DE639985C - Wuerfelschneidemaschine fuer Speck und andere Lebensmittel - Google Patents

Wuerfelschneidemaschine fuer Speck und andere Lebensmittel

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DE639985C
DE639985C DET45600D DET0045600D DE639985C DE 639985 C DE639985 C DE 639985C DE T45600 D DET45600 D DE T45600D DE T0045600 D DET0045600 D DE T0045600D DE 639985 C DE639985 C DE 639985C
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Germany
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cut
container
disk
crank
rotated
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DET45600D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/18Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like
    • B26D3/22Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like using rotating knives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Formation And Processing Of Food Products (AREA)

Description

  • Würfelschneidemaschine für Speck und andere Lebensmittel Die Erfindung betrifft eine Würfelschneidemaschine für Speck und sonstige Lebensmittel mit einem auf einer umlaufenden Scheibe sitzenden Abtrennxnesser p und. zwei Messersätzen zum kreuzweisen Vorritzen des Schneidgutes, wobei der Schneidgutbehälter zwischen den beiden Vorschnitten durch ein Kurbelgetriehe -um 9o° gedreht wird.
  • Bei bekannten Maschinen dieser Art wird das Schneidgut mit dem Behälter in gleicher Richtung umlaufend jeweils um 9o° gedreht. Wenn das Gut in dem Füllbehälter nicht sehr fest liegt, so wird es beim. Vorritzen in der Schneidrichtung mitgenommen, bis es an der gegenüberliegenden Wand anliegt. Bei den bekannten Maschinen wandert das Gut somit immer auf dem ganzen Innenumfang des Behälters herum und lockert sich dadurch noch weiter auf.
  • Diese Nachteile sollen durch die Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die Kurbelscheibe durch ein mit der Messerscheibe umlaufendes Zahnsegment jeweils um 18o° gedreht wird, wobei jes dem Schneidgutbehälter mittels eines Kurbelarmes eine um 9o° pendelnde Bewegung erteilt.
  • Hierdurch wird erzielt, daß das Schneidgut immer nur um 9o° in dem Behälter hin und her bewegt wird und dadurch im wesentlichen ruhig liegt: Die um 9o° pendelnde Bewegung des Schneidgutbehälters ist an sich bei Maschinen mit einem schlittenartig hin und her bewegten Schneidgutbehälter bekannt.
  • Bei den bekannten Maschinen sind die Behälter urrund, um eine bessere Mitnahme des Schneidgutes zu erreichen. Bei dieser Ausführung wird .das Schneidgut bei leichter Lockerung der Füllmasse im Behälter beim Drehen mitrollen und ungleichmäßig geschnitten werden. Beim Schneiden von festen und runden Früchten wird dieses besonders stark auftreten.
  • Dieser Nachteil, soll durch die Erfindung dadurch beseitigt werden, daß der Behälter innen mit vorstehenden Rippen versehen ist, in die sich das Schneidgut leicht :einschneiden kann und daher unbedingt mitgedreht wird.
  • Ferner wird bei den bekannten Maschinen das mit Schlitzen versehene Mundstück mitgedreht, dabei ist es kaum möglich, die Ritzmessergruppsn immer genau durch die Schlitze hindurchzuführen, da schon bei ungenauem Drehen des Schneidgutbehälters oder bei geringem Verschleiß der Lagerstellen die Ritzmesser sehr bald an dem Mundstück aufschlagen und zerstört werden.
  • Um dies zu vermeiden, soll @erfindungsgemäß das mit Schlitzen versehene Mundstück feststehend angeordnet sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Abb. i die Maschine in Ansicht von vorn, Abb.2 die Maschine in Ansicht von der Seite, Abb.3 den Füllbehälter mit feststehendem Mundstück, geschnitten nach der Linie C-C der Abb. 6, Abb. q. das Mundstück in Ansicht von, unten, Abb. 5 die Maschine geschnitten nach der Linie B-B der Abb.2. Abb.6 die Maschine in Draufsicht, geschnitten nach der Linie B-B der Abb. 2, Abb.7 die Schneidscheib@e mit Füllbehälter in Draufsicht, Abb. 8 wie Abb. 7, nur Füllbehälter um 9o° gedreht, Abb.9 einen Ritzmessersatz, geschnitten nach der Linie .D-D der Abb.6.
  • Die Maschine besteht aus dem Gehäuse i, auf dem ein Teller 2 mit Schrauben oder auch zum Aufklappen befestigt ist. In dem Teller befindet sich eine Einfüllöffnung 3. In dem Gehäuseteil i ist der drehbare Füllbehälter 5 angeordnet, in dem innen zum besseren Mitnehmen des Schneidgutes Rippen 6 sitzen. Seitlich an dem Behälter 5 ist ,ein' Kurbelarm 7 beweglich angebracht, der an dem anderen Ende mit einer Kurbelscheibe 8 ebenfalls `drehbar verbunden ist. Die Kurbelscheibe 8 ist mit einem Zahnrad 9 fest gekuppelt. Die Hauptwelle io befindet sich in der Mitte des Gehäuses i. An dem oberen Ende dieser Welle io ist ein Zahnradsegment i i sowie eine Kurvenscheibe i2 und ein Kegelrad 13 befestigt. Die Kurbelscheibe 8 ist am Umfang an zwei Stellen eingefräst, in deren Nut sich die Kurvenscheibe 12 zum Feststellen der Kurbelscheibe 8 jeweils eindrehen kann. An dem unteren Ende der Welle io befindet sich die Schneidscheibe 14 mit den Ritzmessersätzen 15 und 16 und dem -Abschneidmesser 17 sowie einem Austragsschlitz 18. Die Hauptwelle io ist oben in einem Lager i9 und an der Schneidscheibe 14. in einem Kugellager 2o gelagert. Die Ritzmessersätze werden in seitliche Nuten der Schneidscheibe 14 eingesetzt und durch Schrauben 21 festgeklemmt. An dem Gehäuseteil i ist unter dem beweglichen Füllbehälter 5 ein mit Schlitzen versehenes, feststehendes Mundstück 22 (s. Abb. 3 und 5) angebracht. Die Antriebskurbel 23 ist auf der Welle 2¢ befestigt, an der ein Kegelrad 25 angebracht ist, welches in das Kegelrad 13 der Hauptwelle i o eingreift. Das untere Gehäuseteil 26 läuft trichterförmig aus und hat an beiden Seiten zwei angegossene Ansätze 27, an welchen die Trageisen (Abt. i) oder ein Ständer (Abt. 2) angebracht werden können. Das Gehäuseoberteil i und 2 ist mittels Schrauben 28 auf das Unterteil 26 festgeklemmt und kann nach Lösen hochgeklappt werden, so daß die Schneidscheibe i q. frei liegt, bequem gesäubert und die Messersätze ausgewechselt werden können. Der Antrieb £I.nn auch mittels Elektromotors erfolgen, d.ß dann die Kurbel mit der Welle 24 weg -11t und ein Motor mit Getriebe einge-'l;@,;ttt wird.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Das in den Füllbehälter eingeführte Schneidgut wird mittels eines Stößels auf die Schneidscheibe gedrückt. Beim Drehen der Kurbel 23 wird durch die Kegelradübersetzung die Schneidscheibe i¢ in Bewegung gesetzt und das Schneidgut durch die Ritzmesser 15 eingeritzt. Nach dem Einritzen wird durch das Zahnradsegment z i das Zahnrad 9, auf der die Kurbelscheibe 8 sitzt, um die Hälfte weitergedreht. Hierdurch wird der Kurbelarm 7, der mit dem Schneidgutbehälter 5 beweglich verbunden ist, angezogen und somit der Füllbehälter 5 um 9o° gedreht. Die Kurvenscheibe 12 greift nach dem Drehen in die eingefräste Stelle der Kurbelscheibe 8 ein und hindert diese sowie den Füllbehälter 5 am weiteren Drehen. Mit dem Behälter ist gleichzeitig das darin befindliche Schneidgut gedreht worden, durch die nachfolgenden Ritzmesser 16 wird das Schneidgut jetzt etwa senkrecht zum ersten Schnitt eingeritzt. Hinter der Ritzmesserreihe 16 fällt das Schneidgut bis zum Abschneidmesser 17 um die Würfelgröße tiefer, so daß durch das Abschneidmesser 17 fertige Würfel abgeschnitten werden, die durch den Austragsschlitz 18 in den Auffangkasten fallen. Beim folgenden Schnitt wird das Schneidgut nicht wie bei vorhandenen Maschinen um weiter 9o° gedreht, sondern durch Anordnung der Kurbelscheibe 8 in seine erste Lage wieder zurückbewegt. Dadurch, daß das Mundstück 22 fest an dem Gehäuseoberteil i angeschraubt ist und sich mit dem Behälter 5 nicht mitdreht, wird die Betriebssicherheit bedeutend erhöht.
  • Die Maschine kann durch Anordnung von Trageisen bequem über die in Metzgereibetrieben verwendeten Mengmulden gelegt werden. An der Vorderseite sind an den Enden der Trageisen Klammern angebracht, die an das obere Ende der Mengmulde eingesetzt und mittels Schrauben festgespannt werden. Die Mengmulde dient bei dieser Anordnung gleichzeitig als Auffangkasten. Die ganze Vorrichtung kann auch liegend angeordnet werden, so daß dann die Schneidscheibe unmittelbar ohne die Kegelräder 13, 24 mit der Kurbel angetrieben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Würfelschneidemaschine für Speck und andere Lebensmittel mit einem auf einer umlaufenden Scheibe sitzenden Abtrennmesser und zwei Messersätzen zum kreuzweisen Vorritzen des Schneidgutes, wobei der Schneidgutbehälter zwischen den beiden Vorschnitten durch ein Kurbel` getriebe um 9o° gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelscheibe durch ein mit der Messerscheibe (14) umlaufendes Zahnsegment (i i) jeweils um i8o° gedreht wird, wobei es dem Schneidgutbehälter (5) mittels eines Kurbelarmes (7) eine um 9o° pendelnde Bewegung erteilt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidgutbehälter (5) zum besseren Mitnehmen des Schneidgutes mit nach innen vorstehenden Rippen versehen ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Schlitzen versehene Mundstück (2z) feStstehend angeordnet ist.
DET45600D 1935-08-04 1935-08-04 Wuerfelschneidemaschine fuer Speck und andere Lebensmittel Expired DE639985C (de)

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