DE640387C - Aus drei Faltschienen bestehende Stoffdubliervorrichtung - Google Patents

Aus drei Faltschienen bestehende Stoffdubliervorrichtung

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DE640387C
DE640387C DEM131164D DEM0131164D DE640387C DE 640387 C DE640387 C DE 640387C DE M131164 D DEM131164 D DE M131164D DE M0131164 D DEM0131164 D DE M0131164D DE 640387 C DE640387 C DE 640387C
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DEM131164D
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Maschb Schilde Walcometer G M
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Maschb Schilde Walcometer G M
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/02Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/06Folding webs
    • B65H45/08Folding webs longitudinally
    • B65H45/09Doubling, i.e. folding into half of width

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine aus drei- Faltschienen bestehende Stoffdubliervorrichtung mit Einrichtung zum Verhindern fehlerhafter Faltenlegung. Sie besteht darin, daß die drei Faltschienen im Scheitelpunkte fest miteinander verbunden sind, und daß an einer oder mehreren Faltschienen, über die der Stoff hinwegläuft, in der Höhe gleichmäßig verstellbare Kopfleisten angeordnet sind, die vom Scheitelpunkte bis zum Ende der Faltschienen reichen. Hierbei dienen zum Verstellen der Kopfleiste am besten an ihr angreifende Lenker, zu deren gemeinsamer Verstellung eine in der Längsrichtung der Leiste verschiebbare Stange vorgesehen ist.
Es sind schon Dubliervorrichtungen mit in ihrer gegenseitigen Stellung veränderlichen Faltschienen zum Längsfalten einer Gewebebahn bekannt. Auch ist es nicht mehr neu, drei Faltschienen zu benutzen, von denen zwei starr miteinander verbunden sind und einen Winkel von etwa 1350 einschließen, während eine dritte Faltschiene mit der einen einen Winkel von etwa 45° und mit der an-deren einen solchen von etwa 90 ° bildet, wobei die beiden starr miteinander verbundenen Schienen während des Dublierens von Hand in einer Ebene verstellbar sind.
Von dieser bekannten Vorrichtung unterscheidet sich das Dublierdreieck nach der Erfindung vorteilhaft dadurch, daß alle drei Faltschienen in ihrem Scheitelpunkte fest miteinander verbunden sind, wodurch eine größere Stabilität der Dubliervorrichtung erreicht wird. Hierbei erfolgt die richtige Führung der Stoffbahn.. zum einwandfreien Dublieren durch Veränderung der Höhe der Überlaufkante einer oder mehrerer Faltschienen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι die Vorderansicht des Dublierwinkels mit der neuen Einrichtung an der " waagerecht angeordneten Faltschiene, 4^
Abb. 2 den Schnitt nach Linie A-B der Abb. ι in größerem Maßstabe und
Abb. 3 die Draufsicht der Abb. 1.
Die Dubliereinrichtung besteht aus drei Faltschienen a, l· und c, die einen Winkel von 135 ° einschließen und erfindungsgemäß alle im Scheitelpunkt des Dublierdreiecks fest miteinander verbunden sind. Die strichpunk-" tiert angeordnete Stoffbahn wird in der vollen Breite in Pfeilriehtung C zur Hälfte über die Faltschiene α und zur anderen Hälfte über die Faltschiene δ gezogen, hierbei die linke ,Hälfte in Pfeilrichtung D über die. Schiene c nach innen eingeschlagen, so daß in Pfeilrichtung E die Bahn in dubliertem Zustand weitergeleitet wird.
Damit nun die beiden Stoffkanten e und f genau aufeinander zu liegen kommen, ist folgende Einrichtung für die Regelung des Gewebelaufes nach der Erfindung getroffen:
Die Faltschiene a, über die die eine Hälfte der Stoffbahn hinwegläuft, ist in ihrer Höhe zum Dubiierwinkel b, c veränderlich ange-
ordnet, d. h. an der Schiene α ist eine Stoffführungsoder--Kopfleiste g eingelassen, die durch irgendeine Einrichtung bekannter Art gehoben und gesenkt werden kann. Nach der Zeichnung erfolgt dies dadurch, daß die Leiste g über Lenker h und weitere Lenker'rmit festen Drehpunkten k verbunden ist, wobei alle Mittelpunkte m durch die Stange η miteinander verbunden sind. Hierdurch wird
ίο durch axiale Verschiebung der Stangen die Leiste g entweder angehoben oder gesenkt.
Diese axiale Verschiebung erfolgt nach
der Darstellung durch eine Spindel o, auf deren Gewinde die Mutter p, als Handrad ausgebildet, sitzt, so daß durch Drehen des Handrades über die Spindel 0 die Stangen ihre Verschiebung erhält.
Die Regelung des Gewebelaufes erfolgt demnach dadurch, daß auf der Faltschiene a in der einen Gewebebahnhälfte durch Verstellen der Führungsleiste g mehr oder weniger Spannung hineingebracht wird, wodurch sich das Gewebe nach der einen oder anderen Längskante hin verschiebt, und damit die Mitte richtig gestellt wird und die Leisten genau aufeinander zu liegen kommen.
In der Zeichnung ist die axiale Verstellung der Stange η durch Handbetrieb dargestellt. Ohne den Erfindungsgedanken selbst zu ändern, ist es natürlich möglich, den Handbetrieb für die Verstellung durch einen selbsttätigen zu ersetzen, indem beispielsweise die Stoffbahnkanten e und f abtastende, an sich bekannte Führervorrichtungen angebracht werden, die über elektrische Kontakte einen polumschaltbaren Motor so steuern, daß die Spindel ο einmal links- und ein anderes Mal rechtsherum gedreht wird. Auch ist es ohne weiteres möglich, diese Einrich- '" -tung so zu treffen, daß bei Verwendung eines stets in der gleichen Richtung laufenden Motors über ein besonderes Getriebe geschaltet wird, welches dem gleichen Zweck ■tSi'ent, nämlich die Spindel 0 einmal links und einmal rechts zu drehen. Ferner ist es auch möglich, die stellbare Kopfleiste anstatt in der waagerechten Faltschiene α in einer der beiden Schienen b und c oder auch in mehreren Faltschienen unterzubringen.
Die Einrichtung nach der Erfindung kann natürlich auch dann verwandt werden, wenn der Dublierwinkel umgekehrt angeordnet ist, d. h. die Spitze des Dublierdreiecks nach unten verlegt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Aus drei Faltschienen bestehende Stoffdubliervorrichtung mit Einrichtung zum Verhindern fehlerhafter Faltenlegung, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Faltschienen im Scheitelpunkt fest miteinander verbunden sind, und daß an einer oder mehreren Faltschienen, über die der Stoff hinwegläuft, in der Höhe gleichmäßig verstellbare Kopfleisten (g) angeordnet sind, die vom Scheitelpunkt bis zum Ende der Faltschienen reichen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verstellen jeder Kopfleiste (g) άπ ihr angreifende Lenker (A und i) dienen, zu deren gemeinsamer Verstellung eine in der Längsrichtung der Leiste verschiebbare Stange (w) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM131164D 1935-06-02 1935-06-02 Aus drei Faltschienen bestehende Stoffdubliervorrichtung Expired DE640387C (de)

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