AT244425B - Druckknopfbetätigter mehrpoliger Überstromschalter - Google Patents

Druckknopfbetätigter mehrpoliger Überstromschalter

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AT244425B
AT244425B AT316263A AT316263A AT244425B AT 244425 B AT244425 B AT 244425B AT 316263 A AT316263 A AT 316263A AT 316263 A AT316263 A AT 316263A AT 244425 B AT244425 B AT 244425B
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overcurrent
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AT316263A
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Ellenberger & Poensgen
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/22Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release
    • H01H73/30Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release reset by push-button, pull-knob or slide
    • H01H73/306Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release reset by push-button, pull-knob or slide the push-button supporting pivotally a combined contact-latch lever

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  • Breakers (AREA)

Description


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  Druckknopfbetätigter mehrpoliger Überstromschalter 
Die Erfindung bezieht sich auf einen druckknopfbetätigten mehrpoligen Überstromschalter mit in jedem Stromkreis angeordneten Bimetallstreifen, die unmittelbar auf einen gemeinsamen Sperrhebel einwirken, durch dessen Verschwenkung die Auslösung erfolgt. Bei einem bekannten Überstromschalter dieser Art weist der Sperrhebel eine mit Exzentern versehene drehbare Achse auf. Auf die Exzenter wirken die in den einzelnen Stromkreisen liegenden Bimetallstreifen ein. Der Sperrhebel besitzt eine einstückig mit ihm ausgebildete Klinke, die bei der Verschwenkung des Sperrhebels einen Auslösekraftspeicherhebel freigibt, wodurch die Auslösung des Überstromschalters eingeleitet wird. Die mit den Exzentern versehene Achse ist einstückig mit diesen Exzentern aus Pressstoff hergestellt.

   Dadurch wird die Herstellung des gesamten Überstromschalters verteuert. Der Auslösekraftspeicherhebel ist über mehrere Teile mit dem Schaltmechanismus verbunden, wodurch sich eine komplizierte Ausbildung dieses bekannten mehrpoligen Überstromschalters mit relativ grossen räumlichen Abmessungen ergibt, so dass dieser Überstromschalter nur begrenzt dort verwendet werden kann, wo ein relativ grosser Raum zur Verfügung steht. Ausserdem müssen bei dem bekannten Überstromschalter sämtliche Bimetalistreifen durchgebogen werden, um eine Schwenkung des Sperrhebels und damit eine Auslösung zu erreichen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Überstromschalter der oben bezeichneten Art zu verbessern und sie unter Verwendung möglichst weniger, einfach herzustellender und leicht zu montierender Einzelteile raumsparend so auszubilden, dass mit Sicherheit beim Auftreten eines Überstromes in einem einzigen Stromkreis eine gleichzeitige Öffnung sämtlicher Stromkreise erfolgt, eine hohe Betriebssicherheit erreicht und eine vielseitige Verwendungsmöglichkeit gegeben ist.

   Die Lösung dieser Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass mit dem Druckknopf eine unter Wirkung einer Ausschaltfeder stehende Schaltbrücke beweglich verbunden ist, die für jeden Stromkreis eine isoliert angeordnete Kontaktbrücke aufweist, und dass eine ortsfest schwenkbar gelagerte Sperrklinke vorgesehen ist, die die Schaltbrücke unmittelbar in ihrer Einschaltstellung festhält und sich in dieser Sperrstellung entgegen der Kraft der Ausschaltfeder am Sperrhebel abstützt, der durch einen einzigen Bimetallstreifen in seine unwirksame Lage schwenkbar ist. 



   Durch die bewegliche Verbindung des Druckknopfes mit der Schaltbrücke, die für jeden Stromkreis' eine isoliert angeordnete   Kontaktbrücke aufweist, wird eine Freiauslösung des erfindungsgemässen Schalters   ermöglicht, die bei den bekannten Überstromschaltern durch einen komplizierten Kniehebelmechanismus erreicht wird. Diese Freiauslösung bedeutet, dass auch bei in Einschaltstellung befindlichem Druckknopf eine Auslösung mit Sicherheit erfolgt. Hiebei kann der Druckknopf entweder von Hand in Einschaltstellung gehalten werden oder in dieser Einschaltstellung verklemmt sein.

   Durch die bewegliche Verbindung des Druckknopfes mit der Schaltbrücke ist ausserdem die Möglichkeit gegeben, nicht nur eine Momentausschaltung, sondern auch   eine Momenteinschaltung des erfindungsgemässen Überstromschalters   zu erreichen, so dass dadurch die Kontakte der Kontaktbrücken und die zugehörigen festen Kontakte geschont werden. 



   Ferner hat der erfindungsgemässe Überstromschalter noch den Vorteil, dass der Auslösemechanismus 

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 aus sehr wenigen Einzelteilen besteht, nämlich aus dem Sperrhebel und der Sperrldinke sowie den Bimetallstreifen. Die Sperrklinke hält hiebei die Schaltbrücke unmittelbar entgegen der Kraft der Ausschaltfeder in Einschaltstellung fest. Infolge der geringen Anzahl der Bauteile das Auslösemechanismus kann der erfindungsgemässe Überstromschalter   nut   kleinen Abmessungen hergestellt und vielseitig verwendet werden. Ausserdem weist der erfindungsgemässe Überstromschalter eine hohe Betriebssicherheit auf. 



   Um eine einfache Isolierung zwischen dem Bimetallstreifen und dem Sperrhebel zu erreichen, kann der Sperrhebel mit einer Schiene   od. dgl.   aus Isolierwerkstoff versehen sein, auf die die Bimetallstreifen unmittelbar einwirken. Infolge dieser Ausbildung brauchen die Bimetallstreifen nicht für sich isoliert zu sein. 



   Um eine möglichst reibungsarme Lagerung des Sperrhebels zu erzielen. weist er an seinen beiden Seiten im grossen Abstand voneinander angeordnete Abbiegungen auf, mit denen er auf einer in vorgepresste Bohrungen des Gehäuses eingesetzten Achse schwenkbar gelagert ist. Der Sperrhebel weist also weit auseinanderliegende Lagerungen auf, so dass Verkantungen und Verklemmungen dieses Sperrhebels mit Sicherheit vermieden sind und eine leichte Schwenkung möglich ist. In der Mitte kann der Sperrhebel einen Sperrarm mit vorzugsweise zwei Schultern aufweisen, der in eine Aussparung der Sperrklinke eingreift, wobei sich die Kanten der Aussparung in Sperrstellung an den Schultern abstützen. Hiebei stehen in der Sperrstellung der Sperrarm und die Sperrklinke etwa senkrecht zueinander.

   Dadurch, dass sich die Sperrklinke etwa senkrecht an den Sperrhebel abstützt, ist eine kleine Kraft notwendig, um diese Verklinkung der Sperrklinke mit dem Sperrhebel zu lösen. Damit nach erfolgter Lösung dieser Verklinkung Sperrhebel und Sperrklinke wieder in ihre wirksame Lage zueinander kommen können, ist auf der Schwenkachse des Sperrhebels eine Drehfeder angeordnet, die sich mit ihrem einen Ende am Sperrhebel und mit ihrem andern Ende an der Sperrklinke abstützt. Die Sperrklinke weist sowohl eine Haltenase als auch eine Anschlagnase für die Schaltbrücke auf. Die Haltenase dient zur Sperrung der Schaltbrücke in der Einschaltstellung und an der Anschlagnase wirkt die Schaltbrücke   beimEinschaltvorgang   so auf die Sperrklinke ein, dass diese wieder selbsttätig in wirksame Stellung zu dem Sperrhebel gelangt. 



   Der Sperrhebel kann einen Ansatz aufweisen, auf den ein Handauslöseorgan einwirkt. Dadurch ist die Möglichkeit geschaffen, den erfindungsgemässen Schalter nicht nur selbsttätig thermisch auslösen zu lassen, sondern ihn auch von Hand auszuschalten. Dieses Handauslöseorgan kann entweder als Schieber oder als doppelarmiger Hebel ausgebildet sein. 



   Um einen möglichst raumsparenden Aufbau des erfindungsgemässen Schalters zu erreichen und anderseits ein ruckartiges Ein- und Ausschalten des Schalters zu erzielen, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die   Schaltbrücke   auf einer mit dem Druckknopf starr verbundenen Schaltstange schwenkbar und in axialer Richtung verschiebbar angeordnet. Ferner weist die Schaltstange an ihrem unteren Ende einen Mitnehmer auf, der die Schaltbrücke in Ausschaltstellung gegen eine schräg zur Schaltstange liegende Fläche drückt, so dass beim Einschalten die Schaltbrücke an einem Anschlag von dem Mitnehmer bis zu ihrer Verklinkung mit der Sperrklinke mitgenommen werden kann.

   Sobald die Schaltbrücke hiebei hinter die Haltenase der Sperrklinke greift, löst sich, wenn der Druckknopf losgelassen wird, die Schaltbrücke an   ihrem Anschlag vom Mitnehmer   der Schaltstange, so dass die Schaltbrücke um die Haltenase der Sperrklinke als Drehpunkt ruckartig unter Wirkung der Ausschaltfeder in die Einschaltstellung schwenken kann, in der die festen Kontakte durch die an der Schaltbrücke befestigten Kontaktbrücken elektrisch miteinander verbunden werden. 



   Der Mitnehmer weist seitlich Ansätze auf, mit denen er in Führungsnuten des Gehäuses geführt ist. 



  Ausserdem ist die Schaltstange in einer Bohrung des Gehäuses geführt. Dadurch ist eine einwandfreie Lagerung des aus dem Druckknopf, der Schaltstange und dem Mitnehmer bestehenden Aggregates und damit auch eine sichere Führung der Schaltbrücke durch dieses Aggregat erzielt. Der Mitnehmer kann in einfacher Weise aus einem U-förmigen Blech bestehen, dessen einer Schenkel die beiden Ansätze zur Führung in entsprechenden Nuten des Gehäuses bildet. 



   Die Schaltbrücke kann unter der Wirkung einer oder mehrerer Druckfedern stehen, die sich im Gehäuse abstützen und zur Freiauslösung dienen. Wird nämlich der Druckknopf in eingedrückter Lage im Gehäuse festgehalten, dann wird durch diese Druckfedern die von der Sperrklinke freigegebene Schaltbrücke in die Ausschaltstellung bewegt. Die Druckfedern stützen sich hiebei an einer Platte ab, die in Aussparungen bzw. zwischen Anschläge des Gehäuses lose eingelegt ist und durch die Druckfedern in ihrer Lage gehalten wird. Infolge dieser Ausbildung wird sowohl eine einfache Fertigung als auch eine einfache Montage erzielt, die noch weiter dadurch vereinfacht werden, dass die Schaltbrücke und die Platte vorzugsweise herausgedrückte Ansätze aufweisen, auf die die Druckfedern mit ihren Enden aufgesetzt sind. 

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   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die Schaltbrücke im Bereich jeder Trennstelle einen von ihr weggerichteten Ansatz auf, an dessen freiem Ende eine Kontaktbrücke schwenkbar gelagert ist. In einfacher Weise kann jede Kontaktbrücke als Stanzstück ausgebildet sein und in der Mitte klammerartig abgebogene Arme aufweisen, mit denen sie   in gegenüberliegende Einschnitte des zugehörigen   Ansatzes lose eingehängt ist. Jede Kontaktbrücke ist also in ihrem zugehörigen Ansatz schwenkbar gelagert, so dass sie sich selbsttätig der Lage der beiden zu überbrückenden festen Kontakte angleicht, wodurch eine sichere elektrische Verbindung der Kontaktbrücke mit den zugehörigen Kontakten erreicht wird. Zur weiteren Angleichung können die Ansätze als Federn ausgebildet sein, an denen die Kontaktbrücken schwenkbar gelagert sind.

   Die Federn sind lediglich durch eine Steckverbindung an der Schaltbrücke, die aus einer Isolierplatte besteht, befestigt. Zu diesem Zweck ist jede Feder am schaltbrückenseitigen Ende mit einer rechtwinkeligen Abbiegung versehen, die an der Oberseite der Schaltbrücke anliegt und durch ein etwa U-förmiges Klemmstück mit der Schaltbrücke verklemmt ist. Der eine Schenkel des U-förmigen Klemmstücks greift durch einen Schlitz der Isolierplatte hindurch und weist oberhalb dieser Isolierplatte einen Einschnitt auf, in den die Abbiegung der Feder mit einem Einschnitt eingeschoben ist, während der andere Schenkel die Feder in eine Aussparung des gegenüberliegenden Schenkels drückt. Infolge dieser Ausbildung kann die Befestigung der Federn und damit der Kontaktbrücken an der Schaltbrücke ohne jegliches Werkzeug erfolgen. 



   Zur weiteren Vereinfachung der Fertigung des erfindungsgemässen Überstromschalters ist jeder Bimetallstreifen mit der zugehörigen Kontaktschiene des einen festen Kontaktes starr verbunden und als Baueinheit in eine Gehäuseaussparung eingelegt und mittels einer einzigen Schraube befestigt. Hiebei kann die Kontaktschiene eine Justierschraube zur Einstellung des zugehörigen Bimetallstreifens tragen. 



   Der erfindungsgemässe Überstromschalter ist noch mit Signalkontakten versehen, die die Ausschaltstellung und bzw. oder die Einschaltstellung des Schalters anzeigen können. Diese Signalkontakte werden mittels im Gehäuse gelagerter Schieber von der Schaltbrücke betätigt. Hiebei wirkt die als Isolierplatte ausgebildete Schaltbrücke unmittelbar auf die Schieber ein. Die Signalkontakte können in vorteilhafter Weise mit den Schiebern in seitlichen Deckeln des Gehäuses angeordnet sein, die Befestigungsflansche aufweisen können. 



   Das Gehäuse des Schalters kann aus zwei Teilen bestehen, in denen durch Seitenwände getrennte Schalt- bzw. Löschkammern für die Stromkreise angeordnet und an denen seitlich die Deckel befestigt sind. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt. Es zeigen Fig. l eine Seitenansicht eines Schalters gemäss der Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht von links gemäss   Fig. 1, Fig. 2a   eine Ansicht von rechts gemäss Fig. l, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Schalter gemäss   Fig. l.

   Fig. 4   eine Ansicht des geöffneten Schalters im Bereich des Druckknopfes in Richtung des Pfeiles IV der   Fig. l,   wobei sich dersschalter in seiner Einschaltstellung befindet, Fig. 4a eine Ansicht des Schalters nach Fig. l in Richtung   des Pfeiles ! Va.   wobei der linke Deckel 3 abgenommen ist.   Fig. 4b   eine Ansicht des Schalters nach 
 EMI3.1 
 in Richtung des Pfeiles IX mit Signalkontakten, Fig. 10 eine Innenansicht des Deckels 3 nach Fig. l in Richtung des Pfeiles X mit Signalkontakten, Fig. 11 die Befestigung einer der beiden äusseren Kontaktbrücken in perspektivischer Ansicht und Fig. 12 die Einzelteile der Fig. 11 in perspektivischer Ansicht. 



   Das Gehäuse des in den Figuren dargestellten mehrpoligen Überstromschalters besteht aus zwei Mittelteilen 1 und 2 und deckelartigen Seitenteilen 3 und 4. Sämtliche Teile 1-4 können aus Isolierpressstoff bestehen. An die Seitendeckel 3 und 4 sind Befestigungsflansche 5 bzw. 6 angeformt. 



  Sämtliche Teile   1. 2, 3   und 4 sind mittels Vorsprüngen 67 so miteinander verrastet, dass sie lediglich mit einer einzigen Verbindungsschraube oder mit einem Niet, beispielsweise mit einem Hohlniet 7, miteinander verbunden werden können. Die Mittelteile 1 und 2 werden vorteilhafterweise zur Erleich- .rung der Montage mittels Hohlniet 7"miteinander verbunden, nachdem die zwischen ihnen angeordneten, noch zu beschreibenden Teile befestigt sind. 



   Aus dem Gehäuse ragen ein Druckknopf 8 und ein Handauslöseschieber 9 heraus, mit dessen Hilfe der Schalter von Hand ausgelöst werden kann. Die beiden Mittelteile 1 und 2   desgeh : iusesbe-   sitzen in der Mitte je eine Trennwand   l'und 2'.   so dass in der Mitte zwischen diesen beiden Trennwänden eine   Lösch- bzw.   Schaltkammer gebildet wird, innerhalb welcher der Betätigungsmechanismus 

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 EMI4.1 
 

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 Feder 45 schwenken kann.

   Das obere Ende 48 der Feder 45 ist rechtwinkelig abgebogen und stützt sich an der Oberseite der Isolierstoffschiene   31'ab.   Neben dieser Abbiegung 48 weist die Isolierstoffschiene   31'einen Schlitz 31" auf,   durch den ein Schenkel 49 eines in den Fig. 11 und 12 dargestellten Klemmstücks bis zum Anschlag an Schultern 491 hindurchgreift. Der Schenkel 49 besitzt oberhalb der Isolierstoffschiene 311 einen Schlitz 49", in den in Längsrichtung der Isolierstoffschiene 31'die Abbiegung 48 mit einem Schlitz eingeschoben ist, so dass damit eine gegenseitige Verriegelung des Schenkels 49 und der Abbiegung 48 erzielt wird.

   Damit diese Abbiegung 48 und damit auch die gesamte Feder 45 nicht zurückgeschoben werden   kann, wodurch dieseVerrie-   gelung aufgehoben werden würde, weist das untere Ende des Schenkels 49 eine Aussparung 50 auf,   wodurch seitlich eineSperrnase   51 gebildet wird, die die Feder 45 in ihrer Lage gemäss Fig. 11 festhält. Der andere Schenkel 52   des Klemmstückes hält die Feder   45 in der Aussparung 50. 
 EMI5.1 
 äusseren beiden Kontakfbrückssn 13* sind deshalb leicht lösbar mit der Isolierstoffschiene 31'hindurchgeführt werden kömlten. 



   Wie aus den Fig. 7, 9 und 10 ersichtlich ist, sind an den Deckeln 3 und 4 innen Signaleinrichtungen angeordnet. Diese weisen Stromschienen 53 bzw. 53'auf, die mit einer Bronzefeder 54 bzw. 54' vernietet sind. Der Kontakt 55 der Bronzefeder 54 arbeitet mit einem Kontakt 56 einer weiteren Stromschiene 57   zusammen. Die Verlängerung 54" der   Kontaktfeder 54 ist in einen Schieber 58 eingehängt, der zwischen den Zapfen 59 und in einem Schlitz 64 der Deckel 3 und 4 in senkrechter Richtung verschiebbar geführt ist. Der Kontakt 60 der Kontaktfeder   54'liegt   gemäss Fig. 10 an dem Kontakt 61 einer Stromschiene 62 an. Hiebei befindet sich die Schaltbrücke 31 mit der Isolierstoffschiene 31'in der in Fig. 4 dargestellten Einschaltstellung.

   Die Stromschienen   53, 53', 57   und 62 können an ihren unteren Enden durch Öffnungen 65 der Wände der Deckel 3 und 4 hindurch als Anschlussfahnen nach aussen geführt und durch an die Wände angeklebte Isolierplättchen 66 an den Wänden festgehalten werden (Fig. 7). 



     Biegt sich infolgeÜberstrom einBimetallstreifen   16   durch, u. zw. im Uhrzeigersinne gemäss. Fig. 4,   dann drückt sein oberes Ende gegen die Isolierschiene 23 des Sperrhebels 24, so dass dieser entgegen der Kraft einer Drehfeder 44, die auf einer Achse 25 angeordnet ist und mit ihrem einen Ende an dem Ansatz 26 des Sperrhebels 24 anliegt und sich mit ihrem ändern Ende an der Sperrklinke 28 abstützt, entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird und an seinen Schultern 27 die Sperrklinke 
 EMI5.2 
 stellung, in der die Schaltbrücke 31 an einer Schrägfläche 63 anliegt. In dieser Ausschaltstellung befindet sich der Schenkel 38 des Mitnehmers 37 oberhalb der Anschlagnase 39 des Ansatzes 40   der Schaltbrücke 31.

   Wird nun der Druckknopf   8 betätigt, dann nimmt der Schenkel 38 die 
 EMI5.3 
 der Anschlagnasesich dann die Sperrklinke 28 wieder an den Schultern 27 des Sperrhebels 24 ab. Wird bei dieser Einschaltbewegung der Druckknopf 8 losgelassen, dann gibt der Schenkel 38 des Mitnehmers 37 die Schaltbrücke 31 an der Anschlagnase 39 frei, so dass die Kontaktbrücken 13, 13' ruckartig unter Wirkung der Druckfedern 32 gegen die festen Kontakte 12 und 14 gepresst werden. 



   Wird der Druckknopf 8 in eingedrückter Stellung von Hand oder durch Verklemmung im Gehäuse festgehalten, dann kann unter Wirkung dieser Druckfedern 32 eine Freiauslösung erfolgen, wenn in einem der Bimetallstreifen 16 ein Überstrom auftritt und diesen entsprechend durchbiegt. 



   Der Schalter kann auch von Hand mittels des Handauslöseschiebers 9 ausgelöst werden, dessen unteres Ende bei seiner Verschiebung auf den Druckknopf 8 zu gemäss Fig. 4 auf den Ansatz 26 des Sperrhebels 24 einwirkt und diesen entgegen dem Uhrzeigersinne schwenkt, wodurch die Sperrklinke 28 zu einer Schwenkung im Uhrzeigersinne freigegeben wird. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI5.4 tallstreifen, die unmittelbar auf einen gemeinsamen Sperrhebel einwirken, durch dessen Verschwenkung die Auslösung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Druckknopf (8) eine unter Wirkung einer Ausschaltfeder (32) stehende Schaltbrücke (31) beweglich verbunden ist, die für jeden Strom- <Desc/Clms Page number 6> kreis eine isoliert angeordnete Kontaktbrücke (13, 13") aufweist und dass eine ortsfeste schwenkbar gela- gerte Spenlinke (28) vorgesehen ist, die dieSchaltbrücke (31) unmittelbar in ihrer Einschaltstellung festhält und sich in dieser Sperrstellung entgegen der Kraft der Ausschaltfeder (32) am Sperrhebel (24) abstützt, der durch einen einzigen Bimetallstreifen (16) in seine unwirksame Lage schwenkbar ist.
    2. Überstromschalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Sperrhebel EMI6.1 telbar einwirken.
    3. Überstromschalter nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Sperrhebel (24) an seinen beiden Seiten im grossen Abstand voneinander angeordnete Abbiegungen (25") aufweist, mit denen er auf einer in vorgepresste Bohrungen (25") des Gehäuses (1-4) eingesetzten Achse (25) schwenkbar gelagert ist.
    4. Überstromschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Sperrhebel (24) in der Mitte einen Sperrarm (26) mit vorzugsweise zwei Schultern (27) aufweist, der in eine Aussparung (28 "") der Sperrklinke (28) eingreift, wobei sich die Kanten der Aussparung (28"") in Sperrstellung an den Schultern (27) abstützen.
    5. Überstromschalter nachAnspruch4, dadurch gekennzeichnet, dass iIiSperrstellung Sperr- arm (26) und Sperrklinke (28) etwa senkrecht zueinander stehen.
    6. Überstromschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Schwenkachse (25) des Sperrhebels (24) eine Drehfeder (44) angeordnet ist, die sich mit ihrem einen Ende am Sperrhebel (24) und mit ihrem andern Ende an der Sperrklinke (28) abstützt.
    7. Überstromschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (28) eine Haltenase (29) und eine Anschlagnase (30) für die Schaltbrücke (31) aufweist.
    8. Überstromschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (24) einen Ansatz (26) aufweist, auf den ein Handauslöseorgan (9) einwirkt, das als Schieber oder doppelarmiger Hebel ausgebildet ist.
    9. Überstromschalter nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbrücke (31) auf einer mit dem Druckknopf (8) starr verbundenen Schaltstange (36) schwenkbar und in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist und die Schaltstange (36) an ihrem unteren Ende einen Mitnehmer (37) aufweist, der die Schaltbrücke (31) in Ausschaltstellung gegen eine schräg zur Schaltstange (36) liegende Fläche (63) drückt und der beim Einschalten die Schaltbrücke (31) an einem Anschlag (39) bis zu ihrer Verklinkung mit der Sperrklinke (28) mitnimmt.
    10. Überstromschalter nachAnspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (37) seitlich Ansätze (41) aufweist, mit denen er in Führungsnuten (1", 2") des Gehäuses (1-4) geführt ist.
    11. ÜberstromschalternachAnspruchlO, dadurch gekennzeichnet, dass derMitnehmer (37) aus einem U-förmigen Blech besteht, dessen einer Schenkel (41) die beiden Ansätze bildet.
    12. Überstromschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbrücke (31) unter Wirkung einer oder mehrerer Druckfedern (32) steht, die sich im Gehäuse (1-4) abstützen und zur Freiauslösung dienen.
    13. Überstromschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Druckfedern (32) an einer Platte (33) abstützen, die in Aussparungen bzw. zwischen Anschläge (34, 34', 35) des Gehäuses (1-4) lose eingelegt ist und durch die Druckfedern (32) in ihrer Lage gehalten wird.
    14. Überstromschalter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbrücke (31) und die Platte (33) vorzugsweise herausgedrückte Ansätze aufweisen, auf die die Druckfedern (32) mit ihren Enden aufgesetzt sind.
    15. Überstromschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbrücke (31) im Bereich jeder Trennstelle je einen von ihr weggerichteten Ansatz (40, 45) aufweist, an dessen freiem Ende eine Kontaktbrücke (13, 13") schwenkbar gelagert ist.
    16. Überstromschalter nach Anspruch 15. dadurch gekennzeichnet, dass jede Kontaktbrükke (13. 13") alsStanzstlick ausgebildet ist und in der Mitte klammerartig abgebogene Arme (47) aufweist, mit denen sie in gegenüberliegende Einschnitte (46) des zugehörigen Ansatzes (45) lose eingehängt ist.
    17. Überstromschalter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze (45) als Federn ausgebildet sind.
    18. Überstromschalter nachAnspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass jedeFeder (45) am schaltbrückenseitigen Ende mit einer rechtwinkeligen Abbiegung (48) versehen ist, die an der Oberseite <Desc/Clms Page number 7> der Schaltbrücke (31) anliegt und durch ein etwa U-förmiges Klemmstuck (Fig. 11 und 12) mit der Schaltbrücke (31) verklemmt ist, dessen einer Schenkel (49) durch einen Schlitz (31") der als Isolierplatte (31 ") ausgebildeten Schaltbrücke (31) hindurchgreift und oberhalb der Isolierplatte (31") einen Einschnitt (49") aufweist, in den die Abbiegung (48) der Feder (45) mit einem Einschnitt eingeschoben ist und dessen anderer Schenkel (52) die Feder (45) in eine Aussparung (50) des gegenüberliegenden Schenkels (49) drückt.
    19. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bimetallstreifen (16) mit der zugehörigen Kontaktschiene (15) des einen festen Kontaktes (14) starr verbunden und als Baueinheit in eine Gehäuseaussparung eingelegt und mittels einer einzigen Schraube (17) befestigt ist.
    20. Überstromschalter nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktschiene (15) eine Justierschraube (18) zur Einstellung des zugehörigen Bimetallstreifens (16) trägt.
    21. Überstromschalter nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass Signalkontakte (55, 56 ; 60, 61) vorgesehen sind, mit mittels im Gehäuse (1-4) gelagerter Schieber (58) durch dieSchaltbrilk- ke (31) betätigt werden.
    22. Überstromschalter nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalkontakte (55, 56 ; 60, 61) mit den Schiebern (58) in seitlichen Deckeln (3, 4) des Gehäuses (1-4) angeordnet sind.
    23. Überstromschalter nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Dekkel (3, 4) Befestigungsflansche (5, 6) aufweisen.
    24. Überstromschalter nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltergehäuse (1-4) aus zwei Teilen (1, 2) besteht, in denen durch Seitenwände (1'. 2') getrennteSchalt-bzw.
    Löschkammern für die Stromkreise angeordnet und an denen seitlich die Deckel (3, 4) befestigt sind.
AT316263A 1962-04-28 1963-04-18 Druckknopfbetätigter mehrpoliger Überstromschalter AT244425B (de)

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