DE6559C - Konstruktion und Anwendung permanenter Wabenmittelwände zum Gebrauche bei der künstlichen Bienenzucht - Google Patents
Konstruktion und Anwendung permanenter Wabenmittelwände zum Gebrauche bei der künstlichen BienenzuchtInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K47/00—Beehives
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- Catching Or Destruction (AREA)
Description
1878.
OTTO von CORSWANT in GREIFSWALD.
Construction und Anwendung permanenter Wabenmittelwände zum Gebrauche bei der
künstlichen Bienenzucht.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. August 1878 ab.
Es ist bekannt, dafs die Bienen ihren Bau aus sechseckigen Zellen herstellen, welche sie
an eine dünne Mittelwand senkrecht bis zu einer gewissen, ihnen bequemen Höhe anbauen. Das
Ganze, eine Wabe genannt, besteht aus Wachs, welches die Thierchen aus ihrem Körper produciren.
Ist der Bau fertig, so ist die fernere Wachsproduction überflüssig und die Biene
wird um so mehr Honig erzeugen.
Die von den Bienen gebauten Zellen sind von zweierlei Gröfse, je nach ihrer Bestimmung.
Die Waben bestehen demnach aus Bienenwaben (kleiner Bau) und Drohnenwaben (grofser Bau).
In beide tragen die Thierchen ihren Honig, der bei der künstlichen Bienenzucht fast durchweg
mit der Schleudermaschine aus denselben entfernt' wird. Es leuchtet nun ein, dafs die
grofsen Zellen den Honig beim Ausschleudern besser entlassen als die kleinen, es ist daher
wünschenswerth, die Bienen zu veranlassen, viel grofse Zellen zu bauen, und ihnen zur Erzeugung
der Brut eben genügend kleine. Zellen zu überlassen, was man dadurch erreicht, dafs
man die alten Zellen bis auf die Mittelwand herunter schneidet, wenn man dieselben erneuern
will.
Beim Ausschleudern des Honigs aus den Waben wird in den meisten Fällen die nur aus
einer dünnen Haut von Wachs bestehende Mittelwand beschädigt oder ganz zerstört, die
Biene ist also gezwungen, entweder eine Reparatur oder einen Neubau vorzunehmen, was
ihre Honigproduction beeinträchtigt.
Die permanente Wabenmittelwand nun, wie sie Erfinder dieses anwendet, gestattet einerseits,
die Bienen zum Bau möglichst viel grofser Zellen zu veranlassen, andererseits aber die Beschädigung
der Waben beim Ausschleudern des Honigs zu verhüten.
Dieselbe wird in der Weise, wie aus beiliegender Zeichnung ersichtlich, gebildet. Eine
Platte α aus Holz, Pappe oder einem sonst sich eignenden Material wird auf beiden Seiten mit
einer Wachsschicht b b' versehen, in welche mittelst passender Stempel oder Walzen bezw.
Formen die prismatischen Vertiefungen, wie sie aus der Zeichnung hervorgehen, eingeprägt
werden.
Ebenso können dünne Wachsplatten dieser Art durch Gufs hergestellt werden, die dann
auf die feste Platte zu kleben sind.
Die Platte wird sodann mit einem Rahmen c umgeben, und ist zum Gebrauch, nämlich zum
Einhängen in den Bienenstock, fertig.
Die Gröfse der prismatischen Vertiefungen wird den Dimensionen der Zellen, wie sie die
Bienen bauen, angemessen gewählt; die in der Zeichnung mit B bezeichneten Vertiefungen
sind für Bienenwaben, die mit D bezeichneten für Drohnenwaben bestimmt.
Die Bienen benutzen den ihnen so vorgeschriebenen Grundrifs zum Bau ihrer Waben,
indem sie in derselben Eintheilung weiter bauen.
Diese Wabenmittelwände sind unverwüstlich und können daher stets wieder benutzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei der Bienenzucht die Combination permanenter Wabenmittelwände mit dem dieselbe umgebenden Rahmen, in der Weise und zu dem Zwecke, wie durch Zeichnung und Beschreibung näher erläutert.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE6559C true DE6559C (de) |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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