DE650328C - Kaffeekanne mit einem mittels einer im Kannendeckel laengsachsig gefuehrten Spindel bewegbaren Drucksieb - Google Patents

Kaffeekanne mit einem mittels einer im Kannendeckel laengsachsig gefuehrten Spindel bewegbaren Drucksieb

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DE650328C
DE650328C DESCH110499D DESC110499D DE650328C DE 650328 C DE650328 C DE 650328C DE SCH110499 D DESCH110499 D DE SCH110499D DE SC110499 D DESC110499 D DE SC110499D DE 650328 C DE650328 C DE 650328C
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EMMA SCHNOPFHAGEN GEB STROHMAY
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/18Apparatus in which ground coffee or tea-leaves are immersed in the hot liquid in the beverage container
    • A47J31/20Apparatus in which ground coffee or tea-leaves are immersed in the hot liquid in the beverage container having immersible, e.g. rotatable, filters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

  • Kaffeekanne mit einem mittels einer im Kannendeckel längsachsig geführten Spindel bewegbaren Drucksieb Die Erfindung betrifft eine Kaffeekanne mit einem mittels einer im Kannendeckel axial geführten Spindel bewegbaren. Drucksieb, .das durch ein am Kannen:deckel gelagertes, an der Spindel angreifendes Klemmittel in der jeweiligen Stellung gehalten wird. Durch den mit der Hand auf die Spindel ausgeübten Druck wird das Drucksieb entweder zu stark oder zu schwach, also ungleichmäßig in die Flüssigkeit hineingedrückt, so daß das Brühgut zum Auslaugen entweder vorzeitig zusammengedrückt oder unter zu geringen Druck gesetzt wird und dadurch in beiden Fällen ein schlechtes Enderzeugnis ergibt. Durch die Verbindung des Drucksiebes mit einer Schraubenspinde-1 ist wohl ein schroff wirkender Druck auf die Ausläugeflüssigkeit ausgeschlossen, .dafür aber die Voraussetzung für eine gute Auslaugung des Brühgutes durch die langsame absatzweise Senkung des Drucksiebes nicht zwangsläufig gegeben, da bei rascher Spindeldrehung die Zusammenpressung des Auszugsstoffes rascher vor sich gehen und infolgedessen die Nutzleistung,des Auslaugens im gleichen Verhältnis wie bei dem reinen Handdruck sinken wird.
  • Eine gute Filterung des Auszuges wird nur durch ein in kleinen Zeitabständen hintereinander erfolgendes absatzweises Senken des Drucksiebes in die Auszugsflüssigkeitgewährleistet. Dieser Vorgang wird nun gemäß der Erfindung durch eine mittels des nur in der Vorschubrichtung des Siebes wirkenden Klemmittels oder einer Klinke an der Siebspindel angreifende Vorschubvorrichtung. für das Sieb erreicht, welche durch einen Hebel entgegen >der Wirkung einer Feder unabhängig von der Siebspindel anhebbar ist und das Drucksieb nach jedesmaligem Niederdrücken und Freigeben .des Hebels unter dem Druck der vorgespannten Feder um ein vom Ausmaß ihres Hubes abhängiges Maß in die Flüssigkeit senkt.
  • Dadurch, daß das absatzweise Absenken des Drucksiebes unter dem Druck einer Feder erfolgt, regelt sich auch die Senkgeschwindigkeit (des Drucksiebes nach -der jeweiligen Dichte der Auszugsflüssigkeit vollkommen selbsttätig, so daß sich der Filtervorgang in einem Zeitraum vollzieht, der eine ökonomische Auswertung des Auszuges in hohem Maße gestattet.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Fig. i und z im Längsschnitt in der Ruhe- und in der Spannstellung der Vorschubvorrichtun.g veranschaulicht. Die Fig. 3 zeigt die Kanne in Draufsicht. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf der Kanne i ein Deckel :2 bajonettverschlußartig befestigbar. Der Deckel 2 ist mit einem Lager 3 für die mit dem Drucksieb 4 fest verbundene Spindel 5 ausgestattet, die iri^ axialer Richtung verschiebbar ist. Das Lager 3 ist mit einer die Vorschubvorrichtung für die Spindel 5 enthaltenden Lagerhülse 6 ausgestattet, die zur leichteren Zugänglichkeit der Vorschubvorrichtung mit dem Lager 3 verschraubt ist. Die Vorschubvorrichtung besteht aus einer in der Lagerhülse 6 unter dem Druck einer Feder 7 in gewissen Grenzen axial verschiebbaren Klemmhülse 8 mit schwachem Innenkegel 9, einem im Bereiche des Kegels axial zur Spindel 5 verschiebbaren Kugellager io und einem gabelartigen, eine Ausnehmung i i der Lagerhülse 6 durchsetzenden, in der Klemmhülse 8 schwenkbar gelagerten, sich am hager 3 abstützenden Bewegungshebel 12. In der in Fig. i dargestellten Ruhestellung der Vorschubvorrichtung hält die Feder 7 die Klemmhülse 8 in der unteren Grenzlage fest, wobei auch das Kugellager ro durch eine in der Klemmhülse 8 gelagerte Feder 13 in den vom Kegel 9 und der Spindel 5 gebildeten verjüngten Raum hineingedrückt wird und dadurch die Kupplung zwischen Klemmhülse und Spindel bewirkt. Wird der nach aufwärts ragende Bewegungshebel 1:2.. nach abwärts gedrückt, so hebt er vorerst mit seinem Daumen 15 das Kugellager io entgegen der Wirkung der Feder 13 aus der Klemmstellung bis zu einer Albstufung 14 der Klemmhülse 8 an, um dann die dadurch von der Spindel entkuppelte Klemmhülse 8 entgegen der Wirkung der Feder 7 in die vorbereitende Spannstellung (Fsg.2) hinaufzudrücken. In dem Augenblick, als der Bewegungshebel freigegeben wird, kommen beide Federn 7 und 13 sofort zur Wirkung, so .daß die Klemmhülse 8 mit der Spindel 5 im Augenblick gekuppelt und beide unter .dem Federdruck nach abwärts gegen das Lager 3 gleiten. Dieser vom Läger 3 begrenzte Weg der Klemmhülse 8 stellt jeweils einen Absatz des vom Drucksieb 4 zurückzulegenden Gesamtweges dar, so daß zur vollständigen Senkung des Drucksiebes in die Kanne eine mehrmalige Bewegung des Bewegungshebels erforderlich ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Gast das Drucksieb nur absatzweise unter Ein: schaltung von Ruhepausen absenken kann und dadurch der Flüssigkeit genügend Zeit zum ökonomischen Auslaugen des Auszugsstoffes und zum Filtern des fertigen Stoffes läßt.
  • Außerdem ist zur Vereinfachung der Bedienung der Bewegungshebel in der Nähe des Haltegriffes 15 der Kanne angeordnet, so daß die Bewegung .der Vorschubvorrichtung mit einer Hand sehr leicht durchgeführt werden kann.
  • Es sei noch bemerkt, daß die Vorschubvorrichtung an Stelle des Klemmittels eine in eine Verzahnung der Spindel eingreifende Fortschaltklinke aufweisen kann, die durch den Bewegungshebel vorspannbar ist und unter der Spannung einer Feder vorgeschoben wird. Auf der Spindel kann auch eine Hohlmaßeinteilung zum Anzeigen der für mehrere Schalen bestimmten Menge Kaffee vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kaffeekanne mit einem mittels einer im Kannendeckel längsachsig geführten Spindel bewegbaren Drucksieb, das durch ein am Kannendeckel gelagertes, an der Spindel angreifendes Klemmittel in der jeweiligen Stellung gehalten wird, gekennzeichnet durch eine am Kannendeckel (2) gelagerte, mittels des nur in der Vorschubrichtung des Siebes (q.) wirkenden Klemmittels (io) oder einer Klinke, an der Siebtspindel (5) angreifende Vorschubvorrichtung (6, 8) für das Sieb, welche durch einen Hebel (i2) entgegen der Wirkung einer Feder (7) unabhängig von der Siebspindel (5) anhebbar ist und das Drucksieb (4) nach jedesmaligem Niederdrücken und Freigeben des Hebels (12) unter dem Druck der vorgespannten Feder (7) um ein vom Ausmaß ihres Hubes abhängiges Maß in die Flüssigkeit senkt. 1
DESCH110499D 1935-07-24 1936-07-25 Kaffeekanne mit einem mittels einer im Kannendeckel laengsachsig gefuehrten Spindel bewegbaren Drucksieb Expired DE650328C (de)

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