DE65389C - Verschlufs an Behältern für Hochdruckgase - Google Patents
Verschlufs an Behältern für HochdruckgaseInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/30—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces specially adapted for pressure containers
- F16K1/301—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces specially adapted for pressure containers only shut-off valves, i.e. valves without additional means
- F16K1/302—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces specially adapted for pressure containers only shut-off valves, i.e. valves without additional means with valve member and actuator on the same side of the seat
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- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT\%
Seit Einführung der nahtlosen Behälter für Hochdruckgase, namentlich für Kohlensäure,
hat sich ein allgemeines Bestreben kund gethan, möglichst kleine Ventile zu construiren,
die möglichst kleine Transportkappen zulassen. Auch ist man bestrebt, die bisherige Trennung
des eigentlichen Ventils und Druckreducirventils aufzugeben und beide nach Möglichkeit
zu vereinigen. Die durch genannte Bestrebungen erzielten Verbesserungen und Vortheile
sollen nun durch vorliegende Erfindung noch wesentlich erhöht werden. Diesen Zweck
erreicht Erfinder dadurch, dafs der Hals des Behälters so eingerichtet wird, dafs derselbe
nach Entfernung eines Handrad, Manometer, Reducir-, und Sicherheitsventil vereinigenden
Ventilobertheiles einen Transportstöpsel aufzunehmen vermag, der die Anwendung von
besonderen Transportkappen überflüssig macht.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung zur Veranschaulichung gebracht.
Fig. ι stellt im senkrechten Schnitt eine Flasche
für Hochdruckgase dar, die mit einem zweitheiligen Ventil ausgerüstet ist. Fig. 2 zeigt
die Anordnung des Transportstöpsels in einem etwas modificirten Flaschenhals nach Entfernung
des Ventilobertheiles.
Der eigentliche Ventilkörper α ist im Flaschenhals
b angebracht. Um dies ausführen zu können, ist behufs Vermeidung von kostspieligen
und unpraktischen Verlängerungen des Halses in den letzteren ein hohler Stahlbolzen
c eingeschweifst, der mit seinem unteren Ende etwas in die Flasche hineinragt. Dieser
Bolzen, der den Ventilkörper umfafst, hat auch ferner den Zweck,. das Ventil vor der ätzenden
oder oxydirenden Wirkung flüssiger Gase zu schützen und dasselbe möglichst vom Druck
zu entlasten. In den Ventilkörper α ist ein Einsatz d eingeschraubt, der auf seiner unteren
Fläche mit einem Dichtungsstück e (Hartgummi oder dergleichen) ausgerüstet ist. Ventilkörper
α und Einsatz d bilden den Ventiluntertheil,
welcher vollständig im Flaschenhals sitzt und an seinem unteren Ende gegen den Stahlbolzen c abgedichtet wird.
Der Obertheil al des Ventils wird mittelst
einer Flügelschraube _/, die im oberen Flaschenhalsgewinde läuft, fest gegen den Untertheil a
angezogen, nachdem das Vierkant der Spindel in eine entsprechend geformte Vertiefung des
Einsatzes d eingegriffen hat. Diese Verbindung kann natürlich auch mit anderen Hülfsmitteln
bewerkstelligt werden. Die Oberfläche des Ventilkörpers α trägt einen Lederring g oder
eine sonstige Zwischenlage', die eine Abdichtung bewirkt, wenn Theil a1 fest gegen Theil a
geschraubt wird. Der Obertheil des Ventils dient, zugleich als Auslafs und ist das obere
Ende desselben derart ausgebildet, dafs es die Form einer abgeflachten Kugel erhält.
Zum Transport der Flasche wird der Obertheil a1, der in den Händen der betreffenden
Consumenten bleibt, abgenommen und ein Schraubenstöpsel h, Fig. 2, an seine Stelle eingeschraubt.
Letzterer ersetzt die bisher gebräuchliche Kappe vollkommen und schützt das eigentliche Ventil weit verläfslicher, als es
jene thun konnte. Der Verschlufs- oder Transportstöpsel h hat ferner den Zweck, das
Entweichen von Gasen zu verhindern,' weshalb er auf die Dichtungslage g des Unterventils a
fest aufgeschraubt wird; er dient gleichzeitig als Gegenmutter für das Ventil und verhindert
in der wirksamsten Weise das gefährliche Lockern des Ventilkörpers, eine Hauptsache
für das Entweichen von Gasen auf oder während des Transportes. Die mittelst der Zwischenlage
g bewirkte Dichtung dichtet gleichzeitig das Gewinde des Ventilkörpers α ab, so dafs,
selbst wenn die eigentliche Dichtfläche desselben unwirksam würde, eine weitere Sicherheit
gegen Gasverlust gegeben ist. Ventilkörper und Ventilbohrung werden also durch die in
der Zeichnung dargestellte Construction und Anordnung doppelt abgedichtet. Natürlich
kann der Transportstöpsel auch zur Erzielung doppelter Gegenmuttern getheilt werden. Der
Transportstöpsel ist aufserdem mit seitlichen Durchbohrungen i oder anderen Vorrichtungen
versehen, um etwaige unter dem Stöpsel sich angesammelt habende Gase freizulassen, bevor
derselbe vollständig aus dem Flaschenhals ausgeschraubt ist.
Claims (2)
1. Verschlufs an Behältern für Hochdruckgase, dadurch gekennzeichnet, dafs der Hals des
Behälters nach Entfernung des Ventilobertheiles einen mit Sicherheitsbohrungen (i)
versehenen Verschlufsstöpsel (h) aufnimmt, der, auf eine Dichtungsfläche des Ventiluntertheiles
niedergeschraubt, eine doppelte Abdichtung des Ventils und der Ventilbohrung bewirkt und ein Lockern des
Ventilkörpers verhindert (Fig. 2).
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Verschlüsse
behufs Verstärkung des Behälterhalses die Anordnung eines Stahlrohres (c),
welches in den Hals des Behälters eingeschweifst und so ausgebildet ist, dafs es
den Ventilkörper umfafst, wodurch bei gleichzeitigem Schutz des letzteren gegen
den vollen Gasdruck eine äufsere Verlängerung des Halses vermieden wird (Fig. 1).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65389C true DE65389C (de) |
Family
ID=339190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65389D Expired - Lifetime DE65389C (de) | Verschlufs an Behältern für Hochdruckgase |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65389C (de) |
-
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