DE646207C - Getraenkekuehler - Google Patents

Getraenkekuehler

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DE646207C
DE646207C DEB167969D DEB0167969D DE646207C DE 646207 C DE646207 C DE 646207C DE B167969 D DEB167969 D DE B167969D DE B0167969 D DEB0167969 D DE B0167969D DE 646207 C DE646207 C DE 646207C
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    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D17/00Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces
    • F25D17/02Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces for circulating liquids, e.g. brine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0857Cooling arrangements
    • B67D1/0858Cooling arrangements using compression systems
    • B67D1/0861Cooling arrangements using compression systems the evaporator acting through an intermediate heat transfer means
    • B67D1/0864Cooling arrangements using compression systems the evaporator acting through an intermediate heat transfer means in the form of a cooling bath

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Description

  • Getränkekühler Die Erfindung bezieht sich auf einen Getränkekühler, bei dem durch den Verdampfer einer Kältemaschine ein zur Kühlung der Getränkekühl-schlangen dienender Kälteträger zum Gefrieren gebracht wird. Uny zu vermeiden, daß die während des Ruhezustandes in den Kühlschlangen befindlichen Getränke unzuträglich tiefe Temperaturen annehmen können, ist bereits vorgeschlagen worden, eine bei der gewünschten Gebrauchstemperaturgefrierende Flüssigkeit als Kälteträger zu verwenden. Hierdurch wird der Vorteilgewonnen, daß -unmittelbar nach Beginn des Zapfvorganges Getränke von der gewünschten Auslauftemperatur zur Verfügungstehen. Im weiteren Verlaufe des Zapfvorganges steigt aber die Temperatur erheblich an, weil zur Herbeiführungeines Wärmeaustausches zwischen den Getränkekühlschlangen und dem Kälteträger ein Temperaturgefälle notwendig ist, dessen Größe von der in der Zeiteinheit gezapften Menge abhängt. Dieser Nachteil könnte zwar durch -reichliche Wärmeaustauschflächen vermindert werden; dabei würden aber die Wärmeaustauscher un-,virtschaftlich groß werden und nicht in einer Zapfsäule von den üblichen Baumaßen untergebracht ,verden können.
  • Der Gegenstand der Erfindung erlhöglicht den Zusammenbau aller für den Kühlvorgang wesentlichen Teile in einer Zapfsäule von geringen Baumaßen. Die Erfindung besteht darin, - daß bei - Verwendung einer durch Wärmeentziehung unterhalb der gewünschten Getränketemperatur erstarrenden Kälteträgerflüssigkeit und eines diesem die Wärme zuführenden flüssig. bleibenden Ü#bertragungsmittels der Raum mit den Getränkekühlschlangen den Kälteträgerraum umgibt, von diesem durch eine isolierte Wandung getrennt und in an sich bekannter Weise von der Übertragungsflüssigkeit durchströmt ist. Hierbei kann, trotzdem sich die zur Kühlung der Getränke - dienenden Kühlschlangen in unmittelbarer Nähe des Kältespeichers befinden, ein wesentlich unter der Gebrauchstemperatur erstarrender Stoff, z. B. Wasser, als Kälteträger benutzt werden, dessen hohe Schmelzwärme eine sehr große Speicherwirkung auf verhältnismäßig kleinem Kaum gewährleistet. Die Erstarrungstemperatur des Wassers liegt bereits so tief unter der Gebrauchstemperatur der zu kühlenden Getränke, daß große Wärinemengen bei geringem Aufwand an Wärineaustauschflächen abgeführt werden können. Durch- Zugabe von Salzen oder flüssig-en Stoffen kann unter Ausnutzun 'g der großen Schmelzwärme des Wassers dessen Erstarrungstemperatur noch weiter erniedrigt und dabei auch vermieden werden, daß der in einen Behälter eingeschlossene Kälteträger die Wandungen sprengt.
  • Somit können verschiedene zur Versorgung mehrerer Zapfstellen dienende Kühlschlangen, die von verschiedenen gleichzeitig zu kühlenden Getränkendurchflossen werden, mit einem allen Betriebsbedingungen genügenden Kältespeicher in einer Zapfsäule von den üblichen Baumaßen untergebracht werden. Die Zapfsäule kann sogar noch an Stelle der üblichen haubenartigen Bekrönung die Kälteniaschine tragen, ohne daß die zulässige Bauhöhe überschritten wird. Diese Ausgestaltung erMÖg* - 7 licht, eine auf jeden Schanktisch aufz+-setzende, alle wesentlichen Teile enthalten-4e Kühleinrichtung mit allen Rolirverbinduni#n vollkommen einbaufertig in der Werkstaft herzustellen und auf ihre ordnungsmäßige Wirkungsweise züi prüfen.
  • Durch die zwischen dem Kälteträger und dem Wärmeaustauscher befindliche isolierende Wandung wird verhütet, daß die Getränke in den Zapfpausen unzulässig stark abgekühlt werden.
  • In den Weg des übertragungsmittels wird zweckmäßig eine von dessen Temperatur oder der der Getränke in an sich bekannter Weise ,cresteuerte Fördervorrichtung eingeschaltet, unter deren Wirkung das Cbertragungsmittel so lange umlaufen und dabei die an den Wärmeaustauschern aufgenommene Wärme an den Kälteträger abgeben kann, als zur Aufrechterhaltung der richtigen Getränketemperatur erforderlich ist. Der nach dem Stillsetzen der Fördervorrichtung noch infolge des Temperattrrunterschiedes in den verschiedenen Übertragungsräumen in allerdings ganz geringem Umfang auftretende Flüssigkeitsumlauf kann durch ein Rückschlagventil oder auch durch eine über den höchsten Flüssigkeitsstand reichende Scheidewand verhindert werden, über deren Oberrand das Übertragungsmittel gefördert wird. Zur Förderung des Übertragungsmittels dient dann zweckmäßig eine mit der Achse des Antriebsmotors umlaufende, nach außen sich kelchartig erweiternde und mit ihrer Unterkante in das Übertragungsmittel eintauchende Hülse, von deren Oberran,d die durch Fliehkraftwirkun- aufsteigende Flüssigkeit abgeschleudert wird.
  • Da eine bestimmte Wärmeinenge auch durch die isolierende Wandung an den Kälteträger bzw. den Verdampfer der Kältemaschine abgeführt wird, können trotz der vorgenannten Maßnahmen insbesondere, wenn die Schanksäule noch einen die Wärmezufuhr von außen verhindernden Wärmeschutz besitzt, die in den Kühlschlangen enthaltenen Getränke während der Zapfpausen einen unter der Gebrauchstemperatur liegenden Wärmegrad annehmen. Dies wird vermieden, wenn in weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung das Verhältnis der Wärmeleitwerte der Isolierschichten zwischen den Wärmeatistanschern und dem Kälteträger und der Ummantelung der Schanksäule gleich dem umgekehrten Verhältnis der an den Oberflächen der Isolierschichten herrschenden Teinperattirdifferenzen ist. Hierdurch wird erreicht. daß durch die äußere Isolierschicht den Kühlschlangen eine bestimmte Wärmeinenge zugeführt wird, die der '?an den Kälteträger übergebenden Wärmemenge etwa gleich ist. Die Temperatur der Getränke bleibt also auch im Ruhezustande praktisch stets die gleiche.
  • Eine besonders einfache Bauweise ergibt sich, wenn als Übertragungsmittel ein Stoff gewählt wird, dessen in der Nähe des Verdampfersder Kälternaschine befindliche Flüssigkeitsteilchen gefrieren können und so den Kälteträger bilden. Hierbei kann der zur Aufnahme des Kälteträgers sonst erforderliche Behälter in Fortfall kommen, und zwischen dem Übertragungsmittel und dem Kälteträger findet eine den Wärmeübergang begünstigende unmittelbare Berührung statt, ohne daß besondere aus Metallwänden gebildete Wärmeaustauschflächen erforderlich sind. Auch hierbei kann, insbesondere wenn der Kälteerzeuger durch eine an sich bekannte Schalt- oder Regeleinrichtung in Ab- hängigkeit vom Druck oder der Temperatur im Verdampfer gesteuert wird, eine große Kältespeicherwirkung erzielt und dabei doch auch erreicht werden, daß stets gerade noch so viel flüssiges Übertragungsmittel zur Verfügung steht, als zur Abführung der an die Kühlschlangen übergehenden Wärme erforderlich ist.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Gesamtbild eines Getränkekühlers mit der Kältemaschine und Abb. 2 den Getränkekühler der Abb. i im Schnitt.
  • Abb. 3 zeigt einen teilweisen Schnitt durch die Ausführungsform der Abb. 2 in vergrößertem 'i#,laßstab. In der Abb- 4 ist eine etwas andere Ausführungs i orm des Getränkekühlers dargestellt.
  • Abb. 5 und 6 zeige n eine Ausführungs form, bei der der Getränkekühler den Kälteerzeug-er trägt, und zwar im zusammenge. bauten Zustande (Abb. 5) und mit herausgenommenem Kälteerzeuger (Abb. 6).
  • Beim Ausführungsb-eispiel der Abb. i und 2 sind in einer Schanksäule io mehrere an einem Ende mit Zapfhähnen ii versehene Kühlschlangen 12 angeordnet, die mittels Verschraubungen 13 mit den nicht gezeichneten Vorratsbehältern, Fässern o. dgl. zu verbinden sind. Die Kühlschlangen befinden sich in einem durch zwei Wandungen 14 und 15 begrenzten Ringraum 16, der durch eine Isolierschicht 17 von der Wandung 18 eines Behälters ig getrennt ist. Ein diesen Behälter durchsetzendes Rohr 20 steht unterhalb eines den Behälter ig nach unten abschließenden Bodens 21 über Öffnungen 22, einen Sammelraum 23 und einen schmalen, die Wandung 18 umgebenden Ringraum 24 und ein durch einen ringförmigen Ventilkörper 25 und die konische Leitwand:26 gebildetes Ventil mit dem Raume 16 in Verbindung. Die oberen Ränder des Rohres:2o und der Wandung 15 liegen unterhalb des Spiegels 27 einer Flüssigkeit, in die eine von einem E lektromotor 28 angetriebene Fördervorrichtung 29 und ein Wärmefühler 30 eingetaucht ist mit einer Thermostatflüssigkeit, deren Druckänderungen mittels eines Metallbalges 31 eine im Stromkreis des Motors 28 liegende Schalteinrichtung 32, 33 steuern. Ein Rohr 34 schließt mit dem Rohr 2o einen schmalen Verdampferraum 34 ein, der durch eine Leitung 3 5 mit der Sangseite eines Verdichters 36 und durch eine Leitung 37 mit einem mit der Druckseite des Verdichters in Verbindung stehenden Verflüssiger 38 verbunden ist. Zum Antrieb des Verdichters dient ein Motor 39, in dessen Stromkreis eine Schalteinrichtung40, 41 angeordnet ist, die durch einen im Behälter ig angeordneten Thermostaten 42 mittels eines mit ihm durch eine Leitung 43 verbundenen Metallbalges 44 gesteuert wird.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Eine den Raum ig nahezu vollständig anfüllentde Flüssigkeit, z. B. eine wäßrige Salzlösung, wird durch die bei niedrig-er Temperatur im Raum 3d erfolgende Verdampfung des vom Verflüssiger kommenden Kältemittels bei etwa - 4' C zum Gefrieren gebracht. Bei Erreichen dieses Zustandes wird der Motor 39 mit Hilfe der vom Thermostaten gesteuerten Schalteinrichtung 40, 41 stillgesetzt. Dabei wird auch das durch das Rohr 2o unddie Räume 24 und 16 unter der Einwirkung der Fördervorrichtung umlaufende flüssige Übertragungsmittel abgekühlt. Sobald dieses eine Temperatur von etwa + 30 C erreicht hat, wird der Äntriebsmotor 29 durch die vom Thermostaten 30 gesteuerte Kontaktvorri#chtung 32, 33 ausgeschaltet. Dadurch fällt das Ringventil 25 auf seinen Sitz:26, und die Verbindun- des Raumes 16 mit den dem Behälter ig und dem Verdampfer 34# benachbarten Teilen des übertragungsmittelkreislaufes wird unterbrochen.
  • Wenn aus den Kühlschlangen i?, keine Getränke entnommen werden, stellt sich in diesen und im Raum 16 eine Temperatur von etwa + 4' C ein. Eine weitere Temperaturerhöhung kann nicht eintreten, da die durch die Isolierschicht 17 an die Wand 18 mit der Oberflächentemperatur - 4' C übergehende Wärme etwa gleich der Wärme ist, die bei der mittleren Raumtemperatur von + 200 C dem im Raum 16 befindlichen übertragungsmittel durch den äußeren Isoliermantel io' zugeführt wird. Dies wird erreicht, wenn bei Verwendung von Isolierstoffen gleicher Wärmeleitzahl folgende Gleichungerfüllt ist: d : d' = Dt: Dt' (vgl. Abb. 3). Besitzt die Isolierschicht 17 eine Wärmeleitzahl w, die äußere Schicht io" eine Wärmeleitzahl w, so muß die Beziehung bestehen: wenn man die Tatsache vernachlässigt, daß infolge des ringförmigen Wandungsquerschnittes die Isolierschichten 17 und io' verschieden große Oberflächen besitzen.
  • Wenn Getränke ausgeschenkt werden, erwärmt sich der im Raum 16 enthaltene und der dem FlÜssigkeitssPi-egel 27 benachbarte Teil des flüssigen übertragungsmittels auf etwa +6' C. Dabei wird durch die Ausdehnung der im Wärmefühler 3o enthaltenen Flüssigkeit über die Kontakte 3:2 und 33 der Fördermotor 2-8 in Betrieb gesetzt, das übertragungsmittel beginnt zu kreisen, unddamit gelangt im Rohr 2o und im Raum 24 gekühltes Übertragungsmittel an die Oberflächen der Kühlschlangen 1.2. Eine zu starke Abkühlung dieser Kühlschlangen wird verhindert, da die Fördervorrichtung 29 wieder stillgesetzt wird, sobald in der Nähe des Flüssigkeitsspiegels 27 die Temperatur unter + 3' C gesunken ist. Dies wird bei Entnahme geringer Getränkemengen schon sehr bald eintreten, beim Ausschenken größerer Mengen ist ein längere Zeit andauernder Übertragungsmittelumlauf erforderlich. Hierbei wird viel Wärme dem im Behälter ig enthaltenen Kälteträger entzügen, dieser beginnt zu schmelzen, und der Motor 39 der Kältemaschine wird durch den Thermostaten 42 eingeschaltet. Das im Rohr 2,o befindliche Übertragungsmittel gibt seine 25 Wärme nunmehr unmittelbar an das im Raum 34 verdampfende Kältemittel ab, ein Teil der Verdampfungswärme - bzw. nach Abstellen der Fördervorrichtung 29 nahezu die gesamte Verdampfungswärme - fließt über die Wandung 34 dem Kälteträger zu, der dabei wieder zum Erstarren kommt und vermöge der hierbei gebundenen Schmelzwärme ein erhebliches Speichervermögen besitzt.
  • Das Ausführungsbeispielder Abb. 4 unterscheidet sich lediglich dadurch von dem der Abb. 2, daß der den Verdampferraum umschließende Mantel 34 die Außenwand 18 des gemeinsamen Kälteträger- und übertragungsmittelbehälters umgibt. Der Mantel 34 besitzt eine schrattbenförmig gewundene Sicke, wodurch ein schraubenförmiger Weg für das verdampfende Kältemittel gebildet ist. Der Mantel 18 ist am oberen Ende durch einen Deckel 45 abgeschlossen, an den ein über den Flüssigkeitsspiegel 27 hinausragender Stutzen 46 angesetzt ist. In die diesen Stutzen teilweise anfüllende Flüssigkeit ist ein unten offener konischer Hoblkörper eingetaucht, der mittels eirizehter Speichen mit der Welle -18 des Motors 28 verbunden ist. Bei Inbetriebnahine des ' Motors steigt die den Förderkonus Z, -17 bis zur Höhe des Flüssigkeitsspiegels 27 erfüllende und die von unten nachdrängende 1,lüssigk##it durch die Flielikraftwirkung bis züi dein über die Oberkante des Stutzells 46 hinau,ragenden oberen Rande, wird von diesein abgeschleudert, gelangt so in den Raum 16 und von diesem durch die Öffnungen 22 ini Mantel iß in den von diesem eingeschlossenen Raum. An der Wandung iß bildet sieh unter dem Einfluß des im Verdarnpferraum 3-# sich verflüchtigenden Kälteinittels eine Eisschicht, deren Stärke mit abnehmender Verdampfertemperatur zunimmt. Durch einen mit der Wandung 34 wärmeleitend verbundenen, mit einer zweckentsprechenden Flüssigkeit gefüllten Thermostaten 42', der auf die Kontaktvorrichtung 4o, .41 des Antriebsmotors 39 einwirkt, läßt sich erreichen, daß ein über%viegender, durch die Umrißlinien 49 begrenzter Teil der von der Wand iß eingeschlossenen Flüssigkeit an dieser Wand festfriert, während bei zweckmäßiger Bemessung des Durchmessers dieser Wand im 1nnern ein für den Umlauf des als Übertragungsmittel dienenden Teiles des gesamten Flüssigkeitsinhalts gerade ausreichender Durchgang 2o frei bleibt. Dasselbe läßt sich erreichen, wenn der Metallbalg 44 der Abb. i mittels einer Leitung unmittelbar dem Druck im Verdampferinnern ausgesetzt wird, da von diesem Druck die Verdanipfertemperatur abhängt. An die Wandung iß können noch, wie in gestrichelten Linien angedeutet ist, längs der .,Jantellinien verlaufende Rippen 5o angesetzt sein.
  • Das Ausführungsbeispiel der -,'£bb. 5 und 6 unterscheidet sieh in der Hauptsache dadurch von dem vorhergehenden, daß der Verdichter 36 mit seinem Motor 39, umgeben von dem als Hohlzylinder ausgebildeten Kondensator 3K' auf den die Schanksäule io abschließenden Deckel 51 aufgesetzt sind, an dessen L'nterseite der mit Durchtrittsöffnungen 52 für das Cbertragungsmittel versehene Mantel iß und die Fördervorrichtung:28, 29 angebracht sind. Der Kondensator ist auf einen als -Verkleidung dienenden und 2mit Luftschlitzen 53 versehenen Tragring 54 abgestützt, der auch die in Abb. i schematisch dargestellte, hinter einer Ausprägung55 angeordnete und von außen durch einen Bedienungsknopf Z, _36 einstellbare Regeleinrichtung umschließt. Die zu dieser und züi den Klemmen des Motors 39 führenden Leitungen #37 sind an Kontakte #8 angeschlossen, die beim Aufsetzen des Deckels 51 mit Gegenkontakten .39 zusammenarbeiten, die durch in dor Isoliersch;cht io' verlaufende Lühun-en 6() mit (Icii nach Art eines Gerätesteckers ausgebildeten Anschlußvorriebtungen 61 verbunden sind. (Der Cbersichtlichkeit halber wurde in Abb. 5 nur je einer der in Wirklichkeit doppelt vorhandenen Teile 57 bis 61 dargestellt.) Durch diese Stromführung wird erreicht, daß keine für die Bedienung störende elektrische Leitung oberhalb des Schanktisches verlegt zu werden ])raucht und daß der Kälteerzeuger und die zugehörigen Teile zur Vornahme von Instandsetzungsarbeiten und zwecks Reinigung der Innenteile aus der Schanksäule entfernt werden können, ohne daß die elektrischen Kontaktverbindungen vorher gelöst zu werden brauchen. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die gleiche wie die der Abb. 2 und 3. Da bei der Ausführungsform der Abb. 5 und 6 der Raum unterhalb des Getränkekühlers nicht mehr für die Unterbringung des Kälteerzeugers benötigt wird, kann der Getränkekühler auch zur Kühlung eines unter dem Schanktisch 63 angebrachten, durch eine Tür 64 verschließbaren Kühlfacbes 65 ausgenutzt werden. Um dies zu ermöglichen, ist der Boden 66 des Kühlers nicht isoliert; an dieser Stelle kann (Ialier ein lebhafter Wärineaustausch zwischen der im Kühlfach enthaltenen Luft und dem Kälteübertragungsmittel stattfinden.
  • Durch die Verwendung einer auf die Temperatur oder den Druck im Verdampfer ansprechenden Schalt- oder Regeleinrichtung, die die Stromzufuhr zum Antriebsmotor be- herrscht, ist bereits eine ausreichende Gewähr dafür vorhanden, daß ein wesentlicher Teil der vom Nlantel iß eingeschlossenen Flüssigkeit zum Erstarren komnit und dabei doch noch ein zur Herbeiführung eines Flüssigkeitsumlaufes gerade ausreichender senkrechter Flüs-Sigk-eitSX#-Cg 20' frei bleibt. Es wird also bei einer bestimmten Verdampfertemperatur eine Eisschicht von ganz bestimmter Stärke erzdigt. Um auch bei einer ungewöhnlichen Verringerung der Verdampfertemperatur ein vollständiges Zufrieren des Flüssigkeitsweges 2o zu vermeiden, kann eine Flüssigkeitsmischung oder Lösung in der Zapfsäule verwendet werden, aus der im wesentlichen nur ein Bestandteil durch Wärmeentziehung zum Erstarren gebracht werden kann, während der andere Bestandteil in der flüssigen Lösung verbleibt, die dadurch gesattigter und somit schwerer gefrierbar wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Getränkekühler mit einem durch Verdampfung eines Kältemittels gefrorenen Kälteträger, dem die abzuführende Wärme den durch Kühlsclilangen fließenden Geträiil,eii durch ein flüssiges Übertragungsmittel zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum mit den Getränkekühlschlangen (12) den Kälteträgerraum (ig) umgibt, voil diesem durch eine isolierte Wandung (17) getrennt ist und in an sich bekannter Weisje von dem Übertragungsmittel durchströmt ist. :2. Getränkekühler nach Anspruch i mit einer wärmeisolierenden Ummantelung, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Wärmeleitwerte der Isolierschichten zwischen den Getränkekühlschlangen (12) und dem Kälteträger udd der Ummantelung etwa gleich dem umgekehrten Verhältnis der an den Oberflächen dieser Schichten herrschenden Temperaturdifferenzen ist. 3. Getränkekühler, nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den 23 Weg des Übertragungsmittels ein Rückschlagventil (25) eingeschaltet ist. 4. Getränkekühler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (16) der Getränkekühlschlangen (1:2) unterhalb derselben mit den an den Kälteträger angrenzenden übertragungsmittelräurrien (2o') in ständig offener Verbindung steht und daß der FlüssigkeitssPi,egel (27) in bei-den Räumen durch eine Über den höchsten Flüssigkeitsstaiid reichende Scheide-,vand (46) unterbrochen ist, über deren Oberrand das Übertragungsmittel durch eine in bekannter Weise selbsttätig von der Temperatur des Übertragungsmittels gesteuerte Fördervorrichtung (47) gehoben wird. 5. Getränkekühl-er nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung aus einer mit der Achse (48) des Antriebsmotors (28) umlaufenden, sich nach oben erweiternden und mit ihrer Unterkante in das Übertragungsmittel eintauchenden Hülse (47) besteht. 6. Getränkekühler nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdanipfer der Kältemaschine durch ein doppelwandiges Rohr (20, 34) gebildet is z-dessen Innenwand einen vorn Übertrag#üngsmittel durchflossenen Raum bildet, und der außen von einem zur Aufnahme des Kälteträgers dienenden Behälter (ig) umgeben ist. 7. Getränkekühler nach Anspruch i bis 6 mit einem Übertragungsmittel, das in der Nähe des Verdampfers der Kältemaschine gefriert, gekennzeichnet durch einen solchen Abstand der die gemeinsame Übertragungsmittel- und Kälteträgerflüssigkeit umschließenden Verdampferwandungen, daß der Flüssigkeitsweg (2o") nicht zufriert. 8. Getränkekühler nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampferinnenwan#d mit Rippen (50) versehen ist, die in den gemeinsamen Kälteträger- und Übertragungsmittelraum hineinragen. g. Getränkekühler nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kälteerzeufger auf einem die Schanksäule (io) abschließenden lösbaren Deckel (51) angebracht ist, an dem auch der Verdampfer und die Fördervorrichtung (:28, 29) für das übertragungsmittel sowie die zugehörigen Schalt- und Rügelvorrichtungen befestigt sind. io. Getränkekühler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Deckel (51) Kontakte (58) angebracht sind, die mit an der Schanksäule angebrachten und mit Anschlußvorrichtungen (61) elektrisch leitend verbundenen Gegenkontakten (59) dergestalt zusammenwirken können, daß beim Aufsetzen des Deckels auf die Schanksäule die Antriebs- und Regelvorrichtungen mit den Anschlußvorrichtungen elektrisch verbunden werden.
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