DE65068C - Apparat zum Mischen von Flüssigkeiten mit Gasen - Google Patents

Apparat zum Mischen von Flüssigkeiten mit Gasen

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DE65068C
DE65068C DENDAT65068D DE65068DA DE65068C DE 65068 C DE65068 C DE 65068C DE NDAT65068 D DENDAT65068 D DE NDAT65068D DE 65068D A DE65068D A DE 65068DA DE 65068 C DE65068 C DE 65068C
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Germany
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Application number
DENDAT65068D
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G. LUSTIG in Caslau
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/02Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei technischen Operationen ist es oft nöthig, Flüssigkeiten und Gase derart zu mischen, dafs letztere möglichst absorbirt werden oder Verbindungen mit den Bestandtheilen der Flüssigkeit eingehen. Solchen Zwecken soll nachfolgend beschriebener Apparat dienen. ■
Derselbe besteht aus einem liegenden, runden oder eckigen Gefäfs, dessen oberer Theil durch entsprechend dicht schliefsende Wände V1-Vn, Fig. 2, in mehrere Gaskammern B1-B1n und dessen unterer Theil durch andere Wände W1 - W111 in mehrere Flüssigkeitskammern A1 -A1n getheilt ist.
An dem Apparat befinden sich die Einlafsstutzen α für die Flüssigkeit und b für das Gas, der Ablafsstutzen c für die verarbeitete Flüssigkeit, die Ablafsstutzen ^1 bis d,n für die einzelnen Kammern, die Stutzen e, und e2, durch welche Gasproben entnommen und vermittelst bekannter Druckmesser die Spannungen in den Kammern gemessen werden können, die Probehähne / und g für die Flüssigkeit, das Standglas i und endlich der Uebersteiger C, welcher bei Bildung von Schaum letzteren auffängt und, wenn nöthig, durch Sperrvorrichtungen h und Vi1 passender Gattung geschlossen werden kann.
Im Sinne der nachfolgenden Arbeitsbeschreibung können die angeführten Oeffnungen den speciellen Eigenschaften der jeweilig zu behandelnden Flüssigkeiten und Gase entsprechend geändert und angebracht werden und sind, so weit nöthig, mit Absperrvorrichtungen zu versehen.
Die Arbeit kann wie folgt vorgenommen werden:
Man läfst gleichzeitig Flüssigkeit und Gas durch die beschriebenen Stutzen einströmen; falls man zuerst den gröfsten Theil der Luft aus dem Apparat verdrängen und mit dem Gas möglichst sparen will, wird der Gasstutzen erst dann geöffnet, wenn die Flüssigkeit zwei oder mehrere Kammern gefüllt hat.
Ist der Apparat gefüllt, so gestaltet sich bei fortgesetzter Einströmung von Gas und Flüssigkeit das Niveau der letzteren, wie in der Zeichnung angedeutet ist. Das Gas durchdringt successive die in den Kammern gestaute Flüssigkeit und kann erst aus der letzten Kammer entweichen.
Die Mischungsdauer kann durch die Schnelligkeit des Durchströmens oder bei gegebener Schnelligkeit bezw. Arbeitsleistung durch die Zahl der Kammern verlängert oder verkürzt werden. Durch Einlegen der Siebe S1-S1^ kann eine gleichmäfsigere Vertheilung des Gases erreicht werden.
Bei offenem Uebersteiger C entweichen die Reste der unverbrauchten oder durch chemische Einwirkung neu entwickelten Gase. Man kann jedoch auch durch S.chliefsen des Uebersteigers veranlassen, dafs das übrigbleibende Gas mit der Flüssigkeit durch den Stutzen c abgeht.
In diesem letzteren Falle ist das Standglas i zu schliefsen oder auch mit dem oberen Seil des Apparates dicht zu verbinden; ebenso kann dann der Uebersteiger entfallen.

Claims (1)

  1. Der Zuflufs und Abflufs kann continuirlich oder intermittirend geschehen. .
    Soll das Gas der Flüssigkeit entgegenströmen, so ist für den Sachverständigen die Anordnung der Stutzen von selbst gegeben.
    Patenτ-Anspruch:
    Apparat zum Mischen von Flüssigkeiten mit Gasen, bestehend aus einem geschlossenen Gefäfs mit abwechselnd am Boden und der Decke desselben derart angebrachten Scheidewänden, dafs durch die Bodenscheidewände Flüssigkeitskammern, durch die in die Flüssigkeit eintauchenden Deckenscheidewände Gaskammern gebildet werden, durch welche die in innige Berührung mit einander zu bringenden Gase und Flüssigkeiten In gleicher oder entgegengesetzter Richtung strömen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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