DE646070C - Einrichtung zur Herstellung und Absenkung von Druckluftsenkkasten - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung und Absenkung von Druckluftsenkkasten

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DE646070C
DE646070C DEL87519D DEL0087519D DE646070C DE 646070 C DE646070 C DE 646070C DE L87519 D DEL87519 D DE L87519D DE L0087519 D DEL0087519 D DE L0087519D DE 646070 C DE646070 C DE 646070C
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Germany
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compressed air
caisson
piles
lowering
production
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DEL87519D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D23/00Caissons; Construction or placing of caissons
    • E02D23/08Lowering or sinking caissons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Foundations (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herstellung und Absenkung von Druckluftsenkkasten Die bisher ausgeführten Gerüste, in denk' Druckluftsenkkasten hängend hergestellt wirrden, wurden durch Pfähle gebildet, die an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des zu bauenden Senkkastens angeordnet waren. Oft wurden ,diese Pfähle auch an drei Seiten oder allseitig geschlagen. Auf die Pfahlkonstruktion wurde ein Aufbau aufgeständert, wenn die Pfähle nicht so lang gewählt waren, daß sie diesen Aufbau ersetzen konnten. Sodann überbrückte man die Fläche, über der der Senkkasten entstehen sollte, durch auf den Gerüstbau oder die Pfähle aufgelagerte Träger, die idie Ablaßspindeln zu tragen hatten, in denen der Senkkasten aufgehängt wurde. Die Spindelträger sind nicht nur als Balken auf zwei oder mehreren Stützen ausgeführt worden, sondern auch als Kragträger, die im Gerüst eingespannt waren, in die Senkkastenfläche hineinragten und an ihrem Ende die Spindeln aufnahmen.
  • Bei Druckluftsenkkasten großer Grundriß. abmessungen führte die bisherige Bauweise oft zu weitgespannten oder weitauskragenden Spindelträgern, die die Herstellung des Gerüstes verteuerten und erschwerten. Man ordnete weiterhin, um nicht zu unausführbaren Abmessungen der Träger zu kommen bzw. zur Verminderung der Biegungsbeanspruchung, die Spindeln möglichst nahe der Trägerauflager an, so daß bei weit voneinander entfernten Spindeln noch in ihnen hängende, die Schneide unterstützende KonstruktIonen notwendig wurden. Das Merkmal dieser Gerüste ist die Tatsache, daß sämtliche Gerüstpfähle außerhalb des herzustellenden Druckluft"senkkastens geschlagen wurden, so daß dieser nach seiner Fertigstellung unbehindert abgelassen werden konnte.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Spann- oder Kragweiten der Spindelträger zu verringern und etwaige Unterstützungskonstruktionen leicht zu halben bzw. ganz zu vermeiden. Die Erfindung besteht darin, daß die Gerüstpfähle alle oder zum Teil innerhalb der Grundrißfläche des Druckluftsenkkastens geschlagen sind und an den Durchführungsstellen der Pfähle durch die Arbeitskammerdecke ein luftausbruchsicherer Abschluß vorhanden ist. Der luftausbruchsichere Abschluß wird vorzugsweise durch die Pfähle umgebende Rohre oder Schächte hergestellt, die in der Arbeitskammerdecke be-'-f"estigt sind und deren unteres Ende mit des 'Senkkastenschneide mindestens auf gleicher Höhe liegt.
  • Die Zeichnung erläutert das Verfahren an einem Beispiel.
  • Der Druckluftsenkkastena soll hängend am Gerüst, das aus den außerhalb des Senkkastengrundrisses liegenden Pfählen b und den innerhalb liegenden Pfählen c gebildet wird, hergestellt werden. Zwischen den Pfählen b und c oder der auf ihnen aufgeStänderten Gerüstkonstruktion spannen sich die Aufhängeträger d, die die Spindeln tragen. Die Konstruktion des Druckluftsenkkastens trägt dieser Pfahlanordnung des Gerüstes dadurch Rechnung, daß um die im Senkkasbengrundriß liegenden Pfähle herum in der Arbeitskammer Rohre e angeordnet sind, deren unteres Ende mit der Senkkastenschneide mindestens auf gleicher Höhe liegt. Da diese Rohre fest mit der Arbeitskammerdecke verbunden sind, stören sie den späteren Absenkvorgang nicht; denn es kann keine Luft über der Senkkasten.-schneide entweichen.
  • Nach Fertigstellung der Druckluftseakkasten werden diese abgelassen, wobei die durch die Arbeitskammerdecke durchgehenden Pfähle gleichzeitig eine Führung für den Senkkasten abgeben. Sobald der Gründungskörper auf Grund sitzt, werden die Pfähle in der Arbeitskammer unter Druckluft abgeschnitten oder gezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Einrichtung zur Herstellung und Absenkung von Druckluftsenkkasten, bestehend aus einem Pfahlgerüst mit daran aufgehängter Absenkvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Gerüstpfähle (b, c) alle ,oder zum Teil innerhalb der Grundrißfläche des Senkkastens geschlagen sind und an den Durchführungsstellen der Pfähle durch die Arbeitskarnmerdecke ein luftausbruchsicherer Abschluß vorhanden ist. z. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der luftausbruchsichere Abschluß durch die Pfähle (c) umgebende Rohre oder Schächte (2) hergestellt ist, die in der Arbeitskammerdecke befestigt sind und deren unteres Ende mit der Senkkastenschneide mindestens auf gleicher Höhe liegt.
DEL87519D Einrichtung zur Herstellung und Absenkung von Druckluftsenkkasten Expired DE646070C (de)

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