DE64860C - Feuerleiter mit Potenzflaschenzug zur Verhinderung des Durchbiegens der Leitertheile - Google Patents
Feuerleiter mit Potenzflaschenzug zur Verhinderung des Durchbiegens der LeitertheileInfo
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- DE64860C DE64860C DENDAT64860D DE64860DA DE64860C DE 64860 C DE64860 C DE 64860C DE NDAT64860 D DENDAT64860 D DE NDAT64860D DE 64860D A DE64860D A DE 64860DA DE 64860 C DE64860 C DE 64860C
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- ladder
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- bending
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000005452 bending Methods 0.000 title claims description 3
- 239000003351 stiffener Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C5/00—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
- E06C5/02—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members
- E06C5/04—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic
- E06C5/16—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic using mechanical transmission only, with or without fluid or other non-mechanical couplings or clutches
- E06C5/20—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic using mechanical transmission only, with or without fluid or other non-mechanical couplings or clutches using hand-power
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ladders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 61: Rettungswesen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein automatischer Seil- oder Kettenzug, mit dessen
Hülfe endlose oder zusammenlegbare Leitern nicht allein in ihrer Gebrauchsstellung, sondern
auch in der Transportstellung und sowohl beim Auseinanderschieben, als auch beim Zusammenlegen
versteift werden.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 die zusammengeschobene Leiter in der Transportstellung,
während Fig. 2 die zum Gebrauch fertige Leiter darstellt. Fig. 3 giebt ein verkleinertes
Bild der Versteifungen.
Unterhalb der beiden Seitenwangen des untersten Leitertheile's (Fig. 1 und 2) ist die
Welle A gelagert und mit zwei Trommeln ausgestattet, die zwischen diesen Seitenwangen
liegen. Die an der rechten Seitenwange liegende Trommel nimmt den an der rechten
Seite der Leiter entlang führenden Kettenzug und die an der linken Seitenwange liegende
Trommel den linken Kettenzug auf. Bethätigt wird die Welle A durch die Handkurbel B
und das dazu gehörige Vorgelege.
Um jede der Trommeln sind nun zwei Ketten C und O geschlungen.
Die Ketten C laufen von den Trommeln unterhalb des untersten Leitertheiles um die
Rollen H, welche ah dem vorderen Ende dieses Leitertheiles angeordnet sind, zurück
nach dem Ende des darüber liegenden Theiles und sind dann mit diesem fest verbunden.
An der Achse der Rollen H ist eine zweite Kette C1 befestigt, die um die Rollen H1
am vorderen Ende des zweiten Leitertheiles herum nach dem hinteren Ende des dritten
Leitertheiles führen und mit demselben ebenfalls verbunden sind. In gleicher Weise sind
nun alle folgenden Leitertheile mit den vorhergehenden durch die Ketten C2 C3 C4 verbunden,
so dafs hierdurch Potenzflaschenzüge gebildet werden, mit deren Hülfe beim Drehen
der Welle A in solcher Richtung, dafs sich die Ketten C auf die mit der Welle A verbundenen
Trommeln aufwickeln, sämmtliche Leitertheile gleichzeitig ausgezogen werden.
Diese Einrichtung ist bekannt und bildet nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung,
doch ist ihre Erklärung hier nothwendig, da durch dieselbe die neue Einrichtung zum
Versteifen der Leiter vermittelst eines zweiten Kettenzuges verständlich wird.
Wie bereits erwähnt, gehen von jeder Trommel auf der Welle A die Ketten O aus.
Diese Ketten O sind nun im entgegengesetzten Sinne wie die Ketten C um die Trommeln
der Welle A geschlungen, laufen dann über die Rollen T am hinteren, schräg nach oben
gerichteten Ende (Fig. 1) des untersten festen Leitertheiles zu den Zugstangen T, deren
vordere Enden mit dem vorderen Ende des zweiten Leitertheiles verbunden sind, während
ihre hinteren Enden an Ständern befestigt sind, welche die Rollen c c tragen.
Vom vorderen Ende des untersten Leitertheiles geht nun wieder eine Kette O1 nach
hinten über die Rollen c c am hinteren Ende des zweiten Leitertheiles empor zu der Zugstange
T1, die mit dem vorderen Ende des dritten Leitertheiles verbunden ist. Das hintere
Ende dieser Zugstange ist wieder an einem Ständer befestigt, in dem die beiden Rollen c c
gelagert sind. In gleicher Weise sind nun
auch die weiteren Theile der Leiter mit Spannstangen ausgestattet, die durch Zugketten mit
den vorhergehenden Leitertheilen verbunden sind. Hierdurch wird eine zweite Reihe von
Potenzflaschenzügen gebildet, die aber nicht auf Auseinanderziehen der Leiter, sondern auf
Anspannen der Zugstangen T wirken.
Wird nun die Leiter durch Drehung der Kurbel M gehoben, die durch ein Vorgelege
mit einer Seiltrommel in Verbindung steht, von der das Seil F über eine Rolle am
hinteren Ende des Wagens nach einer auf dem hinteren Ende des untersten Leitertheiles
angeordneten Rolle führt, und wird nun die Kurbel B in solchem Sinne gedreht, dafs sich
die Ketten C auf dieselbe aufrollen, so wird in bekannter Weise die Leiter aus einander
gezogen. Da aber mit der Drehung der Trommeln für die Ketten C gleichzeitig die
Ketten O von diesen Trommeln abgewickelt werden, so bildet diese Verbindung kein
Hindernifs für das Auseinanderziehen der Leitertheile, dabei bilden aber die Ketten O
mit den Spannstangen T eine Versteifung für die ausgezogenen Leitertheile, da nur so viel
Kettenlä'nge nachgelassen wird, als Longen der Ketten C aufgewickelt werden. Jeder Durchbiegung
der Leitertheile setzen also die Ketten O O1 einen Widerstand entgegen, die
eine Versteifung des ganzen Mechanismus bewirken.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Feuerleiter mit durch Potenzflaschenzug aus einander zu ziehenden Leitertheilen, bei welcher zu dem Zwecke, das Durchbiegen der Leitertheile zu verhindern, ein zweiter Potenzflaschenzug angeordnet ist, , der in entgegengesetztem Sinne des ersteren wirkt und an Spannstangen angreift, die von den vorderen Enden jedes Leitertheiles nach den hinteren Enden desselben gezogen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64860C true DE64860C (de) |
Family
ID=338700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64860D Expired - Lifetime DE64860C (de) | Feuerleiter mit Potenzflaschenzug zur Verhinderung des Durchbiegens der Leitertheile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64860C (de) |
-
0
- DE DENDAT64860D patent/DE64860C/de not_active Expired - Lifetime
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