DE655576C - Spuelkopf fuer Kraftwerkzeuge - Google Patents

Spuelkopf fuer Kraftwerkzeuge

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Publication number
DE655576C
DE655576C DEK140538D DEK0140538D DE655576C DE 655576 C DE655576 C DE 655576C DE K140538 D DEK140538 D DE K140538D DE K0140538 D DEK0140538 D DE K0140538D DE 655576 C DE655576 C DE 655576C
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DE
Germany
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flushing
flushing head
seal
cuffs
parts
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Expired
Application number
DEK140538D
Other languages
English (en)
Inventor
August Schmitz
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Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/02Swivel joints in hose-lines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Spülköpfe für Kraftwerkzeuge, insbesondere zum Aufstecken auf den Schaft des Bohrers von Preßlufthämmern, mit elastischen, ringförmige Hohlräume umschließenden Dichtungen, deren Hohlräume durch Öffnungen mit dem Spülraum verbunden sind, in denen das eintretende Spülmittel einen Druck auf die Dichtungen ausübt und diese auf beiden Seiten des Spülraumes gegen den Schaft dichtend anpreßt. Bei den bekannten Spülköpfen dieser Art erfolgt die Abdichtung mittels zweier getrennt in den Spülraum eingeführter Dichtungsringe, welche dort durch ein starres Zwischenstück in ihrer Gebrauchslage gehalten werden. Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Abdichtungen solcher Spülköpfe zu vereinfachen und hierfür leicht herstellbare und auswechselbare Dichtungen zu schaffen, welche Spülköpfe von gedrängter Bauart ergeben. Erfmdungsgemäß besteht die elastische Dichtung aus einem einzigen Stück oder aus zwei zu einer Einheit miteinander verbundenen Manschetten, das oder von denen jede mindestens über die ganze innere axiale Weite des Spülkopfes reicht. Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, bei welcher der Spülkopf zum Aufstecken auf den Schaft des Bohrers eingerichtet ist. Es zeigen
Abb. ι einen Mittelschnitt durch den Spülkopf,
Abb. 2 einen Schnitt durch den Spülkopf senkrecht zur Bohrerachse und
Abb. 3 und 4 abgeänderte Ausführungsformen der Dichtung.
ι bezeichnet den Bohrer, der im oberen Teil das übliche Vierkant- oder Sechskanteinsteckende 2 besitzt, welches in den Bohrhammer eingeführt wird. Zwischen dem Bund und dem Einsteckende 2 ist ein zylindrischer Teil 3 vorgesehen, an den der Spülkopf aufgesteckt wird und der mit einer oder mehreren seitlichen Bohrungen 4 versehen ist, durch welche die Spülflüssigkeit in die zentral bis zur Schneide durchgeführte Bohrung 5 eintreten kann. Der Spülkopf besteht aus einem im wesentlichen zylindrischen Gehäuse 6 und einem einschraubbaren Deckel 7, welcher die seitliche Einführöffnung für die Dichtung verschließt und eine Bohrung 8 zum Anschluß an die Spülmittelleitung besitzt. Das Gehäuse liegt oben und unten mit inneren, den Spülmittelraum 10 begrenzenden Flanscheng am zylindrischen Schaft 3 an, deren Gleitfläche]* durch eine im Spülmittelraum 10 befindliche Dichtung aus Leder, Gummi o. dgl. abgedichtet werden.
Die Dichtung besteht aus einem sich über die ganze axiale Weite des Spülkopfes 6 er-
*,) Von dem Patentsrtcher ist als der Erfinder angegeben worden:
August Schmitz in Essen Stadtwald.
streckenden, die obere und über die untere Gleitfläche des Schaftes 3 abdichtenden ringförmigen Körper 11, welcher gemäß Abb. 1 durch eine Ergänzungsmanschette 12 zu einetts^ den Raum 10 auch auf der äußeren Hälfte des-Λ Spülmittelraumes 10 ausfüllenden Hohlkörper.";' geschlossen wird. Die beiden Manschetten 1 i-.p und 12 liegen hierbei mit ihren offenen Seiten aufeinander und werden im mittleren Teil
to beispielsweise durch Heftnieten 13 fest zusammengehalten. Der mittlere Teil der Dichtung 11, 12 ist mit einer Einschnürung versehen, welche den durch die Manschetten umschlossenen Raum in zwei Hohlräume 14 und 15 unterteilt, deren Randteile sich oben und unten gegen den Schaft 3 des Bohrers und gegen die Innenwand der Ausnehmung 10 des Spülkopfgehäuses anpressen bzw. durch den Druck der in die Hohlräume 14 und 15 durch die Öffnungen 16 eintretenden Spülflüssigkeit gepreßt werden. Es ist zweckmäßig, die oberen und unteren Enden der Dichtungsmanschetten 11, 12 nach innen umzubiegen, so daß sie über die Querschnitts-
ecken des Hohlraumes 10 hinausreichen und beispielsweise, wie in Abb. 1 dargestellt ist, die Hohlräume 14 und 15 ganz umschließen. Dadurch, daß die Dichtungsmanschetten 11 und 12 nur im mittleren Teil zusammen gehalten werden, ergibt sich für die abdichtenden Randteile ein ziemlich, langer Hebelarm, welcher der Dichtung große Schmiegsamkeit verleiht und für den ein verhältnismäßig geringer Druck für eine gute und auf eine große Fläche sich erstreckende Abdichtung genügt. Ferner werden durch die mittlere Einschnürung der Dichtung 11, 12 in der Mitte Ringräume 17, 18 nach der Schaft- und nach der Gehäuseseite gebildet, welche durch am Umfange gleichmäßig verteilte Öffnungen 21 miteinander in Verbindung stehen. Diese Flüssigkeitsräume 17, 18 gestatten die Ansammlung einer größeren Menge von Spülflüssigkeit vor der Bohrung 4 und verhindern, daß bei Verschiebebewegungen zwischen . dem Bohrer 1 und dem Spülkopf 6 die Zutrittsöffnung 4 zeitweise verschlossen wird.
Die Dichtung kann auch, wie Abb. 3 zeigt, aus einem einzigen Stück 11' bestehen, welches durch die mittlere Einschnürung in zwei Hohlräume 14', 15' unterteilt ist, die beispielsweise nach oben und nach unten offen sind. Abb. 4 zeigt die offene Ausführungsform für zwei Manschetten 11 und 12'. Hierbei ist bei der äußeren Dichtungsmanschette '12' der obere und untere Dichtungsflansch fortgelassen.
Das Einsetzen und Herausnehmen der Dichtung ii, 12 erfolgt zweckmäßig von der , Seite aus, so daß eine besondere Stoffbüchsen-Stelle überflüssig und an Bauhöhe erheblich '■^sjiart wird bzw. bei gleicher Bauhöhe die :jjlpitung entsprechend länger sein kann. Der "Hohlraum 10 geht zu diesem Zwecke in einen Hohlzylinder mit quer dazu liegender Achse fi.5 über, dessen Durchmesser unter Berücksichtigung einer gewissen Zusammendrückbarkeit des Dichtungsringes etwas kleiner sein kann als der Außendurchmesser des Ringraumes 10, zumindest aber eine der Höhe des Spülmittelraumes 10 oder des Dichtungsringes 11, 12 entsprechende Länge haben muß. Der zwischen dem Deckel 7 und der Dichtung 11, 12 verbleibende Raum wird durch ein passendes Einsatzstück 19 ausgefüllt, welches durch den Deckel 7 gegen den Dichtungsring 11,12 gepreßt wird und an geeigneter Stelle eine große Öffnung 20 für den Durchtritt der Spülflüssigkeit besitzt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Spülkopf für Kraftwerkzeuge, insbesondere zum Aufstecken auf den Schaft des Bohrers von Preßluftbohrhämmern, mit elastischen Dichtungsmitteln, die ringförmige Hohlräume umschließen, welche ihrerseits durch Öffnungen mit dem Spülraum verbunden sind, so daß das in diese Ringräume eintretende Spülmittel die Dichtungskörper beiderseits des Spülraumes sowohl gegen den Schaft wie gegen die abzudichtenden Teile des Spülkopfgehäuses dichtend anpreßt, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Dichtung aus einem einzigen Stück (11') oder aus zwei zu einer Einheit miteinander verbundenen Manschetten besteht (11, 12 bzw. 11', 12'), das oder von denen jede mindestens über die ganze innere axiale Weite des Spülkopfes reicht.
2. Spülkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zwecks Bildung von Spühnittelräumen (17 und 18) eingezogene mittlere Teil der Dichtung (11, 12, 11', 12') eine größere Wandstärke als die Randteile besitzt.
3. Spülkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei vereinigten 'und zweckmäßig querschnitts- no gleichen Manschetten (11, 12) so miteinander verbunden sind, daß die mittleren Teile fest und die Randteile lose (federnd) a'ufeinanderliegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK140538D 1935-12-31 1935-12-31 Spuelkopf fuer Kraftwerkzeuge Expired DE655576C (de)

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