DE646820C - Verfahren zur UEberfuehrung von Chlorpropionsaeure und ihren Verbindungen in Acrylsaeure und ihre Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur UEberfuehrung von Chlorpropionsaeure und ihren Verbindungen in Acrylsaeure und ihre Verbindungen

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DE646820C
DE646820C DER84667D DER0084667D DE646820C DE 646820 C DE646820 C DE 646820C DE R84667 D DER84667 D DE R84667D DE R0084667 D DER0084667 D DE R0084667D DE 646820 C DE646820 C DE 646820C
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DE
Germany
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acid
compounds
chloropropionic
acrylic acid
chlorine
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Expired
Application number
DER84667D
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English (en)
Inventor
Dr Walter Bauer
Dr Hellmuth Lauth
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Roehm GmbH Darmstadt
Original Assignee
Roehm and Haas GmbH
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/347Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by reactions not involving formation of carboxyl groups
    • C07C51/377Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by reactions not involving formation of carboxyl groups by splitting-off hydrogen or functional groups; by hydrogenolysis of functional groups

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Description

  • Verfahren zur Überführung von Chlorpropionsäüre und ihren Verbindungen . in Acrylsäure und ihre Verbindungen In dem Patent 579654 ist ein Verfahren zur Chlorierung von Propionsäure und ihren stickstofffreien flüssigen Verbindungen beschrieben.
  • Es wurde gefunden, daß die nach dem Patent 579654 erhältenen Chlorpropionsäuren und ihre Verbindungen in die technisch wertvolleAcrylsäure undihreDerivate weitgehend in der Weise übergeführt werden können, daß die Gemische der stufenweisen Entfernung von Chlor unterworfen werden, und zwar derart, daB zuerst eine weitest mögliche Entfernung von Chlor der ß-Chlorpropionsäure in Form von Chlorwasserstoff vornehmlich mittels Katalysatoren erfolgt, und daß nach erneuter Chlorierung der nicht in Acrylsäure übergeführten Anteile das Chlor durch molekulare Umsetzungen entfernt wird.
  • Der stufenweisen Entfernung des Chlors wird erfindungsgemäß die nach Patent 579 6'54 erhaltene Monochlorpropionsäure und die Dichlorpropionsäure unterworfen.
  • Das vorliegendeVerfahren gestattet mithin, außer der ß-Chlorpropionsäure auch die a-Chlorpropionsäure und ihre Derivate in Acrylsäure und ihre Derivate überzuführen.
  • Die Arbeitsweise wird im folgenden an den Chlorpropionsäuren als Ausgangsprodukte näher erläutert. Sie gilt aber auch für die Derivate der Chlorpropionsäuren, insbesondere die Ester und Säurechloride, als Ausgangsprodukte.
  • Von der gemäß Patent- 579 654 erhaltenen Mischung von a- und ß-Chlorpropionsäure wird die letztere abgetrennt und unter Ab-Spaltung von Chlorwasserstoff auf Acrylsäure verarbeitet. Die zurückbleibende a-Chlorpropionsäure wird durch Chlorieren gemäß Patent 579.654 in a-ß-Dichlorpropionsäure übergeführt, die sich nach bekannten Methoden- auf Acrylsäure verarbeiten läßt.
  • Die bei der Chlorierung entstandene a-a-Dichlorpropionsäure wird gemäß Patent 579 654 in die isomere a-ß-Dichlorpropionsäure und diese unter Chlorabspaltung in Acry lsäune übergeführt. -Soll statt Acrylsäure ein Acrylsäureester gewonnen werden, so kann die Überführung der freien Säure in den Ester während der Reaktion beliebig erfolgen.
  • Die Überführung der ß-Chlorpropionsäure bzw. ihrer Ester in Acrylsäure resp. Acrylsäureester geschieht nach bekannten Methoden, insbesondere mittels Katalysatoren (großoberflächige Körper, aktive Kohle) und bei vermindertem Druck (Vakuum) oder in Gegenwart von indifferenten Gasen.
  • Die einzelnen Komponenten können, wie beschrieben, jeweils getrznnt verarbeitet werden. Der Grad der Trennung kann beliebig weit getrieben werden, weil es möglich ist, sowohl .die einzelnen Komponenten als auch deren Gemische im Sinne der Erfindung weiterzuverarbeiten.
  • Beispiel Aus dem gemäß Beispiel i des Patetit@@; 579 6'S4- erhaltenen C hlorpropionsäuregemisck, wird die ß-Chlorpropionsäure abgetrennt und in bekannter `"eise verestert. Esterausbeute: -1040-. Nach der Reinigung durch Destillation wird der ß-Chlorpropionsäureäthylester verdampft und die Dämpfe über aktive sohle geleitet, die auf 23o bis a40° C erhitzt ist. Im Reaktionsraum herrscht ein Druck von 25o bis 320 mm. Die entweichenden Dämpfe werden rasch abgekühlt und kondensiert, während der Chlorwasserstoff abgezogen wird. Das Reaktionsprodukt enthält neben umverändertem ß-Chlorpropionsäureester rund 37°/oAcrylsäureätltylester, entsprechend einer Ausbeute von -.4 °/o der Theorie.
  • Dieser wird abdestilliert und das unveränderte Ausgangsmaterial in den Prozeß zurückgeführt. Ausbeute insgesamt: 2400 g Acrylsäureester = 81 °/o der Theorie.
  • In die als Nebenprodukt bei der Chlorierung der Propionsäure erhaltenen 300 g x-Chlorpropionsäurewerden bei niedererTemperatur 85 g Chlor eingeleitet und die entstandene Dichlorpropionsäure verestert. Der erhaltene Dichlorpropionsäureäthylester, 430 b# wird mit ioo g Alkohol und 165 g aktiviertem Zink behandelt, der Rohester in bekann-Ili,i#@Veise aufgearbeitet. Durch Fraktionieren den ioo g Acrylsäureäthylester gewonnen @@;o °% Ausbeute der Theorie.
  • '"''-FDer schließlich noch bei der letztangeführten Chlorierung mit anschließender Veresterung erhaltene x-x-Dichlorpropionsäureester wird nach bekannten Methoden in die a-ß-Verbindung übergeführt und aus dieser in vorerwähnter Weise Acrylsäureester hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Überführung von Chlorpropionsäuren und ihren Verbindungen in Acrylsäure und ihre Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Chlorierung der Propionsäure und ihrer Verbindungen gemäß Patent 579 654. erhaltenen Gemische der stufenweisen Entfernung von Chlor unterworfen werden, und zwar derart, daß zuerst eine weitest mögliche Entfernung des Chlors der ß-Chlorpropionsäure in Form von Chlorwasserstoff vornehmlich mittels Katalysatoren erfolgt, und daß nach erneuter Chlorierung der nicht in Acrylsäure übergeführten Anteile das Chlor aus den Dichlorverbindungen durch molekulare Umsetzungen entfernt wird.
DER84667D 1931-01-18 1931-01-18 Verfahren zur UEberfuehrung von Chlorpropionsaeure und ihren Verbindungen in Acrylsaeure und ihre Verbindungen Expired DE646820C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743466C (de) * 1939-05-11 1952-11-04 I G Farbenindustrie A G Frankf Verfahren zur Herstellung von Diacrylsaeurediamiden und deren Polymerisationsprodukten
DE752481C (de) * 1939-09-01 1952-11-10 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zur Herstellung von Acrylsaeureamiden
DE753040C (de) * 1940-07-09 1952-12-01 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher Acrylsaeure- und Methacrylsaeurederivate
EP1059282A1 (de) * 1999-04-27 2000-12-13 Consortium für elektrochemische Industrie GmbH Herstellung von acrylierten flüssigkristallinen Verbindungen

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