DE641553C - Eiserner Gruendungspfahl - Google Patents

Eiserner Gruendungspfahl

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DE641553C
DE641553C DEV26442D DEV0026442D DE641553C DE 641553 C DE641553 C DE 641553C DE V26442 D DEV26442 D DE V26442D DE V0026442 D DEV0026442 D DE V0026442D DE 641553 C DE641553 C DE 641553C
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Germany
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thickening
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DEV26442D
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Dortmund Hoerder Huettenverein AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/54Piles with prefabricated supports or anchoring parts; Anchoring piles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/24Prefabricated piles
    • E02D5/28Prefabricated piles made of steel or other metals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)

Description

  • Eiserner Gründungspfahl In neuerer Zeit haben Pfähle aus Eisen, sei es als Einzelpfähle zum Tragen von Bauwerken oder auch in S'pundwänden, Verwendung gefunden. Dabei werden Pfähle aus Profileisen infolge ihrer leichteren Rammbarkeit bevorzugt. Ihre Tragfähigkeit beruht dabei in erster Linie auf der Reibung, die ihre große Oberfläche bietet. Es ist aber erwünscht, auch die Tragfähigkeit des Traggrundes heranzuziehen. Würde man, wie es allgemein üblich ist, die Spitze (die Stirn) des Pfahles mit einem Pfahlschuh versehen, so würde man gegenüber den bekannten Eisenbeton- oder Hohlpfählen keinen Vorteil erzielen; zudem würde das, was an Bodenbelastung gewonnen wird, durch Verminderung der Reibung zum großen Teil wieder aufgehoben.
  • Es sind Verbundpfähle bekannt, deren Kern aus Profileisen .besteht und die eine Verdickung aufweisen, die gleich an der Spitze beginnt und die aus 'Holz besteht. Hierbei wird kein größerer Nutzen erzielt als bei einem Pfahl, der in seiner ganzen Länge einen der Verdickung entsprechenden Durchmesser aufweist. Liegt zudem die Holzverdickung noch über dem Grundwasserstand, so fault das Holz, und die Tragfähigkeit des Pfahles läßt nach. Ungünstige Einwirkungen auf das mit solchen Pfählen gegründete Bauwerk wären die nachteilige Folge.
  • Weiter sind Rammpfähle bekannt, z. B. aus Eisenbeton, bei denen sich Verdickungen am Pfahlkern befinden. Ein besonderer Vorteil wird dadurch nicht erreicht, da hierbei nur die Tragfähigkeit entsprechend der Grundfläche in Frage kommt, während die Umfangsreibung zum Tragen nicht herangezogen werden kann.
  • Bei einem anderen Vorschlag wird der obere Teil des hohlen Eisenpfahles mit Beton ausgefüllt und außen mit einer Verdickung versehen. Dieser Pfahl ist für Wassergründungen bestimmt, und die äußere Verdickung hat den Zweck, das Eisen vor Korrosion zu schützen. Eine besondere Beziehung zum tragfähigen Baugrund ist der Verdickung nicht zugewiesen. ' Erfindungsgemäß gelingt es in einfacher Weise, die Tragfähigkeit des Bodens mit heranzuziehen, indem in einer gewissen Entfernung vom unteren Ende des Pfahles eine längliche Verdickung seines Schaftes angeordnet wird, wobei die Entfernung der Verdickung von der Pfahlspitze so gewählt ist, daß sie nach fertiger Rammung des Pfahles . im oberen Teil der tragfähigen Bodenschicht sitzt. Auf diese Weise ist die Tragfähigkeit des Pfahles mit verhältnismäßig geringem Aufwand an Baustoff und Arbeit ganz erheblich erhöht.
  • Die Verdickung, die verschiedene Längen-und Querschnittsabmessungen haben kann, läßt sich auch auf der Baustelle, z. B. durch Schweißen, anbringen, so daß es möglich ist, sie allen vorkommenden Fällen anzupassen.
  • Die Anwendung der Erfindung bei Spundwandeisen ergibt den Vorteil, daß sich die Tragfähigkeit der Spundwand erhöhen läßt, und andererseits, daß sich -durch geeignete Form der Verdickung das Schiefstellen der Eisen beim Rammen verhindern läßt. (Die: Pfähle können auch Schloßverbindungen au4 weisen, wodurch eine geschlossene Spund; wand erzielt wird.) Die Verdickung kann a.` jedem einzelnen Spundwandeisen der Spundwand quer zur Wandachse, sie kann aber auch regelmäßig oder unregelmäßig verteilt bei einzelnen Eisen der Wand vorgenommen sein.
  • Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar in Abb. i die Seitenansicht eines Rammpfahles, der aus einem Doppel-T-Träger a besteht und etwa in der Mitte die aus Blech hergestellten Verdickungen b aufweist. Diese Verdickungen sind durch Schweißen mit dem Pfahl verbunden. Sie können ausgefüllt sein oder hohl bleiben; Abb.2 den Querschnitt des Pfahles.
  • In den Abb. 3 bis 5 ist die Anwendung der Erfindung bei Z-förmigen Spundwandeisen dargestellt. Die Z-förmigen Spundbohlen f, die paarweise miteinander zu trogförmigen Profilen zusammengesetzt sind, nehmen in der trogförmigen Höhlung die Verdickungen g auf. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß E7ach die Tragfähigkeit einer Spundwand auf ;.i42 Weise ganz erheblich vergrößert ist, daß ihre Rammbarkeit beeinträchtigt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Aus einem Profileisen bestehender eingerammter Gründungspfahl mit einer länglichen Verdickung des Schaftes zur Erhöhung der Tragfähigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung in einer gewissen Entfernung von dem unteren Ende des Pfahles angebracht ist und im oberen Teile der tragfähigen Bodenschicht sitzt.
  2. 2. Die Anwendung eiserner Rammpfähle nach Anspruch i als Spundwände mit oder ohne Schloßverbindungen.
  3. 3. Spundwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur einzelne Bohlen mit Verdickung innerhalb der Wand Verwendung finden.
DEV26442D 1931-02-24 1931-02-24 Eiserner Gruendungspfahl Expired DE641553C (de)

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DE641553C true DE641553C (de) 1937-02-04

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2455852A1 (de) * 1974-11-08 1976-05-13 Arbed Rammpfahl

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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