DE647201C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Spinnfluessigkeitszufuhr zu den Spinnduesen bei Kunstseidespinnmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Spinnfluessigkeitszufuhr zu den Spinnduesen bei Kunstseidespinnmaschinen

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DE647201C
DE647201C DEN32136D DEN0032136D DE647201C DE 647201 C DE647201 C DE 647201C DE N32136 D DEN32136 D DE N32136D DE N0032136 D DEN0032136 D DE N0032136D DE 647201 C DE647201 C DE 647201C
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Germany
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spinning
rayon
machines
nozzles
automatic control
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Expired
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DEN32136D
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FRED NINNELT DR ING
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FRED NINNELT DR ING
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D1/00Treatment of filament-forming or like material
    • D01D1/06Feeding liquid to the spinning head
    • D01D1/09Control of pressure, temperature or feeding rate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Flow Control (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Spinnflüssigkeitszufuhr zu den Spinndüsen bei Kunstseidespinnmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Spinnflüssigkeitszufuhr zu den Spinndüsen bei Kunstseidespinnmaschinen, bei welcher die Wirkung der wechselnden Druckverhältnisse an den einzelnen Spinnstellen durch Zwischenschaltung einer Drosselstelle mit unter :dem Einfloß der Druckschwankungen sich diesen entsprechend ändernden Durchflußbedingungen ausgeglichen werden.
  • Ähnliche Einrichtungen sind bereits bekannt. Während bei ihnen aber die druckgesteuerte Drosselvorrichtung als Regelorgan zur Sicherung einer gleichmäßigen Fördermenge von Meßpumpen dient, verzichtet die Vorrichtung nach der Erfindung überhaupt auf die Verwendung derartiger Pumpen. Man hat auch schon versucht, die Spinnpumpen durch ein schwimmergesteuertes Regelventil oder durch eine Drosselstelle mit unveränderlichem Querschnitt als zuteilendes Regelorgan zu ersetzen und hat dieser zur Aufrechterhaltung einer konstanten Druckdifferenz ein besonderes Druckausgleichsorgan zugeordnet.
  • Die Nachteile der Schwimmersteuerung liegen neben den Schwierigkeiten, welche die rein strömungstechnische ' Steuerung eines Schwimmers bietet, in der Hauptsache darin, daß Vorrichtungen dieser Art äußerst lageempfindlich und daher in vorhandene Maschinen nur sehr begrenzt einbaufähig sind. Das Nebeneinanderschalten von Drosselstelle und Regelorgan wiederum hat eine starke Beeinträchtigung der Betriebssicherheit zur Folge. Die zum Spinnen der Kunstseide benutzten Lösungen haben nämlich die Eigenschaft, beim Altern zu erhärten, so daß tote Stellen und Winkel in den Leitungen, welche bei den bisherigen Anordnungen unvermeidlich waren, zu häufiger Verstopfung der feinen Bohrungen der Drosselstelle führen. Auch war eine Veränderung des Titers bei diesen Vorrichtungen sehr umständlich und im, Betriebe überhaupt nicht durchzuführen.
  • Allen diesen bekannten Einrichtungen gegenüber zeichnet sich die Regelvorrichtung nach der Erfindung durch. erhebliche Vereinfachung in der Ausführung und im Betriebe aus. Sie vermeidet die Spinnpumpen mit all ihren Störungsmöglichkeiten, benötigt keinen Antrieb und kann trotzdem unabhängig von der Art ihres Einbaues in jeder Lage gleichmäßig arbeiten. Die Einstellung des Titers kann, ohne die Vorrichtung zu öffnen, ja sogar ohne Unterbrechung des . Betriebes an d er Spinnstelle erfolgen. Bei Verwendung normaler Pumpenbrücken können die bisher üblichen Spinnpumpen ohne weiteres gegen sie ausgetauscht werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß durch eine in einer normalen Pumpenbrücke an Stelle der Spinnpumpe angeordnete Drosselvorrichtung erreicht, beider als Drosselstelle ein in einer zylindrischen Bohrung gleitendes, mit seinen beiden Enden mit je einer zwei Regelräume abschließenden Membran verbundenes Gewindestück dient.
  • Die Änderung der Durchflußziffer kann auch .durch reine Querschnittsänderung der Bohrung, z. B. nach Art einer Blende, oder
    auch durch eine Kombination von Längen-
    und Querschnittsänderung, z. B. durch Ver-
    schieben eines konischen Kolbens in einer
    konischen Bohrung, erzielt werden. Eine 15e=
    sonders einfache Ausbildung ist beispielswüise
    ein in einer zylindrischen Bohrung gleitender,
    an seiner Oberfläche mit einem engen Durch-
    flußkanal versehener Kolben. Bei der Ver-
    schiebung kommt der von der Flüssigkeit
    nicht zwangsläufig zu durchfliel';ende Kanal-
    t ei *I so in den freien Flüssigkeitsstrom g zu lie-
    ,gen, daß ein Stagnieren und Erhärten der
    > C
    Lösung in ihm vermieden wird.
    Um auch ein Festfrieren des drosselnden
    Gliedes in seinen Lagerstellen zu vermeiden,
    sind diese vorteilhaft außerhalb der Spinn-
    lösung angeordnet.
    Die Titereitistellung erfolgt durch Ände-
    rung der :!.usgangsstellung des drosselnden
    Gliedes und kann z. B. durch Änderung der
    Kolbeneinstellung gegenüber der Austritts-
    kante der ihn umgebenden Bohrung von
    außen durchgeführt werden.
    Zweckmäßig ist es, die Zu- und Abfluß-
    leitung für die Spinnlösung nach Art der
    Mundlöcher bei den üblichen Spinnpumpen
    auszubilden.
    In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach
    der Erlzndung beispielsweise dargestellt. Es
    zeigt
    Abb. i einen Längsschnitt durch die Regel-
    v orrichtung,
    Abb. 2 eine Seitenansicht davon.
    Es ist i das Gehäuse der Vorrichtung,
    7 die Eintrittsöffnung und 6 die Zuführlei-
    tung zu dem Regelraum 5, 4. der entspre-
    chende Regelraum auf der Lieferseite, 3 die
    Lieferleitung und 2 die Austrittsötnung der
    Vorrichtung. Die Regelräume :1 und 5 sind
    durch eine Bohrung 8 miteinander verbunden,
    welche zusammen mit einem zylindrischen
    Ge-,vindestück c9 die Drosselstelle bildet. Das
    Gewindestück besitzt eine Spindel i o, welche
    beiderseits mit den die Regelräume abschlie-
    ßende:i. aus Gummi oder sonst einem ge-
    eigneten Material bestehenden :Membranen i i
    und i= fest verbunden und in den Ver-
    schraubungen 13 und 14 außerhalb der
    Spinntlüssigkeie gelagert ist. Die Spindel
    ist an ihren beiden Enden mit Gewinde
    versehen, so dal:#) Muttern 15 und 16 zur
    Begrenzung der Spindelbewegung aufgebracht
    werden können. Die Verschraubung 14 ent-
    hält eine Feder 17 . die die Spindel i o um-
    schließt und deren Spannung mittels der
    Schraube 18 geregelt «-erden kann. Weiter-
    hin sind in den Verschraubungen 13 und 1 4
    Entlüftungslöcher i9 vorgesehen, welche in
    ihrer Stellung mit den Endschlitzen 2o in der
    Spindel korrespondieren, so daß mit einem
    Spezialwerkzeug Spindel und Verschraubun-
    gen gleichzeitig gedreht werden können, was zum Zwecke der Feineinstellung notwendig ist.
  • Die Spinnlösung gelangt von der Eintrittsr711nulig 7 durch die Zuführleitung 6 nach dem Regelraum 5, durchfließt dann den durch die `Gänge des Gewindestückes 9 in der Bohrung 8 gebildeten Kanal und verläßt die Vorrichtung über den Regelraum q, die Lieferleitung 3 und die Austrittsöffnung 2.
  • Die Menge der geförderten Spinnflüssigkeit wird im wesentlichen bestimmt von der Druckdilterenz zwischen den beiden Regelräumen, also zwischen Hauptleitung und Verbrauchsstelle, von der Bemessung der Durchtrittsöffnung, in dem Beispiel des freien Gewindequerschnittes, und von dem Reibungsverlust beim Durchgang durch die Drosselstelle, in diesem Falle der Anzahl der zu durchströmenden Gewindegänge. Druckschwankungen sollen erfindungsgemäß ausgeglichen werden, indem einer Veränderung der Druckdifferenz zwangsläufig eine entsprechende Veränderung des Durchflußwiderstandes, in dem Ausführungsbeispiel also eine Veränderung der Zahl der zu durchfließenden Gewindegänge, folgt. Dies wird folgendermaßen erreicht.
  • Nachdem die Abmessungen der Vorrichtung der gewünschten Wirkung entsprechend getroffen sind, wird eine Feineinstellung vorgenotnmen, indem das Gewindestück 9 durch gleichzeitige Verdrehung der beiden Verschraubungen 13 und i q. zusammen mit der Spindel i o in eine der normalen Druckdifferenz entsprechende Lage zu der Bohrung 8 gebracht wird. Tritt jetzt eine Drucksteigerung auf der Lieferseite auf, so bewirkt der auf die Membran 12 ausgeübte vermehrte Druck eine Verschiebung des Gewindekörpers nach der Lieferseite zu, so daß zum Ausgleich der verringerten Druckdifferenz durch entsprechende Verringerung der Anzahl der zu durchfließenden Gewindegänge auch die Widerstandshöhe der Drosselstelle verringert wird. Entsprechend führt eine Drucksteigerung in der Hauptleitung zu einer Verschiebung des Gewindekörpers nach der Zuführseite und damit zu einer Vergrößerung der Widerstandshöhe. In jedem Falle wird also eine Änderung der Druckdifferenz durch entsprechend geänderte Durchflußbedingungen ausgeglichen, so daß das Gleichmaß der Lieferung stets gewahrt bleibt. Die Feder 17 dient dabei zum Ausgleich des bei gleich großen Membranen auf der Zuführseite sich ergebenden Überdruckes.
    Statt der Membranen, welche den Vorteil
    haben, die Spinnflüssigkeit vatd'd&n Lager-
    stellen und den Federn fernzund zu-
    gleich der Luft den Zutritt zu Vorrich-
    tung zu unterbinden.. können auch Kolben zur
    Einleitung der Regelbewegung vorgesehen sein. Die Feineinstellung kann durch Eichmarken auf den Verschraubungen oder sichtbare Anordnung der Drossel m einem Glasröhrchen erleichtert werden. Wo sich der Druck in der Hauptleitung für eine günstige Umsetzung im Regelorgan als zu hoch erweist, kann schon vorher eine Reduktion erfolgen, indem in das Absperrorgan zur Regelvorrichtung bereits eine von der Regelung nicht -mitbetroffene Drosselstelle eingebaut ist. Ebenso kann die Vorrichtung nach der Erfindung, ohne in ihrer Wirkung beeinträchtigt zu werden, auch überall dort Anwendung finden, wo durch eine besondere ausgleichende Rohrleitungsführung oder durch Anordnung von Druckregelanlagen an den einzelnen Spinnmaschinen ;die schädlichen Einflüsse der Druckschwankungen bereits gemildert worden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln. der Spinnflüssigkeitszufuhr zu den Spinndüsen bei Kunstseidespinnmaschinen, gekennzeichnet durch eine in einer normalen Pumpenbrücke an Stelle der Spinnpumpe als zuteilendes Element angeordnete Drosselvorrichtung, bei der als Drosselstelle ein in !einer zylindrischen Bohrung (8) gleitendes, mit seinen beiden Enden mit je einer die Regelräume (q., 5 ) abschließenden Membran (I I, 12) verbundenes Gewindestück (9) oder sein den Querschnitt der Bohrung (8) änderndes Mittel dient. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstellen ,des drosselnden Gliedes (9) sich außerhalb .der Spinnlösung befinden. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Feineinstellung des drosselnden Gliedes ohne Beeinflussung der durch die Selbstregelung erfolgenden Verstellung von außen bewirkbar ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Abflußstelle (7, z) für die Spinnlösung .nach Art der Mundlöcher bei Kunstseidespinnpumpen ausgebildet sind.
DEN32136D 1931-05-29 1931-05-30 Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Spinnfluessigkeitszufuhr zu den Spinnduesen bei Kunstseidespinnmaschinen Expired DE647201C (de)

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