DE64528C - - Google Patents

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DE64528C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/07Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube mechanically operated; Hand bells; Bells for animals

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 74: Signalwesen.
Um die gebräuchlichen Fahrradglocken in oder aufser Tha'tigkeit zu setzen, mufs die linke Hand die Lenkstange loslassen und den Knopf der Glocke auf- oder abwärts schieben. Dies ist unbequem und oft nicht rasch genug ausführbar; deshalb ist nach vorliegender Erfindung die Einrichtung getroffen, dafs man nur den Daumen der am Griff der Lenkstange liegenden Hand auf- oder abzubewegen braucht, um.die Glocke zum Tönen oder zum Schweigen zu bringen.
In Fig. ι ist die neue Einrichtung mit der Glocke in Thätigkeit, in Fig. 2 aufser Thäfigkeit. dargestellt; Fig. 3 zeigt einige Einzelheiten.
Die Glocke α ist in der üblichen Weise oben an einem Ständer b aufgeschraubt, der auf der Lenkstange c unmittelbar in der Höhe des Griffes für die linke Hand befestigt ist, so dafs man mit dem Daumen der linken Hand den vor dem Glockenrand vorstehenden Theil d1 des Hebels d bequem auf- oder abbewegen kann; der Hebel d dreht sich dabei um einen in dem Ständer b befestigten Zapfen e. In den beiden Endstellungen oder auch nur in einer wird der Hebel d dadurch gesichert, dafs,. wie Fig. 3 zeigt, ein von einer versenkten Schraubenfeder vorgetriebener Stift/ in eines der beiden Löcher i, Fig. 1 und 2, des Hebels einfällt.
Der Hebel d ist an seinem verbreiterten Ende mit einem eigenartigen Ausschnitt g versehen , in den das entsprechend geformte Ende h des Auslösehebels k eingreift. Dieser Hebel, Ar ist um einen Zapfen Z drehbar; er wird bei der Bewegung des Hebels d in die beiden in Fig. 1 und 2 gezeichneten Lagen gebracht, so dafs der Griff m die Feder ρ des Klöppels q freigiebt (Fig. 1) oder so' herumbiegt (Fig. 2), dafs der Klöppel q an den Ständer angedrückt wird. In seinen beiden Endstellungen kann der Hebel k in gleicher Weise wie der Hebel d durch einen Stift r, Fig. 3, gehalten werden, indem das zugespitzte Ende von r in die Löcher 0 des Hebels k einfällt.
Die neue Einrichtung gestattet also nur mit dem Daumen der linken Hand entweder wie früher nur einen Glockenton hervorzubringen, und zwar durch Niederdrücken des bekannten Klöppels s oder ein dauerndes Klingeln durch Hochdrücken des Hebels dd\ beides leicht mit.dem Daumen ausführbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Fahrradglocke, bei welcher das Aus- und Einrücken des federnden Klöppels allein mit dem Daumen einer Hand dadurch ermöglicht wird, dafs der Ausrückhebel (K) für die Klöppelfeder (p) mittelst der Curvenführung (g h) eines über den Glockenrand vorstehenden Hebels (d d1) verstellt wird.
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