DE653453C - Verfahren zur Aufnahme von UEberbeanspruchungen bei miteinander verbundenen Teilen, insbesondere fuer Luftschiffe - Google Patents
Verfahren zur Aufnahme von UEberbeanspruchungen bei miteinander verbundenen Teilen, insbesondere fuer LuftschiffeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nebst Vorrichtung zur Aufnahme von Überbeanspruchungen
bei miteinander verbundenen Teilen, insbesondere für Luftschiffe u. dgl., mittels Werkstoffverformung, indem Querschnitte
durch gegenseitige Reibung oder gegenseitigen Druck der Teile verändert werden.
Bed bisher bekannten auf Werkstoffverformung
beruhenden Einrichtungen wird der verformbare Teil auf Zug beansprucht. Dies hat den Nachteil, daß, wenn die höchstzulässige
Belastung erreicht ist und der dehnbare Körper sich zu strecken beginnt, nicht nur
kein Widerstand gegenüber noch steigender Belastung möglich ist, sondern daß der Dehnungskörper
den auftretenden ' Überbeanspruchungen sogar nur einen abnehmenden
Widerstand entgegensetzt. Ferner ist vor-
ao geschlagen worden, Einrichtungen dadurch gegen Bruch zu sichern, daß Querschnitte
durch gegenseitige Reibung oder gegenseitigen Druck der Teile verändert werden.
Demgegenüber werden gemäß dem Verfahren nach der Erfindung zwei Körper verschiedenen
Querschnitts durch gegenseitige Reibung oder gegenseitigen Druck verformt. Dies hat den wesentlichen Vorteil, daß es z. B.
möglich ist, die Belastungsaufnahmefähigkeit der Vorrichtung mit fortdauernder Belastung
den jeweiligen Verhältnissen entsprechend in bestimmtem Maße steigen oder abnehmen
oder auch erst bis zu einer gewissen Höhe anwachsen und dann sinken zu lassen.
Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung kennzeichnet sich
dabei dadurch, daß der eine Körper mit einer Wulst ausgestattet ist, die auf einer Verengung
des anderen Körpers aufliegt. Gemäß einer vorteilhaften Ausführung der Vorrichtung
kann der verformbare Teil derselben aus einem in einem festen Hohlkörper, z. B. einem Stahlzylinder, angeordneten Hohlkörper
bestehen, in den ein das Verformen während seines Durchgangs durch diesen Hohlkörper
bewirkender Kolben o. dgl. eingebracht ist.
Diese Anordnung zeichnet sich durch ihre Eignung zur zuverlässigen und genauen
Mengenherstellung und durch die Möglichkeit aus, bestimmte oder leicht zu überwachende
Hubabmessungen zu erzielen sowie die Größe
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Wolf gang B. Klemperer und Paul D. Pfield in Akron, Ohio, V. St. A.
der Anfangs- und Endkraft zu bestimmen. Weitere Vorteile der Einrichtung bestehen
neben den damit verbundenen geringen Gajj stehungskosten in ihrejr leichten, kleinen unff
gedrängten Ausbildung und dem hierdurch bedingten geringen Gewicht, wodurch sie besonders
zur Befestigung von Schottwänden am Gerüst von Luftschiffen Verwendung finden kann.
ίο Zur Bildung geeigneter Zwischenräume
zwischen dem äußeren Hohlkörper und dem Innenkörper kann z. B. entweder die Innenseite
des äußeren Hohlkörpers oder die Außenseite des Innenkörpers vieleckig gestaltet
sein. Die Anordnung einer Sechskantbuchse innerhalb eines Zylinders bietet den Vorteil einer einfachen Herstellung und hat
sich bei Versuchen gut bewährt. Um ein vorzeitiges Nachgeben der Vorrichtung
nach der Erfindung z. B. während der werkstattmäßigen Zusammenstellung, während der verschiedenen Prüfmaßnahmen
oder beim Einbau und nach demselben infolge Auftretens ungewöhnlicher Bedingungen vor
dem Eintreten der normalen Betriebsverhältnisse zu verhüten und die Gewähr für
einen bestimmten Anfangszustand der Vorrichtung zu haben, kann dieselbe mit einer
zweckmäßig wieder leicht lösbaren Sicherung ausgerüstet sein, die vor dem Unterwerfen der
Vorrichtung unter die eigentlichen Betriebsbedingungen unwirksam gemacht oder entfernt
werden kann.
Während für den Zylinder zweckmäßig
z. B. Stahl als Werkstoff Verwendung findet, hat sich für die verformbare Buchse Kupfer
vorzüglich bewährt, das vorteilhaft kalt bearbeitet und dann ausgeglüht wird. Die
konische Bohrung dieser Buchse kann z. B.
dadurch billig erzeugt werden, daß die Buchse zuerst auf einen bestimmten Minimaldurchmesser
durchbohrt und auf der Außenseite nahezu bis auf den endgültigen Durchmesser bearbeitet wird. Darauf wird die Buchse auf
einen entsprechend ausgebildeten konischen Dorn o. dgl. getrieben, wodurch dieselbe clie
gewünschte konische Form erhält. Dann wird die Außenseite auf das endgültige Maß gebracht
und das Ganze, während es sich noch auf dem Dorn befindet, ausgeglüht. Nachdem wird die Buchse vom Dorn entfernt und zur
Prüfung in den Zylinder eingebracht. Ebenso kann natürlich auch jeder andere geeignete
Werkstoff, z. B. für die Buchse statt Kupfer
55. auch Aluminium, Blei, ausgeglühter weicher
Stahl oder anderer weicher, seine physikali-" sehen Eigenschaften nicht ändernder Baustoff,
Verwendung finden.
Es ist möglich und in gewissen Fällen auch vorteilhaft, jede Vorrichtung auf ihre Verhältnisse und Belastungsfähigkeit hin durch
Es ist möglich und in gewissen Fällen auch vorteilhaft, jede Vorrichtung auf ihre Verhältnisse und Belastungsfähigkeit hin durch
einfaches Opfern eines nur kleinen Hundertsatzes des wirksamen Hubes der Vorrichtung
.u prüfen. Dieses Verfahren läuft gleichzeitig f die Erreichung der Anfangslänge und
en richtigen Sitz des Kolbens hinaus. Nach beendigtem Hub der Vorrichtung
wird die verformbare Buchse entfernt und durch eine neue ersetzt. Dies wird jedoch
nur-= selten vorkommen, da die Vorrichtung nur bei unvorhergesehenen Überbelastungen
anspricht, denen gegenüber dieselbe als ein Sicherheitsglied vorgesehen ist.
Um auch denjenigen Fällen gerecht zu werden,
in denen eine Längeneinstellung zwischen den zu verbindenden Teilen gefordert wir-d,
kann z.B. der Zylinder oder die Kolbenstange \
der Vorrichtung nach der Erfindung mindestens als Teil eines Spannschlosses ausgebildet
oder mit einer derartigen Einrichtung verbunden sein. Gemäß einer zweckmäßigen Ausführungsform
ist die Kolbenstange an ihrem Ende mit Gewinde versehen, auf das der Schlüsselten eines an sich bekannten Spannschlosses
aufgebracht ist, wobei dieser Schlüsselteil z. B. mit dem größten Teil seiner Länge in die
verformbare Buchse eingebracht sein kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung
beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Abb. ι die Vorrichtung in Seitenansicht, Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung
nach Abb. 1,
Abb. 3 die Vorrichtung im Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 2,
Abb. 4 einen Querschnitt entsprechend der
Abb. 3 durch eine andere Ausführungsform der Vorrichtung,
Abb. 5t ein Belastungsdiagramm der Vorrichtung
und
Abb. 6 in schematischer Darstellung als Verbindungsglieder zwischen einem Schott- vvandnetz
und dem Hauptrahmen eines starren Luftschiffes dienende Vorrichtungen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die gemäß Abb. 6 als Verbindungsglied zwischen einem Schottwandnetz α und dem
Hauptrahmen b eines starren Luftschiffes dienende Vorrichtung c aus einem vorzugsweise
aus Stahlrohr hergestellten Zylinder 1, der an seinem einen Ende zur Aufnahme
einer z. B. mit einem Bügel ausgerüsteten Muffe 2 mit Außengewinde versehen ist und
in seinem Innern eine Buchse 3 aus verformbarem Werkstoff aufnimmt. Zur Bildung
von Hohlräumen zwischen dem Zylinder 1 und der Buchse 3 kann entweder — wie in
Abb. 3 angegeben —■ die Innenwandung des Zylinders 1 im Querschnitt kreisförmig und
die Außenfläche der Buchse 3 mindestens zu einem Teil ihrer Länge im Querschnitt als
Viel- z. B. Sechseck ausgebildet oder ent-
sprechend Abb. 4 auch umgekehrt die Innenwandung des Zylinders ia im Querschnitt als
Vieleck und die Außenfläche der Buchse 3a
kreisförmig gestaltet sein.
Vor dem Einsetzen der Buchse 3 wird eine,. Kolbenstange 4 am weiteren Ende der gemäß
einer vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung leicht konisch ausgebildeten
Bohrung dieser Buchse 3 eingeführt, wobei der z. B. mit der Kolbenstange 4 aus einem
Stück bestehende, vorzugsweise kugelförmig gestaltete Kolben 5 im !Durchmesser um ein
gewisses Maß größer als die Innenbohrung der Buchse 3 gehalten ist. Bei konischer
Buchsenbohrung könnte der Kolbendurchmesser auch etwa ihrem größten Durchmesser entsprechen. Die Kolbenstange 4 kann über
den Kolben 5 hinaus verlängert und als Sicherung gegen ein vorzeitiges oder ungewolltes
Nachgeben der Vorrichtung c ausgebildet sein. Die Verlängerung 6 ist zu diesem Zweck
beispielsweise zur Aufnahme einer Mutter 7 mit Gewinde versehen, die sich über eine
Unterlagscheibe 8 auf dem einen Ende des Zylinders 1 abstützt. In das andere Ende dieses
Zylinders 1 ist ein z. B. mit einer kugelförmigen Ausnehmung versehener Ring oder
Stopfen 9 eingeschraubt, der nach beendigtem Hub des Kolbens 5 diesem als Anschlag
und mittels seiner Bohrung der Kolbenstange4 als Führung dient.
Zur Gewährleistung einer Einstellmöglichkeit der Vorrichtung c kann die Kolbenstange
4 an ihrem dem Kolben 5 entgegengesetzten Ende mit Gewinde versehen sein, auf das der Schlüssel teil 10 eines an sich bekannten
Spannschlosses aufbringbar ist. Der andere das Gegengewinde tragende Sperrschloßteil
11 kann dabei mittels einer Kugel 12 in einer z. B. im Hauptrahmen des Luftschiffes
verschraubbaren. Buchse 13 gelagert oder in sonst geeigneter Form ausgestaltet
sein. Der Innendurchmesser der verformbaren Buchse 3 sowie die Innenbohrung des An-Schlagringes
9 sind dem Außendurchmesser des Schlüsselteiles 10 entsprechend ausgebildet.
Die Vorrichtung c wird dabei zweckmäßig auf die Kraft oder Belastung geeicht, die für
den Beginn ihres Nachgebens erforderlich ist.
Das Nachgeben beruht auf der Verformung der dehnbaren Buchse 3 gemäß der Gestalt
der inneren Zylinderwandung oder des Kolbens 5. Nach der Eichung der Buchse 3, durch
die nur ein verhältnismäßig kleiner Teil des Gesamthubes des Kolbens 5 verlorengeht,
wird der Kolben gegen ein weiteres Nachgeben durch die Mutter 7 und Scheibe 8 gesichert.
Durch richtige Einstellung des Spannschlosses vor oder auch nach Entfernung der Sicherheitsmutter 7 nebst Scheibe 8 kann die
gewünschte Spannung auf die Schottwand a ausgeübt werden. Sobald nun die Spannung
in der Schottwand α infolge Auftretens ungewöhnlicher Umstände einen gewissen und
genau bestimmbaren Betrag übersteigt, kommt die im Betriebszustand entsicherte Vorrichtung
c zur Wirkung und wird sanft und allmählich mit wachsendem Widerstand nachgeben.
Das Kräftediagramm nach Abb. 5 zeigt die bildliche Kurve der Belastung während eines
vollständigen Nachgabehubes. Die Strecke s gibt dabei den für die Eichung und die
Strecke S1 den für das nutzbare Nachgeben oder wirksamen Hub des Kolbens 5 beanspruchten
Kolbenweg an, während die hierzu erforderlichen Kräfte P senkrecht zum Hub
aufgetragen sind. Hierbei bedeutet beim dargestellten Diagramm der Punkt 14 die
Normalbelastung, 15 den Werkstoff ermüdungszeitpunkt und 16 die für den nutzbaren
Hub der Vorrichtung c erforderliche Kraft. Von hier steigt die Belastungskurve
infolge der leicht konischen Bohrung der verformbaren Buchse 3 geradlinig bis zum
Punkt 17 an, der dem Anliegen des Kolbens 5 am Anschlagring 9 entspricht. Durch dieses
Nachgeben ist beim Auftreten übergroßer Spannungen ein Durchbiegen oder Auswölben
der Schottwand α gewährleistet, wodurch einer .Beschädigung des Hauptträgers b 9c
vorgebeugt wird.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Vorrichtung wird also außer ihrer wirtschaftlichen
Herstellungsmöglichkeit ein Verbindungsglied geschaffen, das auf das Ansprechen bei einer bestimmten Belastung geeicht
und auf ein bestimmtes Maß zwischen den zu verbindenden Teilen eingestellt werden
kann sowie gleichzeitig einen Spannungsausgleich zwischen den verbundenen Teilen
gestattet. Die Vorrichtung zeichnet sich dem Bekannten gegenüber ferner durch ihre niedrigen
Gestehungskosten und ihre einfache Durchbildung aus. Da die Schottwände α infolge
ihrer 'großen Abmessungen gewöhnlich eine genügende eigene Durchfederung besitzen,
erübrigt sich die Anordnung besonderer Federungen. Die Vorrichtung c selbst
kann mit farbigen, eingeprägten oder sonstigen Zeichen zum Anzeigen des zurückgeleg- no
ten oder noch zur Verfügung stehenden Hubes des Kolbens 5 versehen sein, um gegebenenfalls
ein Auswechseln derselben oder ihrer verformbaren Buchse 3 leicht und rechtzeitig
übersehen zu können.
Die Vorrichtung nach der Erfindung kann natürlich trotz ihrer besonderen Eignung zur
Verbindung von Schottwänden mit einem Luftschiffgerüst auch überall dort verwendet
werden, wo eine nachgiebige Verbindung gefordert wird. Ebenso kann die konstruktive
Ausbildung der Vorrichtung von der beschrie-
benen und zeichnerisch dargestellten abweichen, indem z. B. der Kolben und die innere
Zylinderwandung von gleicher oder verschiedener vieleckiger, gezackter, runder oder jeder
beliebigen anderen Form ausgebildet sind. Auch können die zwischen dem Zylinder und
der verformbaren Buchse vorgesehenen Hohlräume durch geeignete Auswahl des Werkstoffes
für die Buchse ganz in Fortfall kommen oder, gegebenenfalls bei entsprechender
Ausbildung des Kolbens, zwischen Kolben und Buchse vorgesehen sein. Die Ausgestaltung
der verformbaren Buchse und ihrer Bohrung kann den jeweils gewünschten Belastungsverhältnissen
angepaßt sein. Auch können mehrere Vorrichtungen in Reihe oder parallel zueinander vorgesehen werden, derart,
daß z. B. die nächste Vorrichtung nach beendigtem Nachgeben der ersten oder vorhergehenden
anspricht.
Claims (13)
1. Verfahren zur Aufnahme von Überbeanspruchungen bei miteinander verbundenen
Teilen, insbesondere für Luftschiffe u. dgl., mittels Werkstofrverformung, indem
Querschnitte durch gegenseitige Reibung oder gegenseitigen Druck der Teile
verändert werden, dadurch gekennzeich-
Jj0 net, daß zwei Körper verschiedenen Querschnitts
durch gegenseitige Reibung oder gegenseitigen Druck verformt werden.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Körper mit einer Wulst ausgestattet ist, die auf einer Verengung des anderen Körpers aufliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verformbare Teil
aus einem in einem festen Hohlkörper, z.B. einem Stahlzylinder (i), angeordneten
Hohlkörper (3) besteht, in den ein das Verformen während seines Durchgangs durch diesen Hohlkörper (3) bewirkender
Kolben o. dgl. (5) eingebracht ist.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem festen (1) und dem verformbaren Hohlkörper (3) Hohlräume vorgehe,
sehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume
durch im Querschnitt verschiedenartige Gestaltung der Innenwandung des äußeren
Hohlkörpers (1) und der Außenfläche des
inneren Hohlkörpers (3) gebildet sind.
6. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 oder 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kolben (5) bzw. der mit dem verformbaren Hohlkörper, z. B. einer Buchse
(3), in Berührung kommende Teil desselben (5) kugelförmig ausgeführt ist.
7. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 oder 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der feste Höhlkörper (1) an seinem einen
Ende durch einen der Kolbenstange (4) zur Führung, dem verformbaren Körper (3) als Widerlager und nach beendigtem
Hub dem Kolben (5) als Anschlag dienenden Stopfen, Ring o. dgl. (9) abgeschlossen
ist.
8. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 oder 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kolbenstange (4) am dem Kolben (5) entgegengesetzten Ende als Teil eines an
sich bekannten Spannschlosses (10, 11)
ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 oder 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlüsselteil (10) des Spannschlosses zur Verkürzung der Baulänge im Betriebszustand
der Vorrichtung mindestens zu einem Teil seiner 'Länge innerhalb des verformbaren
Hohlkörpers (3) vorgesehen ist.
1.0. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 oder 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
eine ein vorzeitiges Nachgeben verhindernde, vorzugsweise leicht lös- bzw. entfernbare
Sicherung angebracht ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sicherung aus einer Verlängerung (6) der Kolbenstange (4) über den Kolben (5) hinaus besteht,
auf die eine sich auf dem festen Hohlkörper (1) abstützende und z. B.
durch eine Mutter (7) festlegbare Scheibe (8) aufgebracht ist.
12. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 oder 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kolbenstange (4) bzw. damit verbundene Einrichtungen, Verlängerungen
o. dgl. mit zur Überwachung des zurückgelegten bzw. noch zur Verfügung stehenden
Hubes des Kolbens (5) dienenden Färbungen, Strichen, Einkerbungen o. dgl. Zeichenmalen versehen ist.
13. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 oder 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß dieselbe auf die ein Ansprechen der Vorrichtung bewirkende und gegebenen- H0
falls auch auf die bis zum Hubende erforderliche Beanspruchung geeicht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US653453XA | 1934-09-07 | 1934-09-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE653453C true DE653453C (de) | 1937-11-24 |
Family
ID=22062064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL88702D Expired DE653453C (de) | 1934-09-07 | 1935-08-25 | Verfahren zur Aufnahme von UEberbeanspruchungen bei miteinander verbundenen Teilen, insbesondere fuer Luftschiffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE653453C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1166359B (de) * | 1962-04-13 | 1964-03-26 | Messwandler Bau Gmbh | Ringkernstromwandler |
-
1935
- 1935-08-25 DE DEL88702D patent/DE653453C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1166359B (de) * | 1962-04-13 | 1964-03-26 | Messwandler Bau Gmbh | Ringkernstromwandler |
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