DE650402C - Vorrichtung zum Absaugen und Niederschlagen laestiger und schaedlicher Daempfe - Google Patents

Vorrichtung zum Absaugen und Niederschlagen laestiger und schaedlicher Daempfe

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DE650402C
DE650402C DED70892D DED0070892D DE650402C DE 650402 C DE650402 C DE 650402C DE D70892 D DED70892 D DE D70892D DE D0070892 D DED0070892 D DE D0070892D DE 650402 C DE650402 C DE 650402C
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Germany
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intermediate floor
bell
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annoying
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B15/00Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area
    • B08B15/02Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area using chambers or hoods covering the area
    • B08B15/023Fume cabinets or cupboards, e.g. for laboratories

Landscapes

  • Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Absaugen und Niederschlagen lästiger und schädlicher Dämpfe Es ist bekannt, das Abkochen mit Säuren usw. wegen der entstehenden lästigen und schädlichen Gase und Kondensate in Behältern, sogenannten Säureschränken oder Hauben, vorzunehmen, die vollständig geschlossen und mit Abzug und Tür versehen sind.
  • Auch die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Absaugen und Niederschlagen der beim Säureabkochen entstehenden lästigen und schädlichen Gase und Kondensate, die aus einer mit einem Abzugsrohr und einer Tür versehenen Glocke oder Haube besteht.
  • Gemäß der Erfindung ist die aus säurefestem Material bestehende Glocke oder Haube mit einem Untersatz versehen und zwischen Glocke und Untersatz ein geneigter Zwischenboden mit einer Öffnung angeordnet, derart, daß das beim _Digerieren an den Innenwänden der allseitig geschlossenen Vorrichtung sich ansammelnde und herablaufende Kondenswasser auf den Zwischenboden und von dort durch die Öffnung im Zwischenboden in den Untersatz, der als Auffangschale ausgebildet ist, geleitet wird. . Es wird dadurch erreicht, daß der Brenner und der Dreifuß mit der Reagenzschale beim Überkochen der Säure nicht in der überkochenden Säure stehen, sondern diese -sofort durch die Öffnung im Zwischenboden in die Auffangschale abläuft und von dort leicht entfernt werden kann.
  • Eine besonders günstige Wirkung wird erreicht, wenn der Zwischenboden allseitig nach der Mitte zu, also trichterförmig, abfällt und die Öffnung sich in der Mitte befindet, ferner in diese Öffnung ein den Brenner und den Dreifuß tragender, mit Ablaufrillen versehener Pfropfen eingesetzt ist. Der Untersatz kann vorzugsweise als herausnehmbare Auffangschale bzw. Schieber ausgebildet sein.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Abb. z einen senkrechten Schnitt und Abb. a eine Ansicht von vorn.
  • Die Abzugsglocke a besteht aus säurefestem, vorzugsweise keramischem Material, wie Glas, Steingut, Porzellan o. dgl. Sie ist mit einem Untersatz b versehen und derart in den Schornstein oder das ins Freie führende Rohr eingeführt, daß das Kondenswasser nach innen ablaufen kann. Am oberen Teil ist die Form bei c so gehalten, daß das Kondenswasser langsam an der Wand herab gleiten kann, jedoch nicht vom Hals zurück in die Reagenzschale tropft. Glocke a und Untersatz b sind durch einen nach der Mitte zu schräg abfallenden Zwischenboden voneinander getrennt. Im Untersatz ist ein Schieber m als Auffanggefäß -für das Kondenswasser angeordnet. In dem Zwischenboden zwischen Glocke und Untersatz ist eine Öffnung vorgesehen, in die ein auswechselbarer zapfenförmiger Fuß e eingesetzt ist. Auf einer Wölbung oder Teller des Zapfens e steht der Brenner und auf einem Dreifuß das Reagenzgefäß g. Zum Anschluß des Brenners dient ein Schlauch, der durch eine in @entsprechender Höhe in der Glockenwandung angebrachte dichte Durchführmuffe h geführt wird. Durchführungsmuffen sind beiderseitig."' angebracht. Die nicht benutzte Durchführungsmuffe wird durch einen Pfropfen' abgedichtet. Der Boden der Abzugsglocke ist nach der Mitte zu leicht geneigt. Der etwas überhöhte zapfenförmige Fuß e hat in seiner Wölbung oder Teller Abzugsrillen k, die nach dem Schieber m führen und verhindern, daß Brenner und Dreifuß beim Überkochen der Säure o. dgl. darin stehen und schwimmen; diese Rillen leiten die überkochende Säure nach der Auffangschale ab.
  • Nach dem Gebrauch ist der Apparat durch Ausspülen mit einem Schlauch der Wasserleitung leicht zu reinigen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Absaugen und Niederschlagen lästiger und schädlicher Dämpfe in Gestalt einer mit einem Abzugsrohr versehenen Glocke oder Haube, dadurch gekennzeichnet, daß die aus säurefestem Material bestehende Glocke mit einem Untersatz versehen und zwischen Glocke und Untersatz ein geneigter Zwischenboden angeordnet ist mit einer Öffnung, derart, daß das an den Wänden der beim Digerieren allseitig geschlossenen Vorrichtung sich sammelnde und herablaufende Kondenswasser auf den Zwischenboden und von dort durch die Öffnung in den als Auffangschale ausgebildeten Untersatz geleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenboden nach der in der Mitte befindlichen Öffnung zu allseitig schräg abfällt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Öffnung im Zwischenboden ein einen Brenner und einen Dreifuß tragender, mit Ablaufrillen versehener Pfropfen eingesetzt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangschale -im Untersatz als Schieber ausgebildet ist.
DED70892D 1935-08-04 1935-08-04 Vorrichtung zum Absaugen und Niederschlagen laestiger und schaedlicher Daempfe Expired DE650402C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051536B (de) * 1952-11-14 1959-02-26 Erich Fitzer Dipl Ing Dr Techn Verfahren und Einrichtung zur tuepfelanalytischen Pruefung von Metallen und Legierungen mittels eines tragbaren Geraetes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051536B (de) * 1952-11-14 1959-02-26 Erich Fitzer Dipl Ing Dr Techn Verfahren und Einrichtung zur tuepfelanalytischen Pruefung von Metallen und Legierungen mittels eines tragbaren Geraetes

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