DE64880C - Trockenscbuppen für Sammelmassen - Google Patents

Trockenscbuppen für Sammelmassen

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DE64880C
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drying
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/04Stacks, ricks or the like
    • A01F25/10Shelters ; Open sheds or similar structures

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Nachstehende Beschreibung behandelt ein Verfahren, bei dem das Trocknen feuchter Sammelmassen, wie Erde, Gras, Laub, Halmfrüchte u. s. w., nur durch Einwirkung der gewöhnlichen atmosphärischen Luft unter Ausschlufs künstlicher Erwärmung derselben in allseitig offenen oder mit sehr stark durchbrochenen Umfassungswänden versehenen Schuppen erfolgen soll und schildert gleichzeitig eine Einrichtung, durch welche es ermöglicht ist, die Ausführung obigen Verfahrens leicht und für die Praxis nützlich verwendbar zu machen.
Damit das in feuchtem oder, wenn nothwendig, sogar in nassem Zustand aufzustapelnde Trockengut sich nicht allzu dicht auf einander legt, ist es nöthig, dieses Trockengut in horizontalen .Schichten von entsprechender Dicke von einander zu trennen.
Dies geschieht hier durch Anordnung von mehreren, über einander angebrachten Lagen von Drähten, Bändern, Seilen, Latten u. dergl., welche eine entsprechende Anzahl Stockwerke •für die Aufstapelung des Trockengutes bilden.
In der Zeichnung stellt:
Fig. ι den Querschnitt durch einen derartigen Trockenschuppen dar,
Fig. 2 zeigt denselben im Längsschnitt,
Fig. 3 und 4 zeigen die Form der Stützrahmen von der Seite und im Schnitt, wie solche im Schuppen aufgestellt werden, und
Fig. 5 stellt im Grundrifs die Hauptpfeiler des Trockenschuppens dar.
Die Draht-, Seil- oder Bandlagen d, Fig. 1 und 2, sind durch ein System von Stützrahmen R, Fig. 1,2,3 und 4, getragen, die in entsprechenden Zwischenräumen über einander aufgestellt sind. Die Drähte u. s.w. werden in regelmäfsigen Entfernungen in die Einkerbungen der Rahmen eingelegt und an beiden Enden an Erdanker befestigt und straff angespannt.
Wollte man einen ebenso viele Stockwerke und Abtheilungen enthaltenden Trockenschuppen, wie er z. B. in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, für dauernden Bestand einrichten, so würde die Herstellung desselben zwar eine sehr einfache, dahingegen das Aufbringen sowohl, als das Abnehmen des Trockengutes ein äufserst umständliches, zeitraubendes und kostspieliges sein.
Es ist daher bei der hier dargestellten Einrichtung diese so gedacht und ausgeführt, dafs, wenn Drähte, Seile oder Bänder zur Bildung der Lagerabtheilungen angewendet werden, die nächstfolgende höhere Lage erst dann an ihre Stelle gebracht wird, wenn die unterliegende Lage mit Trockengut voll beladen ist.
Werden jedoch Latten, welche nur von einer Stützrahmenwand bis zur anderen reichen dürfen, zur Anwendung gelangen, so wird entweder in der vorgedachten Weise verfahren, oder es wird erst eine Abtheilung zwischen zwei Stützrahmenwänden von unten nach oben mit Trockengut vollgefüllt, bevor die folgende in Angriff genommen wird.
Bei beiden Verfahrungsweisen kann das Aufgeben mit Bequemlichkeit und ohne jede Behinderung von statten gehen, da der noch nicht beladene Raum des Schuppens vollkommen frei und leer ist.
Das Lagern des Trockengutes in der Höhe des Schuppens geschieht selbstverständlich in der Weise, dafs zwischen den einzelnen Höhen-
lagen genügend Raum bleibt, der der Luft freien Durchzug gestattet.
In der Breite wird dieses durch die aufgestellten Stützrahmen an und für sich bezweckt. Auch ist bei einer solchen vieltheiligen Trennung des zu trocknenden Gutes eine selbstthätige Entzündung ausgeschlossen, da die durch die Materialschichten streichende Luft eine nennenswerthe Erwärmung nicht aufkommen läfst und infolge dessen keine Gährung stattfindet.
Ist das Gut vollkommen getrocknet, so dafs es ohne Gefahr in hohen Schichten dicht auf einander liegen darf, oder sollen die getrockneten Massen verladen werden, so kann dies bequem und billig auch nur dann ge-, schellen, wenn dasselbe rasch mit geringem Arbeitsaufwand von Statten gehen kann.
Dies ist gerade bei dieser neuen Trockenanlage höchst einfach zu bewirken, und zwar auf die Weise, dafs man erst die unterste Lage Drähte u. s. w. auf beiden Seiten löst. Dieses Lösen geschieht in der Weise, dafs man die Enden der einen Seite, welche ohne Verdickung und zur haltbaren Befestigung nur mit Gewinde für je eine Mutter versehen sein dürfen, von diesen Muttern löst.
Alsdann vermag man diese Drähte nach der entgegengesetzten Seite entweder· einzeln oder in gröfserer Zahl zusammen mit Hülfe eines Pferdes oder eines Kabels herauszuziehen.
In dieser Weise verfährt man fortschreitend von unten nach oben, bis alle Drähte, Bänder u. s. w. entfernt sind.
Bestehen die Lagen aus Latten, so beginnt man an den beiden Kopfenden des Schuppens ebenfalls bei der untersten Lage und zieht sämmtliche Latten nach vorn heraus u. s. w. bis zur obersten Lage. Hierdurch setzt sich das getrocknete Gut nach unten und kann bequem und rasch unmittelbar vom Erdboden hinweg in grofsen Massen verladen werden. Nachdem dies Gut verladen bezw. forttransportirt ist, schreitet man zu der nun nach dem Innern des Schuppens weiter folgenden Stützrahmenabtheilung und behandelt diese in gleicher Weise u. s. w. bis zur gänzlichen Entleerung.
Der Schuppen selbst läfst sich mit Zubehör rasch, leicht und billig herstellen und bietet in all seiner Einfachheit doch einen in jeder Hinsicht vollkommenen und zweckmäfsigen Trockenraum.
Wie schon die Beschreibung ergiebt, bestehen die Vortheile dieses neuen Trockenverfahrens, sowie der dazu gehörigen Einrichtung :
1. in der bequemen, raschen und zweckentsprechenden Aufstapelung des Trockengutes,· sowie in dem ebenso leicht und rasch auszuführenden Herunternehmen und Verladen des getrockneten Gutes,
2. in der erzielten, rasch erfolgenden Trocknung der Trockenmassen durch atmosphärische Luft,
3. in der Sicherheit gegen Selbstentzündung, und
4. in der Billigkeit und Einfachheit für die Herstellung des Schuppens selbst und dessen Zubehör.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Trockenschuppen für Sammelmassen, wie Erde, Laub, Halmfrüchte u. s. w., dadurch gekennzeichnet, dafs die Trockenmassen auf Drähten, Seilen oder Bändern ruhen, die, auf Stützrahmen gelagert, an Erdankern befestigt und straff angespannt sind und nach einer Seite durch Herausziehen rasch und leicht entfernt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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