DE64848C - Maschine zum Nageln von Schuhen ohne Leisten. (3 - Google Patents

Maschine zum Nageln von Schuhen ohne Leisten. (3

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DE64848C
DE64848C DENDAT64848D DE64848DA DE64848C DE 64848 C DE64848 C DE 64848C DE NDAT64848 D DENDAT64848 D DE NDAT64848D DE 64848D A DE64848D A DE 64848DA DE 64848 C DE64848 C DE 64848C
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Germany
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awl
shaft
machine
nail
lasts
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64848D
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English (en)
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R. Ley in Arnstadt i. Thür
Publication of DE64848C publication Critical patent/DE64848C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/12Shoe-nailing machines with apparatus for separating the pegs from a strip of wood

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 71: Schuhwerk.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Nageln, von Schuhen ohne Leisten, wie sie durch Patent No. 36280 bekannt geworden ist. Die Sohlen aus Tuch, Filz, Leder u. s. w. werden mit dem Schuhwerk durch Holznägel verbunden, und zwar unter Anwendung eines eigenartigen Verfahrens, Dasselbe besteht, zum Gegensatz aller bekannten Schuhnagelmaschinen, darin, dafs die Ahle, von unten nach oben wirkend, das Loch für den Holznagel in der Sohle vorsticht und der Hammer oder Treiber den Holznagel von oben nach unten in die Sohle eintreibt.
Es arbeiten somit Ahle und Hammer gegen . einander, während bei dem Haupt - Patent No. 36280, sowie bei allen bekannten Nagelmaschinen Ahle und Hammer nur nach einer Richtung von oben nach unten wirken.
Fig. ι beifolgender Zeichnungen zeigt die Vorderansicht der Maschine unter Anwendung eines Hornes, wie bei dem Haupt - Patent No. 36280. Die Einrichtung des Obertheiles A bleibt fast dieselbe und sind nur die entbehrlichen Theile zur Vereinfachung weggelassen, hingegen ist die Anordnung des Untertheils eine wesentlich andere.
Fig. 2 zeigt die Maschine von links mit dem vereinfachten Obertheil A, hingegen den Untertheil B mit einer Säule e e als Arbeitshalter. In Fig. 3 ist dieselbe Maschine mit dem vereinfachten Obertheil A und dem Untertheil B, mit den Antriebshebeln null für den Stofs von unten nach oben wirkend, von. rechts dargestellt. Fig. 4 stellt den Obertheil A von oben gesehen dar. Fig. 5 zeigt die Einrichtung im Innern der Säule e e, insbesondere die stehende horizontal, und vertical bewegliche Welle b b. Fig. 6 zeigt in gröfserem Mafsstab die Anordnung des Arbeitstransporteurs im Obertheil A. Fig. 7 läfst die Anordnung des Holzspanvorschubes vermittelst der Sperrklinke erkennen, Fig. 8 in Ober- und Seitenansicht die Hebel / /, m m und die Gleitrolle η η. Fig. 9 ist eine Treiberstange ff für die Ahle im Untertheil B.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus dem Obertheil A mit der Zuführung des Holzspanes, dem Transporteur für das Arbeitsstück, der Hammer- oder Treiberstange und dem Schwungrad in Verbindung mit dem Untertheil B (wie schon durch Patent No. 36280 bekannt), in welchem sich die Treiberstange befindet.
Der Untertheil B als Arbeitshalter mit der Vorstechahle besteht zunächst aus dem Ständer α α, auf welchem der Obertheil A befestigt ist. Im Fufs des Ständers ist die Trittwelle h h, zwischen zwei Spitzenschrauben laufend, gelagert (Fig. 1). In Führungen am Ständer a a ist eine stehende Welle b b (Fig. 2 und 3) gelagert, welche sich nach oben oder unten, je nachdem es erforderlich ist, verschieben kann.
Mit dem unteren Ende der Welle b b ist eine Gabel cc (Fig. i) durch einen Zapfen verbunden, der als Drehpunkt für die Welle b b, sowie als Lager für die Ahlenstange ff dient. Um den erwähnten Zapfen der Gabel c c dreht sich die Welle b b, während die Gabel c c durch einen Winkel d d (Fig. 5), welcher in die Gabel c c eingreift, am Drehen verhindert wird. Der Winkel gestattet jedoch, dafs sich diese mit der Welle b b auf und nieder verschieben kann. An der oberen Lagerstelle der Welle b b ist ein Halter mit zwei Haken, an der Gabel c c ebenfalls rechts und links je ein feststehender Haken eingeschraubt, an denen starke Zugfedern angebracht sind, welche die Welle b b mit dem Arbeitshalter e e stets nach oben gegen den Obertheil'-A ziehen. Links auf der Welle hh ist ein Fufstritt i i lose gelagert. Ein Doppelhaken an demselben greift mit seinem oberen Haken in eine Oese an der Gabel cc, wodurch die Welle b b in ihre tiefste Stellung gezogen werden kann. Ein Hebel k k (Fig. 2) mit einem in der Mitte vorstehenden Haken wird beim Niederdrücken nach vorn gezogen, greift über einen an der Gabel c c angebrachten Stift und hält so die Welle b b mit dem Arbeitshalter e e nieder und in Ruhe. Am oberen Theil der Welle b b ist der Arbeitshalter in Gestalt eines Homes (Fig. 1) oder einer Säule (Fig. 2, 3 und 5) fest mit der Welle b b verbunden. Die Welle b b hat ebenso wie die Säule e e eine Bohrung, in welcher die Ahlenstange ff verschiebbar ist (Fig. 5). Bei Benutzung der Säule e e als Arbeitshalter geht die Welle ff von der Gabel c c bis an den Kopf der Säule, bei Benutzung eines Hornes r r bis an den rechten Winkel bezw. bis zur Befestigungsstelle des Hornes an der Welle b b, von dort in Form von an einander eingelenkten Hebeln s s bis zur Hornspitze 11, in welcher die Ahle gg befestigt und durch die Hornspitze noch oben hinaus in die auf dem Arbeitshalter liegende Sohle einsticht. Das Stichloch der Ahle im Untertheil, der Hammer oder Treiber, sowie die Führung i für die Holznagel im Obertheil stehen genau senkrecht über einander. Die Ahlenstange ff trägt am unteren Ende eine Muffe yy mit einer Aussparung, welche· auf einem in der Mitte der Gabel c c befindlichen Steg ihren Stützpunkt hat (Fig. 1). In die Aussparung der Muffe yy greift ein gegabelter Hebel /1 (Fig. 5 und 8), welcher seinen Drehpunkt an dem Ständer a a hat. Am anderen Schenkel des Hebels / / ist ein Haken angebracht, ein zweiter Haken am Fufs des Ständers, und an beiden ist eine kräftige Zugfeder befestigt, welche den Hebel nach hinten und die Ahlenstange ff so weit niederzieht, dafs die Ahle in der Ahlenstange bis unter die Auflegeplatte des Arbeitshalters zu stehen kommt, so für den Transport des Arbeitsstückes eine glatte Fläche herstellt und diesem nicht hinderlich ist. Ein Hebel mm ist rechtsseitig auf der Trittwelle h h fest1 mit dieser verbunden (Fig. 5 und 8). Am oberen 'Ende desselben ist eine drehbare'Rolle η κ angebracht, welche ebenfalls mit einer Aussparung, wie Muffe yy, versehen ist, den Hebel / Z umfafst und ihn in eine schwingende Bewegung versetzt. Neben dem Hebel m m ist rechtsseitig noch auf der Trittwelle h h ein zweiarmiger Fufstritt 0 0 (Fig. 1, 2, 3, 5) befestigt. Der vordere Schenkel dient als Trittbrett, der hintere Schenkel ist gegabelt und dient zur Aufnahme der Lenkerstange, welche oben, mit dem Schwundrad in Verbindung, die Uebertragung der Bewegung vom Obertheil A auf den Untertheil B bewirkt.
Das Nageln mittelst dieser Maschine geschieht folgendermafsen:
Auf den Teller χ (Fig. 4) wird der in Form einer Bandrolle gewickelte Holzspan aufgelegt, das Ende nach dem Transportirrad u und von da nach dem Spanhäuschen ι durch einen Schlitz in die Führung für den Hammer oder Treiber ^ geleitet. Das Arbeitsstück wird auf den Arbeitshalter e e gelegt, der linke Fufs auf den Tritt i i (Fig. 2) gesetzt und der Hebel k k nach hinten umgelegt. Infolge dessen werden die Welle b b mit Gabel c c und der Arbeitshalter e e frei, der Arbeitshalter wird mit dem Arbeitsstück durch die beiden Spiralfedern nach oben gezogen und so das Arbeitsstück gegen die Führung i des Treibers % geklemmt. Nun wird der rechte Fufs auf den Tritt 0 0 gestellt und das Schwungrad k- in Bewegung gesetzt. Bei dem Niederdrücken des Trittbrettes wirkt der Hebel in m mit der Rolle η η gegen den Hebel / /, dieser drückt die Ahlenstange ff bei y y (Fig. 5) nach oben und die Ahle g g von unten nach oben durch die Sohle hindurch. Während dieser Bewegung wird der Treiber \ in der Treiberstange des Obertheiles gehoben. In dem Moment, wo der Fufstritt sich nach hinten neigt, geht die Ahle vermittelst der Zugfeder am Fufs aus der Sohle heraus und nach unten bis in das Innere des Arbeitshalters zurück. Während des Ahlenrückganges wird gleichzeitig vermittelst des Sperrrädchens ν (Fig. 4) der Span für den Nagel in die Führung i geschoben und durch das Messer if (Fig. 1) abgeschnitten. Sowie die Ahle im Kopf des Arbeitshalters e e verschwindet, fällt die Treiberstange nieder und schlägt den geschnittenen Nagel aus der Führung i heraus und in das von der Ahle t t vorgestochene Loch in der Sohle. Nach dem Schlag schiebt der Arbeitstransporteur r I m (Fig. 3 und 6) das Arbeitsstück zum Eintreiben eines folgenden Holznagels weiter.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Maschine zum Nageln von Schuhen ohne Leisten der durch Patent No. 36280 gekennzeichneten Art, bei welcher die Ahle g g und Treiber \ gegen einander wirken, und zwar so, dafs die Ahle g g vom Untertheil B aus das Loch für den Nagel von unten nach oben in das Arbeitsstück einsticht, hingegen der Pflock oder Nagel vom Obertheil A aus durch den Treiber ^ von oben nach unten in das von der Ahle g g vorgestochene Loch in das Arbeitsstück eingetrieben wird.
    2. Eine Maschine der durch Anspruch 1. bestimmten Art, bei welcher eine gerade Säule e e oder auch ein Horn r r als Arbeitshalter oder Arbeitsträger dient, in welchem der Bewegungsmechanismus, bestehend aus den Theilen ff, gg, cc, II, mm, nn, ss, 11 für die von unten nach oben wirkende Ahle angebracht ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64848D Maschine zum Nageln von Schuhen ohne Leisten. (3 Expired - Lifetime DE64848C (de)

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