DE644398C - Ausdehnungsgefaess fuer elektrische Kabel und Apparate - Google Patents

Ausdehnungsgefaess fuer elektrische Kabel und Apparate

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DE644398C
DE644398C DEA61590D DEA0061590D DE644398C DE 644398 C DE644398 C DE 644398C DE A61590 D DEA61590 D DE A61590D DE A0061590 D DEA0061590 D DE A0061590D DE 644398 C DE644398 C DE 644398C
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DE
Germany
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expansion
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gas
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electrical cables
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Expired
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DEA61590D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst Kirch
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AEG AG
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AEG AG
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  • Ausdehnungsgefäß für elektrische Kabel und Apparate Es ist bekannt, beispielsweise für Transformatoren, Kabel, Garniturteile zu Kabeln, welche mit Öl gefüllt sind, Ausdehnungsgefäße zu verwenden, die bei Erwärmung den der Ausdehnung des Öles entsprechenden Volumenanteil aufnehmen. Da das Öl die Eigenschaft hat, Gase zu absorbieren, so ist man bestrebt, bei Anordnungen dieser Art das Öl durch undurchlässige Materialien von dem darüberlagernden Gas zu trennen. Man verwendet hierzu durchweg Metallmembranen, denen man durch Wellung eine gewisse Nachgiebigkeit verleiht. Die Nachgiebigkeit von Metallscheiben ist, sofern man sich in den Grenzen der elastischen Formänderung hält, nur gering, so daß Gefäße, die diesen Ansprüchen gerecht werden, sich sehr teuer stellen, wenn mit ihnen ein größeres Volumen beherrscht werden soll. Geht man über die elastische Ausdehnung hinaus, so wird das Material bekanntlich bald zerstört, so daß Konstruktionen dieser Art für einen Dauerbetrieb, bei welchem man mit häufigem Atmen der Apparate rechnen muß, nicht brauchbar sind.
  • Auch ist es bereits bekannt, bei Ausdehnungsgefäßen Trennwände aus Gummi vorzusehen. Da jedoch Gummi nicht ölbeständig ist, ist zwischen der Trennwand und dem 01 ein erhebliches Gasvolumen vorgesehen. Hierbei tritt der Nachteil auf, daß sich das Öl im Laufe der Zeit mit dem Gas vermischt, wodurch das Isolieröl in seinen elektrischen Eigenschaften erheblich verschlechtert wird. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, nichtmetallische Trennwände bei Ausdehnungsgefäßen für ölgefüllte elektrische Anlagen aus C.elluloseaoetat herzustellen. Dieses Material ist aber an und für sich wenig plastisch bzw. elastisch nachgiebig. Wird nun dem Cellulos@eaoetat durch Beimengung großer Mengen von Weichmachungsmitteln eine höhere Elastizität verliehen, so tritt der große Nachteil ein, daß einmal die Ölbeständigkeit des Celluloseacetats sinkt, da die Weichmachungsmittel vom 0I herausgelöst werden, und daß zum anderen dadurch das Gellulos:eacetat wieder verhältnismäßig spröde, porös und infolgedessen die Trennwand aus Celluloseacetat gas- und öldurchlässig wird und somit nicht mehr imstande ist, ihre Funktion auszuführen.
  • Um die angeführten Nachteile zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung die nichtmetallischen Trennwände des Ausdehnungsgefäßes aus polymerisierter Acrylsäure oder deren Derivaten oder Polymerisaten, der Homologen der Acrylsäure oder deren Derivaten für sich oder in Mischung miteinander oder aus einem anderen mit Hilfe dieser Substanzen durch Bestreichen oder Imprägnieren öldicht gemachten Material, z. B. Gewebeoder Leder, hergestellt. Diese Materialien haben eine große Plastizität bzw. elastische Nachgiebigkeit und sind vollkommen ölbeständig, ohne daß die Ölbeständigkeit beeinträchtigende Weichmachungsmittel zugesetzt zu werden brauchen. Die Trennwände können die verschiedensten Formen besitzen. So können sie beispielsweise bei Ge-: fällen mit mehreren Gaszellen plattetiförtnig# sein. Soll nur eine Gaszelle innerhalb eines öy-:;;: gefüllten Ausdehnungsgefäßes verwendet wer`r " den, so kann die Trentnuig zwischen C)1 und Gas beispielsweise durch einen beute--, flaschen-oder schlauchförmigen Körper vorgenommen «-erden.
  • In den Abb. i und 2 sind Ausführungs-)ieispielc wiedergegeben. Es bezeichnet a den i=flraum, h den bzw. die mit Gas gefüllten Räume. Mit c sind die die beiden -Medien trennenden Membranen, die erfindungsgemäß aus den oben aufgeführten Materialien bestehen, und mit t- in beiden Fällen Einrichtungen bezeichnet. welche die Ausdehnung des Gasraumes begrenzen. Diese Einrichtungen sind in ihrer Form zweckmäßig der Gestalt der trennenden -leinl>raneti angepaßt, haben also im ersten Fall etwa die Form schwach konischer Platten, die durchlöchert sind, im zweiten Fall beispielsweise Flaschen-, Beutel-, Schlauchform. Die perforierte Wand d begrenzt in Abb. 2 die Bewegung des Sackes c nach unten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ausdehnungsgefäß für elektrische Kabel und Apparate mit einer Füllung aus flüssigem Isolierstoff und einer oder mehreren gasgefüllten Ausdehnungskammern, deren Trennwände aus nichtmetallischem 2 aterial bestehen, dadurch gekennzeichnet, claß die nichtmetallischen Trennwände aus polymerisierter Acrylsäure oder deren Derivaten oder Polymerisaten, der Homologen der Acrylsäure oder deren Derivaten für sich oder in Mischung miteinander oder aus einem anderen mit Hilfe dieser Substanzen durch Bestreichen oder Imprägnieren öldicht gemachten Material, z. B. Giewel>e, bestehen.
  2. 2. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß die trennenden Membranen etwa platten-, beute--, flaschenoller schlauchförmig gestaltet sind.
  3. 3. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch t und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdehnung des Gasraumes bzw. der den Gasraum abschließenden Membran durch perforierte Wände begrenzt ist, die sich im Ausdehnungsgefäß befinden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2655050A1 (de) * 1976-12-04 1978-06-15 Felten & Guilleaume Carlswerk Ausgleichsgefaess fuer elektrische hochspannungs-kabelanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2655050A1 (de) * 1976-12-04 1978-06-15 Felten & Guilleaume Carlswerk Ausgleichsgefaess fuer elektrische hochspannungs-kabelanlagen

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