DE64772C - Hubventil - Steuerung für Pumpen - Google Patents

Hubventil - Steuerung für Pumpen

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DE64772C
DE64772C DENDAT64772D DE64772DA DE64772C DE 64772 C DE64772 C DE 64772C DE NDAT64772 D DENDAT64772 D DE NDAT64772D DE 64772D A DE64772D A DE 64772DA DE 64772 C DE64772 C DE 64772C
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DE
Germany
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valve
spring
control
lift valve
valve control
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DENDAT64772D
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C. MÜLLER in Berlin N.W., Spenerstr. 14. Vom 27. Mär« 1892 ab
Publication of DE64772C publication Critical patent/DE64772C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/0073Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving the member being of the lost-motion type, e.g. friction-actuated members, or having means for pushing it against or pulling it from its seat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der im Patent No. 60447 beschriebenen Hubventil- Steuerung, bei welcher zwischen Ventil s und Steuerhebel b eine Feder f eingeschaltet ist, welche bei zurückgezogenem Steuerungsgestänge keine Belastung auf das Ventil ausübt, aber während der Schlufsbewegung des Steuerungsgestänges nach Mafsgabe der Ventil widerstände angespannt wird und durch diese Anspannung im Ventilschlufs mitwirkt, kann der Uebelstand auftreten, dafs nach erfolgtem Ventilschlufs die Feder f während eines grofsen Wegs zusammengedrückt wird. Es ist dann schwierig oder unmöglich, eine genügend widerstandsfähige Feder auf dem Ventil selbst anzubringen, und auch die Beanspruchung des Steuerungsgestänges nach erfolgtem Ventilschlufs wird eine mit der wachsenden Federanspannung zunehmende und unnütz grofse. Dies wird insbesondere auftreten, wenn der Steuerungsantrieb, wie in Fig. 5 der Zeichnung des Haupt-Patentes dargestellt, durch eine Kurbel e (Excenter) erfolgt. Ist der Vor- oder Nacheilungswinkel $ (siehe Fig. ι der beiliegenden Zeichnung) dieser Steuerungskurbel e gegenüber der Maschinenkurbel k von oo° wenig verschieden oder z. B. = 900, dann würde der Ventilschlufs erfolgen müssen, wenn die Steuerkurbel in Hubmitte ex steht. Mithin würde nach erfolgtem Ventilschlufs während einer Vierteldrehung das Steuerungsgestänge seine Schlufsbewegung fortsetzen von ex bis e.2 und während dieser Zeit die Feder f immer weiter anspannen, ohne dafs hierbei irgend eine Wirkung, ausgenommen die nutzlose weitere Federanspannung und Beanspruchung des Gestänges, auftreten könnte.
Dieser Nachtheil kann dadurch vermieden werden, dafs, wie Fig. 2 zeigt, zwischen Ventil 5 und Steuerhebel b, etwa unmittelbar auf dem Ventil, nur eine kurze Feder f angebracht wird, welche nur nach Mafsgabe der unmittelbar auf sie wirkenden Ventilwiderstände angespannt wird und an der Schlufsbewegung des Ventils mitwirkt. Zwischen Ventil- und Steuerungsantrieb , jedoch aufserhalb des Ventilkastens, ist gleichfalls in das Steuerungsgestänge rx eine Feder χ eingeschaltet, die dort in beliebiger Länge und Stärke ausführbar ist. Diese Feder χ kann dann, weil zwischen Ventil und Steuerungsantrieb angebracht, in gleicher Weise wie die Feder/ auf dem Ventil die Wirkung beim Ventilschlufs ausüben, welche im Haupt-Patent No. 60447 beschrieben ist. Nach erfolgtem Ventilschlufs (Excenter in e) wird die äufsere Feder χ die fortgesetzte Schlufsbewegung des Steuerungsgestänges S1 aufnehmen und bis zur Bewegungsumkehr des Gestänges (Excenter in e,) angespannt sein. Die innere Feder/ wird durch die weitere Bewegung entweder gar nicht weiter angespannt, wenn die Hülse n, Fig. 3, auf einen entsprechend geringen Spielraum^ eingestellt ist (so dafs keine weitere Bewegung stattfinden kann, wenn der untere Rand der Hülse η das Ventil s berührt), oder es wird beim weiteren Zusammendrücken der kurzen steifen Feder/ so grofser Wider-
stand auftreten, dafs die äufsere, längere
Feder χ die Bewegung aufnimmt und angespannt wird.
Durch diese, Anordnung wird unnütze Belastung der Steuerungstheile vermieden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch Patent
    No. 60447 geschützten Hubventil - Steuerung,
    bei welcher aufser den unmittelbar an den Ventilen angebrachten Federn (f) zur Vermeidung einer zu starken Zusammendrückung derselben nach dem Ventilschlufs am äufseren Steuergestänge Federn (x) angebracht sind, welche, nachdem die Federn (f) die zulässige Spannung erreicht haben, die fortgesetzte Schlufsbewegung des Steuerungsgestänges aufnehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.'
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