DE656356C - Gleitverbindung fuer zahnaerztliche Bohrschlaeuche - Google Patents

Gleitverbindung fuer zahnaerztliche Bohrschlaeuche

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DE656356C
DE656356C DEB156801D DEB0156801D DE656356C DE 656356 C DE656356 C DE 656356C DE B156801 D DEB156801 D DE B156801D DE B0156801 D DEB0156801 D DE B0156801D DE 656356 C DE656356 C DE 656356C
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sliding
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/18Flexible shafts; Clutches or the like; Bearings or lubricating arrangements; Drives or transmissions

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Gleitverbindung für zahnärztliche Bohrschläuche Die Bohrschläuche für zahnärztliche Bohrinaschinen besitzen an ihrem Ende eine Gleitverbindung, welche äußerlich durch eine starke Sperrfeder für den wechselnden Anschluß der verschiedenen zahnärztlichenWerkzeuge gekennzeichnet ist und im Innern eine Lagerstelle für die Anschlußachse der biegsainenWelle besitzt. Im allgemeinen schließt sich an diese Gleitverbindung äußerlich ein Duplexverbindung genanntes Teil an, welches aus einem System von besonders biegsamen Spiralfedern besteht und den Zweck hat, besonders scharfe Knickungen des Bohrschlauches gleich hinter der das Werkzeug führenden Hand zu ermöglichen. Um eine noch größere Wendigkeit des Bohrschlauches zu erzielen, insbesondere die übertragung von Torsionskräften vom Bohrschlauch auf das Handstück zu vermeiden, schließt sich an das dein Werkzeug abgewandte Ende dieser Duplexverbindung ein Drehung genanntes Teil an, welches aus zwei mittels Rillen ineinander drehbaren Hülsen besteht. Nach dieser Drehung beginnt erst der die biegsame Welle weiterhin umkleidende biegsame Schutzschlauch. Man hat erkannt, daß es von Vorteil wäre, die Drehung sehr nahe an das Werkzeug heranzubringen, weil damit. die ruhige Lage des Werkzeuges in der Hand sehr gefördert ist. Bei einem Massage- und chirurgischen Bohrschlauch ist es bereits bekanntgeworden, die Gleitverbindung mittels einer Drehung der oben gekennzeichneten Art, also durch zwei mittels Rillen ineinander drehbare Hülsen, mit dem Bohrschlauch unmittelbar ohne Zwischenschaltung einer Duplexfeder und der üblichen Drehung drehbar zu verbinden. Durch diese Bauart wird indessen eine unzweckmäßige Verlängerung der Gleitverbindung verursacht insofern, als der Anschluß des Bohrschlauches hinausgeschoben wird, so daß die erforderlich werdenden scharfen Knickungen des Bohrschlauches weiter entfernt von dem Handrücken erfolgen und damit wieder hinderlich werden.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Gleitverbindung unter Vermeidung einer besonderen Drehung so auszubilden, daß der Bohrschlauch unmittelbar hinter der das Werkzeug haltenden Hand ansetzen kann. Sie besteht darin, daß die Sperrfeder für die Anschlußwerkzeuge so unter regelbarem Federdruck um die Längsachse des Bohrschlauches drehbar und in axialer Richtung gegen Verschieben gesichert ist, daß die Anschlußwerkzeuge in der Betriebslage zusammen mit der Sperrfeder um das oder mit dem Gleitverbindungslager drehbar sind. Durch den drehbaren Sperrhaken ist das Aufsteckwerkzeug selbst drehbar geworden, ohne daß es nötig ist, den bisher üblichen Anschluß der Duplexv erbindung direkt an das Anschlußgewinde der Gleitverbindung im geringsten zu verändern oder hinauszuschieben. Die Rillenhülsen, welche früher die Drehung ermöglichten, sind gänzlich überflüssig geworden. Darüber hinaus ist durch den Wegfall der beiden Befestigungsschräubchen, mit welchen bei den zahnärztlichen Gleitverbindungen die Sperrfedei'- äuT` der GleiWülse angeschraubt wurde und die infolgedessen geringere Materialstärke, Raum für eine zweckmäßigere Lagerung gewonnen, die dahin zielt, die Lager=, hülse größer als den üblichen zweizinkigen. Kupplungszahn zu machen, um die gaii'ze' Gleitverbindung nach Abschrauben von dem Duplexverbinder einfach nach vorn, über den an der biegsamen Welle verbleibenden zweizinkigen Kupplungszahn hinweg, abziehen zu können.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in den Abb. i und 2 dargestellt, während die Abb. 3 und 4 sowie 7, 8 und 9 weitere Ausführungsformen veranschaulichen. Die Abb. 5 und 6 dienen zur Verdeutlichung von Einzelteilen. In Abb. i und z besteht die Gleitverbindung aus der Gleithülse a, der Lagerhülse b mit der Laufbuchse c, in welcher der Mitnehmer d mittels des Stiftes e beweglich befestigt ist. Die Laufbuchse c ist hierbei um ein geringes Maß im äußeren Durchmesser größer gehalten als die Mitnehmerzähne d'. Die Gleithülse a besitzt eine Eindrehung f, in welche der federnde Ring g eingelegt ist, welcher mittels eines federnden Ansatzes da mit dem Sperrhebel i verbunden ist. Außerdem trägt die Gleithülse a an ihrem Ende in bekannter Weise das Anschlußgewinde k, mittels dessen die Gleitverbindung mit der am Bohrschlauch L sitzenden Duplexverbindung verschraubt wird. Auf dem Schraubansatz m der Laufbuchse e ist in üblicher Weise die innere Duplexfeder n befestigt. Zur Regulierung des Gleitwiderstandes zwischen der Hülse a und dem Federring g dient das Schräubchen o. Mit dem Bunde c' legt sich die Laufbuchse c gegen die Laufscheibe p.
  • Wird die an allen Handinstrumenten befindliche Außenhülse q auf die Gleithülse a geschoben, bis sich ihre Einkerbung hinter dem Haken i' des Sperrhebels verankert hat, dann bildet das Handinstrument mit dem Sperrhebel i und dem Ring g ein Aggregat, welches sich gegen den Bohrschlauch mit Einschluß der Gleithülse a verdrehen kann, und zwar an der für die Drehung günstigsten Stelle, nämlich kurz über der Hand des Behandelnden.
  • Das Auseinandernehinen der Gleitverbindung bzw. das Entblößen der Laufachse war bisher für den Behandelnden nur möglich, wenn erstens die Verschraubung mit dein Bohrschlauch, zweitens die besonders schwer zu lösende Verschraubung der Laufachse mit der Duplexfeder, drittens ein besonderes Widerlager durch Herausdrehen eines kleinen Schräubchens gelöst wurde, ebenso wie das Zusammensetzen eine langwierige und mühevolle Arbeit war. Bei der Erfindung indessen ist es nur nötig, das Gewinde io zu lösen, und schon liegt nach Abziehen der Gleithülse a mit der Lagerhülse b über den Mitnehmer-'' hopf d' hinweg die Laufachse d, c, p bloß. Sie kann nun bequem gereinigt und geölt werden, ohne daß es nötig ist, sie von der Duplexfeder n zu lösen.
  • Zweckmäßig kann der Ring g an der dem Sperrhebel i gegenüberliegenden Seite offen sein.
  • Der Mitnehmcr d ist in Abb. 5 besonders gezeichnet. Sein Schaft d konnte im Durchmesser, dem größeren Durchmesser der Laufbuchse c entsprechend, größer als bisher gehalten werden. Die Führungskuppe r ist tonnenförmig oder kugelig gehalten, um die Beweglichkeit zu erhöhen. Der Mitnehmer kann aus einem Stück angefertigt werden, wodurch die bisherige unzweckmäßige Zusammensetzung aus drei Teilen in Fortfall kommt. Die Zähne d' verlaufen nach ihrer Spitze zu nicht schräg, sondern haben parallele Anlageflächen. Das Stiftloch s verläuft sanduhrförmig, um die Beweglichkeit des Mitnehmers nach allen Seiten zu begünstigen.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung veranschaulichen die Abb. 3 und 4. Hier ist die Einrichtung so getroffen, daß sich mit der Sperrfeder auch die Gleithülse um die Bohrachse dreht.
  • Die Gleithülse a1, in Abb. 6 besonders gezeichnet, ist zu diesem Zweck als einfache Hülse ohne Schraubansatz k ausgebildet und mit dem Teilschlitz t versehen. Den Schraubansatz k für den Bohrschlauchanschluß trägt in dieser Ausführungsform die Lagerhülse b1, in welche außerdem zwei Ringnuten u eingedreht sind. In diese Ringnuten 2i wird der Sperrhebel il lose eingelegt, und zwar mittels zweier an ihm befestigter Bandfedern v. über diese Federn v wird die Hülse a1 mit ihren Schlitzkanten geschoben; siehe auch den Querschnitt Abb. 4. nach der Schnittlinie A-ß der Abb. 3. Unter der ständig nach außen ziehenden Einwirkung der Feder il legt sich die vordere Bandfeder v gegen den Absatz w in der Gleithülse a1, diese damit gegen axiale Verschiebung sichernd. Von einer den Federdruck der Federn v auf der Lagerhülse b1 einregelnden Schraube o. dgl. wurde bei dieser Ausführungsform abgesehen, da man durch entsprechendes Nachbiegen der Bandfedern v den Gleitwiderstand nach Wunsch einstellen kann.
  • An Stelle zweier Ringnuten könnten auch mehrere oder nur eine Ringnut angeordnet sein. Auch ließe sich der Gleitwiderstand durch in axialer Richtung wirkende Federn erzeugen.
  • Als weitere Ausführungsform können an Stelle der Federn z, Knöpfe oder Schienen mit T-för urigem Querschnitt gewählt werden. Solche Ausführungsformen sind aus den Abb. 7 und 8 ersichtlich, und zwar zeigt Abb. 7 den Sperrhebel il mit den eingedrehten Knöpfen v1 und Abb. 8 mit der T-förmigen Schiene x. In beiden Fällen ist die Funktion dieselbe wie bei der Ausführungsform nach der Abb.3. Die nötige federnde Reibung kann hier durch eine besondere Blattfeder -- erreicht werden, deren beispielsweise Form und Einlagerung auf der Lagerhülse b1 aus Abb. g ersichtlich ist. Jedoch können diese Federn auch gänzlich fortgelassen werden, da die Knöpfe v1 oder die Schiene x ohnehin durch den federnden Hebel il unter starkem Druck und Zug zwischen Gleithülse a1 und Lagerhülse b1 anliegen.
  • Die Entblößung der Laufachse ist bei diesen Ausführungsformen ebenso einfach wie bei derjenigen nach Abb. i und 2: es ist nur das Herausschrauben des Schraubansatzes k erforderlich. Will man auch einmal die Sperrfeder il lösen, so braucht man nur auf diese in der Richtung des Pfeiles Z zu drücken. Dadurch senkt sich die vordere Bandfeder v bzw. Knopf v1 oder Schienenabsatz x1 aus dein Absatz zu, und die Hülse u1 kann abgezogen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Gleitverbindung für zahnärztliche Bohrschläuche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrfeder für die Anschlußwerkzeuge so unter regelbarem Federdruck um die Längsachse des Bohrschlauches drehbar und in axialer Richtung gegen Verschieben gesichert ist, daß die Anschlußwerkzeuge in der Betriebslage .-zusammen mit der Sperrfeder um das oder mit dem Gleitverbindungslager drehbar sind.
  2. 2. Gleitverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrfeder (i) an einem oder mehreren federnden, geschlossenen oder offenen Ringen befestigt ist, «-elche in entsprechenden Eindrehungen der feststehenden Gleithülse drehbar gelagert sind.
  3. 3. Gleitverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrfeder (il) an einem oder mehreren federnden Ringausschnitten befestigt ist, welche in entsprechende Ringnuten auf der Lagerbülse (b1) lose eingelegt werden, während die mit einem zweckentsprechenden Schlitz (t) versehene Gleithülse (a1) ebenfalls lose über die federnden Ringausschnitte (v) geschoben wird und ihrerseits entweder durch starke federnde Reibung oder innere Absätze (w), gegen welche sich die federnden Ringausschnitte (v) legen können, gegen axiale Verschiebung gesichert ist.
  4. Gleitverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrfeder an zwei oder mehreren eingedrehten Knöpfen oder einer Schiene mit T-förmigem Querschnitt befestigt ist, welche von der geschlitzten, übergeschobenen Gleithülse in ihren Ringnuten oder ihrer Ringnut auf der Lagerhülse festgehalten werden, während der federnde Gleitwiderstand und die Sicherung gegen axiale Verschiebung der Gleithülse durch besonders eingebaute radial oder axial wirkende Federn geleistet wird.
  5. 5. Gleitverbindung nach einem der Ansprüche i bis d, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbuchse (c) als glatte, dünnwandige Hülse zum Ein- und Ausschieben des mit ihr verbundenen Mitnehiners ausgebildet ist.
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