DE64393C - Walzenstrafse mit geneigten Walzenachsen - Google Patents

Walzenstrafse mit geneigten Walzenachsen

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DE64393C
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rollers
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DENDAT64393D
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TH. V. ALLIS in New-York
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/004Transverse moving
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/16Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section
    • B21B1/18Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section in a continuous process

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

■KAISERUCHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein continuirlich wirkendes Walzwerk mit geneigten Walzen und eine Speisevorrichtung zur Einführung der Walzstücke in die Walzenstrafse.
Fig. ι zeigt die Speisevorrichtung zur Einführung der Eisenstücke in die Walzen, von welch letzteren nur ein Paar als Andeutung der ganzen Walzenstrafse eingezeichnet ist.
Fig. 2 zeigt die Speisevorrichtung von der • Seite, theilweise geschnitten; ■ '
Fig. 3 ist ein Schnitt quer durch dieselbe; '.
Fig. 4 stellt die continuirliche Walzenstrafse dar in ihrer,einfachsten Gestalt, wie sie bei Flacheisen Verwendung findet,
Fig. 5 stellt dieselbe Walzenstrafse dar für Barren; . .
Fig. 6 und 7 führen einzelne Theile der Fig. 5 genauer aus.
In Fig. ι und 2 sind zwei parallel angeordnete Keftenbä'nder ohne Ende dargestellt mit Aufnehmern c, welche die zu walzenden Eisenstücke b in den am Anfang der Walzenstrafse e angebrachten Kasten d einführen, so dafs die Stücke nur aus den in möglichster Na'he stehenden Oefen in die Aufnehmer gelegt zu werden brauchen, um von diesen selbstthä'tig in den Kasten und von dort in die Walzen geschafft zu werden; zu letzterem Zweck ist eine hydraulisch, pneumatisch oder mittelst Dampf getriebene Stofsvorrichtung / mit der Stofsstange g seitlich dem Kasten und vor der Walzenstrafse angebracht, welche die Barren aus dem Kasten hinausbefördert, sobald ihr Ventil durch den Wärter mittelst des Hebels /?, Fig. 1 bis 3, geöffnet wird. Der Kasten hat geneigte Seitenflächen i, auf welche die Barren durch eine der beiden Speisevorrichtungen gelegt werden, und von wo sie bis in die Linie zwischen Stofsstange und Walzenstrafse hinabsinken. Der Ansatz al hat den Zweck, die Barren anzuhalten, in die richtige Lage zu bringen und ein gegenseitiges Drängen und Uebereinanderschieben zu verhindern; er kann durch Lockern des Pflockes e1 leicht entfernt werden.
Die Antreibung der Speisevorrichtung geschieht durch die Scheiben j, welche mit den Triebwellen durch die Muffen k verkuppelt sind. Mittelst des, Ausschaltehebels / kann die eine Speisevorrichtung ausgeschaltet werden, was jedoch auch direct mittelst geeigneter Vorrichtungen am Walzwerk selbst geschehen kann.
Das Kettenband ohne Ende besteht aus den Ketten c1, die über geeignete Kettenscheiben c2 kufen. Auf den Ketten sind die Platten c3, welche die Aufnehmer c* tragen, quer gelagert und bei c5 befestigt. Sie nehmen die heifsen Barren b aus den Ofen auf und befördern dieselben in den Kasten d. ,
Zwischen den Kettenscheiben sind unter den Platten c3 zwei Reihen von Walzen c° angebracht, damit die Aufnehmer sich nicht senken. Diese Walzen sind in Tröge c7, Fig. 2, mit fliefsendem Wasser eingestellt, um ein Ueberhitzen der Aufnehmer durch die Barren zu verhindern. Zur Erzeugung eines ununterbrochenen Zu- und Abflusses des Wassers können irgend welche geeignete , Vorrichtungen angebracht, sein. Die Achse d1 der Kettenscheibe c5ist. in Achsbüchsen if2 auf der Bank d3 gelagert,
um das locker gewordene Kettenband stets wieder straff anziehen zu können.
Neben dem Kasten d und senkrecht zur ■Längsachse der Speisevorrichtung ist die Walzenstrafse angebracht. . Die dargestellte Maschine, die natürlich auch durch jede andere .gebräuchliche ersetzt werden kann, vermag einen Barren von ca. io'cm auf ca. 1,5 bis 2 cm zu verarbeiten. . ■
■ Bei den Walzenwerken mit geneigter Walzenlage werden die Walzen zweckmäfsig unten, die Kupplungen und Getriebe oben angebracht, wie Fig. 4 bis 6 zeigen, wodurch alle Getriebe und Lager leicht zugänglich und vor Eisenspänen und anderen Fremdkörpern geschützt sind. ■' Für die Bearbeitung von Drahteisen werden die Walzen in eine Reihe gestellt, wie Fig. 4 zeigt. Für die Verarbeitung von Stangen und Barren dagegen werden die Walzenpaare • in zwei gegen einander geneigten Reihen angeordnet, wie die übrigen Figuren darstellen. Für die Bearbeitung von Eisenbruchstücken und kleinen Stangen werden Führungsplatten 32, Fig. 4, angebracht, auf denen die Stücke auf- und niederlaufen können. ' Sind die Walzen alle in einer Reihe angeordnet, so werden auch alle Führungsplatten in der Ebene der Formnuthen angebracht sein mit der in Fig. 5 und 6 dargestellten Neigung. Sind dagegen zwei gegen einander geneigte Walzenreihen vorhanden, so können auch jene Flächen eine entsprechende Neigung zu einander erhalten.
Die Walzen können durch Wellen angetrieben werden, welche an der oberen Seite der Lagerstühle angebracht sind, und selbst wieder mittelst Triebnemen, die über Riemscheiben laufen, ihre Bewegung erhalten. Eine · zweckmäfsigere Einrichtung besteht aber darin, jene Wellen in der Walzbank unter dem Lagerstuhl für die Walzenlager d3 anzubringen und die Kraft mittelst der Kegelräder 33 und der Zahnräder 37 und . 38 zu übertragen. Unter den Führungsplatten 32 sind Kästen 39 vorgesehen , um die Eisenabfälle und andere Fremdkörper aufzunehmen; eine Abflufsrinne40 führt dieselben in einen Kanal 41 ab.
Die Walzen besitzen eine Reihe von Formnuthen b2, Fig' ι und 3, und sind in b3 gelagert. Diese Walzenlager lassen sich auf dem geneigten Lagerstuhl d3 mittelst der Stellschrauben e 2 ■ in der Nuth f1 verschieben, so dafs man von Zeit zu Zeit neue Stellen der Walzen benutzen kann, ohne sogleich' die ganzen Walzen wechseln zu müssen.
Zur Aufnahme des' Druckes der geneigten Walzen und um . eine richtige Ueberein-. Stimmung in der Lage der einzelnen Formnuthen zu erzielen, sind die Drucklager 46 an den unteren Enden der Achsen vorgesehen, welche durch, die in, den Futtern 48 ruhenden Stellschrauben 47 geschützt werden. Diese Futter sind in Oeffnungen in der Decke 51 eines Kastens eingesetzt, welcher den Druck der Stellschrauben aufnimmt, gleichzeitig die Lager vor dem Eindringen von Fremdkörpern sichert, und endlich als Oelkasten dient, um die Reibungsflächen unter bestandiger Schmierung zu erhalten.
Um auch die Zapfen innerhalb des Lagers vor Eisenspänen und anderen Fremdkörpern zu schützen, welche zwischen Walzenenden und Lager hineinfallen können, sind diese Walzen rings um die Zapfen ausgehöhlt, wie 56, Fig. 7, zeigt, und in die Höhlungen die Metallstückchen 57 eingesetzt, welche, in 58 am Lager befestigt, sich mit ihren umgebogenen Flantschen 59 in die Höhlung 56 legen und die Fremdkörper auffangen und unter das Lager werfen. . .
Die zum Regeln des Walzenabstandes· dienenden Stellschrauben 43 werden durch die Räder 60, 61 und die Kegelräder 62, 63 von der verticalen Welle 64 aus gestellt, was durch einen Wärter auf der über den Walzen angebrachten Bühne 6 5 leicht ausgeführt werden kann.'

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ii Eine continuirlich wirkende Walzenstrafse mit geneigten Walzenachsen, bei welcher die Walzen, an ihren unteren Enden durch ·
    ·. ,Drucklager (46 in Fig. 7) und Druckschrauben (47) gestützt, die Lagergehäuse
    '..>': der letzteren (51, 54) zugleich als Oelkasten zur beständigen Schmierung der reibenden Theile ausgebildet sind und die zu walzen-' den Eisenstücke durch geneigte Führungsplatten (32 in Fig.-4 bis 6) in der Ebene der Formnuthen geführt werden. t
  2. 2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Walzenstrafse die Anordnung der Kupplungen und der zur gleichzeitigen Verstellung der oberen Walzenlager dienenden Zahn- und Handräder (60 bis 64 in Fig. 7) für die Walzen unter dem Walzenlager, um alle diese Ge-
    \ triebe leicht zugänglich zu machen und vor Eisenspänen und anderen Fremdkörpern
    \ zu schützen, welche letztere von den Walzen ■ entweder direct über die Führungsplatten (32 in Fig. 5) .in einen Kanal (41) abgeführt werden, oder, falls sie zwischen ■ Walzen und Walzenlager gerathen, durch ein in einer Höhlung (56 in Fig^ 7) der unteren Stirnfläche der Walzen schleifendes Metallstückchen (58, 59) auf die Führungsplatten geworfen und von dort, wie oben, weiter befördert werden.
  3. 3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Walzenstrafse die Anordnung der Achsen der auf einander folgenden Walzenpaare in abwechselnd entgegengesetzter Neigung zwecks gröfserer Stabilität der Lagerbank und leichterer Zugänglichkeit der Getriebe!
    4· Bei der unter ι. gekennzeichneten Walzen- ;·■'. strafse eine selbstthätig wirkende Speisevorrichtung gekennzeichnet
    , a) durch ein oder zwei mit Aufnehmern (c4 in Fig. Ί und 2) versehene Kettenbänder ohne Ende (c1),
    b) durch einen trichterförmigen Kasten (d), an : welchem ein zur Führung der Walzstjicke dienender Ansatzklotz (al) abnehmbar angebracht ist, und
    c) durch eine zur Einführung der WaIz-. stücke in den Walzen dienende Stofs-
    vorrichtung (f)·
    Bei der unter 4. gekennzeichneten Speisevorrichtung die Anordnung von Walzen (ca) ' unter den KettenbSndern, und von gegen die Achsen der Ketterischeiben wirkenden Druckschrauben (di)- zum Stützen bezw. Straffziehen des zwischen den Kettenscheiben laufenden Bandes.
    Bei der unter 4. gekennzeichneten Speisevorrichtung die Anordnung von Trägern mit fliefsendem Wasser (c7j, in welche die unter 5. erwähnten Stützwalzen (ca) eintauchen, zur Verhütung einer zu starken Erhitzung der .Kettenbänder und Mitnehmer durch die heifsen WalzstückeJ.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64393D Walzenstrafse mit geneigten Walzenachsen Expired - Lifetime DE64393C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218385B (de) * 1953-08-08 1966-06-08 Kocks Gmbh Friedrich Kontinuierliches Feineisen- und Drahtwalzwerk
EP0791409A3 (de) * 1996-02-23 1998-02-04 Nkk Corporation Warmsägen anwendendes kontinuierliches Walzverfahren und dazugehörige Einrichtung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1218385B (de) * 1953-08-08 1966-06-08 Kocks Gmbh Friedrich Kontinuierliches Feineisen- und Drahtwalzwerk
EP0791409A3 (de) * 1996-02-23 1998-02-04 Nkk Corporation Warmsägen anwendendes kontinuierliches Walzverfahren und dazugehörige Einrichtung
US5829117A (en) * 1996-02-23 1998-11-03 Nkk Corporation Hot saw cutting type continuous rolling method and apparatus thereof

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