DE643902C - Spuelventil, insbesondere fuer Klosettanlagen - Google Patents

Spuelventil, insbesondere fuer Klosettanlagen

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DE643902C
DE643902C DEB172812D DEB0172812D DE643902C DE 643902 C DE643902 C DE 643902C DE B172812 D DEB172812 D DE B172812D DE B0172812 D DEB0172812 D DE B0172812D DE 643902 C DE643902 C DE 643902C
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DE
Germany
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valve
chamber
spindle
outlet
water
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Expired
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DEB172812D
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English (en)
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FERDINAND BARONAT
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FERDINAND BARONAT
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D3/00Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
    • E03D3/02Self-closing flushing valves
    • E03D3/04Self-closing flushing valves with piston valve and pressure chamber for retarding the valve-closing movement

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Spülventil, insbesondere für Klosettanlagen, mit einem als Vorratsbehälter erweiterten Ventilgehäuse. Die bekannten Spülvorrichtungen sind entweder als Durchlauf ventile oder als Vorratsbehälter ohne Durchlauf ventil ausgebildet. Soweit bei Vorrichtungen mit Durchlauf ventil eine Gegendruckkammer für das Durchlauf ventil vorgesehen ist, muß diese Kammer, welche durch ein besonderes Ventil gegenüber dem Auslaß abschließbar ist, aus Gründen der Bauart des Durchlauf ventils verhältnismäßig klein gehalten werden, so daß sie nicht als Spülwasservorratskammer gelten kann. Bei Spülvorrichtungen für Klosettanlagen werden von den Behörden mindestens 7 bis 8 1 Spülwassermenge innerhalb einer bestimmten Zeit für jeden Spülvorgang vorgeschrieben. Beim Entnehmen dieser ganzen Spülwassermenge aus der Zuflußleitung muß diese entsprechend groß im Querschnitt ausgeführt werden. Bei gleichzeitiger Benutzung mehrerer solcher Spülvorrichtungen in einem zusammenhängenden Rohrleitungsnetz tritt dann Wassermangel und Druckabnahme in den Zuflußleitungen auf. Die festgesetzte Spülwassermenge in der vorgeschriebjenen Zeit kann dann nicht erreicht werden. Bei wiederholten Spülvorgängen tritt ein unerwünschter zu hoher Wasserverbrauch auf, wobei infolge ungenügenden Druckes und unzureichender Zuflußmenge in der. Zeiteinheit trotz des erhöhten Wasserverbrauchs die erforderliche Spülwirkung nicht erreicht wird. Die Spülvorrichtungen mit Vorratsbehälter ohne Durchlauf ventil beanspruchen wegen des verhältnismäßig großen Vorratsbehälters, der gewöhnlich noch einen zusätzlichen Luftraum zur Erzeugung einer Windkesselwirkung aufweist, zu viel Raum und Herstellungskosten, wobei die bekannten Vorrichtungen dieser Are unzureichende Abschluß organe aufweisen, dia sehr bald Anlaß zu Betriebsstörungen oder ungenügender Wasserversorgung für den Spülvorgang geben.
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der vorerwähnten Nachteile und die Schaffung einer möglichst einfachen, sicher wirkenden Spülvorrichtung, bei welcher sowohl das Durchflußprinzip als auch das Vorratsbehälterprinzip angewandt und dadurch bei erhöhter Spülwirkung eine Entlastung der Zuflußleitung herbeigeführt wird.
Erreicht wird dieser Zweck dadurch, daß an einer Spülvorrichtung nach Art eines Durchlaufventils im Ventilgehäuse zwei untereinander in Verbindung stehende Kammern in verschiedener Höhenlage angeordnet sind, von denen die tiefer gelegene. Ventilkammer durch einen kolbenartig beweglichen Körper in zwei Räume unterteilt ist, deren oberer über die darüber befindliche Kammer und die hohle Ventilspindel mit dem Auslaß Verbindung hat, während der untere Ventilkammer-
raum über das Spindelventil mit dem Auslaß und über ein Rückschlagventil mit der Zuflußleitung in Verbindung steht.
In der Zeichnung ist ein Ausführung^ beispiel des Gegenstandes der Erfindung*'; schematisch dargestellt. Es zeigt: :,
Abb. ι die Vorrichtung im vertikalen Längsschnitt,
Abb. 2 den kolbenartigen Körper der ίο Ventilkammer in Draufsicht.
Das Ventilgehäuse besteht aus einer Ventiikammer α und einer darüherliegenden kleineren Kammer b, welche durch eine Wand m voneinander getrennt sind. Durch in der Wandm vorgesehene Öffnungen in' stehen beide Kammern« und b untereinander in Verbindung. Am unteren Ende der Ventilkammer α befindet sich der Auslaß c und seitlich davon die Einmündung der Zuflußleitung/, welche durch ein selbsttätiges Rückschlagventil k beispielsweise in Form eines Kugelventils gegenüber der Ventilkammer α abgeschlossen werden kann. In der Mitte ragt in Verlängerung des Auslasses c eine hohle- Ventilspindel <e durch beide Kammern « und b und durch die Trennwand/?/ hindurch, welche entsprechend in der Kammer« und in der Trennwand/» geführt sowie in der Trennwand//? und an der Durchtrittsstelle durch die äußere Wand der Kammer b in geeigneter Weise, beispielsweise durch Stopfbuchsenabdichtungen oder Dichtungsscheiben, abgedichtet ist. Die Ventilspindeln' ist hohl und besitzt an ihrem unteren Ende einen Ventilteller mit auswechselbaren Dichtungsscheiben e und Haltemutter/. Die Dichtungsscheibene des Ventiltellers legen sich bei geschlossenem Ventil auf das als Ventilsitz ausgebildete obere Ende des Auslasses c. Im oberen Teil der Kammer δ ist die Spindeln' mit einem Teller ausgerüstet, welcher durch eine sich nach oben gegen die Außenwand der Kammer b legende Feder belastet ist, welche bestrebt ist, die Ventilspindeln' nach unten in die Verschlußlage zu bewegen, soweit sie nicht durch ein außerhalb der Kammer b an ihr gelenkig angreifendes Gestänge g, h mit Zug/ in der Öffnungsstellung gehalten wird. Die hohle Ventilspindeln' besitzt außerdem im Bereich der oberen Kammer δ Durchlaßöffnungen e" für die Spülflüssigkeit, welche zur Erzielung einer Drosselwirkung entsprechend klein ausgeführt werden. In der unteren Ventilkammer« ist konzentrisch um die Spindel e' herum ein kolbenartig in Längsrichtung der Spindel e' beweglicher Körper η angeordnet, welcher Durchtrittsöffnungen n' und für diese verstellbare Abschluß- oder Drosselorgane 11" in Form von Sehiebern fio o. dgl. aufweist. An der Oberseite besitzt dieser Körper 11 eine Abdichtungsscheibe o, welche sich in der oberen Lage des Körpers« gegen die Öffnungen m' umgebende Ringstege/ra" legt und die Öffnungen m' dicht ab-VscMießt. Die Schieber n" können, wie aus ^. ι ersichtlich, in Form exzentrisch dnehgelagerter Scheiben neben den Öffnungen n' des Körpers η ausgebildet und angeordnet werden.
Die Ventilkammer α wird als Vorratsraum zur Aufnahme von 3 bis 41 Spülwasser ausgeführt. Die Kammer b kann erheblich kleiner sein und muß so hoch ausgeführt werden, daß die Öffnungen e" sowohl in der höchsten als auch in der tiefsten Lage der Hohlspindel e' noch innerhalb der Kammer b liegen. Die Gegendruckfeder d kann innerhalb oder auch außerhalb der Kammer b angeordnet werden. Die Zuflußleitung/ wird vorzugsweise in gleicher Höhe oder dicht über dem ventilsitzartigen Ende des Auslasses c seitlich davon angeordnet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
Bei geschlossenem Auslaß c in der unteren Endlage der Ventilspindeln' strömt aus der Zuflußleitung/ Wasser in die Ventilkammer Λ und hebt den kolbenartigen Körper « allmählich an. Dabei strömt gleichzeitig Wasser durch die kleinen Öffnungen «' in den Raum über der Platte η und verhindert so ein zu schnelles Ansteigen der Platte«. Aus dem Raum über der Platte/z kann bei weiterem Ansteigen der Platte η auch Wasser durch die Öffnungen m' in der Trennwand m in die obere Kammer b gelangen, von wo es durch die Öffnungen e" in der hohlen Spindeln' und durch diese selbst in den Auslaß gelangen kann. Bis zur Bewegung der Platte« in die obere Endlage wird alles Wasser aus xoo dem Raum über der Platte η in die obere Kammer b und von hier durch die hohle Spindel e' in den Auslaß c befördert. In der oberen Endlage der Platte « verschließen deren Dichtungsscheiben ο die öffnungen m' ioj in der Trennwand m. Sobald die Ventilkammer« nach oben abgeschlossen ist, hört der Zustrom auf, und die Kugel k verschließt selbsttätig die Zuflußleitung /. Beim Anheben der Ventilspindeln' durch Ziehen am Zug/ strömen die als Wasservorrat in der Kammer α befindlichen 3 bis 4 1 Wasser durch das geöffnete Spindelventil in den Auslaß c. Gleichzeitig senkt sich dabei wieder die Kolbenplatte ti. Soweit der Druck in der Ventilkammer geringer ist als in der Zufiußleitung /, strömt auch Wasser aus dieser durch das Rückschlagventil k in die Kammer bzw. unmittelbar nach dem Auslaß c. Die Kolbenplatte η sinkt hierbei schließlich bis iao zu ihrer tiefsten Lage. Sobald jetzt aber durch Loslassen des Zuges / die Ventil-
spindel e' unter dem Einfluß der Feder d wieder in die Abschlußlage gelangt, wiederholen sich die anfangs geschilderten Vorgänge, wobei selbst bei plötzlichem SchJießen des Ventils c kein Stoß in der Zufluß-, leitung / entstehen kann, da die Kolbenplatte /z und die über dieser befindliche Wassermenge dem plötzlichen Einströmen des Wassers einen allmählich immer größer werdenden Widerstand entgegensetzien, welcher den Zustrom immer mehr abnehmen läßt, bis er allmählich ganz zum Stillstand kommt und das Kugelrückschlagventil k sich schließt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Spülventil, insbesondere für Klosettanlagen, mit einem als Vorratsbehälter erweiterten Ventilgiehäuse, dadurch, gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse zwei übereinander angeordnete und miteinander in Verbindung stehende Kammern (a, b) aufweist, von denen die tiefer gelegene Ventilkamrner (a) durch einen kolbenartig beweglichen Körper (ti) in zwei Räume unterteilt ist', deren oberer über die darüber befindliche Kammer (b) und die hohle Ventilspindel (e') mit dem Auslaß (c) in Verbindung steht und deren unterer Raum über das Spindelventil mit dem Auslaß (c) und über ein Rückschlagventil (k) mit der Zuflußleitung (/) in Verbindung steht.
  2. 2. Spülventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in der unteren Ventilkammer (a) konzentrisch um die Ventilspindel (e') herum angeordnete bewegliche Kolbenkörper (n) mit Durchlaßöffnungen (ti') ausgerüstet ist.
  3. 3. Spülventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Durchlaßöffnungen {ti') im Kolbenkörper (ti) verstellbare Abschluß- oder Drosselorgane {ti"), wie z. B. Absperrschieber, am Kolbenkörper (ti) vorgesehen sind.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
DEB172812D 1936-02-02 1936-02-02 Spuelventil, insbesondere fuer Klosettanlagen Expired DE643902C (de)

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