DE647237C - Schaltungsanordnung fuer indirekt geheizte Gluehkathoden - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer indirekt geheizte Gluehkathoden

Info

Publication number
DE647237C
DE647237C DEA62004D DEA0062004D DE647237C DE 647237 C DE647237 C DE 647237C DE A62004 D DEA62004 D DE A62004D DE A0062004 D DEA0062004 D DE A0062004D DE 647237 C DE647237 C DE 647237C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
heating
transformer
winding
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA62004D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Paul Lenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA62004D priority Critical patent/DE647237C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE647237C publication Critical patent/DE647237C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/1607Supply circuits
    • H04B1/1623Supply circuits using tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

Bei indirekt geheizten Glühkathoden mit geringer spezifischer Heizleistung tritt vielfach eine so große zusätzliche Heizung durch den Belastungsstrom auf, daß es zweckmäßig ist, den eigentlichen Heizstrom bei zunehmender Belastung zu vermindern.
Einrichtungen, die die Anpassung des·. Heizstromes an den Betriebsstrom selbsttätig bewirken, sind schon bekanntgeworden. ' Man
ίο hat z. B. bei direkt geheizten Glühkathoden ein vom Anodenstrom betätigtes Relais vorgesehen, das einen mehr oder weniger großen Teil eines Ohmschen Widerstandes in den Heizstromkreis einschaltet. Mit dieser und ähnlichen Anordnungen, die sich mechanischer Schaltvorrichtungen bedienen, ist eine Reihe von Nachteilen (Kontaktabnutzung, Trägheit der bewegten Massen usw.) verbunden.
Bei anderen bekannten Anordnungen werden diese dadurch vermieden, daß man die beiden, die Anodenspannung und die Heizspannung liefernden Wicklungen auf dem Kern eines Transformators in bestimmter Weise anordnet. Man erreicht damit, daß durch den von der Belastung abhängigen magnetischen Fluß die von der Heizwicklung gelieferte Spannung in gewünschter Weise geändert wird.
Schließlich hat man die lastabhängige Regulierung des Heizstromes von direkt beheizten Glühkathoden dadurch vorgenommen, daß man in den Heizstromkreis einen mit seiner Temperatur sich ändernden Widerstand, der von einem zweiten im Anodenkreis liegenden aufgeheizt wird, eingeschaltet hat. Diese bekannte Einrichtung arbeitet jedoch sehr träge.
Genrnß der. Erfindung wird bei indirekt geheizten Glühkathoden die gekennzeichnete Wirkung dadurch erreicht, daß der Heizkörper der Kathode mit dem emittierenden Körper, bzw. die emittierende Substanz tragender Körper, und der Heizspannungsquelle derart verbunden wird, daß durch den Betriebsstrom (Laststrom) bzw. Änderungen desselben die Spannungsteilung zwischen einem Blindwiderstand und dem Heiztransformator oder dem Heizkörper (Heizfaden) geändert wird.
Außerdem wird erfindungsgemäß eine Abänderung der bekannten Anordnung vorgeschlagen, bei der eine veränderliche Spannungsteilung zwischen dem Heizkörper und einem Ohmschen Widerstand vorgesehen ist. Durch diese Einrichtung gemäß der Erfindung wird der Vorteil der praktisch trägheitslosen Beeinflussung des Heizstromes durch den Anodenstrom erzielt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Abb. 1 bis 4 dargestellt.
Bei dem in Abb. 1 gezeichneten Beispiel ist der Heizfaden 2 des Entladungsgefäßes 1 im
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Paul Lenz in Berlin-Grunewald.

Claims (7)

  1. Punkt 4 mit der eigentlichen Kathode 8, dem die emittierende Substanz tragenden Körper, verbunden. Er wird aus der Sekundärwicklung 5 des Heiztransformators gespeist. Der Anschluß der Betriebsstromleitung 13 (Gleichstromleitung) erfolgt nun nicht wie üblich am Punkt 4, sondern am Punkt 3, so daß der Laststrom (Betriebsstrom) auch die Sekundärwicklung 5 des Heiztransformators durchfließen muß. Da der Widerstand der Heizspirale etwa das Jofache des Widerstandes der Transformatorwicklung beträgt, fließt der Laststrom tatsächlich fast ausschließlich über letztere. Die zusätzliche Magnetisierung des Heiztransformators durch den Laststrom bedingt nun eine zusätzliche Stromaufnahme der Primärwicklung 6, die an die Wechseistromquelle 0 angeschlossen ist. Da der Wicklung 0 aber der Scheinwiderstand 7, der als ühmschcr oder als induktiver Widerstand ausgeführt werden kann, vorgeschaltet ist, tritt an 7 ein zusätzlicher^ Spannungsabfall auf, der die Spannung am Transformator herabsetzt und somit den Heizstrom verringert.
    Ein Ausführungsbeispiel, bei dem eine stärkere Belastung der Sekundärwicklung des Heiztransformators durch den Betriebsstrom vermieden ist, zeigt Abb. 2. Die der Transformatorwicklung vorgeschaltete Induktivität 7 besitzt eine zweite Wicklung 12, die vom Laststrom durchflossen wird und über die die Betriebsstromleitung 13 bei 4 an den Heizkörper 2 und Kathode 8 angeschlossen ist. Bei zunehmendem Betriebsstrom wird nun durch die zusätzliche Magnetisierung und außerdem noch dadurch, daß nur der an der Feder 11 aufgehängte Eisenkern 10 in die Spule 7 hineingezogen und dadurch deren Induktivität wesentlich vergrößert wird, der zur Herabsetzung der Heizspannung nötige Spannungsabfall an der Induktivität 7 erzeugt.
    Eine ähnliche Anordnung ist in Abb. 3 dargestellt. Hier ist gezeigt, wie die Spulen 7,12 (Abb. 2) ganz oder teilweise in einer Wicklung 15 vereinigt werden können.
    Bei dem in Abb. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf der Sekundärseite des Heiztransformators 5, 6 ein Widerstand 14 (zwischen 13 und 14) derart vorgesehen, daß er sowohl vom Heizstrom als auch vom Betriebsstrom durchflossen wird. Der Betriebsstrom ruft an dem Widerstand 14 einen zusätzlichen Spannungsabfall hervor, durch den bei Ansteigen der Betriebsstromstärke die gewünschte Reduktion der Heizung bewirkt wird. Da der Unterschied zwischen dem Effektivwert des Heizstromes allein und dem Eitektivwert des aus Heizstrom und Laststrom bestehenden Summenstromes unter Umständen nicht groß genug ist, wird für den Widerstand 14 zweckmäßig ein Material mit möglichst großem Temperaturkoeffizienten, wie z. B. Eisen, verwendet.
    Vorteilhaft ist ferner, zu der gewünschten Reduktion der Heizspannung bei zunehmendpm Betriebsstrom eine in den Primär- oder SVkundärkreis des Heiztransformators eingeschaltete Drosselspule mit Eisenkern zu verwenden, die aus einer .Gleichspannungsquelle, gegebenenfalls mittels einer besonderen Wicklung, eine Gleichstromvormagnetisierung erhält, derart, daß-der Betriebsstrom dieser Gleichstromvormagnetisierung entgegenwirkt und sie bei seinem Anwachsen mehr oder vollständig aufhebt und dadurch infolge φ* Anwachsens der Induktivität der Drossel die Herabminderung der an den Heizkörper gelangenden Spannung erreicht wird.
    Der Erfindungsgegenstand ist bei allen Arten von Entladungsgefäßen anzuwenden, mit besonderem Vorteil bei den Entladungsgefäßen mit Gas- oder Dampffüllung und lichtbogenartiger Entladung, da gerade bei diesen der Betriebsstrom vielfach in der Größenordnung des Heizstromes liegt und nennenswert zur Erhitzung der eigentlichen Kathode beiträgt.
    Pa τ ε ν τ λ nspr ϋ c η κ :
    ι. Schaltanordnung für indirekt geheizte Glühkathoden von Entladungsgefäßen, insbesondere Entladungsgefäßen mit Gas- oder Dampffüllung, dadurch gekennzeichnet, daß der verhältnismäßig hochohmige Heizkörper (2) mit dem die emittierende Substanz tragenden Körper (8), der negativen Anodenstromleitung (13) und der Heizspannungsquelle (9) derart verbunden ist, daß durch Veränderungen der Größe des höchstens zum kleineren Teile über den Heizkörper abfließenden Anodenstromes (Belastung) unter Vermeidung mechanischer Schaltvorrich- »05 tungen Veränderungen der Heizspannungsaufteilung zwischen einem Blindwiderstand und dem Heiztransformator oder dem Heizfaden bewirkt und die Größe des Heizstromes der Größe des Anodenstromes selbsttätig angepaßt wird.
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (2) einerseits (bei 4) an den emittierenden Körper (8) und andererseits (bei 3) an die Anodenstromleitung (13) angeschlossen und mit der Heizspannungsquelle über den Heiztransformator (5, 6) und einen mit dessen Primärwicklung in Reihe liegenden Widerstand (7) iao derart verbunden ist, daß die durch die vom Laststrom herrührende zusätzliche
    Magnetisierung des Heiztransformators bedingte Änderung der Magnetisierungskomponente seines Primärstromes die gewünschte Änderung der Heizspannungsaufteilung zwischen dem der Primärwicklung vorgeschalteten 'Widerstand und dieser selbst hervorruft.
  3. 3. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand, dessen Größe in Abhängigkeit von dem Anodenstrome selbsttätig geändert wird, einerseits mit dem Heizkörper, andererseits mit der Heizspannungsquelle verbunden ist.
  4. 4. Schaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerstand eine Drosselspule mit zwei Wicklungen vorgesehen ist, deren eine (7) von dem Heizstrome, deren andere (12) von dem Anodenstrome durchflossen wird und welche außerdem einen beweglichen Eisenkern (10) besitzt, der in Abhängigkeit vom Anodenstrome ihre Induktivität vergrößert und verkleinert.
  5. 5. Schaltanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen der Drossel für Heizstrom und Anodenstrom ganz oder teilweise zusammenfallen (Abb. 3).
  6. 6. Schaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerstand eine durch den Anodenstrom entgegen einer besonderen Gleichstromvormagnetisierung magnetisierte Drossel mit feststehendem Eisenkern vorgesehen ist.
  7. 7. Schaltanordnung zur selbsttätigen lastabhängigen Regulierung der Heizung von Glühkathoden in Entladungsgefäßen mit vorzugsweise Gas- oder Dampffüllung, unter Verwendung eines in den Heizstromkreis eingeschalteten Ohmschen Widerstandes, der vom Laststrom beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ohmsche Widerstand (14), der zwischen Sekundärwicklung (5) des Heiztransformators und dem Heizkörper liegt, gleichzeitig vom Betriebsstrom durchflossen wird und aus einem Material mit positivem Temperaturkoeffizienten, beispielsweise Eisen, besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA62004D 1931-05-21 1931-05-21 Schaltungsanordnung fuer indirekt geheizte Gluehkathoden Expired DE647237C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA62004D DE647237C (de) 1931-05-21 1931-05-21 Schaltungsanordnung fuer indirekt geheizte Gluehkathoden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA62004D DE647237C (de) 1931-05-21 1931-05-21 Schaltungsanordnung fuer indirekt geheizte Gluehkathoden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE647237C true DE647237C (de) 1937-07-10

Family

ID=6942760

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA62004D Expired DE647237C (de) 1931-05-21 1931-05-21 Schaltungsanordnung fuer indirekt geheizte Gluehkathoden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE647237C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959024C (de) * 1946-04-17 1957-02-07 N V Philips' Gloeilampenfabneken Eindhoven (Niederlande) Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Gleichspannung zum Speisen einer Katho denstrahlrohre

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959024C (de) * 1946-04-17 1957-02-07 N V Philips' Gloeilampenfabneken Eindhoven (Niederlande) Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Gleichspannung zum Speisen einer Katho denstrahlrohre

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE709546C (de) Anordnung zur verlustarmen Erzeugung einer in einem bestimmten Bereich grossen Spannungsaenderung in Abhaengigkeit von einer geringen AEnderung einer zu ueberwachenden Groesse
DE647237C (de) Schaltungsanordnung fuer indirekt geheizte Gluehkathoden
DE589153C (de) Relais fuer Distanzschutzschaltungen
DE941494C (de) Magnetischer Verstaerker
DE653574C (de) Einrichtung zur Ableitung konstanter Wechselstroeme oder -spannungen aus nicht konstanten Wechselstroemen oder -spannungen, insbesondere fuer Messzwecke
DE488955C (de) Einrichtung zum Regeln von Wechselspannungen
DE641920C (de) Elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung, bei der die zum Schweissen erforderliche Gleichstromspannung einem Wechselstromnetz entnommen wird
DE691817C (de) Regeleinrichtung fuer ueber gittergesteuerte Entladungsgefaesse gespeiste elektrische Maschinen, insbesondere Gleichstrommotoren
DE678475C (de) Vorrichtung zur Steuerung und Regelung der einem an ein Wechselstromnetz angeschlossenen Stromverbraucher zugefuehrten Energie mit Hilfe von Drosselspulen
DE730390C (de) Anordnung zum Parallelbetrieb von feinstufigen Regeltransformatoren
DE646643C (de) Schaltungsanordnung zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung bzw. des Ausgangsstromes eines Roehrengenerators
DE613745C (de) Stromwandler mit an mindestens eine auf seinem Kern befindliche Wicklung angeschlossener, zur Kompensation des UEbersetzungs- und des Phasenfehlers dienender Drosselspulemit Eisenkern, der in Serie Iiegende Teile von niedriger und hoher Saettigung aufweist
DE643826C (de) Einrichtung zur Regelung von Betriebsgroessen, insbesondere der Spannung, eines Wechselstromkreises
AT113241B (de) Einrichtung zum Regeln von Wechselströmen.
AT113261B (de) Einrichtung zur Entnahme einer Wechselstromspannung konstanter Größe aus einem Wechselstromnetz schwankender Spannung.
DE628995C (de) Einrichtung zur Spannungs- oder Drehzahlregelung von elektrischen Maschinen
AT116320B (de) Einrichtung zur Regelung der Spannung eines Wechselstromnetzes.
DE589221C (de) Vorrichtung zum Speisen elektrischer Verbrauchsgeraete, wie z. B. elektrischer Leuchtroehren
DE917323C (de) Mechanischer Schaltstromrichter
DE727281C (de) Zugmagnetspule, insbesondere fuer Spannungsregler fuer Betrieb bei grossen Temperaturunterschieden
DE609183C (de) Anordnung zur Erzielung einer bestimmten Streuung bei Transformatoren
DE644565C (de) Anordnung zur Regelung einer technisch-physikalischen Groesse mit Hilfe einer von dieser Groesse abhaengigen Gleichspannung
DE637266C (de) Anordnung zur elektrischen Regelung von technisch-physikalischen Betriebsgroessen
DE1067478B (de) Magnetischer Verstaerker
DE631727C (de) Einrichtung fuer den Parallelbetrieb von elektrischen Leuchtroehren oder anderen elektrischen Geraeten mit fallender E/I-Charakteristik unter Verwendung eines Transformators mit mehreren parallelen magnetischen Rueckschluessen