DE643107C - Umlaufschmierung fuer die Gleitlager von insbesondere einseitig gelagerten Ankerwellen elektrischer Fahrradlichtmaschinen - Google Patents

Umlaufschmierung fuer die Gleitlager von insbesondere einseitig gelagerten Ankerwellen elektrischer Fahrradlichtmaschinen

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DE643107C
DE643107C DESCH94937D DESC094937D DE643107C DE 643107 C DE643107 C DE 643107C DE SCH94937 D DESCH94937 D DE SCH94937D DE SC094937 D DESC094937 D DE SC094937D DE 643107 C DE643107 C DE 643107C
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lubricating
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/16Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields
    • H02K5/167Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings
    • H02K5/1675Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings radially supporting the rotary shaft at only one end of the rotor

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Description

Bei den bekannten Fahrradlichtmaschinen bereitet die einwandfreie Schmierung der Laufstellen der Ankerachse oft erhebliche Schwie: rigkeiten, besonders wenn es sich um einseitig gelagerte Achsen handelt. Bei solchen Maschinen werden des ruhigeren und geräuschloseren Laufes wegen statt der Kugellager vorteilhafter Gleitlager für die Ankerachse benutzt. Das bringt aber wegen der verhältnismäßig großen Laufflächen die Gefahr des Trockenlaufens und Festfressens der Ankerachse mit sich. Diese Gefahr kann durch die Anordnung von Schmiermittelkammern an der Ankerwelle nicht beseitigt
ig werden, weil dadurch die Versorgung aller Stellen der Lauffläche nicht in ausreichender Weise gesichert wird.
Man hat nun bereits vorgeschlagen, den Lagern elektrischer Maschinen durch eine Kreislaufschmierung Öl zuzuführen und zu diesem Zweck die vertikale Ankerachse so angeordnet, daß sie mit ihrem unteren, als Förderschnecke ausgebildeten Ende in einen Ölbehälter eintaucht und bei ihrem Umlaufen das Öl durch im Maschinengehäuse vorgesehene Kanäle an die zu schmierenden Lager befördert. Derartige Kreislaufschmierungen sind zur Verwendung an Fahrradlichtmaschinen nicht geeignet, weil sie wegen der besonderen Ausbildung des Gehäuses eine übermäßige Vergrößerung des Gewichtes und Raumbedarfes der Maschine mit sich bringen und zu hohe Herstellungskosten erfordern.
Diese Gründe gelten auch für diejenigen bekannten Elektromaschinen, deren Anker in einem dicht schließenden, ölgefüllten Gehäuse umlaufen. Für Fahrradlichtmaschinen kommen solche Anordnungen schon deshalb nicht in Betracht, weil deren Antrieb nur durch die Reibung einer Laufrolle am Mantel der Fahrradbereifung erfolgt und das Ölbad dabei einen zu starken Widerstand gegen das Umlaufen des Ankers bilden würde. Offene Schmiermittelkammern, wie sie bei Motoren mit senkrechter Welle und schraubenförmigen Schmiermittelkanälen ebenfalls bereits bekannt sind, eignen sich für Lichtmaschinen ebensowenig, da die verschiedenen Lagenänderungen und Erschütterungen während des Betriebes solcher Radlichtmaschinen ein Eindringen des Schmiermittels in das Maschineninnere hervorrufen würden.
Um nun die bekannten Vorteile der Kreislaufschmierung auch bei Fahrradlichtmaschinen mit Gleitlagern nutzbar machen zu können, werden erfindungsgemäß in dem dem Gehäuse sich anpassenden Teil des Lagerschildes der Maschine Schmiermittelkammern angeordnet, die gegen das Maschineninnere vollständig geschlossen sind und durch Kanäle mit dem in dem Gleitlager vorgesehenen Ringraum so in Verbindung stehen, daß die umlaufende Anker welle in an sich bekannter Weise als Pumpe zur Kreislaufförderung des Schmiermittels dient. Es wird damit eine in jeder Hinsicht einwandfreie selbsttätige

Claims (3)

  1. Schmierung des Gleitlagers hervorgerufen, die allen Erfordernissen genügt. Zur Unterbringung derartiger Kammern und Kanäle im Deckel steht hinreichend Raum zur Ver-' fügung, so daß die erfindungsgemäß vorge.-1 schlagene Ausführung keine Vergrößerung des Raumbedarfes und des Gewichtes der Maschine verursacht. Auch ihre Herstellungskosten werden nicht erhöht, weil besonders ίο bei Spritzgußdeckeln die notwendigen Hohlräume ohnehin schon vorhanden sind und nur nach dem Anker abgeschlossen zu werden brauchen. Die Ankerachse selbst wird an den in Betracht kommenden Stellen zweck mäßig mit einer oder mehreren Spiralnuten versehen, welche beim Arbeiten der Maschine die erforderliche Saug- und Druckwirkung auf die im Kreislauf zu fördernden Schmiermittel ausüben. Vorteilhaft werden in den Schmiermittelkammern und in den zu den Spiralnuten der Achse führenden Kanälen noch Schmierdochte eingelegt, die das Ansaugen des Öles erleichtern. Um eine einwandfreie Schmierung auch der Laufflächen zwischen der Laufrolle und dem Gehäuse der Maschine zu gewährleisten, kann dabei auch ein Schmierdocht in einem dicht unterhalb der Laufrolle liegenden Ringraum des Gehäuses angeordnet werden. Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in der Zeichnung in teilweisem Schnitt dargestellt.
    Im Lagerschild ι der elektrischen Fahrradlichtmaschine sind Sehmiermittelkamraern 2 und 3 in dem dem Gehäuse der Maschine sich anpassenden Teil angeordnet, die durch Kanäle 4 und 5 mit einem in dem Gleitlager vorgesehenen Ringraum 6 in Verbindung stellen. Von diesem Ringraum 6 führt ein Kanal 7 zu dem gleichfalls in dem Gleitlager angeordneten Ringraum 8. Die einseitig in dem Lagerschild 1 gelagerte Ankerwelle 9 weist auf ihrem Umfang eine schraubenförmige Nut 10 auf. An Stelle einer Nut können auch mehrere Nuten vorgesehen sein. Durch die schraubenförmige Nut 10 wird das Schmiermittel aus dem Ringraum 6 infolge der Umdrehung der Ankerwelle im Gleitlager der Welle verteilt und in den Ring-"'V'äum 8 gebracht, durch den es in den Ringraum 6 über den Kanal 7 zurückgelangt. Die Einrichtung wirkt damit als Pumpe, die für einen Kreislauf des Schmiermittels aus dem Raum 6 in die Nut 1 o, das Gleitlager, den Raum 8 und schließlich zurück in den Raum 6 Sorge trägt. Vorteilhaft werden in den Kammern 2 und 3 Schmierdochte gelagert, die zu dem Ringraum 6 führen. Ebenso wird zweckmäßig in dem Ringraum 8 gleichfalls ein Schmierdocht angeordnet. Am Ringraum 6 ist ein durch eine federnd gelagerte Kugel abschlicßbarcr Schmierstutzen 11 vorgesehen, durch den eine möglichst gleichmäßige Anfüllung der Schmiermittelkammern 2 und 3 über die Kanäle 4 und 5 herbeigeführt wird.
    P λ τ ε ν τ A ksi'Rüche:
    i. Umlaufschmierung für die Gleitlager von insbesondere einseitig gelagerten Ankerwellen elektrischer Fahrradlichtmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem dem Gehäuse sich anpassenden Teil des Lagerschildes der Maschine angeordneten und gegen das Maschineninnere vollständig geschlossenen Schmiermittelkammern (2, 3) durch Kanäle (4, 5, 7) mit den in dem Gleitlager vorgesehenen Ringräumen (6, 8) so in Verbindung stehen, daß die umlaufende Ankerwelle in an sich bekannter Weise als Pumpe zur Kreislaufförderung des Schmiermittels dient.
  2. 2. Umlaufschmierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Lagerschild gelagerte Ankerwelle auf ihrem Umfang eine oder mehrere schraubenförmige Nuten zur Förderung des Schmiermittels aufweist.
  3. 3. Umlaufschmierung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schmiermittelkanälen des Lagerschildes Schmierdochte angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DESCH94937D 1931-08-01 1931-08-01 Umlaufschmierung fuer die Gleitlager von insbesondere einseitig gelagerten Ankerwellen elektrischer Fahrradlichtmaschinen Expired DE643107C (de)

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