DE639701C - Kurzwellenrichtantenne - Google Patents

Kurzwellenrichtantenne

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Publication number
DE639701C
DE639701C DEM123562D DEM0123562D DE639701C DE 639701 C DE639701 C DE 639701C DE M123562 D DEM123562 D DE M123562D DE M0123562 D DEM0123562 D DE M0123562D DE 639701 C DE639701 C DE 639701C
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Germany
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antenna
lecher
radiating
antenna according
phase reversal
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Expired
Application number
DEM123562D
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English (en)
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BAE Systems Electronics Ltd
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Marconi Co Ltd
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q21/00Antenna arrays or systems
    • H01Q21/06Arrays of individually energised antenna units similarly polarised and spaced apart
    • H01Q21/08Arrays of individually energised antenna units similarly polarised and spaced apart the units being spaced along or adjacent to a rectilinear path
    • H01Q21/12Parallel arrangements of substantially straight elongated conductive units

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kurzwellenrichtantenne, bei der die einzelnen strahlenden linearen Abschnitte von der Länge —
durch nichtstrahleride Phasenumkehrorgane, wie z. B. Phasendrosseln, von der effektiven
Länge — getrennt sind, so daß alle Strahlerabschnitte die gleiche Stromphase haben. Solche Antennen sind beispielsweise durch die britische Patentschrift 242 342. bekanntgeworden. Die dort vorgeschlagenen Konstruktionen haben bei Verwendung für kurze Wellen den Nachteil, daß die Phasenumkehrorgane Wellenreflektionen verursachen. Dieser Nachteil wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, daß die Phasenumkehrorgane durch je zwei symmetrisch zu der Antennenachse angeordnete Umkehr-
ao schleifen mit effektiver Länge von je —
gebildet werden, wobei die beiden quer zu der Antennenachse verlaufenden Seiten jeder Schleife möglichst nahe aneinander verlaufen und auf diese Weise eine strahlungslose Lecherleitung bilden. Ein aus zwei derartigen symmetrischen Umkehr schleifen zusammengesetztes Gebilde wird im nachstehenden kurzweg als Lecherrahmen bezeichnet.
Fig. ι zeigt eine Antenne gemäß der Erfindung,
Fig. 2 die Vereinigung mehrerer solcher Strahler zu einer Beam-Antenne.
Die Antenne gemäß Fig. 1 besteht aus einem ersten senkrechten, geraden, strahlenden Teil R1, der eine halbe Wellenlänge lang ist, einem nichtstrahlenden Teil NR, der gleichfalls elektrisch eine halbe Wellenlänge lang ist und einem zweiten strahlenden, senkrechten Teil R2 von derselben Länge. Der nichtstrahlende Teil NR, der das Phasenumkehrorgan darstellt, wird durch einen Lecherrahmen gebildet, dessen beide Hälften symmetrisch zu der Antennenachse liegen. Die Zuführung der Schwingungsenergie an die Antenne kann z. B. in der Weise bewerkstelligt werden, daß die Energieleitung an die Verbindungspunkte der Strahler R1 bzw. R2 mit dem Lecherrahmen NR angeschlossen ist. Man kann aber auch eine kurze Seite des Leeherrahmens zur induktiven Kopplung benutzen, wenn man sie aus einigen wenigen Windungen ausführt, deren Reaktanz durch an beiden Enden derselben angeordnete Kondensatoren aufgehoben ist.
Die zusammengesetzte Antenne gemäß Fig. 2 besteht aus mehreren Einzelantennen ι 2, 3, 4 gemäß Fig. i. Diese Antennen sind nebeneinander in einer Ebene angeordnet, und zwar sind die nebeneinanderliegenden senkrechten Seiten der Lecherrahmen "|jf einem einzigen Draht zusammengefaßt, wi< man aus der Zeichnung erkennt. Der Abstand der verschiedenen Drähte hängt von den jeweiligen tatsächlichen Verhältnissen ab; im allgemeinen wird man die vertikale Höhe des Rahmens so wählen, daß sich eine optimale Kopplung zwischen den nebeneinanderliegenden Lecherdrahtkreisen ergibt. Wenn tS diese Höhe gleich d ist, 'und wenn1. D der Abstand zwischen zwei Strahlern ist, so empfehlen sich die Werte D — 0,45 X und d — 0,045 λ. Die Stromrichtungen sind in Fig. 2 durch die Pfeile angedeutet. Naturgemäß beschränkt sich die Erfindung nicht auf Antennen, die nur eine Wellenlänge lang sind. Wenn man eine solche Antenne zwei Wellenlängen lang macht, besteht jede Einzelantenne aus vier in derselben geraden Linie liegenden strahlenden Teilen mit drei Lecherrahmen dazwischen. Die nebeneinanderliegenden Lecherrahmen sind in einer ähnlichen Weise für jede waagerechte Reihe gekoppelt, so daß sechs horizontale Drähte vorhanden sind, die quer zur Antenne laufen, während die Zuführung zu dem ganzen Antennensystem durch eine einzige aus zwei Drähten bestehende Leitung bewirkt wird, die symmetrisch zu dem ganzen Antennensystem angeschlossen ist. Man kann diese Energieleitung z. B. induktiv an die mittlere senkrechte Verbindungsbrücke der horizontalen Lecherleitungen koppeln, wenn diese Brücke aus einigen Windungen mit durch an ihren Enden angeordnete Kondensatoren aufgehobener Reaktanz ausgeführt ist. Man kann aber auch die Energieleitung galvanisch anschließen etwa in der Weise, daß jeder von ihren beiden Leitungssträngen am Ende gegabelt und an Punkten der horizontalen Lecherleitung angeschlossen ist, die symmetrisch in bezug auf die Enden der mittleren senkrechten Brücke liegen.
Des weiteren kann naturgemäß die Antenne anstatt senkrecht auch schräg oder waagerecht ausgebildet sein. t, »Ein Antennensystem gemäß der Erfindung
t.einfach und billig herzustellen und ergibt Ikommene Symmetrie. Die stehende Strom- ;'weile in irgendeinem der Lecherrahmen hat 'dieselbe allgemeine Form wie die in den strahlenden Teilen der Antenne und veranlaßt infolgedessen nicht, wie etwa die Phasendrosseln, eine scharf ansteigende und abfallende stehende Strom welle. Damit wird auch vollkommen die Reflexion vermieden, die bekanntlich eine Folge solcher scharfen Änderungen von stehenden Stromwellen ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist jeder der beiden Lecherdrähte, die zusammen einen Lecherrahmen bilden, eine halbe Wellenlänge lang, wobei die effektive Gesamtlänge des Rahmens eine halbe Wellenlänge lang ist, da die beiden Drähte parallel geschaltet sind.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Kurzwellenrichtantenne mit nichtstrahlenden Phasenumkehrorganen, die zwischen die einzelnen strahlenden linearen Abschnitte geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenumkehrorgane durch aus Drahtvierecken bestehende Lecherrahmen gebildet werden,
deren beide auf — abgestimmte Hälften
symmetrisch zu der Antennenachse liegen.
2. Antenne nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Vereinigung mehrerer 8g Strahler zu einer Beam-Antenne.
3. Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (D) zweier benachbarter Einzelstrahler (2, 3) etwa = 0,45 X und die senkrechte Höhe des Lecherrahmens etwa 0,0452 groß ist.
4. Antenne nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenfallenden Seiten zweier nebeneinanderliegender Lecherrahmen durch einen einzigen Draht gebildet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM123562D 1932-04-13 1933-04-13 Kurzwellenrichtantenne Expired DE639701C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB639701X 1932-04-13

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DE639701C true DE639701C (de) 1936-12-11

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DEM123562D Expired DE639701C (de) 1932-04-13 1933-04-13 Kurzwellenrichtantenne

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