DE654693C - Stirnradumlaufuntersetzungsgetriebe fuer Luftschrauben - Google Patents

Stirnradumlaufuntersetzungsgetriebe fuer Luftschrauben

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DE654693C
DE654693C DEB173971D DEB0173971D DE654693C DE 654693 C DE654693 C DE 654693C DE B173971 D DEB173971 D DE B173971D DE B0173971 D DEB0173971 D DE B0173971D DE 654693 C DE654693 C DE 654693C
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gears
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DEB173971D
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Bayerische Motoren Werke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D27/00Arrangement or mounting of power plants in aircraft; Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/44Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2720/00Different types of speed-change gear mechanisms

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Stirnradumlaufuntersetzungsgetriebe für Luftschrauben, bei denen die Untersetzung durch Umlaufräder mit je zwei Zahnkränzen verschiedenen Teilkreisdurchmessers bewirkt wird, und hat zur Aufgabe, das Getriebe derart auszubilden, daß es auf einfachste Weise und ohne Einbau anderer als im Getriebe vorhandener Bauteile möglich ist, das Getriebe wahlweise mit zwei verschiedenen Untersetzungsstufen auszurüsten.
. Es ist bei Stirnraduntersetzungsgetrieben mit feststehendem Untersetzungsräderstern bekannt, die Untersetzungsräder mit einstellbarer außermittiger Lagerung auszurüsten, um auf diese Weise die Getriebebelastung gleichmäßig auf die einzelnen Untersetzungsräder verteilen zu können und übermäßigen Zahndruck auf eines der Räder zu vermeiden.
Auch ist es bei Stirnradumlaufgetrieben, die zum untersetzten Antrieb von Wellen über Riemenscheiben dienen, bereits vorgeschlagen worden, die Untersetzungsräder durch außermittige und einstellbare Lagerung wahlweise in oder außer Eingriff mit den Mittelrädern zu bringen.
Die vorliegende Erfindung verwendet für die eine Lösungsform der ihr zugrunde liegenden Aufgabe bei Sternradumlaufuntersetzungsgetrieben der eingangs beschriebenen Art diese an sich bekannte einstellbare außermittige Lagerung, indem nach ihr die Umlaufräder auf exzentrischen und drehbar eingesetzten Zapfen im Umlaufradträger gelagert werden, wobei die Exzentrizität der Lagerbolzen so bemessen ist, daß sie der Hälfte des Längenunterschiedes der Teilkreishalbmesser der beiden Verzahnungen der einzelnen Umlauf räder entspricht.
Auf diese Weise gelingt es, lediglich durch Umstecken der Umlaufräder auf den Lagerbolzen und Verdrehen derselben, wodurch die Unstimmigkeit der Teilkreishalbmesser beim Wiedereinbau des Umlaufräderkranzes ausgeglichen wird, also mit geringstmöglichen Arbeitsaufwand und ohne zusätzliche Bauteile die Luftschraube mit einer anderen Untersetzung gegenüber der Kurbelwelle des Motors anzutreiben.
Der Vorteil, der durch diese Anordnung erreicht wird, geht schon aus der Tatsache, daß keinerlei andere Bauteile für den Umbau des Getriebes benötigt werden und deshalb auf Lager gehalten werden müssen, hervor.
Eine weitere Lösungsform der gestellten Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, den Umlaufradträger mit zwei Reihen von Bohrungen für die Lagerzapfen der Umlaufräder, die in diesem Falle zylindrisch sind, zu versehen. Die Bohrungen sind in diesem Falle wechselweise zueinander versetzt, wobei der Längenunterschied der Halbmesser der beiden die Achsen der Bohrungen verbindenden Kreise mit dem der Teilkreishalbmesser der beiden Verzahnungen der Umlaufräder übereinstimmt.
Durch Umstecken der Umlaufräder und Lagerung derselben in der jeweils zugehörigen anderen Bohrungsreihe des Umlaufradträgers mit Hilfe der zylindrischen Lagerzapfen geht auch hier der Umbau des Ge-
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triebes auf eine andere Untersetzungsstufe auf sehr einfache Weise und ohne Auswechslung von Bauteilen gegen andere zu diesem Behufe auf Lager gehaltene vor sich. In der Zeichnung sind die beiden rungsformen des Erfindungsgedankens gestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι einen senkrechten Teilschnitt durch das Untersetzungsgetriebe mit exzentrisch gelagerten Umlauf rädern,
Abb. 2 eine Teilaufsicht des Umlaufradträgers des Getriebes nach Abb. ι und
Abb. 3 eine Teilaufsicht des Umlaufradträgers gemäß der zweiten Lösungsform der Erfindung mit versetzt angeordneten Bohrungen und zylindrischen Lagerzapfen.
Das von der Kurbelwelle 1 des Motors in das Untersetzungsgetriebe eingeleitete Drehmoment wird durch das glockenförmige innenverzahnte Triebrad 2 auf den Umlauf radkranz 3 übertragen, von dem jedes Rad mit zweierlei Verzahnung 4 und 5 von verschiedenem Teilkreisdurckmesser versehen ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel (Abb. 1) greift die Verzahnung mit größerem Teilkreisdurchmesser 5 in die Innenverzahnung des Triebrades 2 ein, während sich die Verzahnung mit geringerer Zähnezahl 4 auf dem feststehenden Zahnkranz 6 abwälzt. Die Umlaufräder 3 sind in dem Umlaufradträger 7 mit Hilfe der exzentrischen Lagerzapfen 8 gelagert, deren Exzentrizität gleich der Hälfte des Längenunterschiedes der Teilkreishalbmesser der beiden Verzahnungen 4 und 5 der Umlaufräder ist. Der Umlaufradträger 7 ist auf der verzahnten Luftsehraubenwelle ι ο aufgeschoben.
Soll nun das Getriebe mit der anderen auf Grund der vorhandenen Verzahnungen möglichen Untersetzung ausgerüstet werden, so ist zunächst der Getriebedeckel 9 mit der Luftsehraubenwelle 10 und dem auf ihr befestigten Umlaufradträger 7 mit den in diesem gelagerten Stirnrädern 3 auszubauen, worauf der Umlauf radträger 7 von der Luftsehraubenwelle 10 abgezogen werden kann.
Nach Ausbau der Lagerzapfen 8, die mit Hilfe von Paßschrauben 11 in ihrer Lage festgehalten werden, die in den Radträger 7 eingesetzt eine Bohrung des Flansches 12 der Lagerzapfen 8 durchsetzen, werden die Umlaufräder 3 umgesteckt, gleichzeitig die Lagerzapfen 8 beim Einschieben in den Radträger 7 um 18 o° verdreht und in ihrer neuen Lage durch Einsetzen der Paßschrauben 11 in eine andere im Radträger 7 zweckdienlich angeordnete Bohrung 13 festgelegt.
Beim darauffolgenden Zusammenbau des Getriebes kommt dann die Verzahnung 4 der Umlaufräder 3 in Eingriff mit der Innenverzahnung des Triebrades 2, während die ■,'Verzahnung 5 in den feststehenden Zahnkranz 6 eingreift, womit die andere Untersetzung zwischen der Kurbelwelle 1 und der Luftsehraubenwelle 10 eingeschaltet ist.
Ebenso einfach gestaltet sich der Umbau des Getriebes nach der zweiten Lösimgsform der Erfindung mit dem Radträger 14 (Abb. 3) und zylindrischen Lagerzapfen.
Hier geschieht die Umstellung nach dem Ausbau des Radträgers 14 gleichfalls durch Umstecken der Umlauf räder, jedoch werden die Räder hier auch noch gleichzeitig durch Einsetzen der Lagerzapfen in die andere Bohrungsreihe des Radträgers an anderer Stelle gelagert.
Auch hier werden auf diese Weise beim Zusammenbau des Getriebes die beiden Verzahnungen der Umlaufräder vertauscht, wodurch im Getriebe eine andere Untersetzungsstufe wirksam wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ■ i. Stirnradumlaufuntersetzungsgetriebe für Luftschrauben, bei dem die Unter-Setzung durch Umlauf räder mit je zwei Zahnkränzen verschiedenen Teilkreisdurchmessers bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufräder (3) in dem Umlaufradträger (7) in an sich bekannter Weise auf verdrehbaren exzentrischen Bolzen (8) gelagert sind, deren größter Verstellweg dem Längenunterschied der Teilkreishalbmesser der beiden Verzahnungen (4. und 5) der Umlauf räder (3) entspricht.
  2. 2. Stimradumlaufuntersetzungsgetriebe für Luftschrauben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieexzentrischen Lagerzapfen (8) durch in den Umlaufradträger (7) eingesetzte Paßschrauben (11) in ihrer jeweiligen Lage festgehalten werden.
  3. 3. Stämradumlaufuntersetzungsgetriebe für Luftschrauben mit Umlaufräder mit je zwei Zahnkränzen verschiedenen Teilkreisduirchniessers und zylindrischen) Lagerbolzen' für die Umlauf räder, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlaufradträger (14) mit wechselweise zueinander versetzten Bohrungen für die Lagerzapfen der Umlaufräder versehen ist, wobei die Versetzung der Bohrungen mit dem Längenunterschied der Teilkreishalbmesser der beiden Verzahnungen (4 und 5) der Umlaufräder (3) übereinstimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB173971D 1936-05-03 1936-05-03 Stirnradumlaufuntersetzungsgetriebe fuer Luftschrauben Expired DE654693C (de)

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DE (1) DE654693C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2444734A (en) * 1944-09-14 1948-07-06 Us Navy Backlash eliminator for planetary gears
US4759229A (en) * 1986-09-12 1988-07-26 Takashi Takahashi Controlling transmission
US4944195A (en) * 1986-09-12 1990-07-31 Takashi Takahashi Controlling transmission
DE102015226588A1 (de) * 2015-12-22 2017-06-22 Zf Friedrichshafen Ag Modularer Planetenradsatz

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