DE655214C - Einrichtung zur Tonaufzeichnung - Google Patents

Einrichtung zur Tonaufzeichnung

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DE655214C
DE655214C DER93590D DER0093590D DE655214C DE 655214 C DE655214 C DE 655214C DE R93590 D DER93590 D DE R93590D DE R0093590 D DER0093590 D DE R0093590D DE 655214 C DE655214 C DE 655214C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B11/00Recording on or reproducing from the same record carrier wherein for these two operations the methods are covered by different main groups of groups G11B3/00 - G11B7/00 or by different subgroups of group G11B9/00; Record carriers therefor

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  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Tonaufzeichnung, und sie besteht darin, daß eine im Querschnitt kreis- oder ellipsenförmig gestaltete, aus einem zähplastischen, mögliehst hochelastischen Stoff bestehende eingefärbte Walze im Rhythmus der Töne an den an ihr vorbeistreichenden Tonaufzeichnungsträger gedrückt wird. Die Ausbildung kann so erfolgen, daß an den beiden Stirnseiten der Walze Seitenscheiben angeordnet sind, die im Rhythmus der Töne sich gegenseitig nähern und entfernen und der auf dem Träger anliegenden Mantelfläche der Walze eine wechselnde Deformation erteilen.
Für die Benutzung der Einrichtung ist es besonders zweckmäßig, eine schnell trocknende Druckfarbe zu benutzen, die eine ständige Befeuchtung der Schreibwalzen bewirkt. Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ist die Schaffung einer Mehrzackenschrift dadurch möglich, daß die Schreibwalze aus mehreren nebeneinander gereihten Einzelwalzen besteht.
Als Antriebssystem für die Druckwalzen können mechanische oder elektrische Mittel, wie beispielsweise Membranen, aus der Lautsprechertechnik bekannte elektromagnetische, dynamische oder statische Antriebssysteme, thermische oder pneumatische Mittel dienen.
Da die Frequenzzacken um so feiner sind, je kleiner die Amplitude ist, ist es an sich erstrebenswert, mit möglichst geringen Amplituden an der Schreibstelle zu arbeiten. Da aber wiederum der Verstärkungsgrad bei der
Tonwiedergabe abhängig ist von der Amplitudengröße, ist es erstrebenswert, möglichst große Amplituden zu besitze^. Bei Anwendung der an sich bekannten Mehrzackenschrift auch für die Erfindung lassen sich die Vorteile von Aufzeichnungen mit kleinen Amplituden mit denjenigen der Tonwiedergabe bei Vorhandensein großer Amplituden vereinigen. So können beispielsweise die deformierbaren Schreibwalzen mehrfach nebeneinander angeordnet sein.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt, und es bedeuten
Abb. ι Seitenansicht der Aufzeichnungsvorrichtung bei radial deformierbarer Schreibwalze,
Abb. 2 und 3 Vorderansicht gemäß Abb. 1 bei kleinster und größter Amplitudenschreibstellung der Schreibwalze,
Abb. 4 Seitenansicht der Aufzeichnungsvorrichtung bei axial deformierbarer Schreibwalze,
Abb. 5 undo Vorderansicht gemäß Abb. 4 bei kleinster und größter Amplitudenschreibstellung der Schreibwalze,
Abb. 7 Schema für die Ausbildung der Schreibvorrichtung als Mehrzackenschreiber.
In allen Abbildungen der Zeichnung ist jeweils nur das Prinzip der Erfindung dargestellt; konstruktive Einzelheiten sind zum besseren Verständnis nicht dargestellt.
Bei der Ausführung der Schreibvorrichtung gemäß den Abb. 1 bis 3 besteht die Schreib-
walze ι aus einem deformierbaren Material. Der Querschnitt der Walze ι kann kreisförmig oder ein Kegelschnitt sein. Unterhalb, oder seitlich neben der Schreibwalze ι ist eine Führungskufe oder eine Führungswalze 2 fii-g" den Tonaufzeichnungsträger 3 vorgesehen;,';· Diese Führungswalze 2 besitzt zweckmäßig* seitliche Begrenzungen 4. Es ist zweckmäßig, die Führung 2 rotierend auszubilden, und zwar vorteilhaft als Schwungmasse, um einen völlig ruhigen und gleichmäßigen Ablauf des Tonaufzeichnungsträgers 3 an der Beschriftungsstelle zu gewährleisten. Vor und hinter der Schreibstelle können in bekannter Weise Umlenk- und zusätzliche Beruhigungsrollen 5 und 6 vorgesehen sein.
Die Schreibwalze 1 ist ständig angefärbt, um die Schwingungsschreibzüge im Rhythmus der Schallschwingungen auf dem Tonaufzeichnungsträger 3 zur Abdruckung zu bringen. Die Einfärbung der Schreibwalze ι kann in an sich bekannter Weise erfolgen, beispielsweise derart, daß die Walze ständig durch einen Farbbehälter hindurchgeht oder dadurch, daß gefärbte Andruckrollen an der Schreibwalze ι vorbeispuren, oder auch dadurch, daß die Walze 1 an einem Farbband bzw. einer Farbplatte abrollt.
Die Schreibwalze 1 ist durch eine gabeliörmige Lagerstange 7 gehaltert, die mit dem Schallempfänger bzw. dem Schallsteuergerät gekuppelt ist. Bei mechanischer Direktbesprechung ist also die Steuerstange 7 mit einer akustischen Membran verbunden. Bei elekirischer Besprechung kann die Steuerstange 7 mit dem elektrischen Antriebssystem verbunden sein, so daß sie sogar direkt beispielsweise den Anker bei Wahl eines elektromagnetischen Antriebssystems bilden kann. Gleich gut eignen, sich auch elektrodynamische, elektrostatische, thermische oder pneumatische Antriebsvorrichtungen. Da derartige Konstruktionen allgemein bekannt sind, erübrigt sich deren besondere zeichnerische Darstellung und Beschreibung.
Bei der Ausführung gemäß den Abb. 1 bis 3 erfolgt die Beschriftung des Tonaufzeichnungsträgers 3 durch Abstandsänderung der Achse der Walze 1 im Rhythmus der Schallschwingungen. Zu diesem Zwecke wird die Steuerstange 7 senkrecht ,zur Schreibstelle, also in bezug auf die Walze 1, radial hin und her bewegt. Da die Führungsbahn 2 unverrückbar ist, muß die Walze 1 an der Andruck- als Schreibstelle sich abflachen. Je nach der Größe dieser Abflachung entstehen kleinere und größere Amplituden bei gleichzeitiger Frequenzzackenbildung. In Abb. 2 ist der Fall der kleinsten zur Aufzeichnung gelangenden Amplitude und in Abb. 3 der Fall der größtmöglichen Amplitude dargestellt.
Zum besseren Verständnis ist in Abb. 3 die Tonspur auf dem Aufzeichnungsträger 3 angedeutet.
-:, Die Schreibvorrichtung gemäß den Abb. 4 .•bis 6 besitzt als Schreibwalze 8 einen zusam- ;;imeftgesetzten Körper, der aus zwei seitlichen ifesten Scheiben 9 und 10 besteht, zwischen denen ein deformierbares Material 11 angedeutet ist, das die Fähigkeit besitzen muß, den durch die Seitenscheiben 9 und 10 begrenzten Raum stets auszufüllen. Hierfür eignet sich beispielsweise eine Art Schwammgummi. Die Lagerung der Walze 8 und die Führung des Aufzeichnungsträgers 3 kann wie bei der Ausführung nach den Abb. 1 bis 3 erfolgen. Die Steuerung der Schreibwalze 8 erfolgt in axialer Richtung, also quer zum Tonaufzeichnungsträger 3. Die Steuerung kann so erfolgen, daß eine der beiden Seitenscheiben 9, 10 unverrückbar, dagegen die gegenüberliegende Scheibe gesteuert ist, oder in der Weise, daß beide Scheiben 9 und 10 gesteuert werden. Im ersteren Falle entsteht eine einseitige Zackenschrift; im letzteren Falle entsteht eine Doppelzackenschrift entsprechend der Darstellung in Abb. 3. Die als Wellenstumpfe 12 angedeutete Halterung der Schreibwalze 8 können direkt als Steuerstangen, die direkt oder elektrisch angetrieben werden, dienen.
In Abb. 7 ist noch an Hand eines Beispiels, und zwar unter Benutzung der Ausführungsform nach den Abb. 1 bis 3 die Schaffung von Mehrzackenschrift dargestellt. Die Schreibwalze ι gemäß den Abb. 1 bis 3 ist hierbei in Mehrzahl nebeneinander angeord·; net, so daß gleiche Schallschwingungsbilder auf dem Tonträger 3 zur Aufzeichnung gelangen. Wenn beispielsweise als Schreibwalze die Ausführung nach den Abb. 4 bis 6 benutzt wird, so sind mehrere derartige Schreibköpfe 8 aneinanderzureihen.
Als Beschriftungsmittel kann jede dekkende Flüssigkeit oder halbfeste Masse benutzt werden. Es ist lediglich darauf zu achten, daß genügende Lichtkont-raste zwecks guter Tonwiedergabe erzielt werden. Daher ist an sich auch die Benutzung eines chemischen Reagensmittels möglich, sofern ein entsprechend profilierter Tonaufzeichnungsträger benutzt wird. Als Tonaufzeichnungsträger kann Papier, Fikn, Blech, kurzum jedes Material benutzt werden, das beschriftbar ist. Da eine Tonabtastung sowohl dia- als auch epidiaskopisch möglich ist, ist es grundsätzlich gleichgültig, ob der Tonaufzeichnungsträger durchsichtig ist oder nicht. Bei Verwendung durchsichtiger Aufzeichnungsträger besteht der besondere Vorteil, daß die Tonspuren direkt kopierfähig sind.
Der besondere Vorteil der erfindungsge-
mäßen Einrichtung besteht darin, daß der konstruktive Aufbau einfach ist, die zur Aufzeichnung gelangenden Tonspuren saubere Frequenzzacken aufweisen, beliebig kleine oder große Amplituden erreichbar sind und daß schließlich die Tonwiedergabe sofort im Anschluß an die Tonaufzeichnung erfolgen kann, da irgendwelche Zwischen- oder Zusatzbehandlungen, wie beim fotoelektrischen Tonaufzeichnen, nicht erforderlich sind. #

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Tonaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Querschnitt kreis- oder ellipsenförmig gestaltete, aus einem zähplastischen, möglichst hochelastischen Stoff bestehende eingefärbte Walze im Rhythmus der Töne an den an ihr vorbeistreichenden Tonaufzeichnungsträger (3) gedrückt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Stirnseiten der Walze (11) Seitenscheiben (9 und 10) angeordnet sind, die im Rhythmus der Töne sich gegenseitig nähern und entfernen und der auf dem Träger (3) anliegenden Mantelfläche der Walze (11) eine wechselnde Deformation erteilen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine schnell trocknende Druckfarbe, die eine ständige Befeuchtung der Schreibwalzen (1, 8, 13) bewirkt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibwalze (1, 8, 13) zwecks Schaffung einer Mehrzackenschrift aus mehreren nebeneinandergereihten Einzelwalzen besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER93590D 1935-06-15 1935-06-15 Einrichtung zur Tonaufzeichnung Expired DE655214C (de)

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