DE655110C - Verfahren zur Herstellung von Verbindungsstellen in der Isolation von elektrischen Kabeln mit thermoplastischer Isolation - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Verbindungsstellen in der Isolation von elektrischen Kabeln mit thermoplastischer Isolation

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DE655110C
DE655110C DEN37713D DEN0037713D DE655110C DE 655110 C DE655110 C DE 655110C DE N37713 D DEN37713 D DE N37713D DE N0037713 D DEN0037713 D DE N0037713D DE 655110 C DE655110 C DE 655110C
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DE
Germany
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insulation
rollers
thermoplastic
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electrical cables
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Expired
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DEN37713D
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English (en)
Inventor
Heinz Horn
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Norddeutsche Seekabelwerke GmbH
Original Assignee
Norddeutsche Seekabelwerke GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/14Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for joining or terminating cables
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/003Filling materials, e.g. solid or fluid insulation

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  • Processing Of Terminals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Verbindungsstellen in der Isolation von elektrischen Kabeln mit thermoplastischer Isolation Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Verbindungsstellen in .der Isolation von elektrischen Kabeln, insbesondere Seekabeln, die mit thermoplastischen Stoffen isoliert sind; das Verfahren ist anwendbar auf thermoplastische Stoffe jeder Art, beispielsweise Guttapercha, Balata, Kautschuk, Wachse, Polyvimylverbindungen sowie schungen aus diesen Stoffen.
  • Es sind bereits verschiedene Verfahren zur Herstellung solcher Verbindungsstellen bekannt: das gemeinsame Kennzeichen dieser be- kannten Verfahren kann man darin sehen, daß nach geeigneter Vorbereitung der Isolationsenden diese unter gleichzeitiger Verwendung neuen Materials gleicher oder abweichender Zusammensetzung, meist in Form von Platten, unter Anwendung von Wärme zur überlappung gebracht werden. Die Herstellung solcher Verbindungsstellen setzt eine nicht geringe Handfertigkeit voraus und kann im allgemeinen nur von besonders geeigneten Spezialarbeitern erfolgreich vorgenommen werden. Die zu .überwindende Schwierigkeit besteht darin, die sehr zahlreichen Isolationsverbindungs;tellen eines Seekabels alle in gleichmäßiger Güte so auszubilden, daß keine der vielen hundert Überlappungsstellen einen Kapillarriß aufweist, durch den Wasser friiher oder später eindringen scann.
  • Gegenstand der Erfindung ist in erster Linie ein Verfahren, daß die Herstellung einer nahtlosen Verbindungsstelle ohne Schichtfugen ermöglicht. Gegenstand der Erfindung ist weiterhin eine N Torrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Abbildungen, die eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens darstellen, näher beschrieben (in allen Abbildungen bezeichnen gleiche Buchstaben und Ziffern den gleichen Gegenstand).
  • Die beiden miteinander zu verbindenden Aderenden 1 z und 12 werden zunächst in der Weise vorbehandelt, daß das thermoplastische Isoliermaterial h derselben unter Erwärmung von dem Kupferleiter a zurückgeschoben wird, so daß eine starke Verdickung c in der Isolierhülle entsteht und ein längeres Stück des Kupferleiters freiliegt. Darauf wird ein größerer Teil der so freigelegten Kupferleiter abgeschnitten; die dann noch herausstehenden freien Kupferleiter brauchen nur so lang zu sein, daß die Herstellung der Leiterverbindungsstelle d in bekannter Weise, beispielsweise durch Lötung oder Schweißung, möglich ist. Zur Herstellung der Isolationsverbindungsstelle dient eine Vorrichtung, die im wesentlichen aus einem Walzenpaar besteht. Diese.;
    Walzenpaar ist so angeordnet, daß es 1ä s
    der Ader bewegt werden kann. Beispiels«E'`@?
    können die Aderenden ii und 1z
    Abb. i) in zwei Klammern 13 und 14 ein-t,
    spannt sein, die auf einem Bock 15 befestigt sind. Die Vorrichtung 16 zur Herstellnug der Verbindungsstelle ist auf einem Gestell 17 angebracht, das mittels eines Kurbeltriebes i g mit Handkurbel 23 längs der Aderenden bewegt werden kann. Natürlich ist es ebensogut möglich, die Adern durch .das feststehende Walzenpaar zu ziehen.
  • Die Vorrichtung 16 ist in,den Abb. 2 und 3 genauer dargestellt. Sie besteht im wesentlichen aus den Walzen ig und 2o, die in der Mitteeine Aussparung 25 aufweisen. Diese Aussparung ist so groß, daß sie die isolierten und miteinander elektrisch verbundenen Adern genau passend umschließt. Die Walzen laufen in .dem in Abb. 2 durch Pfeile angedeuteten Drehsinn. Das Walzenpaar ist in einem Gehäuse 21 untergebracht, das die Ader dicht umschließt, so .daß keine Isoliermasse durch die Walzen liindurchtreten kann: dem gleichen Zweck dienen die auf den Walz-,n liegenden Abstreifmesser 22. Die Vorrichtung 16 ist so ausgebildet, daß der obere Teil mit der Walze ig aufgeklappt oder entfernt werden kann, um die Adern hineinlegen und herausnehmen zu können.
  • Die Herstellung .der Isolationsverbindungsstelle geht nun in folgender Weise vor sich. Die vor dem Walzenpaar befindliche Isolation U einschließlich der Verdickung c wird auf die zur Plastifizierung des Isoliermaterials notwendige Temperatur erwärmt, beispielsweise mittels eines Dampfstrahles oder einer Spiritusflamme ( die in den Abbildungen nicht dargestellt sind). Gleichzeitig wird das Walzenpaar ig, 20 von Hand mittels der Kurbel 24 oder mittels eines Motors in Drehung versetzt und die gesamte Vorrichtung 16 beispielsweise durch Drehung der Kurbel 23 (Abb. i) von links nach rechts bewegt. Sobald das Walzenpaar die Verdickungsstelle erreicht, erfolgt eine innige Durchknetung . der erwärmten Isoliermasse, und zwar in ähnlicher Weise wie bei den bekannten Gummimischwalzwerken.
  • Beim Weiterbewegen der Vorrichtung 16 erreicht das Walzenpaar ig, 2o auch die zweite inzwischen vorgewärmte Ver.dickungsstelle c und verknetet die dort vorhandene Isoliermasse mit den Resten der Isoliermasse der ersten Verdickungsstelle innig, so daß eine vollkommen homogene Masse ohne Schichtfugen entsteht, die durch die Walzenaussparung und durch den Innendurchmesser des Gehäuses 21 auf .den normalen Aderquerschnitt geformt wird. Nachdem sich auf diese Weise die eigentliche -\'er->*ndung der beiden Enden der Isolation vollzo en hat, wird die Erwärmung der Isolation 'erbrochen und die Walzvorrichtung 16 init 'erhöhter Geschwindigkeit über die Ader hinweggeführt, bis sich die Walzen über einer Stelle befinden, die nicht mehr .erwärmt worden ist. Das Gehäuse der Walzvorrichtung wird sodann geöffnet, etwa restliche Isoliermasse entfernt und die fertige Verbindungsstelle herausgenommen.
  • Auf diese Weise ist es möglich, ohne Verwendung neuen Isoliermaterials eine einwandfreie nahtlose Verbindung bei elektrischen Kabeln mit thermoplastischer Isolation herzustellen. Falls gewünscht, kann aller natürlich auch in mehr oder wei#iiger großem Umfang neues Isoliermaterial verwendet werden, welches durch das Mischwalzenpaar mit dem vorhandenen zu einer einheitlichen Masse zusammengeknetet wird. Falls es aus besonderen Gründen für zweckmäßig gehalten wird, kann man bei der Herstellung der Verbindungsstellen auch so vorgehen, daß man lediglich auf einer der beiden Aderenden eine Verdickung in der Isolation erzeugt und hieraus in der oben beschriebenen `'eise die Isolation über der Kupferlötstelle aufbaut.
  • Bei den bisher nach bekannten und oben bereits beschriebenen Verfahren hergestellten Verbindungen der Isolation blieb eine Naht zurück, die man .durch entsprechende Behandlung so auszubilden versuchte, d@aß sie wasserundurchlässig wurde. Der Hauptvorteil des neuen Verfahrens besteht aber im wesentlichen darin, daß irgendwelche Nähte überhaupt vermieden werden und damit die Gefahr beseitigt wird, daß sich trotz sorgfältiger Behandlung Kapillarrisse bilden.

Claims (3)

  1. PATLNTANsrr,LCHr: i.
  2. Zerfahren zur Herstellung von Verbindungsstellen in der Isolation von elektrischen Kabeln mit thermoplastischer Isolation, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden .der Isolation, beispielsweise das auf den Äderenden bis zur notwendigen Anhäufung zurückgeschobene Isoliermaterial, durch Erwärmung erweicht und auf dem Kupferleiter nötigenfalls unter Beifügung von neuem thermoplastischem Isoliermaterial während des Verinischens derart miteinander verknetet und vermischt werden, daß die ursprünglich getrennten Enden eine einheitliche nahtlose 1@Iasse bilden; in der alle Schichtfugen beseitigt sind. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch r, gekennzeichnet durch ein die Kabelenden dicht umschließendes, längs des Kabels verschiebbares, aufklappbares Gehäuse (2z) mit einem rotierenden Walzenpaar (i9, 20) mit kreisförmiger Aussparung (25), in die die isolierten-und miteinander elektrisch verbundenen Adern genau hineinpassen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Gehäuses (2r) Abstreifmesser (-22) angeordnet sind, die auf den Walzen (z9, 2o) aufliegen.
DEN37713D 1935-02-04 1935-02-05 Verfahren zur Herstellung von Verbindungsstellen in der Isolation von elektrischen Kabeln mit thermoplastischer Isolation Expired DE655110C (de)

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