DE650321C - Druckknopfbetaetigungseinrichtung fuer Schuetzenschalter - Google Patents

Druckknopfbetaetigungseinrichtung fuer Schuetzenschalter

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DE650321C
DE650321C DESCH105396D DESC105396D DE650321C DE 650321 C DE650321 C DE 650321C DE SCH105396 D DESCH105396 D DE SCH105396D DE SC105396 D DESC105396 D DE SC105396D DE 650321 C DE650321 C DE 650321C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/68Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having two operating members, one for opening and one for closing the same set of contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/18Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
    • H01H50/20Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature movable inside coil and substantially lengthwise with respect to axis thereof; movable coaxially with respect to coil

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  • Electromagnetism (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Druckknopfbetätigungseinrichtung für Schützenschalter Schützenschalter werden mit zwei verschiedenen Betätigungsarten ausgeführt, nämlich Kontaktgebern für Momentkontakt und Kontaktgebern für Dauerkontakt. Die Kontaktgeber für Momentkontakt sind Druckknopfbetätigungseinrichtungen, die aus zwei Druckknöpfen bestehen, einem Ein-Druckknopf, der durch Federkraft in Offen-Stellung der ihm zugeordneten Schaltstücke, und einem Aus-Druckknopf, der durch Federkraft in Geschlössen-Stellung der ihm zugeordneten Schaltstücke gedrückt wird. Als Kontaktgeber für Dauerkontakt kommen, sofern Handbetätigung angewandt werden soll, normale Dreh- oder Hebelschalter in Betracht, sofern es sich um selbsttätige Steuerung handelt, Thermostaten-, Pressostaten- oder Schwimmerschalter.
  • Es war bisher erforderlich, voneinander verschiedene Schützenschalter einerseits für Momentkontakt und andererseits für Dauerkontakt anzufertigen. An sich wäre es leicht möglich, für beide Betätigungsarten einen Einheitsschützenschalter anzufertigen, der durch Vornahme einiger kleiner Veränderungen in seinem Inneren für die eine oder die andere Betätigungsart umgewandelt werden könnte. . Der Gedanke der Anfertigung eines solchen Einheitsschützenschalters schien bisher nicht ausführbar bzw. nur beschränkt ausführbar, weil, wie oben erwähnt, für jede Betätigungsart ein verschiedener Kontaktgeber erforderlich ist, und man wünscht, Schützenschalter nicht nur mit Fernsteuerkontaktgebern zu versehen, sondern auch mit angebauten Kontaktgebern. Eben diese angebauten Kontaktgeber machten es bisher unmöglich, weil sie verschiedenartig ausgebildet werden mußten, je nachdem Moment- oder Dauerkontaktgabe in Betracht kam, Einheitsschützenschalter herzustellen.
  • Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, um Einheitssckützenschalter herstellen zu können, einen Einheitskontaktgeber zu schaffen, d. h. einen Kontaktgeber, der sich in gleicher Weise für Moment- und Dauerkontaktgabe eignet. Dies wird erreicht durch Vorsehen einer gewissen verstellbaren Sperreinrichtung an einer Ijruckknopfbetätigungseinrichtung mit einem Ein-Druckknopf, der durch Federkraft in die Offen-Stellung der ihm zugeordneten Schaltstücke und einem Aus-Druckknopf, der durch Federkraft in die Geschlossen-Stellung der ihm zugeordneten Schaltstücke gedrückt wird. Erfindungsgemäß ist die erwähnte verstellbare Sperreinrichtung derart ausgebildet, daß sie in der einen ihrer beiden Stellungen wirkungslos bleibt und in der anderen ihrer beiden Stellungen bewirkt, daß nach Betätigung des Aus-Druckknopfes die ihm zugeordneten Schaltstücke so lange in der Offen-Stellung verbleiben, bis der Ein-Druckknopf betätigt wird.
  • Das Vorsehen von verstellbaren Sperreinrichtungen an Druckknopfbetätigungseinrichtungen in Gestalt von elektrischen Schaltern ist an sich bekannt, doch haben bei den b@ekannten Schaltern die verstellbaren Sperreinrichtungen nicht den gleichen Zweck wie beim Erfindungsgegenstand, und die bekannten Schalter eignen sich nicht sowohl für Moment- als auch für Dauerkontaktgabe.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbei. spiel der Erfindung wieder.
  • Fig. i ist das Schaltungsschema eines Schützenschalters mit Kontaktgebern für Momentkontakt.
  • Fig.2 ist das Schaltungschema eines Schützenschalters mit Kontaktgebern für Dauerkontakt.
  • Fig. 3 stellt einen Kontaktgeber gemäß der Erfindung von vorn gesehen dar.
  • Fig. 4 zeigt den. gleichen Kontaktgeber von rückwärts gesehen. Die Fig. 5 bis 8 sind Schnitte gemäß den in Fig.3 strichpunktiert angedeuteten Schnittebenen, gesehen in Richtung der Pfeile der Fig. 3.
  • Fig.5 ist ein Schnitt durch den Aus-Druckknopf bei Offen-Stellung der ihm zugeordneten Schaltstücke. Fig. 6 zeigt den Ein-Druckknopf, und zwar jene Lage, die er und die ihm benachbarten Teile einnehmen, wenn der Aus-Druckknopf sich in Offen-Stellung befindet. Fig. 7 zeigt die Lage des Ein-Druckknopfes und der ihm benachbarten Teile, wenn der Aus-Druckknopf sich in der in Fig.8 dargestellten Lage befindet, bei der die ihm zugeordneten Schaltstücke in die Geschlossen-Stellung zurückgekehrt sind.
  • Der Schützenschalter gemäß Fig. i weist eine Zugspule i auf, durch welche die Zugstange 2 bewegt werden kann. Auf der Oberseite der Zugstange befinden sich drei Schaltbrücken, durch deren Anliegen an den ihnen entsprechenden Schaltstücken die Stromkreise der Phasen R, S, T geschlossen werden. In den Phasenleitern R, S, T liegen Auslöser r, s, t, beispielsweise Auslöser in Gestalt von Bimetallstreifen. Die Auslöser r, s, t wirken über eine Auslöseleiste auf den unter Federkraft stehenden Schalthebel 3. An der Unterseite der Zugstange 2 ist eine Schaltbrücke 2" befestigt, die mit zwei ortsfesten Schaltstücken zusammenwirkt und dazu dient, den Stromkreis der Zugspule i ein- und auszuschalten. Der Stromkreis der Zugspule i kann mit Hilfe des Ein-Druckknopefs 4a geschlossen und mit Hilfe des Aus-Druckknopfes 4b geöffnet werden.
  • Die Fig. i gibt den Schützenschalter in Ausschaltstellung wieder. Wenn der Druckknopf 4" entgegen der Kraft einer Feder, die bestrebt 'ist, ihn in der Offen-Stellung zu halten, eingedrückt wird, werden die beiden ihm zugeordneten ortsfesten Schaltstücke durch das ihm zugeordnete bewegliche Schaltstück stromleitend miteinander verbunden. Hierdurch wird der Stromkreis der Zugspule i geschlossen. Dieser Stromkreis verläuft folgendermaßen: Phasenleiter R, Zugspule i, z Hebel 3, Schaltstücke des Ein-Druckknopfes 4a, Schaltstücke des Aus-Druclzknöpfes 4.b, Phasenleiter T. Durch die Schließung des Stromkreises der Zugspule i bewegt sich die Zugstange :2 mitsamt der Schaltbrücke 2" nach aufwärts, und letztere verbindet die beiden ihr zugeordneten ortsfesten Schaltstücke. Wenn der Ein-Druckknopf freigegeben wird, so bewegt ihn die Kraft der Feder, unter deren Einfluß er steht, in die Offen-Stellung. Trotzdem bleibt der Stromkreis der Zugspule i geschlossen. Dieser Stromkreis verläuft dann folgendermaßen: Phasenleiter R, Zugspule i, Schalthebel 3, Schaltbrücke 2" rechtes ortsfestes Schaltstück des Ein-Druckknopfes, 4, Schaltstücke des Aus-Druckknopfes 4b, Phasenleiter T. Wenn der Aus-Druckknopf 4b niedergedrückt wird, so wird der Stromkreis der Zugspule i unterbrochen, und die Zugstange 2 samt der Schaltbrücke 2, fallen herab. Wenn hierauf der Druckknopf 4b wieder freigegeben wird, so geht er unter dem Einfluß der Federkraft, unter der er steht, in die Geschlossen-Stellung seiner Schaltstücke über. Der Stromkreis der Zugspule i bleibt aber unterbrochen, weil die Schaltbrücke 2" sich von ihren ortsfesten Schaltstücken ,abgehoben hat. Erst nach abermaligem Niederdrücken des Ein-Druckknopfes 4a wird .der Stromkreis der Zugspule i wieder geschlossen. In entsprechender Weise wie der Stromkreis der Zugspule i sich durch Niederdrücken des Aus-Druckknopfes öffnen läßt, kann er durch die Auslöser r, s, t durch Ausschwenken des Schalthebels 3 unterbrochen werden.
  • Beim Erfindungsgegenstand erfüllen die Druckknöpfe 4a, 4b, solange es sich um Momentkontaktgabe handelt, in der an sich bekannten, oben dargelegten Weise ihre Funktion. .
  • In Fig.i sind ferner Fernsteuerdruckknöpfe dargestellt. Diese Druckknöpfe sel>st sowie die zu ihnen gehörigen Leitungen sind durch gestrichelte Linienzüge angegeben. Die durch gestrichelte Linienzüge angegebenen Ein-Druckknöpfe und Aus-Druckknöpfe wirken genau in der gleichen Weise wie die voll ausgezogenen Druckknöpfe 4a, 4b. Es ist jedoch zu bemerken, daß bei zusätzlicher Fernsteuerung durch Druckknöpfe die Verbindung zwischen dem rechten ortsfesten Schaltstück des Ein-Druckknopfes und dem linken ortsfesten Schaltstück des Aus-Druckknopfes zu entfernen ist.
  • Wenn das Schütz mit Momentkontaktgabe gemäß Fig. i in ein Schütz mit Dauerkontaktgabe gemär> Fig. a umgewandelt werden soll, sind vor allem folgende Änderungen vorzunehmen: Die Schaltbrücke 2a wird entfernt und die Verbindung zwischen dem rechten ortsfesten Schaltstück des Ein-Druckknopfes und dem linken ortsfesten Schaltstück des Aus-Druckknopfes ersetzt durch eine Verbindung zwischen dem linken ortsfesten Schaltstück des Ein-Druckknopfes und dem linken ortsfesten Schaltstück des Aus-Druckknopfes. Sodann wird die Sperreinrichtung verstellt, welche das Verbleiben der dem Aus-Druckknopf zugeordneten Schaltstücke nach seiner Betätigung in der Offen-Stellung bewirkt und ihr Zurücktreten erst dann in die Geschlossen-Stellung ermöglicht, wenn der Ein-Druckknopf betätigt worden ist. Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Sperreinrichtung ist in den Fig.3 bis 8 wiedergegeben. In einem Körper 6 aus Isoliermaterial sind der Ein-Druckknopf 4" und der Aus-Druckknopf 4b geführt. Ferner dient der Körper aus Isoliermaterial, etwa Kunstharz, als Träger für die ortsfesten Schaltstücke ioa, iob des Ein-Druckknopfes 4a und die ortsfesten Schaltstücke 9a, 9b des Aus-Druckknopfes 4b. Die Schaltstücke ioa, iob sind durch das mittels des Ein-Druckknopfes 4a bewegte Schaltstück io verbindbar. In entsprechender Weise können die Schaltstücke 9" 9b durch das bewegliche Schaltstück 9 stromleitend miteinander verbunden werden. Der Druckknopf 4a steht unter dem Einfluß der Kraft der Schraubenfeder 13, die bestrebt ist, ihn in der Offen-Stellung seiner Schaltstücke io, ioa, iob zu halten. Diese Stellung ist in Fig.6 wiedergegeben, wogegen Fig.7 den niedergedrückten Ein-Druckknopf zeigt, dessen Schaltstücke stromleitend miteinander verbunden sind. Der Aus-Druckknopf 4b steht unter dem Einfluß der Kraft der Schraubenfeder 1z, die bestrebt ist, ihn in die Geschlossen-Stellung seiner Schaltstücke zu bewegen, die in Fig. 8 zu sehen ist. Fig. 5 zeigt den niedergedrückten Aus-Druckknopf 4b, d. h. jene Lage. desselben, bei der das bewegliche Schaltstück 9 die ortsfesten Schaltstücke 9", 9b nicht stromleitend miteinander verbindet. Das bewegliche Schaltstück 9 des Aus-Druckknopfes 4b ist an einer seiner Seiten mit einem Ausschnitt 8, versehen, weist jedoch an der gegenüberliegenden Seite keinen entsprechenden Ausschnitt auf. Wenn der Ausschnitt 8, die in Fig. q, dargestellte Lage einnimmt, so übt die Druckknopfbetätigungseinrichtung gemäß der Erfindung die für Momentkontaktgabe erforderliche Funktion aus. Wird jedoch das Schaltstück 9 in seiner Ebene um iSo° gedreht, so daß der Ausschnitt 8, an die gegenüberliegende Seite gelangt, so übt die Druckknopfbetätigungseinrichtung jene Funktion aus, die für Dauerkontaktgabe erforderlich ist.
  • Quer zur Bewegungsrichtung des Ein- und Aus-Druckknopfes ist ein Sperr- und Auslöseglied 8 angeordnet, das in dem Isolierformkörper 6 drehbar gelagert ist. Das Sperr- und Auslöseglied 8 weist einen Anschlag 8.a auf, der nach Betätigung des Aus-Druckknopfes 4b die ihm zugeordneten Schaltstücke in der Offen-Stellung festhält. Ferner weist das Sperr- und Auslöseglied einen oder mehrere annähernd radiale Fortsätze 8b und 8b auf, die mit dem Ein-Druckknopf 4.a derart zusammenwirken, daß bei Betätigung des Ein-Druckknopfes das Sperr- und Auslöseglied 8 eine die Freigabe des beweglichen Aus-Druckknopfschaltstückes 9a verursachende Drehung erfährt. Die Fortsätze 8b und 8v des Sperr- und Auslösegliedes 8 sind derart angeordnet, daß die Kraft der Schraubenfeder 13 des nicht betätigten Ein-Druckknopfes dem Sperr- und Auslöseglied 8 ein derart gerichtetes Drehmoment verleiht, daß der Anschlag 8" des Sperr- und Auslösegliedes bestrebt ist, sich in den Weg des beweglichen auf die ortsfesten Schaltstücke des Aus-Druckknopfes zu drehen und dadurch das Zustandekommen eines Kontaktes zwischen ihnen, d. h. den Schaltstücken 9, 9, 9b, zu verhindern.
  • Der Ein-Druckknopf 4, weist zwei Mulden 4d und 4a' auf. Zwischen diesen beiden Mulden ist ein Steg vorhanden, zu dessen beiden Seiten die Fortsätze 8b, 86 des Sperr-und Auslösegliedes angeordnet sind. Die Stirnseite des Steges trägt das bewegliche Schaltstück io des Ein-Druckknopfes 4a.
  • Das Formstück 6 aus Isoliermaterial, das als Träger der ortsfesten Schaltstücke 9" 9b, ioa, iob der beiden Druckknöpfe 4b, 4, dient, ist an seinen beiden Seiten zu Lagerböcken 6b, 6" für das Sperr- und Auslöseglied 8 ausgebildet. Die Lager 7b, 7, der Böcke 6b,. 6" sind, was in der Zeichnung jedoch nicht zu sehen ist, an der Frontseite der Druckknopfbetätigungseinrichtung offen und durch eine zusätzliche, auf die Frontseite gelegte Platte ii abgeschlossen. Diese Art der Lagerung des Sperr- und Auslösegliedes 8 ermöglicht eine leichte Montage und Demontage desselben.
  • Wenn der Schützenschalter für Dauerkontaktgabe eingerichtet und auch durch eine zusätzliche Fernsteuerung, etwa einen Thermostaten-, Pressostaten- oder einem Schwimmerschalter, betätigbar sein soll, so wird die in Fig. z gestrichelt gezeichnete Schaltungsergänzung vorgenommen. Der selbsttätige Schalter 5 kann, wie oben angegeben, ein Thermostat-, Pressostat- oder Schwimmerschalter sein. Bei zusätzlicher Fernsteuerung ist jedoch die Verbindung zwischen dem linken ortsfesten Schaltstück des Ein-Druckknopfes und dem linken ortsfesten Schaltstück des Aus-Druckknopfes zu entfernen.
  • Wenn die Druckknopfbetätigungseinrichtung nicht für Dauerkontaktgabe, sondern für Momentkontaktgabe benutzt werden soll, also in Verbindung mit der Schaltung gemäß Fig.i, so wird durch Verdrehung des Schaltstückes 9 dessen Ausschnitt 8, dem Anschlag 8Q des Sperr- und Auslösegliedes 8 derart gegenübergestellt, daß das Schaltstück 9 sich von seinen ortsfesten Gegenschaltstücken 9a, 9b und sich auf diese zu bewegen kann, ohne hierbei den Anschlag 8" zu berühren.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckknopfbetätigungseinrichtung für Schützenschalter mit einem Ein-Druckknopf, der durch Federkraft in Offen-Stellung der ihm zugeordneten Schaltstücke und einem Aus-Druckknopf, der durch Federkraft in der Geschlossen-Stellung der ihm zugeordneten Schaltstücke _ gedrückt wird, gekennzeichnet durch eine verstellbare Sperreinrichtung, die in einer ihrer beiden Stellungen wirkungslos bleibt und die in der anderen ihrer beiden Stellungen bewirkt, daß nach Betätigung des Aus-Druckknopfes (4b) die ihm zugeordneten Schaltstücke (9, 9a, 9b) so lange in der Offen-Stellung verbleiben, bis der Ein-Druckknopf (4a) betätigt wird.
  2. 2. Druckknopfbetätigungseinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein quer zur Bewegungsrichtung des Ein-und des Aus-Druckknopfes (4",4b) angeordnetes, drehbar gelagertes Sperr- rund Auslöseglied (8), das einen Anschlag (8a) aufweist, der nach Betätigung des Aus-Druckknopfes (q.b) die ihm zugeordneten Schaltstücke (9, 9a, 90 in der -Offen-Stellung festhält, und einen oder mehrere annähernd radiale Fortsätze (8b; 8b) an dem Sperr- und Auslöseglied, die mit dem Ein-Druckknopf (4a) derart zusammenwirken, daß bei Betätigung des Ein-Druckknopfes das Sperr- und Auslöseglied eine die Freigabe des beweglichen Aus-Druckknopfschaltstückes (9) verursachende Drehung erfährt.
  3. 3. Druckknopfbetätigüngseinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (8b, 8b') des Sperr- und Auslösegliedes (8) derart angeordnet sind, daß die Kraft der Feder (13) des nicht betätigten Ein-D ruckknopfes (4a) dem Sperr- und Auslöseglied ein derart gerichtetes Drehmoment verleiht, daß der Anschlag (8a) des Sperr- und Auslösegliedes bestrebt ist, sich in den Weg des beweglichen, auf die ortsfesten Schaltstücke (9a, 9b) des Aus-Druckknopfes (4b) zu drehen und dadurch das Zustandekommen eines Kontaktes zwischen ihnen zu verhindern.
  4. 4. Druckknopfbetätigungseinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Schaltstück (9) des - Aus-Druckknopfes (4b) an einer seiner Seiten mit einem Ausschnitt (8,) versehen ist, aber an der gegenüberliegenden Seite keinen entsprechenden Ausschnitt aufweist.
  5. 5. Druckknopfbetätigungseinrichtung nach Anspruch i und Z,. dadurch gekennzeichnet, daß der Ein-Druckknopf (4a) einen Steg aufweist, zu dessen beiden Seiten die Fortsätze (8b, 86) des Sperr-und Auslösegliedes (8) angeordnet sind und dessen Stirnseite das bewegliche Schaltstück (io) des Ein-Druckknopfes (4a) trägt.
  6. 6. Druckknopfbetätigungseinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Formstück (6) aus Isoliermaterial, das als Träger der ortsfesten Schaltstücke (ioa, iob, 9a, 9s) des Ein- und Aus-Druckknopfes (4"4b) dient, an seinen Seiten zu Lagerböcken (6a, 60 für das Sperr- und Auslöseglied (8) ausgebildet ist.
  7. 7. Druckknopfbetätigungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (7a, 7b) der Böcke (6Q, 6b) an der Frontseite der Einrichtung offen und durch eine zusätzliche, auf die Frontseite gelegte Platte (i i) abgeschlossen sind.
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