation in dem Theil ■a' b' c' d' früher eintreten, und
3. werden die durch Erhitzung sich bildenden Destillationsgase nur den Theil a' b' c' d' durchstreichen, da sie durch die bei b' gelegene Vorlage α die Muffel verlassen und somit nicht unter die Ebene b' c' gelangen können.
Alles dies ist natürlich sehr nachtheilig sowohl für eine rationelle als auch schnelle Destillation, umsomehr, als die Beschickung naturgemäfs anfangs noch einige Feuchtigkeit enthält, die sich aus dem unteren Theil b' c' e' bei den bisherigen Muffelconstructionen nur sehr langsam entfernt.
Um nun. die sich entwickelnden Gase zu zwingen, auch den unteren Theil e' c' e' zu durchstreichen, wird an der vorderen Wand der Muffel, und zwar an der tiefsten Stelle derselben, eine Oeffnung gelassen, welche mit einem in Fig. 3 herausgezeichneten Einsatz m versehen ist. Bei Beginn des Destillationsprocesses ist dieser Einsatz m geöffnet, so dafs die durch die bevorzugte Erhitzung der oberen Muffelhälfte entstehenden Gase nicht nur durch die Vorlage α austreten, sondern auch ihren Weg durch die Oeffnungen des Einsatzes m nehmen und den unten gelegenen Beschickungstheil durchwärmen. Auf diese Weise tritt eine gleichmäfsigere und schnellere Erhitzung und Austrocknung des Muffelinhalts ein. Gegen Schlufs des Destillationsprocesses wird dann die Oeffnung m durch einen Pfropfen verstopft, so dafs die Condensation des Zinkes in der Vorlage α vor sich gehen kann.
Die Anbringung dieses Einsatzes m hat noch den ferneren Vorzug, eine vollständige Austreibung der in der Muffel nach Beendigung des Destillationsprocesses zurückbleibenden Gase zu ermöglichen. Zu dem Zwecke bläst man durch die Vorlage α Wasserdampf, Kohlensäure oder andere Gase ein und zwingt somit die Gase, bei m auszutreten, oder aber man
verfährt umgekehrt, bläst bei m ein und treibt bei α aus. Schliefslich ist es vielleicht auch noch von Vortheil, zum Zwecke des Austreibens dieser zurückbleibenden Gase eine besondere, bei η gelegene verschliefsbare Oeffnung vorzusehen.

Claims (1)

  1. Pa TENT7 Anspruch:
    Zinkdestillirverfahren, dadurch gekennzeichnet, dafs die Raumöffnung der Muffel vor Beginn der Destillation nicht oder nur theilweise geschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65657D Zinkdestillirverfahren Expired - Lifetime DE65657C (de)

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DE (1) DE65657C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4307554A (en) * 1979-05-08 1981-12-29 Shelter Engineering Limited Structures and methods of construction thereof

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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