DE640385C - Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschluessen - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von ReissverschluessenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
- A44B19/42—Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00
- A44B19/44—Securing metal interlocking members to ready-made stringer tapes
- A44B19/46—Securing separate interlocking members
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Reißverschlüssen
unter Benutzung einer Lehre, in der die Verschlußglieder dem gewünschten Abstande der ·.
Glieder auf dem Tragbande entsprechend gehalten werden. Bei den bekannten Vorrichtungen
dieser Art besteht die Lehre aus einer starren, in sich unbeweglichen, kammartigen
■Schiene von begrenzter Länge, deren Lücken
ίο die Verschlußglieder entweder einzeln nacheinander
oder zu mehreren gleichzeitig zugeführt werden. Die erste Zuführungsart geschieht
von Hand oder durch eine einzelne Rinne, während die Massenzuführung entweder geordnet durch mehrere im Abstand
der Lücken der Lehre angeordnete und zu einem Paket zusammengefaßte Rinnen oder aber ungeordnet durch Berieseln der Lehre
erfolgen kann. Mit der Lehre werden die Glieder gemeinsam auf ihren Träger gebracht
und dann auf diesen gewöhnlich durch Anzwicken befestigt.
Gemäß der Erfindung soll die Herstellung von Reißverschlüssen dadurch vereinfatht und
erleichtert werden, daß die Lehre in sich beweglich ist und dadurch nach Art endloser
Bänder über Rollen geführt werden kann, so daß eine fortlaufende Befestigung der in formgerechten
Ausnehmungen gehaltenen Ver-Schlußglieder auf dem Träger möglich ist. Zweckmäßig kann dabei die Lehre aus zwei
endlosen Bändern, die aus Stahlband bestehen oder kettenartig aus einzelnen Gliedern zusammengesetzt
sein können und zwischen sich das Tragband aufnehmen, gebildet sein, so
daß die von den beiden Bändern in genau gegenüberliegenden Aussparungen gehaltenen
Verschlußglieder auf dem Tragbande endgültig befestigt werden können, solange sie
noch im Bereiche der Lehre sind. Dadurch wird ein nachträgliches Verschieben der
Glieder auf dem Träger sicher verhindert. Die Befestigung der Glieder auf dem Tragbande
kann dabei durch zwischen den Bandtrümern angeordnete und gegeneinander bewegliche 45'
Druckstücke erfolgen.
Soll die endgültige Befestigung außerhalb der Lehre erfolgen, so empfiehlt es sich, eine
vorläufige Befestigung innerhalb des Bereiches der Lehre durchzuführen, was erfindungsgemäß
mit Hilfe von oberhalb der Lehre angeordneten Druckrollen geschehen
kann, wobei zweckmäßig an der Lehre Aussparungen vorgesehen sind, die als Auflager
für die Wulstkante des Trägers beim Aufdrücken der Glieder dienen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. i, 2 und 3 das eine Ausführungsbeispiel
in Aufriß, Grundriß und Querschnitt,
Fig. 4, 5 und' 6 das andere Ausführungsbeispiel ebenfalls in Aufriß, Grundriß und
Querschnitt nach der Linie VIII-VIII.
Die dargestellten Einrichtungen dienen zum Aufbringen fertiger Verschlußteilchen
oder -glieder 9 auf ein eine Wulstkante 46
aufweisendes Tragband 45. Die einzelnen Verschlußglieder 9 werden durch mehrere zu
einem Paket 7 zusammengefaßte Rinnen 8 geordnet einer Lehre zugeführt, die erfindungsgemäß
in sich beweglich und endlos ausgebildet ist, um das Aufbringen der Glieder 9 auf den Träger 45, 46 im laufenden
Arbeitsgange zu ermöglichen. Bei beiden Ausführungsbeispielen besteht die Lehre aus
zwei zusammenwirkenden Bändern, und der Träger 45, 46 wird zwischen den beiden Bändern eingeführt und von jenen bei ihrer
Fortschaltung mitgenommen.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 3 sind die beispielsweise aus Stahl bestehenden
Bänder 301, 302 um senkrechte Walzen 303, 304 parallel zueinander und in einem solchen
Abstande geführt, daß sie das als Träger dienende Band 45 mindestens an dessen oberer
Verstärkung 46 so fassen, daß bei der Bewegung der Bänder in der Pfeilrichtung der
Träger 45 entsprechend mitgenommen wird. Die Walzen 303 und 304 sind an ihrem Umfange mit nicht weiter dargestellten
Stiften besetzt, die in entsprechende Löcher der Bänder 301 und 302 eingreifen. An ihrem
oberen Rande sind die Bänder zwecks Bildung der Lehre durch Ausnehmungen 306 gezahnt, wobei 'die zur Aufnahme der
Glieder 9 dienenden Lücken 306 im gleichen Abstande wie die Zuführungsrinnen 8 angeordnet
sind. Dieser Abstand entspricht dem, den die Glieder auf dem Tragband 45, 46 haben sollen.
Die Walzen 303 und 304 sind bei 305 gelagert und werden so angetrieben, daß sie
untereinander vollkommen synchron umlaufen, so daß stets die gleichbleibende Relativlage
der beiden Bänder 301 und 302 zueinander gesichert ist und die Lücken 306 der
Bänder genau einander gegenüberliegen.
In dem Raum zwischen den beiden Bändern ist je eine Schiene 307 und 308 gelagert, die
seitlich von außen her mittels Stangen 309 und 310 in der Pfeilrichtung (Fig. 3) auf die
inneren Hälften der Bänder 301 und 302 zu bewegt werden können. Die Schienen sind
dabei, wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, in einer solchen Höhe angeordnet, daß sie bei
ihrer Verschiebung auf die Klemmschenkel der Verschlußteile 9 auftreffen und sonach
diese Schenkel aufeinander zu bewegen, wodurch in bekannter Weise die Teile auf der
Wulstkante 46 des Tragbandes 45 befestigt werden.
Die Arbeitsweise vollzieht sich so, daß durch die Rollen 303 und 304 zunächst der
Träger 45 unter die Sammelschächte 8 gebracht wird. Dann wird aus den Rinnen 8, in
denen die Verschlußglieder 9 mit ihren Schenkeln nach unten übereinandergestapelt
sind, durch eine nicht mit dargestellte selbsttätig gesteuerte Schleuseneinrichtung das unterste
Verschlußglied freigegeben und fällt in die jeweils darunter befindliche Lücke 306
der Bänder 301, 302. Durch Gegeneinanderbewegen der Schienen 307, 308 werden die
Glieder dann auf dem Träger 45, 46 festgeklemmt, worauf ein entsprechend langer,
noch unbesetzter Teil des Trägers 45, 46 vorgeschaltet und unter die Zuführungsrinnen 8
gebracht wird. Dabei ist, falls der Träger auf einer größeren Länge mit Versehlußgliedern
besetzt werden soll als dieses der Anzahl der Zuführungsrinnen 8 entspricht,
darauf zu achten, daß der Träger nur um ein entsprechendes Stück weitergeschaltet wird.
Sollen dagegen nur kurze Strecken des Trägers besetzt werden, so kann jedesmal auf ihm ein von Verschlußgliedern freier
Raum belassen werden, der zum Unterteilen des Trägers durch Abschneiden dient.
Bei dem in Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Anordnung so getroffen,
daß über waagerechte Rollen 311 und 312 zwei endlose Bänder geführt sind, die
sich kammartig aus einzelnen Gliedern 313 zusammensetzen, die in der Strecklage
solchen regelmäßigen Abstand voneinander haben, daß ihre Zwischenräume als Lücken go
zum Aufnehmen der Verschlußteile 9 benutzt werden können.
Der zu besetzende Träger 45 wird dann zwischen den beiden Bändern eingeführt und
wandert unter den Sammelschächten 8 der oben beschriebenen Art entlang, wobei dann
den Lücken die Verschlußglieder zugeführt werden, die sich dabei auf den Träger 45
aufsetzen.
Die beiden längs nebeneinander verlaufenden Teile der endlosen Lehre werden unter
den Sammelschächten im zweckentsprechenden Abstande voneinander geführt, wie dies
aus Fig. 5 ersichtlich ist. Dazu dienen Führungsrollen 314, die sich jeweils außen
gegen das obere Trum der beiden Bänder legen. Hinter den Rollen 314 wird das mit
den Verschlußgliedern 9 besetzte Tragband zur weiteren Behandlung freigelegt, indem
beide Lehrenteile schräg seitlich abgeführt tio werden, um auf die Walzen 312 zu gelangen.
Zu Führungszwecken sind hierbei weitere Walzen 315 angeordnet. Die Walzenhälften
sind auf ihrer zugehörigen Achse 316 unter Einschaltung eines Zwischenstückes
gelagert, das dafür sorgt, daß die Lehrenteile den nötigen Abstand voneinander aufweisen. In dem unteren Trum werden
dann die Bänder wieder bei der Walze 311
zusammengeführt.
Hierbei ist angenommen, daß das Festklemmen der Verschlußglieder erst im An-
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Schluß an die Vorrichtung durch besondere
Mittel, beispielsweise Andrückrollen, von Anfang an erfolgt. Die Vorrichtung muß also
erschütterungsfrei arbeiten und angeordnet sein, damit sich die Teile nicht auf dem
Träger 45 verschieben.
Um ein solches Verschieben sicher zu verhindern, empfiehlt es sich, die Verschlußteile
innerhalb der Vorrichtung wenigstens einstweilen festzulegen. Zu diesem Zweck sind
Andrückwalzen 318 und 319 vorgesehen, die von oben her die Verschlußglieder 9 fest auf
die Wulstkante 46 des Trägers 45 drücken. Da bei sind die Zähne 313 der endlosen Lehre
noch mit Ausklinkungen 320 versehen, in die sich die Wulst 46 des Trägers 45 einlegen
kann, so daß beim Andrücken durch die Walzen 318 und 319 der Träger ein entsprechendes
Widerlager findet. Dementsprechend ist die Andrückrolle 318 dicht vor
den seitlichen Führungsrollen 314 und damit vor dem Spreizen der Lehre angeordnet.
Wie schon erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielhafte Verwirklichungender
Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind auch mancherlei Abänderungen und andere Ausführungen
möglich.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Herstellen von Reißverschlüssen unter Benutzung einer-Lehre, in der die Verschlußglieder dem gewünschten Abstande der Glieder auf dem Tragbande entsprechend gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß dieLehre in sich beweglich und als endlose, an den Umkehrstellen über Rollen geführte Bänder o. dgl. (301, 302, 313) ausgebildet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die endlose Lehre kettenartig aus einzelnen Gliedern (31S) zusammengesetzt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei das Tragband (45, 46) zwischen sich aufnehmende endlose Bänder (301, 302, 313) die gemeinsam in gegenüberliegenden Aussparungen (306) die Verschlußglieder (9) tragen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bänder (301, 302) um senkrechte Walzen (3°3j 3°4) geführt und innerhalb der Bänder Druckstücke (307, 308) zum Aufklemmen der Glieder auf den Träger (45, 46) angeordnet sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bänder über waagerechte Walzen (311, 312) geführt und hinter der Befüllstelle durch zusätzliche Führungen (314, 315) im oberen Trum zur Freigabe des Trägers (45, 46) auseinanderbeweglich sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Bänder (313) Rollen (318, 319) zum Aufdrücken der Verschlußglieder auf den Träger (45, 46) und an den Gliedern (313) der Lehre Aussparungen (320) angeordnet sind, die als Auflager für die Wulstkante (46) des Trägers (45) dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC51018D DE640385C (de) | 1932-01-19 | 1932-01-19 | Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschluessen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC51018D DE640385C (de) | 1932-01-19 | 1932-01-19 | Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschluessen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE640385C true DE640385C (de) | 1936-12-31 |
Family
ID=7027300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC51018D Expired DE640385C (de) | 1932-01-19 | 1932-01-19 | Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschluessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE640385C (de) |
-
1932
- 1932-01-19 DE DEC51018D patent/DE640385C/de not_active Expired
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