DE646352C - Kupplungsvorrichtung fuer hebbare elektrische Lampen - Google Patents

Kupplungsvorrichtung fuer hebbare elektrische Lampen

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DE646352C
DE646352C DEA76848D DEA0076848D DE646352C DE 646352 C DE646352 C DE 646352C DE A76848 D DEA76848 D DE A76848D DE A0076848 D DEA0076848 D DE A0076848D DE 646352 C DE646352 C DE 646352C
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coupling
coupling device
lamp
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lamp current
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DEA76848D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/36Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
    • F21V21/38Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Kupplungsvorrichtung für hebbare elektrische Lampen Die Erfindung bezieht sich auf hebbare elektrische Lampen, insbesondere für Straßenbeleuchtung u. dgl. Derartige Lampen sind gewöhnlich mittels einer Kupplungsvorrichtung aufgehängt, von der der obere Teil an der Lampensäule bzw. an einem über die Straße gespannten Stahlkabel befestigt ist, während der untere Teil als Träger der Lampenarmatur dient und an - einem Hebekabel befestigt ist, dessen entgegengesetztes Ende durch den oberen Teil gezogen ist und um eine Kabeltrommel gewickeht ist, die im allgemeinen in Manneshöhe in einem verschließbaren Gehäuse in oder an der Lampensäule oder an der Hauswand angebracht ist.
  • Die Kupplungsvorrichtung dient hierbei nicht allein dazu, die Lampe unabhängig von dem Hebekabel in Stellung zu erhalten, sondern auch dazu, den Lampenstrom zu schließen und zu unterbrechen, und zwar mit Hilfe eines in die Vorrichtung eingebauten zweipoligen Schalters.
  • Bei hochgezogener Lampe sind die beiden Kupplungsteile im Eingriff miteinander, und gleichzeitig ist der Schalter mittels der Kupplungsvorrichtung geschlossen, die dadurch ausgelöst wird, daß zunächst auf das Kabel ein Zug ausgeübt wird, worauf die Armatur mit der Lampe heruntergesenkt wird. Soll die Lampe wieder in Stellung gehoben werden, z. B. nach stattgefundener Überprüfung, so wird sie mit der Armatur gehoben, bis sie anhält, worauf sie ein wenig losgelassen wird, so daß die Kupplungsvorrichtung gesperrt und das Hebekabel entlastet wird. Dieses hängt somit in der Regel etwas lose.
  • Bei den bisher bekannten hebbaren Lampen ist jedoch keine Vorsorge dagegen getroffen, daß Unbefugte, auch wenn sie nicht im Besitz der erforderlichen Handkurbel zum Senken der Lampe sind, durch Ziehen am Hebekabel oberhalb der Kabeltroriimel die.Kupplungsvorrichtung außer Tätigkeit setzen können. Wird dann das Kabel losgelassen, so wird der untere Teil der Kupplung sich vom oberen Teil lösen und so weit außer dem mechanischen Eingriff mit diesem gebracht, wie das Kabel es gestattet, und gleichzeitig wird hierbei der Schalter geöffnet und die Lampe gelöscht.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil vermieden. Dies wird dadurch erreicht, daß eine Sperr- oder Schließvorrichtung für die Kupplungsvorrichtung vorgesehen ist, die in gesperrter Lage erhalten wird, wenn die Lampe Strom führt. Zweckmäßig steht die Sperr- oder Schließvorrichtung unmittelbar oder mittelbar unter elektromagnetischer Kontrolle einer Stromspule, durch die der gesamte oder ein Teil des Hauptstromes der Lampe geleitet wird.
  • Die Erfindung ist in der beigeffgten Zeichnun- veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein Schnitt durch die Vorricl%:. tune, und Abb. 2 zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht zu Abb. i mit durchgeschnittenem Gehäuse.
  • Abb.3 und .1 sind Einzelansichten einer abgeänderten Ausführungsform der Sperr-oder Schließvorrichtung mit thermostatischer Kontrolle.
  • Abb. 5 ist eine Einzelansicht einer weiteren abgeänderten Ausführungsform der in Abb. 3 und .1 gezeigten Sperr- oder Schließvorrichtun-.
  • Abb.6 zeigt in größerem Maßstab einen waagerechten Schnitt in Höhe des Sperrgliedes oder Vorsprunges des festen Kupplungsteiles.
  • Abb. ; zeigt eine Ansicht auf das Kupplungsstück des beweglichen Kupplungsteiles von innen gesehen.
  • Die Kupplungsvorrichtung besteht aus dein Oberteil 15, der mit einem Rohrstück 14 versehen ist, das als Führung für einen Bolzen 18 am unteren Teil 16 der Kupplungsvorrichtung dient. Das Rohrstück 14 und der Bolzen iS sind derart ausgeführt, daß ein richtiges Zusammenkuppeln gesichert wird. Durch das Zusammenkuppeln der Teile 15 und 16 wird auch eine elektrische Schaltung bewirkt, indem die Schaltteile des Messerschalters 17 in Eingriff miteinander -ebracht werden. Ain Rohrstück 14 ist der Vorsprung 12 angebracht, welcher denjenig.@n Teil des Oberteiles 15 bildet, der mit dem beweglichen Kupplungsstück i i am Teil 16 zusammen@% irkt.
  • Das im Teil 13 waagerecht verschiebbare Kupplungsstück ii ist an der der Achse der Kupplung zugekehrten Seite mit Vorsprüngen und Führungen versehen, die durch Ziehen am Hebekabel Verbindung oder Entkupplung der Teile 15 und 16 bewirken.
  • Die Führungen und Vorsprünge an der Innenseite des Kupplungsstückes i i zeigt Abb. 7, und in dieser Abbildung sind die bekannten Schrägflächen mit 27, 28, 29, 30 und 33 bezeichnet. Wenn der bewegliche Kupp-Inngstei116 mit dem waagerecht geführten Kupplungsstück ii gegenüber dem festen Kupplungsteil 15 mit dem Kupplungslied 12 gehoben wird, stößt die Fläche 27 am Kupplun-steil i 1 gegen das Kupplungsglied 12 und bewirkt eine Verschiebung des Stückes i i nach rechts. Hierauf wird der bewegliche Kupplungsteil 16 mit dem Kupplungsstück i i gesenkt, was zur Folge hat, daß das Kupplungsglied 12 durch einen Kanal 31 hittdUrchgeht und, gegen die Fläche 28 stoßend, das Stück i i wieder nach links bewegt, wodurch die Entkupplung bewirkt worden ist. Bei der nachfolgenden Wiederkupplung der beiden Teile 16 und 15 wird der Teil 16 mit dem l<ii_pplungsstück i i wieder aufwärts gegen ,das jetzt obenliegende Kupplungsglied 12 bewegt, das, gegen die Fläche 29 stoßend, das Stück i i weiter nach links verschiebt und es dann später, gegen die Fläche 30 stoßend. nach rechts verschiebt. Das Kupplungsglied 1 2 liegt alsdann unterhalb des Vorsprunges 3.2 des Stückes i i. Wenn nun der bewegliche Kupplun-steil 16, 11 wieder gesenkt wird, stößt das Kupplungsglied 12 gegen die Fläche 33 des Vorsprunges 32 und verschiebt das Stück i i weiter nach rechts. Die Verkupplung der beiden Teile 16 und 15 ist hierdurch vollzogen, und die Lampe hängt an dem Kupplungsglied 12, das in der unteren Vertiefung des Vorsprungs 3 2 eine sichere Lagerung bat.
  • Gemäß der Erfindung ist eine derartige Anordnung getroffen, daß dieses Kupplungsstück in derjenigen Stellung festgehalten wird, in der die Kupplungsteile im Eingriff miteinander sind.
  • Die Stromspule i der Kupplungsvorrichtung ist um den lamellierten Eisenkern 2 gewickelt, der an dem Tragstück 3 befestigt ist. Am Tragstück 3, das an dem oberen Teil 15 der Kupplung angebracht ist, ist der Anker 4 gelagert. Der Anker ist schwenkbar um den zwischen dem Anker 4 und dein Tragstück 3 eingelegten Zapfen 5. Oben am Anker 4 ist eine Schraube 6 befestigt, die mittels einer Schraubenfeder 7 mit dem Tragzapfen 8 am Tragstück 3 verbunden ist. Der untere Teil des Ankers ist bei dieser Ausführungsform als eine Gabel 9 ausgebildet, die um die Schraube io faßt. Diese Schraube dient dazu, in der Sperrstellung der Kupplungsvorrichtung das Kupplungsstück i i an seinem Platz in der Führung des Teiles 13 des Unterteiles 16 der Kupplung festzuhalten, da durch Sperren dieser Schraube io mittels des gabelförmigen Teiles 9 des Ankers ,4 das Kupplungsstück i i gehindert wird, sich waagerecht zu bewegen, wenn an dein Hebekabel gezogen wird.
  • Die Abb. i und 2 zeigen die Vorrichtung in gesperrter Stellung, indem der untere, gabelförmige Teil 9 des Ankers 4 um die Schraube io faßt und verhindert, daß die Schraube ro sich waagerecht in dem Schlitz im Teil 13 bewegen kann.
  • Wird der Strom durch die Stromspule i unterbrochen, so zieht die Feder 7 den Anker 4 in die Ruhelage, wie dies mit gestrichelten Linien in Fig. i angedeutet ist, und der Anker .1 gibt somit die Schraube io frei, so daß diese sich mit dem Kupplungsstück i i in der Führung im Teil 13 bewegen kann.
  • Diese Wirkung hängt davon ab, ob die Lampe eingeschaltet ist oder nicht, da die Stromspule i von dem gesamten Lampenstrom oder einem Teil desselben durchflossen wird Wenn der Anker entsprechend ausgebildet ist, so kann er auch als Sperrteil für die Kupplungsvorrichtung dienen, wenn das Kupplungsstück sich in einer von dem beschriebenen Beispiel verschiedenen Bahn bewegt.
  • Bei den in den Abb. 3, 4 und 5 dargestellten Ausführungsformen erfolgt die Verhinderung der waagerechten Bewegung des Stiftes oder der Schraube io nicht mit Hilfe eines Magneten. Zu diesem Zwecke ist bei der Ausführungsform nach Abb.3 und 4 am Lampengehäuse oder an einer anderen Stelle des oberen Kupplungsteiles i9 eine Bimetallfeder 2o befestigt, die zwei nebeneinanderliegende Schenkel ei und 22 besitzt. Die Schenkel haben oben zweckmäßig eine gebogene Form und sind mit Ohren 23, 24 versehen, mit denen sie an dem Kupplungsteil 19 festgeschraubt werden und gleichzeitig, wie in Abb.3 angedeutet, in den Stromkreis eingeschaltet werden können, so daß der Lampenstrom oder ein Teil desselben durch den Schenkel oder Zweig 21, den unteren Ouerteil 25 und den Zweig 22 durchfließt und das Bimetall erhitzt wird, was zur Folge hat, daß die Bimetallfeder sich mit Bezug auf Abb. 4 nach der linken Seite biegt und das Ouerstück 25 gegen den Kupplungsteil i9 bewegt. Hierdurch wird eine Aussparung 26 im Querstück 25 der Bimetallfeder über den Zapfen oder Stift io geführt und der letztere an einer waagerechten Bewegung gehindert.
  • Anstatt die Bimetallfeder selbst in den Stromkreis einzuschalten, kann man einen Teil der Feder 27, wie in Abb. 5 angedeutet, mit einer Bewicklung 28 versehen, die mittels Anschlußklemmen in den Stromkreis eingeschaltet wird, so daß die Bewicklung 28 die Bimetallfeder 27 mittels der in der Bewicklung entwickelten Wärme erhitzen wird. Im übrigen ist die Feder 27 in derselben Weise wie die Feder 2o in Abb. 3 und 4 ausgebildet und angeordnet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplungsvorrichtung für hebbare elektrische Lampen, bestehend aus zwei Kupplungsteilen, die im Eingriff miteinander sind, um die Lampe in aufgehißter Stellung festzuhalten, jedoch zwecks Niederlassen der Lampe voneinander getrennt werden müssen, dadurch gekennzeichnet, daß eine bei eingeschaltetem Lampenstrom die Kupplungsvorrichtung in der gekuppelten Lage festhaltende, vom Lampenstrom mittelbar oder unmittelbar gesteuerte Sperrvorrichtung vorgesehen ist.
  2. 2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (9, io, i i) unmittelbar oder mittelbar unter Einfluß einer Magnetspule (i) steht, die von dem gesamten Lampenstrom oder einem Teil desselben durchflossen wird.
  3. 3. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (4, 9) der Magnetspule in der Kupplungsstellung in die Bahn eines beim Trennen der Kupplungsteile verschiebbaren Teiles (io) der Sperrvorrichtung' bewegt wird.
  4. 4. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetspule (i) am festen Kupplungsteil angebracht ist und daß der um die Achse (5) schwenkbare Anker (4) an seinem freien, die Sperrvorrichtung steuernden Ende gabelförmig ausgebildet ist.
  5. 5. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung unmittelbar oder mittelbar unter dem Einfluß eines thermostatischen Steuergliedes (a5) steht, das bei einer Beeinflussung durch den Lampenstrom einen Ausschlag in Sperrichtung macht.
  6. 6. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (25) aus einer Bimetallfeder besteht, die entweder selbst stromführend ist (21, 22) oder mit einem stromführenden Heizdraht (28) bewikkelt ist.
  7. 7. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bimetallfeder (25) aus zwei Schenkeln (21, 22) besteht, deren freie Enden (23, 24) mit den Stromzuführungen verbunden und gleichzeitig an dem festen Kupplungsteil befestigt sind, während die entgegengesetzten, miteinander verbundenen Enden der Schenkel den beweglichen Teil bilden, der in die Bahn eines während des Kupplungsvorganges verschiebbaren Teiles (io) eintreten kann.
DEA76848D 1934-08-23 1935-08-17 Kupplungsvorrichtung fuer hebbare elektrische Lampen Expired DE646352C (de)

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