DE652160C - Verfahren zum Herstellen von Kautschukschlaeuchen, insbesondere fuer Fluessigkeitsbremsen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Kautschukschlaeuchen, insbesondere fuer Fluessigkeitsbremsen

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DE652160C
DE652160C DEA75736D DEA0075736D DE652160C DE 652160 C DE652160 C DE 652160C DE A75736 D DEA75736 D DE A75736D DE A0075736 D DEA0075736 D DE A0075736D DE 652160 C DE652160 C DE 652160C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/001Pipes; Pipe joints
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Kautschukschläuchen, insbesondere für Flüssigkeitsbremsen Die Erfindung bezieht sich auf das Herstellen von Kautschukschläuchen zum Fördern eines Druckmittels, insbesondere einer nicht zusammendrückbaren Flüssigkeit in einem Druckflüssigkeitssystem, z. B. einer Flüssigkeitsbremse für Kraftfahrzeuge o. dgl. Für gewöhnlich bestehen bei solchen' Anlagen die Druckschläuche aus einer sogenannten Kautschukseele, die mit mehreren übereinandergeschichteten Gewebelagen bedeckt ist. Bei der Herstellung von Schläuchen ist es üblich, die unvulkanisierte Schlauchseele auf einen Dorn zu ziehen, hierauf die für den Sonderfall entsprechenden Verstärkungseinlagen aus Gewebe und Kautschuk anzubringen und den Schlauch zu vulkanisieren. Von den Druckschläuchen der obenerwähnten Art wird nun verlangt, daß sie sich unter den im Betrieb vorkommenden hohen Drücken nicht wesentlich ausdehnen. Irgendeine Ausdehnung des Schlauches hat eine Vergrößerung des Schlauchrauminhalts zur Folge und verhindert so die Erzeugung des nötigen Druckes innerhalb des Drucksystems. Besonders bei Flüssigkeitsbremsen ist dies ein schwerwiegender Nachteil, wenn es nicht gelingt, den erforderlichen Bremsdruck zu erzeugen. Die Ausdehnung des Druckschlauches erklärt sich dadurch, daß ein im Schlauchinnern wirkender hoher Druck auf die Innenfläche des Schlauches eine radiale Kraft ausübt, so daß der Schlauch das Bestreben hat, einen größeren Durchmesser anzunehmen und in seinem Umfange sich auszudehnen versucht. Gleichzeitig übt der Druck eine Längskraft auf den Schlauch aus, so daß dieser bestrebt ist, sich auch in der Längsrichtung auszudehnen.
  • Ausgehend von dieser Erkenntnis stellt sich die Erfindung die Aufgabe, einen biegsamen Druckschlauch mit oder ohne Gewebeeinlage zu schaffen, der hohen Innendrücken widerstehen kann und sich unter den im Betrieb vorkommenden Drücken nichtwesentlich im Rauminhalt ausdehnt. Diese Bedingungen werden gemäß der Erfindung dadurch erfüllt,. daß der innere, zur Förderung des Druckmittels dienende Kautschukschlauch vor dem Aufbringen- der Gewebelage oder -lagen im vorvulkanisierten Zustand unter Spannung gesetzt wird, welche dem normalen Betriebsdruck angenähert entspricht. Diese Spannung kann durch Stauchen oder Strecken des Kautschukschlauches erzeugt werden. Durch das Aufbringen der üblichen äußeren Schutzlagen auf den so vorgespannten Innenschlauch und Vulkanisieren bleibt: dessen innere Spannung imwesentlichen aufrechterhalten, so daß ein derartig hergestellter Schlauch imstande ist, den im Betrieb z. B. beim Bremsen auftretenden hohen Innendrücken mit aller Sicherheit zu widerstehen. Man erhält auf diese Weise einen auft jeden gewünschten Betriebsdruck abgestimmten Schlauch mit wesentlich konstantem Rauminhalt.
  • Es sei bemerkt, daß es an sich bekannt ist, Kautschukhohlkörper zu dehnen oder zu weiten und in diesem Zustand auf andere Körper größeren Durchmessers aufzubringen, so daß der geweitete Kautschukhohlkörper den inneren Körper fest unter Spannung umschließt. Diese bekannten Verfahren zunn Dehnen und Weiten elastischer Körper haben aber mir: dem Herstellen von Druckschläuchen im Sinfeder Erfindung keine Berührung.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung ist im nachstehenden an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt:-Abb. i eine Teilansicht eines mit Anschlußnippel, Abb. 2 ein Schaubild mit den Kennlinien über das Verhalten eines Druckschlauches, Abb. 3 den inneren Kautschukschlauch in einer Streckvorrichtung zum Erzeugen der nötigenVorspannung vor dem Aufbringen der äußeren Geflechtiagen, Abb. 4 den gleichen Kautschukschlauch in einer zum Erzeugen der Vorspannung. dienenden Stauchvorrichtüng.
  • Der in der Zeichnung abgebildete Druck-Schlauch besteht gemäß Abb. i, wie üblich, aus dem inneren Kautschukschlauch i, der sogenannten Schlauchseele, die zur Aufnahme des Druckmittels (Bremsflüssigkeit) dient. über diesem Kautschukschlauch befindet sich eine Lage z aus geflochtenem Baustoff, dessen einzelne Stränge einen bestimmten Winkel zur Längsachse des Schlauches einschließen. Die Lage ä ist durch eine andere Lage 3 aus einer Kautschukmischung o. dgl. bedeckt, über der sich eine weitere Gewebelage .4 befindet. Am Ende des so gebildeten-Druckschlauches sitzt der Anschlußnippel 5, der in bekannter Weise mit dem Schlauch flüssigkeitsdicht verbunden ist.
  • Im Schäubild der Abb. a wird da's Verhalten des Druckschlauches unter Druck gezeigt. Die Ordinate gibt den Räuminhalt des Schlauches durch. den Wert d' 1. an, während die Abszisse die innere Beanspruchizngdes Schlauches in kg/cm' wiedergibt. Die gestrichelte Kennlinie d zeigt das Verhalten normaler Schläuche. Däs Ansteigen der Kennlinie a gibt zu erkennen, daß derRauminhält sich mit zunehmendem innerem Druck stetig vergrößert. - ErfindungsgemäßsollnünderDrückschlauch sich gemäß der Kennlinie,b verhalten. Angenommen,- der im Betrieb, d. h. beim Bremsen auftretende höchste Drück beträgt 5o kg/cm', so soll der Schlauch so beschaffen sein, daß dessen Räuminhalt bei einer inneren Beanspruchung zwischen den Werten o bis 50 kg/cm= möglichst gleichbleibt, 'sich also 'nicht ändert. Bei Belastungswerten, die über diesem .Betriebshöchstdruck liegen, kann sich der Schlauch dann beliebig verhalten, wie dies -z. B. die strichpunktierte Linie als Fortsatz .der Kennlinie 3 zeigt. Um dies zu erreichen, "*ird gemäß der Erfindung der innere vorvul-@1Zcänisierte Schlauchkörper i vor dem Aufbringen der Gewebelage auf einen bestimmten Wert, welcher dem späteren Betriebsdruck angenähert entspricht, vorgespannt. Dies geschieht gemäß Abb. 3 durch Einspannen des Kautschukschlauches in eine Streckvorrichtung 6. Der Schlauch sitzt hierbei, wie an sich bekannt, auf einem Dorn 7. Die Kautschukschlauchseele wird zwecks Erzeugung der nötigen Vorspannung um den Wert x gestreckt: In diesem Zustand werden dann hinterher in üblicher Weise die Schutzlagen auf den inneren vorvulkanisierten Kautschukschlauch aufgebracht und der Schlauch vulkanisiert. Dadurch behält der Schlauch im wesentlichen die ihm gegebene Vorspannung. Die nachträglich fest auf den -Kautschukschlauch aufgebrachten Schutzlagen hindern ihn an Bewegungen, die einen Spannungsausgleich schaffen würden. Die Vorspannung im Kautschukschlauchkann nun auch durch Stauchen erzeugt werden, -,die dies in Abb. 4 schematisch veranschaulicht ist. Die Enden des Kautschukschlauches i sind hier ähnlich wie in Abb. 3 in eine Stauchvorrichtung 8 eingespannt. Durch Stauchen des vorvulkanisierten Kautschukschlauches um den Wert x' wird in ihm die gewünschte Vorspannung erzeugt. Hinterher wird dann der Kautschukschlauch fest finit den Gewebelagen umsponnen und vulkanisiert, so daß die ihm verliehene Vorspannung erhalten bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Kautschukschläuchen mit oder ohne Gewebeeinlage; insbesondere für Flüssigkeitsbremsen, unterAufziehen der Schlauchseele auf einen Dorn und Vulkanisieren des Schlauches nach 'dem Anbringen von Verstärkungseinlagen und -uinlagen aus Gewebe und/oder Kautschuk, dadurch gekennzeichnet, daß die Kautschukschlauchseele (i) im vorvulkanisierten Zustand vor dem Aufbringen der Gewebelage oder -lagen (a, 3, 4) durch Stauchen oder Strekken unter Spannung gesetzt wird, welche dem normalen Betriebsdruck nahezu entspricht. '
DEA75736D 1935-04-06 1935-04-06 Verfahren zum Herstellen von Kautschukschlaeuchen, insbesondere fuer Fluessigkeitsbremsen Expired DE652160C (de)

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DEA75736D DE652160C (de) 1935-04-06 1935-04-06 Verfahren zum Herstellen von Kautschukschlaeuchen, insbesondere fuer Fluessigkeitsbremsen

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DEA75736D DE652160C (de) 1935-04-06 1935-04-06 Verfahren zum Herstellen von Kautschukschlaeuchen, insbesondere fuer Fluessigkeitsbremsen

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DE652160C true DE652160C (de) 1937-10-26

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DEA75736D Expired DE652160C (de) 1935-04-06 1935-04-06 Verfahren zum Herstellen von Kautschukschlaeuchen, insbesondere fuer Fluessigkeitsbremsen

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DE (1) DE652160C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767339C (de) * 1938-06-28 1952-05-29 Harburger Gummiwaren Fabrik Ph Verfahren zur Herstellung von volumenbestaendigen technischen Schlaeuchen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767339C (de) * 1938-06-28 1952-05-29 Harburger Gummiwaren Fabrik Ph Verfahren zur Herstellung von volumenbestaendigen technischen Schlaeuchen

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