DE652121C - Verfahren zur Erzeugung eines Mischgases aus Leuchtgas und Wassergas - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung eines Mischgases aus Leuchtgas und Wassergas

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/22Arrangements or dispositions of valves or flues
    • C10J3/24Arrangements or dispositions of valves or flues to permit flow of gases or vapours other than upwardly through the fuel bed

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Description

  • Verfahren zur Erzeugung eines Mischgases aus Leuchtgas und Wassergas Die Erfindung bezieht sich auf das Erzeugen eines Mischgases aus Leuchtgas und Wassergas in einem oder in mehreren zu einem Ofen zusammengefaßten Entgasungsräumen, wobei das Wassergas durch Einleiten von Wasserdampf in die mit Brennstoff beschickten Entgasungsräume gebildet wird.
  • Zu diesem Zweck wurde bisher der Wasserdampf in stetig gleichbleibender Menge unabhängig von der Leuchtgaserzeugung in dem jeweiligen Entgasungsraum in diesen eingeführt. Da aber eine Anzahl Faktoren bei der Gaserzeugung innerhalb einer Garungsdauer sich fortlaufend ändern, wie z. B. die Temperatur in dem Entgasungsraum zwischen Begann und Ende einer Garungsdauer und die Gasentwicklung in dieser Zeit und weiter auch der Zeitpunkt der stärksten Gasentwicklung entsprechend der jeweils verarbeiteten Kohle zu verschiedener Zeit liegt, hat die bisherige Art der Dampfzuführung in die Entgasungsräume eine Reihe von Nachteilen. Unter anderem wurden gerade zu Zeiten starken Wärmeverbrauches für die Entgasung unverhältnismäßig große Dampfmengen dem Entgasungsraum zugeführt, während umgekehrt z. B. in den letzten Entgasungsstunden die Dampfmengen für die angestrebte Mischgaserzeugung nicht ausreichten. Im ersten Falle wirkte die übermäßige Dampfzufuhr durch Herabdrücken der Entgasungstemperatur nachteilig auf den Entgasungsvorgang, während im zweiten Falle durch Fehlen der erforderlichen Dampfmenge die mit der Wassergasbildung verbundene Spülwirkung für das gegen Eride der Entgasungszeit entstehende Leuchtgas ausblieb und damit die unerwünschte Zersetzung der leuchtenden Bestandteile dieses Gases eintrat.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile bei Anwendung von automatischer Regelung für das Einleiten des Wasserdampfes in die mit Brennstoff beschickten Entgasungsräume dadurch vermieden, daß die einzuleitende Dampfmenge, gegebenenfalls stoßweise, entsprechend dem in den jeweiligen Entgasungsräumen herrschenden Gasdruck z. B. durch einen Hauptscheibenschieber geregelt wird, während gleichzeitig Dampf innerhalb einer Garungsdauer in Zeitabständen durch einen oder mehrere Scheibenschieber eingeführt werden kann.
  • Durch die Druckregelung wird den Entgasungsräumen zu jedem Zeitpunkt im Verlauf einer Garungsdauer nur so viel Dampf zugeführt, als für das Erzeugen des Mischgases im Sinne des angestrebten Erfolges erforderlich ist. Für das Anpassen der Dampfmenge an den jeweils herrschenden Gasdruck wird es üblich sein, bei abnehmendem Gasdruck die zuzuführende Dampfmenge zu erhöhen. Beim Durchführen von Sonderverfahren zur Mischgaserzeugung kann aber auch in umgekehrter Weise verfahren werden. Durch das stoßweise Einleiten des Dampfes in die Entgasungsräume wird die von diesem auszuübende Wirkung noch erhöht.
  • Wird die nach dem Gasdruck geregelte Dampfmenge noch in bestimmten Zeiträumen im Verlauf einer Garungsdauer in die Entgasungsräume eingeführt, so wird damit ein weiteres Anpassen des zuzuführenden Dampfes an die Entgasungsvorgänge innerhalb jeden Entgasungsraumes ermöglicht. Für solche Zeiträume wird im allgemeinen die Zeit nach Erwärmung des Beschickungsgates bis zum Ende der Garungszeit vorgesehen werden, also etwa die zweite Hälfte der Garungsdauer, da in dieser Zeit bei nachlassender Gasentwicklung und steigenden Temperaturen im Entgasungsgut die Gewähr für eine gute Wassergasbildung gegeben ist. Es können aber ebenso auch andere Zeiträume gewählt werden, wie beispielsweise die Zeit des zweiten und letzten Viertels oder zweiten und dritten Viertels einer Garungsdauer.
  • Da die Entgasungstemperatur innerhalb des Gutes während einer Garungsdauer stetig ansteigt, wird erfindungsgemäß noch mit fortschreitender Entgasung die zuzuführende Dampfmenge gleichmäßig gesteigert.
  • Die erfindungsgemäßen Verfahren für das Einführen von Dampf in die Entgasungsräume ermöglichen es, die Nachteile für die Wassergas-bzw. Mischgaserzeugung zu vermeiden, die durch die während einer Garungsdauer sich fortwährend ändernden Faktoren entstehen. Darüber hinaus eigeben sich aber durch das zweckentsprechende, Anpassen der Dampfzuführung an die jeweils im Entgasungsraum vorliegenden Bedingungen noch eine Reihe von Vorteilen, wie schnelle und restlose Aufzehrung des Wasserdampfes, Verhinderung von Leuchtgasüberhitzung bzw. -zersetzung, Vermeidung unnötiger Wärmezufuhr infolge Abkühlung der Entgasungsräume und der Beschickung durch übermäßige und verfrühte Dampfzufuhr, wesentliche Verringerung nicht brennbarer Bestandteile im Mischgas und Erzielung eines Mischgases von stets gleichbleibender Zusammensetzung bei gleicher Kohleart und vorher bestimmter Dampfmenge bzw. Wassergaszugabe für das erstrebte Verhältnis Leuchtgas zu Wassergas.
  • Es wurde schon vorgeschlagen, bei einem mit Koks als Betriebsstoff- arbeitenden Blasegaserzeuger (Vergasungsverfahren) die einzuführende Luft- und Dampfmenge nach Zeit und Temperatur zu regeln. Die Zeitregelung der zuzuführenden Luft- und Dampfmenge erfolgte derart, daß das Luft- oder das Dampfeinführventil für eine bestimmte Zeitdauer, auf Grund der Bewegung einer Kurvenscheibe, geöffnet blieb. Die Kurvenscheiben für die beiden Fluide standen dabei dem Blasegasverfahren entsprechend entgegengesetzt, so daß während der Blasezeit das Lufteintrittsventil und während der Dampfungszeit das Dampfeintrittsventil geöffnet war. Mit dem weiter vorgesehenen Temperaturregler, der bei Erreichen einer bestimmten Temperatur in Wirkung trat, sollte während des Blasens eine Höchsttemperatur nicht überschritten und während des Dampfens eine Mindesttemperatur nicht unterschritten werden. In solchem Fall wurde mit Hilfe des Temperaturreglers die normalerweise zeitlich in gleicher Menge eingeführte Blaseluft oder der eingeführte Dampf gedrosselt.
  • Das Blaseverfahren arbeitet - in bezug auf Brennstoff für den Umwandlungsvorgang, Erhitzung des Brennstoffes auf Umwandlungstemperatur, Zeitspanne für die Luft- und Dampfzuführung sowie der einzuhaltenden Höchst- und Mindesttemperaturen der Beschickung mit festen, vor Durchführung des Verfahrens bestimmbaren Zeiten und Werten. Es ist also ein in sich geschlossenes Verfahren, dessen einzelne Durchführungsmaßnahmen regelmäßig wiederkehren und demgemäß durch die bekannte Bauweise automatisch gesteuert werden sollen.
  • Wird nun bei diesem Blasegaserzeuger Eintritt und Menge von Luft und Dampf automatisch zeitlich abwechselnd und nach Erreichung einer Höchst- bzw. Mindesttemperatur der Beschikkung gesteuert, so wird demgegenüber bei dem Entgasungsverfahren mit gleichzeitiger Wassergaserzeugung die für die Wassergaserzeugung erforderliche Dampfmenge zwar automatisch, jedoch entsprechend dem im Entgasungsraum herrschenden Druck geregelt, und weiter der so geregelte Dampf ebenfalls automatisch, aber in bestimmten Zeiträumen innerhalb der in sich abgeschlossenen Gesamtgarungsdauer in den Entgasungsraum eingeleitet. Dadurch bleibt die Wassergasbildung zu jedem Zeitpunkt der Garungsdauer von der Leuchtgasbildung abhängig. Das Verfahren ist also bei der im Verlauf einer Garungsdauer stetig wechselnden und im voraus nicht zu bestimmenden Leuchtgasbildung für die angestrebte Mischgaserzeugung nicht nur ein praktisch brauchbarer Gradmesser zur Bestimmung der zuzuführenden Dampfmenge, sondern auch ein neues Mittel, die Bildung der Wassergasmenge im bestimmten Verhältnis zur entstehenden Leuchtgasmenge zu halten. Bei der Zuführung des Dampfes in bestimmten Zeiträumen innerhalb der Garungsdauer wird der für den angestrebten Zweck günstigste Zeitabschnitt gewählt.
  • Weiter wurde vorgeschlagen, den Mantel des als Koksraum dienenden unteren Endes von senkrechten Kammeröfen mit ununterbrochenem Betrieb als Wassermantel auszubilden, wobei entsprechend der höheren oder niedrigeren Temperatur des am Mantel anliegenden Kokses eine mehr oder weniger große Dampfmenge erzeugt wurde, die dann unter Zwischenschaltung eines Dampfsammlers selbsttätig in die Koks-( schicht eintreten sollte. . Bei dieser Einrichtung lag eine Abhängigkeit der Dampferzeugung von der Temperatur des Kokses vor. Erfindungsgemäß wird aber bei vorliegendem Verfahren, bei dem die Wassergaserzeugung der Leuchtgasbildung angepaßt werden soll, nicht die Temperatur des Entgasungsraumes oder des Beschickungsgutes, sondern der im Entgasungsraum herrschende Gasdruck in Beziehung zur Dampfmenge gebracht.
  • Die zur Durchführung der erfindungsgemäßen Verfahren erforderlichen Einrichtungen sind aus den Abbildungen ersichtlich.
  • Abb. i ist eine Gesamtübersicht über Anlage und Einrichtungen.
  • Abb. 2 bis 5 zeigen eine Ausbildungsform für den Hauptscheibenschieber, wobei Abb.2 die obere Hälfte des Schiebers in senkrechtem Querschnitt, Abb.3 dessen Ansicht nach der Linie A-B der Abb. 2, Abb. q. einen waagerechten Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 3 und Abb. 5 die Ansicht eines Teiles der Schieberscheibe darstellt.
  • Abb.6 und 7 zeigen eine Ausbildungsform der Scheibenschieber, wobei Abb.6 die obere Hälfte eines Schiebers in senkrechtem Querschnitt und Abb. 7 die Ansicht eines Teiles der Schieberscheibe darstellt.
  • In Abb. i sind die Entgasungsräume R,-R. in üblicher Weise zu einem Ofen zusammengefaßt. Das in den Entgasungsräumen entstehende Gas wird durch die Steigerohre i über die Vorlage 2 durch die Gassammelleitung 3 abgeleitet. Zur Erzeugung eines Mischgases aus Leuchtgas und Wassergas wird in die mit Brennstoff beschickten Entgasungsräume Rl-R3 Wasserdampf eingeleitet.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Dampfeinführung in vom Gasdruck geregelter Menge, womit ein stoßweises Einführen des Dampfes verbunden sein kann. Als Einrichtung hierzu dient die Dampfzuführungsleitung D, der Regler R mit Membrane q. und Stehzylinder 5 und der Hauptscheibenschieber H, der durch die Kraft des Motors M bewegt wird. Der aus dem Hauptscheibenschieber H austretende Dampf kann mittels nicht dargestellter Leitung den einzelnen Entgasungsräumen unmittelbar zugeführt werden.
  • Die Einrichtung arbeitet in der Weise, daß der Dampf unter gleichem Druck durch die DampfzuführungsleitungD dem Hauptscheibenschieber H zugeleitet wird. Die Regelung der Dampfdurchflußmenge entsprechend dem in den Entgasungsräumen R, -R. herrschenden Gasdruck erfolgt durch, Betätigung der vor der Dampfeintrittsöffnung 8 am Hauptscheibenschieber H angeordneten Blindscheibe 7 mittels des zum Regler R gehörenden Stehzylinders 5, wobei der Regler R wiederum an das Gassammelrohr 3 angeschlossen ist. Die Blindscheibe 7 gibt durch einen einerseits an den Stellzylinder 5, andererseits an das Gelenkstück 9 der Blindscheibe 7 angreifenden Seilzug die Dampfeintrittsöffnung 8 mehr oder weniger frei. Zur stoßweisen Einführung des Wasserdampfes dient die Schieberscheibe io des Hauptscheibenschiebers H, die auf der Welle W sitzend etwa 30 Umdrehungen in der Minute macht. Als Dampfdurchlaß ist auf der Schieberscheibe io ein halbkreisförmiger Schlitz vorgesehen, der sich während der halben Umdrehungszeit der Schieberscheibe vor der Dampfeintrittsöffnung8 vorüberbewegt. Mit Hilfe dieser Einrichtungen wird also der Dampf in vom Gasdruck@geregelter Menge und stoßweise in die Entgasungsräume Rl- R $ eingeführt.
  • Für die Einführung des somit grundsätzlich geregelten Dampfes in bestimmten Zeiträumen während einer Garungsdauer dienen die Scheibenschieber S,- S4, die ebenso wie der Hauptscheibenschieber H durch entsprechende Zahnradübertragung durch die Kraft des Motors M bewegt werden. Diesen Schiebern wird der Dampf bereits in entsprechender Menge und gegebenenfalls stoßweise vom Hauptscheibenschieber H durch die Dampfleitung Dl zugeleitet. Die Scheibenschieber S,-S4 sind unter sich von gleicher Bauart. Zwischen der Dampfeintrittsöffnung ii und der -austrittsöffnung T2 bewegt sich auf der Welle W1 sitzend der Scheibenschieber 13 mit einer Umdrehung in 12 Stunden. Als Dampfdurchlaß kann auch hier ein in der Scheibe vorgesehener halbkreisförmiger Schlitz dienen. Soweit die zugeführte Dampfmenge aber mit fortschreitender Entgasung gleichmäßig gesteigert werden soll, ist der als Dampfdurchlaß dienende Schlitz als Kurvenschlitz 6 ausgebildet, wobei die Erweiterung entgegengesetzt zur Drehrichtung des Schiebers verläuft.
  • Da die Scheibenschieber 13 sich mit einem Abstand von etwa i mm bewegen, besteht die Möglichkeit, daß während des Vörbeilaufens des vollen Scheibenteiles an den Dampfeintrittsöffnungen ii, also bei gedrosselter Schieberstellung, Dampf durch diesen Zwischenraum entweicht. Um ein solches Entweichen zu verhindern, besitzen sämtliche Dampfeinläufe Dl Abzweige 1q. und 15, die mit den Dampfeinläufen gegenläufig arbeitender Scheibenschieber verbunden sind.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel versorgt ein Scheibenschieber S je zwei Entgasungsräume, und zwar der Schieber S1 die Räume R, und R4, der Schieber S2 die Räume R2 und R, der Schieber S3 die Räume R5 und R$ und der Schieber S4 die Räume R,; und R3. Die beiden zu einem Scheibenschieber gehörigen Entgasungsräume werden jeweils zu gleicher Zeit beschickt. Alle Entgasungsräume arbeiten mit i2stündiger Entgasungszeit. Dabei werden die vier Gruppen von je zwei Entgasungsräumen in Abständen von 3 Stunden geladen.
  • Als Dampfungszeit ist die zweite Hälfte der Garungsdauer vorgesehen. Dementsprechend ist bei Ladung der Räume R1 und R4 um o Uhr mit dem Dampfen um 6 Uhr zu beginnen, d. h. um diese Zeit -steht die Spitze des Kurvenschlitzes 6 vor der Dämpfeintrittsöffnung ii. Entsprechend dem Zeitunterschied von 3 Stunden bei der Ladung der übrigen Entgasungsräume müssen die drei übrigen Scheibenschieber um S2 = 3, S3 = 6 und S4 = 9 Stunden nacheilen.
  • Bei einer Dampfungsdauer für die Zeit des zweiten und dritten Viertels einer Garungsdauer haben die Scheibenschieber zur Ladezeit eine entsprechend andere Stellung, d. h. unter Zugrundelegung des dargestellten Ausführungsbeispiels dürfte die Ladung der ersten Räume R, und R4 erst um 3 Uhr erfolgen, damit bereits nach 3 Stunden, also um 6 Uhr, die Spitze des Kurvenschlitzes 6 die Dampfeintrittsöffnung ii erreicht hätte.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzeugung eines Mischgases aus Leuchtgas und Wassergas in einem oder mehreren zu einem Ofen zusammengefaßten Entgasungsräumen durch automatisch geregeltes Einleiten von Wasserdampf in die mit Brennstoff beschickten Entgasungsräume, dadurch gekennzeichnet, daß die einzuleitende Dampfmenge, gegebenenfalls stoßweise, entsprechend dem in den jeweiligen- Entgasungsräumen (R,-Re) herrschenden Gasdruck z. B. durch einen Hauptscheibenschieber (H) geregelt wird, während gleichzeitig Dampf innerhalb einer Garungsdauer in Zeitabständen durch einen oder mehrere Scheibenschieber (S,7 S4) eingeführt werden kann.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfmenge mit vorschreitender Entgasung gleichmäßig gesteigert wird.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mengenmäßige Regelung durch einen der zeitlichen Regelung vorgeschalteten Hauptscheibenschieber (H,) und die zeitliche Regelung durch einen oder durch mehrere auf gemeinsamer Welle (W1) .angeordnete Scheibenschieber (S1-S4) mit versetzt zueinander angeordneten Dampfdurchlässen (6) erfolgt. Einrichtung. nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Freigabe des Hauptscheibenschieber-Dampfdurchlasses (8) eine von einer Regleranlage (R) gesteuerte Blindscheibe (7) dient. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfdurchlaßöffnung des Hauptscheibenschiebers (H) ein halbkreisförmiger Schlitz ist. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfdurchlaßöffnungen (6) der Scheibenschieber (Sl-S4) Kurvenschlitze sind, die sich in der der Drehbewegung der Schieber entgegengesetzten Richtung erweitern. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfeinläufe (Dl) der Scheibenschieber (S,-S4) Abzweige (i4 und 15) besitzen, die mit den Dampfeinläufen gegenläufig arbeitender Scheibenschieber verbunden sind.
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