DE644335C - Vorrichtung zur Vervielfaeltigung von Tonaufzeichnungen bzw. kinematographischen Bildaufzeichnungen o. dgl. auf Baendern - Google Patents

Vorrichtung zur Vervielfaeltigung von Tonaufzeichnungen bzw. kinematographischen Bildaufzeichnungen o. dgl. auf Baendern

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Publication number
DE644335C
DE644335C DE1930644335D DE644335DD DE644335C DE 644335 C DE644335 C DE 644335C DE 1930644335 D DE1930644335 D DE 1930644335D DE 644335D D DE644335D D DE 644335DD DE 644335 C DE644335 C DE 644335C
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DE
Germany
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tape
cliché
cylinder
recordings
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Expired
Application number
DE1930644335D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Berthold Freund
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tobis Tonbild Syndikat GmbH
Original Assignee
Tobis Tonbild Syndikat GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Tobis Tonbild Syndikat GmbH filed Critical Tobis Tonbild Syndikat GmbH
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Publication of DE644335C publication Critical patent/DE644335C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/22Subtractive cinematographic processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials
    • G03C7/24Subtractive cinematographic processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials combined with sound-recording

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vervielfältigung von Tonaufzeichnungen bzw. kinematographischen Bildauf zeichnungen«. dgl. auf Bändern.
Es ist bereits bekannt, sowohl Bildfilme als auch Tonfilme mittels Farbdruckes herzustellen. Es ist ferner auch bekannt, Druckwalzen zu benutzen, auf denen die Aufzeichnungen spiralförmig aufgezeichnet werden, und dann diese Druckwalzen zum Bedrucken von bandförmigen Trägern zu verwenden. Der Nachteil dieses bekannten Verfahrens besteht darin, daß zunächst ein gesondertes Übertragen der Aufzeichnungen von einem Originalbande auf die spiralförmig zu beschriftenden Druckwalzen erfolgt und daß ferner bei Verwendung solcher spiralförmig beschrifteter Druckwalzen nur je ein bandförmiger Träger bedruckt wurde.
Durch vorliegende Erfindung wird eine Einrichtung angegeben, durch die es möglich wird, mit Hilfe eines bandförmigen Klischees von beliebiger Beschaffenheit-, z. B. eines Quellklischees, eines Ätzklischees o. dgl., die Herstellung von beschrifteten Druckwalzen zu vermeiden und ferner in einem Arbeitsgange eine Vielheit von Druckfilmen gleichzeitig zu gewinnen.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht in einer Vorrichtung zur Vervielfältigung von Tonaufzeichnungen bzw. kinematographischen Bildaufzeichnungen o. dgl. auf Bändern durch unter Farbabgabe erfolgenden Kontaktdruck unter Verwendung von Druckformen, die auf einer Zylinderfläche schraubenförmig angeordnet sind, bei welcher der das Klischeeband tragende Zylinder mit schraubenförmig verlaufenden Stegen versehen ist, zwischen denen das Klischeeband eingelegt wird.
In Ausgestaltung des Erfindungsgedankens können die Stege der Vorrichtung so ausgebildet sein, daß sie gleichzeitig als Führung für die Gegendruckrollen 91', 91" dienen.
Der Erfindungsgedanke ist in der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele 4-5 veranschaulicht.
Die Abb. 1 zeigt einen gemäß der Erfindung ausgebildeten Druckzylinder.
Abb. 2 zeigt ein gemäß Abb. 3 auf den Druckzylinder aufzuwickelndes Klischeeband.
Abb. 4 zeigt die Ausbildung der Zylinderstege in der Weise, daß sie zur Führung der Gegendruckrollen dienen.
Die Abb. 5 und 6 zeigen Anordnungen der mit dem Druckzylinder zusammenwirkenden Gegendruckrollen.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Berthold Freund in Berlin-Schöneberg.
Die Abb. - bis 9,zeigen das Zusammenwirken
des Druckzylinders gemäß der Erfindung mit einem Gegendruckzylinder bzw. mit einem Druckband.
Abb. 10 zeigt das Zuführen von bei der Anordnung gemäß der Erfindung. ·■'
Abb. ι zeigt einen für die Aufnahme eines Klischeebandes geeigneten Zylinder 40. Die Zylinderoberfläche weist eine spiralförmig verlaufende !lache Nut 41 auf. die den sie be grenzenden schmalen Steg 42 übrigläßt. Die Nut 41 besitzt eine solche Breite, daß das Klischec-band in dieselbe eingelegt und spiralförmig um den Zylinder herumgeschlungen werden kann.
Abb. 2 zeigt ein solches Klischeeband 45, das beispielsweise als in ein Metallband hineingeätztes Transversaltonschriftklischee ausgebildet ist und das in die Nut 41 eingelegt werden kann.
Abb. 3 zeigt den Zylinder 40 mit eingelegtem Klischeeband 45, wobei der Steg 42 der schraubenförmig ausgebildeten Zylinderoberfiäche die- Höhe der Bandklischees nicht überragt bzw. nicht erreicht.
Abb. 4 zeigt eine besondere Ausführung des zwischen den Windungen der Spiralnut stehengelassenen Stegs 90. Dieser ist in der Abbildung so ausgeführt, daß er höher ist als die Dicke des in die Nut eingelegten Klischeebandes 45 bzw. höher ist als die Dicke des Klischeebandes mit dem darüberlaufenden Druckband 50' bzw. 50" usw. zusammen. Durch diese hohe Ausbildung des Zwischensteges wird erreicht, daß die Gegendruck rollen 91', 91" usw. noch zwischen den Stegen des Zylinders eingreifen, so daß einerseits die Druckbänder 50' usw. durch die Stegwindungen eine Führung erhalten, wie auch die Gegendruckrollen 91' usw. eine Führung erhalten können. Die Anordnung ist wichtig, um beispielsweise ein seitliches Verschieben der Druckbänder gegenüber dem Klischeeband zu verhindern. In der Abb. 4 sind die Führungsrollen auf einer gemeinsamen Achse 93 angeordnet, mit der sie bzw. auf der sie seitlich den Windungen entsprechend verschoben werden können. Die Ebene der Rollen steht im gezeichneten Falle senkrecht zur Achse des Zylinders 40 und weicht somit etwas von der Tangentenrichtung ab. Sofern der Zylinder 40 einen genügend großen Durchmesser besitzt, würde die Abweichung von der Tangentenriclitung sehr klein und in vielen Fällen zulässig sein.
Abb. 5 zeigt eine federnde Anordnung der Gegendruckrollen. Die Gegendruckrolle 100 ist mit ihrer Achse ιοί am Hebel 102 drehbar gelagert. Der Hebel 102 ist seinerseits um δο den Drehpunkt 103 schwenkbar angeordnet und durch die Feder 104, die sich gegen die Platte 105 abstützt, nach aufwärts gedrückt. Durch die verstellbare Schraube 106 kann die Platte 105 in ihrer Lage verändert jjj^erden, so daß die Feder 104 mehr oder !,'^rajider stark nach aufwärts drückt. Der Druck ''-'cfeif Rolle 100 gegen das Druckband 107 bzw. die Gegendruckrolle 108 kann somit reguliert werden entsprechend den Erfordernissen des Druckes. ν
Abb. 6 zeigt eine der Abb. 5 ähnliche Anordnung, bei der jedoch die Rolle 100 gegen das Druckband 107 nicht durch eine Feder, sondern durch das Gewicht 110 gedrückt wird. Durch die Schraube 111 kann das Gewicht 7.s in der Richtung des Hebels 102, der um den Drehpunkt drehbar gelagert ist, verschoben und so der Druck der Rolle 100 reguliert werden.
Abb. 7 zeigt das Zusammenarbeiten eines Druckzylinders gemäß Abb. 1 bis 3 mit einem Gegendruckzylinder 120, der an Stelle einer Vielheit von Gegendruckrollen benutzt wird. Sofern der Druckzylinder entsprechend der Abb. ι bis 3 keine über die Dicke der Klischeebänder hinausragenden Stege aufweist, kann der Gegendruckzylinder 120 auch eine glatte Oberfläche haben. Sofern jedoch entsprechend der Abb. 4 über die Klischeeband- bzw. Druckbandausdehnung hinausragende Stege zur Anwendung gelangen, müssen Gegendruckzylinder 120 entsprechend spiralförmigen Vertiefungen, in welchen die Erhebungen des Druckzylinders eindringen können, vorgesehen sein.
Abb. 8 zeigt einen Druckzylinder 40, der mit einem mit einer Vertiefungsnut versehenen Gegendruckzylinder 121 zusammenarbeitet. In der Nut 122 kommt dann das Klischeeband bzw. das Druckband zu liegen. Der Steg des Zylinders 48 und die Nut des Zylinders 121 stellen gegenläufige Gewindegänge dar.
Abb. 9 zeigt eine Draufsicht auf eine Anordnung der Abb. 7 bzw. Abb. 8, wobei 125 ein zwischen den Zylindern hindurchgeführtes Druckband ist.
Abb. 10 zeigt eine Einrichtung zum Zuführen von Farbstoff an das Bandklisch.ee. 40 ist wieder der das Bandklischee tragende Zylinder, 121 ein Gegendruckzylinder. 130 und 131 sind Farbwalzen, die über Zwischenwalzen 132, 133, die auf der Oberfläche des Klischeebandes aufliegen, Farbstoff dem Klischeebande zuführen. Die Walzen 132, 133, die sich beispielsweise über die Länge des Zylinders in einem oder mehreren Stücken rstrecken, werden durch die Feder 135, 136 automatisch gegen das Klischeeband bzw. die Farbwalzen gedrückt. Die Farbwalzen können durch Friktion bewirkt oder mit dem Antrieb der Druckeinrichtung gekuppelt angetrieben werden.
Die in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens können sinngemäß in mannigfacher Weise abgeändert bzw. ergänzt werden. Statt einfache lineare Aufzeichnungen mittels... >dSr Kliscbeebänder zu vervielfältigen, können^ach ' breitere Bänder benutzt werden und z. B. auch Queraufzeichnungen bzw. beliebige Bilder und Darstellungen, z. B. Notenblätter,
ίο Druckseiten o. dgl., zur Vervielfältigung gelangen. Auch können die im beschriebenen Verfahren hergestellten Druckbänder in kurze Abschnitte, z. B. Einzelblätter, zerschnitten und z. B. in Hefte oder Bücher gebunden werden. Als Material für die Bandklischees kann jedes beliebige geeignete metallische oder nichtmetallische Material Verwendung finden. Ebenso kann die Herstellung der Bandklischees nach einem beliebigen Verfahren erfolgen. Desgleichen kann auch die für die Druckbänder bzw. Druckblätter jedes geeignete Material, z. B. Papier, Celluloid ο. dgl., z.ur Anwendung gelangen. Entsprechend dem jeweils verwendeten Material ist dann das Druckfarbmittel zu wählen.
Die in den Abb. 1 bis 10 dargestellte Zylindereinrichtung kann auch mit einer mehrgängigen Schraubennut ausgeführt werden. In diesem Fall können dann mehrere verschiedene Bandklischees gleichzeitig aufgelegt und mehrfach zum Abdruck gebracht werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Vervielfältigung von Tonaufzeichnungen bzw. kinematographischen Bildaufzeichnungen o. dgl. auf Bändern durch unter Farbabgabe erfolgenden Kontaktdruck unter Verwendung von Druckformen, die auf einer Zylinderfläche schraubenförmig angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der das Klischeeband tragende Zylinder mit schraubenförmig verlaufenden Stegen versehen ist, zwischen denen das Klischeeband eingelegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege so hoch ausgebildet sind, daß sie gleichzeitig als Führung für die Gegendruckrollen (91', 91") dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930644335D 1930-02-21 1930-02-21 Vorrichtung zur Vervielfaeltigung von Tonaufzeichnungen bzw. kinematographischen Bildaufzeichnungen o. dgl. auf Baendern Expired DE644335C (de)

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DE1930644335D Expired DE644335C (de) 1930-02-21 1930-02-21 Vorrichtung zur Vervielfaeltigung von Tonaufzeichnungen bzw. kinematographischen Bildaufzeichnungen o. dgl. auf Baendern

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