DE655453C - Verfahren zur Herstellung von Sperrschichtphotozellen mit lichtdurchlaessiger Elektrode - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sperrschichtphotozellen mit lichtdurchlaessiger Elektrode

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DE655453C
DE655453C DEP66863D DEP0066863D DE655453C DE 655453 C DE655453 C DE 655453C DE P66863 D DEP66863 D DE P66863D DE P0066863 D DEP0066863 D DE P0066863D DE 655453 C DE655453 C DE 655453C
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    • H10F77/00Constructional details of devices covered by this subclass
    • H10F77/20Electrodes
    • H10F77/244Electrodes made of transparent conductive layers, e.g. transparent conductive oxide [TCO] layers
    • H10F77/254Electrodes made of transparent conductive layers, e.g. transparent conductive oxide [TCO] layers comprising a metal, e.g. transparent gold
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Sperrschichtphotozellen mit lichtdurchlässiger Elektrode Das neue Herstellungsverfahren bezieht sich auf sog. Sperrschichtphotozellen, bei welchen sich eine lichtempfindliche Schicht auf einer elektrisch leitfähigen Unterlage, z. B. Metallplatte, befindet und von einer lichtdurchlässigen Deckschicht derart bedeckt ist, daß diese als die eine Elektrode und die leitfähige Unterlage ,als andere Elektrode der Zelle dient. Die Beleuchtung der lichtempfindlichen Schicht erfolgt durch die lichtdurchlässige Elektrode hindurch.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Aufbringung der lichtdurchlässigen Elektrode auf der lichtempfindlichen Schicht von Sperrschichtphotozellen, bei dem die lichtdurchlässige Elektrode auf einer dünnen Isolierunterlage befestigt oder auf dieser erzeugt wird und dann zusammen mit dieser auf die lichtempfindliche Schicht derart aufgepreßt wird, daß die Metallhaut auf der lichtempfindlichen Schicht liegt.
  • Erfindungsgemäß wird als dünne Unterlage der lichtdurchlässigen Elektrode eine dünne, lichtdurchlässige Haut z. B. aus Acotylccllulose und Iiampferersatzstoffen oder aus Celluloid, Cellu.lose, Nitrocellulose usw. verwendet. Hierdurch wird erreicht, daß diese dünne Unterlage zusammen mit der als lichtdurchlässige Elektrode dienenden Metallhaut nach dem Aufpressen auf die lichtempfindliche Zwischenschicht auf dieser verbleiben kann. Ein nachträgliches Abziehen der dünnen Unterlage von der Zelle, wodurch die dünne Metallschicht verletzt werden könnte, ist also nicht nötig.
  • Die dünnen, durchsichtigen Unterlagen können entweder dadurch mit der Metallhaut versehen werden, daß diese aufgepreßt wird, oder dadurch, daß die Metallhaut auf der durchsichtigen Unterlage durch Elektrolyse, Aufdampfen, Iiathodenzerstäubung usw. erzeugt wird. Es können unter Umständen gleichzeitig ,größere Stücke der durchsichtigen Unterlage metallisiert werden, die ,dann vor dem Aufpressen auf die lichtempfindliche Schicht in kleinere, der Größe der Zelle entsprechende Stücke zerteilt werden.
  • An Stelle von Metall kann auch Graphit oder anderes elektrisch leitfähiges Material auf die dünnere Unterlagen gebracht werden. Die durchsichtige Haut bildet auf der fertigen Zelle gleichzeitig eine Schutzdecke.
  • Die Abbildung stellt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß hergestellten Zelle im Querschnitt dar. Mit i ist eine Platte aus Metall oder einem anderen elektrisch leitfähigen Material bezeichnet. Sie trägt die im wesentlichen aus Selen bestehende Schicht 2; auf welcher ein Metallring 3 aufgespritzt ist. Auf die Selenschicht 2 ist die durchsichtige Haut 4. aufgepreßt, welche auf ihrer die Selenschicht berührenden Seite metallisiert ist. Sie ist so groß, daß die Metallisierung am Rande auf den. Metallring 3 zu liegen kommt und mit diesem elektrischen Kontakt herstellt. Der elektrische Leitungsanschluß an .die Zelle' ,erfolgt bei 3 und I.
  • Als geeignet für den vorliegenden Zweck-' erwiesen sich z. B. ILollodiumhäute, die durch Auftragen von Iiollodiumlösung auf ei!-1.e glatte Unterlage und Verdunsten des Lösungsmittels erhalten werden. Die Metallisierung dieser Häute wird zweckmäßig vorgenommen, solange sie sich noch auf der festen Unterlage befinden. Das Abziehen der metallisierten Häute von ihrer Unterlage erfolgt leicht nach vorheriger Anfeuchtung. Das Anpressen der Häute an die lichtempfindliche Schicht geschieht dann am besten in der Weise, d.aß man zwischen den Druckstempel und die Haut eine weiche Zwischenlage z. B. aus Filz einlegt.
  • liollodiumhäute u. dgl. sind auch deshalb gut geeignet, weil sie verhältnismäßig weich sind und sich daher leicht an alle Unebenheiten der lichtempfindlichen Schicht anschmiegen, wodurch auch ein festes Haften an dieser erzielt wird, während sich Häute aus härteren Materialien eher ganz oder nur an einzelnen Stellen wieder ablösen -können.
  • Um das Festhaften der metallisierten Haut auf der lichtempfindlichen Schicht zu begünstigen, werden die Haut oder die lichtempfindliche Schicht oder beide vor ihrem Zusammenpressen angefeuchtet. Zur Anfeuchtung kann z. B. Petroleum oder Benzin verwendet werden.
  • Da die durchsichtigen Häute in siech eine gewisse Materialspannung und Steifigkeit haben, kann, es unter Umständen vorkommen, daß sie sich stellenweise wieder von der Zelle ablösen und auch Teile von der als Elektrode dienenden; Metallhaut mitreißen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird die dünne, durchsichtige Haut nach ihrem Aufpressen auf die Zelle mit einer Flüssigkeit bestrichen, die ein Lösungsvermögen für die Haut besitzt. Diese wird dadurch aufgeweicht oder ganz oder teilweise aufgelöst und trocknet dann wieder an. Durch das Auftrocknen auf der Zelle selbst wird der ob@engenannte Übelstand vollständig vermieden.
  • - @ls Lösungsmittel für Celluloidhäute und 1?oodiumhäute sind beispielsweisse Amylacetat und eine Ather-Alkohol-Mischung geeignet.
  • Das Lösungsmittel kann auch Substanzen enthalten, welche mit auftrocknen. So kann z. B. das Amylacetat Celluloid gelöst enthalten oder die Äther-Alkohol-Mischung Nitrocellulo,se. Man erzielt dadurch eine Verdickung der Schutzdecke.
  • Die Verwendung von durchsichtigen Häuten als Träger der lichtdurchlässigen Metallhäute bietet den Vorteil, daß diese einzeln. vor ihrem Auftragen auf die lichtempfindliche Schicht auf ihre Durchlässigkeit, Gleich-,mäßigk:eit und Fehlerlosigkeit hin mittels durchfallenden Lichtes geprüft werden können.

Claims (1)

  1. PATI:NT_1NSPRÜCIIr: i. Verfahren zur Herstellung von Sperrschichtphotozellen mit lichtdurchlässiger Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß eine dünne, lichtdurchlässige Metallhaut auf einer lichtdurchlässigen, dünnen Isolierhaut aufgebracht oder erzeugt wird und dann zusammen mit dieser auf die lichtempfindliche Schicht derart äufgepreßt wird, daß die Metallhaut der lichtempfindlichen Schicht zugekehrt ist. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtdurchlässige Isolierhaut nach ihrem Aufpressen auf die Zelle mit einer weichend oder lösend auf die Isolierhaut wirkenden Flüssigkeit benetzt wird. 3. Verfahren nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete Flüssigkeit Substanzen enthält, die sich bei dem Abtrocknen der Flüssigkeit als zusätzliche lichtdurchlässige Schutzdecke ablagern.
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