DE640372C - Schlagwettersichere Kapselung fuer Schraubstoepselsicherungspatronen - Google Patents

Schlagwettersichere Kapselung fuer Schraubstoepselsicherungspatronen

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DE640372C
DE640372C DEV28353D DEV0028353D DE640372C DE 640372 C DE640372 C DE 640372C DE V28353 D DEV28353 D DE V28353D DE V0028353 D DEV0028353 D DE V0028353D DE 640372 C DE640372 C DE 640372C
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DE
Germany
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firedamp
screw plug
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fuse
plug fuse
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Expired
Application number
DEV28353D
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Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/54Protective devices wherein the fuse is carried, held, or retained by an intermediate or auxiliary part removable from the base, or used as sectionalisers
    • H01H85/62Protective devices wherein the fuse is carried, held, or retained by an intermediate or auxiliary part removable from the base, or used as sectionalisers the intermediate or auxiliary part being adapted for screwing into the base

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  • Fuses (AREA)

Description

Die in> schlagwettergefährdeten RäumeS' aufgestellten elektrischen Apparate müssen schlagwettersicher gekapselt sein, d. h. es darf nicht die Möglichkeit bestehen, daß bei ihrem Ansprechen bzw. bei ihrer Betätigung Gase in dem zu schützenden Außenraum zur Entzündung kommen können. Zur Erzielung der Schlagwettersicherheit verwendet man u. a. die druckfeste Kapselung, bei der die Apparate in ein allseitig geschlossenes 'Gehäuse eingebaut sind, das einem bestimmten Innendruck gewachsen ist. Dieser beträgt beispielsweise bei einem Rauminhalt von 0,5 1 ι bis 3 Atm., bei einem Rauminhalt von über 2 1 dagegen 8 Atm. Sollen beispielsweise mehrere Schmelzsicherungen schlagwettersicher eingebaut sein, so wurden diese bisher in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht, das den vorstehenden Bedingungen entsprach, also das Gehäuse, das meistens einen Inhalt von über 2 1 hatte, mußte 8 Atm. Innendruck aushalten. Solche Gehäuse sind natürlich in der Herstellung sehr teuer.
Um daher für den Einbau von Schmelzsicherungen unter Tage, in explosionsgefährlichen Räumen o. dgl. normale Gehäuse verwenden zu können, ist man dazu übergegangen, bei gruppenweisem Einbau von Schmelzsicherungspatronen eine jede mit einer besonderen schlagwetterdichten Schutzkappe zu versehen, so daß der Rauminhalt zugleich erheblich herabgesetzt wird. Zum Auswechseln einer Patrone muß jedoch hierbei jedesmal noch ein besonderer Teil, die schlagwetterdichte Schutzkappe, gelöst werden, bevor der Schraubstöpselkopf und die Patrone zugänglich werden. Erfindungsgemäß wird daher der Stöpselkopf einer jeden Sicherungspatrone zusammen mit dem zugehörigen Sockel der Sicherungspatrone als schlagwettersichere Kapselung ausgebildet, so daß auch dieser Nachteil behoben ist.
Beispielsweise kann eine druckfeste Kapselung jeder einzelnen Sicherung durch Materialverstärkung des die Patrone einschließenden Sockels und des Schraubstöpsels erreicht werden. Entsprechen die Abmessungen der Patrone denen der normalen Sicherungselemente, so können sie an deren Stelle treten.
j-iöer Fußkontakt und die Gewindebrücke können eingepreßt, eingekittet oder durch zweiteilige Ausbildung des Sockels eingeschraubt sein. Die Anschlußstellen liegen außerhalb oder innerhalb der Kapselung.
Um zu vermeiden, daß unter Last eine schlagwettergeschützte Sicherung entfernt wird, kann in bekannter Weise den in einem Ge-' häuse untergebrachten Sicherungen ein schlagwettersicherer Hauptschalter vorgeschaltet sein, der in seiner Aus-Stellung den Deckel des Gehäuses freigibt und selbst nur geschaltet werden kann, wenn sich der Deckel auf dem Gehäuse befindet.
Die Schlagwettersicherheit kann weiterhin erreicht werden, wenn das normale, nicht druckfeste Gehäuse mit einem sog. Plattenschutz versehen wird, der einen Luftausgleich von innen nach außen oder umgekehrt gestattet und durch Kühlflächen entzündete Gase beim Austreten zum Erlöschen bringt.
In den Abbildungen ist eine der möglichen Ausführungsformen dargestellt. Abb. 1 zeigt eine in einem Sicherungselement schlagwettersicher eingebaute Schmelzsicherung im Schnitt, Abb. 2 von oben gesehen, α ist der Sockel des Sicherungselementes, b der Schraubstöpsel, c die Schmelzpatrone. Der Sockel α und der Schraubstöpsel b besitzen eine derartige Wandstärke bzw. ein solches Material und stehen so in Verbindung, daß beim Durchschmelzen der Patrone ein Innendruck von 3 Atm. ohne Schaden auftreten kann, d ist der Fußkontakt mit dem Anschlußkontakt e, f die Gewindebrücke mit dem Kontakt g. Die Glasabdeckung h der Schauöffnung in dem Schraubstöpsel muß selbstverständlich den geforderten Innendruck aushalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schlagwettersichere Kapselung für Schraubstöpselsicherungspatronen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stöpselkopf einer jeden Sicherungspatrone zusammen mit dem zugehörigen Sockel als Schlagwetter- gs sichere Kapselung in Form der druckfesten oder der Plattenschutzkapselung ausgebildet ist.
    *) Von dem Patentsncher ist als der Erfinder angegeben worden :
    Martin Oskar Estler in Frankfurt a. M.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV28353D Schlagwettersichere Kapselung fuer Schraubstoepselsicherungspatronen Expired DE640372C (de)

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DE640372C true DE640372C (de) 1936-12-31

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3227841A (en) * 1960-09-19 1966-01-04 Mc Graw Edison Co Protectors for electric circuits
DE3642728A1 (de) * 1986-12-13 1988-06-23 Bbc Brown Boveri & Cie Explosionsgeschuetzte bzw. schlagwettergeschuetzte sicherung

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US3227841A (en) * 1960-09-19 1966-01-04 Mc Graw Edison Co Protectors for electric circuits
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